www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Schweiz'

Vereine müssen für Fanausschreitungen zahlen

Donnerstag 19. März 2009 von htm

Kantone dürfen die Sportvereine für Polizeieinsätze zu Risikospielen zur Kasse bitten. Dies hat das Schweizer Bundesgericht nach Beschwerden des Fussbalclubs Neuenburg-Xamax und des Eishockeyclubs La Chaux-de-Fonds entschieden. Zürcher Vereine zahlen bis jetzt nichts, obwohl ein Hochrisikospiel Kosten bis 300’000.–Franken verursacht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.3.09) Urteil 2C_605/08 vom 24.3.09 Komentar: Nun überlegen sich die Vereine vielleicht ihre Regeln betr. Alkohol.

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Ständerat will Alkoholwerbung am TV verbieten

Mittwoch 18. März 2009 von htm

Kommentar zur heutigen Ständeratsdebatte zum Media-Abkommen CH:EU (Quelle: NZZ, 18.3.09, mit unserm Kommentar) ) Amtliches Bulletin, 18.3.09
Dem Ständerat sei Dank!
Entgegen der Meinung vieler Uninformierter gibt es genügend Untersuchungen, welche die Wirkung der Alkoholreklame in Werbung und unbezahlter Schleichwerbung belegen. Eine der letzten wurde mit Studenten gemacht, die sicher auch von sich behaupten würden, mündige Bürger zu sein. Leider gibt es immer noch zu viele Parlamentarier, welche die Interessen der Alkohollobby über dasjenige ihrer WählerInnen und der Kinder stellen. Hoffentlich zieht der Nationalrat mit.

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Top News: Ständerat will Alkoholwerbung am TV verbieten

Mittwoch 18. März 2009 von htm

Der Ständerat will Alkoholwerbung in inländischen und ausländischen Fernsehprogrammen, die sich ans schweizerische Publikum richten, untersagen. Dies im Zusammenhang mit dem Media-Abkommen Schweiz:EU. (Quelle: NZZ, 18.3.09, mit unserm Kommentar) ) Amtliches Bulletin, 18.3.09 Kommentar: Dem Ständerat sei Dank! Entgegen der Meinung vieler Uninformierter gibt es genügend Untersuchungen, welche die Wirkung der Alkoholreklame in Werbung und unbezahlter Schleichwerbung belegen. Eine der letzten wurde mit Studenten gemacht, die sicher auch von sich behaupten würden, mündige Bürger zu sein. Leider gibt es immer noch zu viele Parlamentarier, welche die Interessen der Alkohollobby über dasjenige ihrer WählerInnen und der Kinder stellen. Hoffentlich zieht der Nationalrat mit.

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Valérie Garbani: Eskapaden, Alkohol und Politik

Dienstag 17. März 2009 von htm

Es war eine Eskapade zu viel: Die Neuenburger Stadträtin Valérie Garbani tritt nach dem neuesten Ausrutscher zurück. Das ist endlich der erwartete Schritt einer Politikerin, die Opfer ihres Erfolgs, aber auch des Drucks wurde, der auf ihr lastete. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.3.09) NZZ, 15.3.09 Kommentar: Wir haben früher über sie berichtet. Traurig, aber fast sicher vorauszusehen. Wahrscheinlich auch mit dem welschen Tabu „Alkoholkultur“ zu verstehen.

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Beitrag an die SKS EMailAktion Werbung für Kinder

Montag 16. März 2009 von htm

Die Stiftung für Konsomentenschutz startet eine E-Mail-Kampagne zu Handen der Schweizer Werbung.
Hier unser Beitrag bei http://www.konsumentenschutz.ch/dienstleistungen/spezialaktionen/ (Ab Punkt 3)

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Schweizer Werbung hat bereits vor sieben Jahren 48 Grundregeln für die Werbung und Kinder entworfen. Darunter sind sehr sinnvolle Regeln, etwa, dass Spielsachen durch Spezialeffekte in der Werbung keine falschen Erwartungen wecken duerfen, dass die Werbung keine direkten Kaufaufforderungen enthalten oder Werbung fuer Snacks nicht suggerieren darf, dass es sich um ausgewogene Mahlzeiten handle.

Leider vermisse ich aber die Umsetzung dieser Regeln der Werbebranche.

Zudem sind in den Werberegeln auch wenig nuetzliche oder sinnvolle Regeln enthalten (Werbung fuer Spielcasinos duerfe sich nicht an Kinder richten).

Ich fordere Sie deshalb auf:

1. Diese Regeln zu ueberarbeiten und zu straffen
2. Auf der anderen Seite aber auch, Ihre Mitglieder anzuhalten, diese Regeln konsequent einzuhalten.
3. Auf Alkoholwerbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet und/oder von dieser zu
normalen TV-Zeiten gesehen werden kann, zu verzichten.
4. Auf Schleichwerbung, auch unbezahlte, für Alkohol, z.B. mit Lifestylereportagen in Radio und
Fernsehen, zu verzichten.

Kinder beduerfen einer besonderen Ruecksichtnahme, da sie in ihrer Urteilsfaehigkeit noch wenig geuebt und dem Einfluss der Werbung stark ausgesetzt sind. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Kinder und Jugendliche, ja sogar Studenten, die man zu den urteilsfähigen Bürgern zählen können sollte, von der Alkoholwerbung direkt beeinflusst werden. Sie wissen auch, dass die Alkoholwerbung für Jugendliche ein derart alkoholverseuchtes Umfeld bietet, dass Alkoholprävention bei ihnen unglaubwürdig und deshalb unwirksam ist. Geben Sie Ihre Komplizenschaft mit der Alkoholindustrie auf und übernehmen Sie gegenüber der Gesellschaft, von der Sie leben, Verantwortung. Wenn Sie glauben, das finanziell nicht verkraften zu können, setzen Sie sich für die Projekt-Idee ein, die auf www.alkoholpolitik.ch entwickelt wurde. Sie wären bei den Hauptgewinnern, weil das Alkoholsponsoring durch positive Werbung abgelöst würde.

Mit freundlichen Gruessen
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

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„Alkohol im Fernsehen regt zum Trinken an“

Samstag 14. März 2009 von htm

Leserbrief zu „Alkohol im Fernsehen regt zum Trinken an“, am 4.3.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht) siehe auch unsere Meldung am 21.1.09

Diese Studie zeigt einmal mehr, dass Alkohol am Fernsehen den Konsum beeinflusst, egal ob als bezahlte Werbung oder innerhalb eines Programmbeitrags. Wenn die Wirkung innerhalb eines Programms die gleiche ist wie bei bezahlter Werbung, müsste von Schleichwerbung gesprochen werden. Unser Radio- und Fernsehgesetz regelt Schleichwerbung aber nur sehr vage und zu Gunsten der Programmgestalter, so dass diese praktisch freie Hand haben, wie meine Beschwerden bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz gezeigt haben. Es wäre nun an der Zeit, das Gesetz neu zu formulieren, damit hier Klarheit geschaffen und vor allem unsere Jugend vor dieser Werbung geschützt würde. Die Beweislage ist eindeutig und Ausreden inakzeptabel. Im Rahmen des Media-Abkommens mit der EU wird es wahrscheinlich ohnehin Textänderungen geben. Hoffentlich die richtigen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

Unser Online-Kommentar wurde aufgeschaltet:

Diese Studie zeigt einmal mehr die Wirkung von Alkohol am Fernsehen auf den Zuschauer, wobei Studenten mit ihren überdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten zu den „mündigen“ Bürgern gezählt werden können, von denen die Alkohol- und Werbebranche immer behauptet, sie wüssten mit Werbung umzugehen. Es ist klar: Alkohol am Fernsehen wirkt, egal ob als Reklame oder im Programm (=Schleichwerbung).

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Politiker werden betr. Testkäufe im Kt. Zürich aktiv

Samstag 14. März 2009 von htm

SP, CVP und EDU haben im Kantonsrat eine parlamentarische Initiative eingereicht, mit der erreicht werden soll, dass die Testkäufe im Gesundheitsgesetz eine Rechtsgrundlage erhalten. Die FDP verlangt von der Regierung in einem Postulat, die Testkäufe gesetzlich abzusichern und die nötigen Strafbestimmungen zu erlassen. Nur diese würden dem Jugendschutz die Wirkung sichern. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.3.09) Kommentar: Sind das neue Töne bei der FDP? NZZ, 23.3.09

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Zürich zahlt über 234’000 Franken für Botellón

Freitag 13. März 2009 von htm

Der Botellón vom 29.8.08 verursachte Fr. 34’000 für die Wiederherstellung der Blatterwiese, nachdem sie erst kurz vorher mit viel Geld renoviert worden war. Mehr als Fr. 200’000 kosteten die Einsätze von Sanität, Polizei, Zivilschutz und privatem Sicherheitspersonal. Die Verursacher konnten nicht belangt werden. (Quelle: NZZ, 13.3.09 mit unserem Kommentar) Tages-Anzeiger, 13.3.09Kommentar: Den Steuerzahler wird dies kaum beeindrucken. Er zahlt ja laufend an die Milliarden Alkoholschäden und merkt nicht, dass er es als Stimmbürger in der Hand hätte, eine Änderung herbeizuführen. Die Parlamentariermehrheit, die hierin ein wichtiges Arbeitsfeld sieht, müsste allerdings auch erst gefunden werden.

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BAG Direktor Thomas Zeltner tritt auf Ende Jahr zurück

Freitag 13. März 2009 von htm

Der Bundesrat muss sich auf die Suche nach einem neuen BAG-Direktor machen. Thomas Zeltner tritt auf Ende Jahr zurück. Der bald 62-Jährige hat das Bundesamt für Gesundheit seit Anfang 1991 geleitet. Nach 18 Jahren auf dem Posten will er «etwas Neues anpacken». Im Visier hat er das internationale Gesundheitswesen. «Ich will nicht als Sesselkleber in die Geschichte eingehen», sagte der 61-jährige Berner. Die Stelle werde nächstens ausgeschrieben. (Quelle: NZZ, 13.3.09) Tages-Anzeiger, 14.3.09 Kommentar: Es ist ihm zu gönnen, noch eine dankbarere Aufgabe zu finden. Er hat sicher einen der undankbarsten Jobs der Bundesverwaltung inne, ständig von allen Seiten unter Beschuss und zumindest im Alkoholsektor vom Parlament kaum unterstützt.

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Verfassungsgrundlage für Kinder- und Jugendschutz

Donnerstag 12. März 2009 von htm

07.402 Die Parlamentarische Initiative von Amherd Viola: Verfassungsgrundlage für ein Bundesgesetz
über die Kinder- und Jugendförderung sowie über den Kinder- und Jugendschutz wurde vom Nationalrat angenommen. Amtliches Bulletin, 5.3.09

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