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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Schweiz'

CH: Der Ständerat lehnt die Volksinitiative Jugend und Musik ab

Sonntag 13. März 2011 von htm

09.095 Jugend und Musik. Volksinitiative Er stimmt einem Gegenantrag zu und verlängert die Behandlungsfrist um ein Jahr. Kommentar: Musikerziehung sei Sache der Kantone. Welch grosse alkoholpräventive Bedeutung der Jugdendmusik zukommt, wird wahrscheinlich nicht berücksichtigt.

Kategorie: Allgemein, Kinder, Kultur, Politik, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

CH: Nationalrat lehnt wissensbasierte Steuerung der Gesundheitspolitik ab

Sonntag 13. März 2011 von htm

05.448 Parlamentarische Initiative Heim Bea. Wissensbasierte Steuerung der Gesundheitspolitik
Einreichungsdatum 07.10.05(!) (Amtliches Bulletin, 8.3.11) Kommentar: Studien dürfen nichts kosten. Auf nicht vorhandene Studien muss man auch keine Rücksicht nehmen, dann kann man noch leichter „politische“ Entscheide fällen.

Kategorie: Allgemein, Diverse, Gesundheit, Medizin, Politik, Schweiz, Verschiedene | Keine Kommentare »

TOP NEWS: CH: Kein Alkohol für Jugendliche in vier Zuger Gemeinden

Samstag 5. März 2011 von htm

Die Verkäufer von Alkohol und Zigaretten in den Zuger Gemeinden Cham, Risch, Steinhausen und Hünenberg sind vorbildlich. Wie der Gemeinderat von Hünenberg am Freitag mitteilte, wurden in den vier Ennetsee-Gemeinden am 1. März in 26 Verkaufsstellen und Restaurants Alkohol- und Tabak-Testkäufe durchgeführt. Nicht ein einziges Mal waren die Testkäufer erfolgreich. (Quelle: Google Alkohol News, 04.03.11) luzernerzeitung.ch, 04.03.11 unser Online-Kommentar: Gratulation! Im deutschsprachigen Raum ist mir noch nie ein solches Ergebnis begegnet. Wer mich kennt, versteht, dass ich auch ein bisschen stolz darauf sein darf.

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

CH: Infoset Newsletter März 2011

Freitag 4. März 2011 von htm

Informationen aus allen Suchtgebieten vor allem aus der Schweiz. Newsletter bestellen

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CH: Standpunkte No. 1 Febr. 2011

Freitag 4. März 2011 von htm

UNGEBÄNDIGTE BANDENWERBUNG
Vor allem internationale Bierbrau-Multis haben den Sport entdeckt. Fussball-
und Eishockeyspieler gleichen teilweise wandelnden Plakatsäulen. Dank des
positiven Images des Sports hoffen die Alkoholproduzenten, die Akzeptanz
alkoholischer Getränke zu verbessern. Besonders im Visier haben sie dabei Kinder
und Jugendliche. Weitere Themen:
WIE DIE BRAUEREIEN FÜR NACHWUCHS  SORGEN — «BIERTRINKEN GEHÖRT ZUM RITUAL»
DIE JUGENDLICHEN IM VISIER: Das Sponsoring der Spitzenmannschaften hilft auch dem Breitensport. Un-
sportlich ist das Engagement der Bierbrauer, die mit ihrer Werbung in den Stadien keineswegs auf Jugendliche Rücksicht nehmen. KOMMENTAR: Alkoholsponsoring verbieten! (Quelle: Infoset Newsletter März 2011) Sucht Info Schweiz

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CH: Alkohol-Problem an Lozärner Fasnacht

Dienstag 1. März 2011 von htm

An den rüüdigen Tagen wird einiges an Alkohol getrunken. Die Suchtprävention gibt Eltern Tipps für diese Zeit.
Noch wenige Tage, dann gehts los mit der Lozärner Fasnacht. Ein Anlass, der aber nicht nur für Freude sorgt, sondern vielen Eltern die Sorgenfalten ins Gesicht treibt: Sie befürchten, dass ihre Kinder während der Fasnachtszeit (übermässig) Alkohol konsumieren. Herbert Willmann ist Leiter der Fachstelle für Suchtprävention in Luzern und kennt diese Ängste der Eltern. «Dass Jugendliche an der Fasnacht beim Alkohol über die Stränge schlagen, ist nach wie vor das grösste Problem.» … (Quelle.: Google Alkohol News, 28.2.11) urnerzeitung.ch, 28.2.11 Kommentar: Wie wäre es, wenn die Suchtprävention auch die Erwachsenen zur Mässigung aufrufen würde? Die geben nämlich das schlechte Beispiel für die Jungen ab. So sieht es aus, als hätten nur die Jugendlichen ein Alkoholproblem und nicht die ganze Gesellschaft.

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CH: Zur Dialogwoche Alkohol im Mai 2011

Sonntag 27. Februar 2011 von htm

Wir schauen gebannt auf die historischen Vorgänge im arabischen Raum, wo die Geburtsstunde der Demokratie schlägt oder zumindest Geburtswehen eingesetzt haben, und selber sind wir nicht fähig, uns aus den Ketten der Knechtschaft der Alkoholindustrie zu befreien.

Das Eidgenössische Bundesamt für Gesundheit hat nun für Mai ein Mitwirken an der Alkoholwoche angekündigt, die auch in Deutschland, Liechtenstein und Österreich stattfinden wird. Das Motto in Deutschland heisst: „Alkohol? Weniger ist besser.“ In der Schweiz heisst es bescheiden: „Dialogwoche Alkohol“. Im Einleitungstext auf seiner Webseite schreibt das Bundesamt: „Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol: Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen – und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf!“

Die Quadratur des Kreises wird angestrebt: „Den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen.“ Jene der grossen Alkoholmultis werden nicht erwähnt. Warum wohl? Immerhin, mit unserer Projekt-Idee könnte es gelingen. Aber sonst …..? Auf die Botschaften aus dem Ausland, von internationalen Fachgremien, hört ein „rechter“ Schweizer schon gar nicht. In Deutschland ist es nicht anders.

Wir sind gespannt, wie viel Dialog möglich sein wird, ob es nur eine Alibi-Pflichtübung wird und ob überhaupt lokale Gruppen gefunden werden, die sich dafür interessieren und engagieren. Ja, wer müsste sich eigentlich angesprochen fühlen?

Z. B.     –  die Kirchen: Ein Werk der Diakonie, Stichworte: Nächstenliebe, Menschenwürde, Gerechtigkeit

–  die Liberalen: Sie brachten der Schweiz die erste Alkoholgesetzgebung. Sie kämpfen für die persönliche Freiheit. Die aufgezwungene Alkoholnot, deren Folgen alle tragen, müsste ihnen ein Gräuel sein

–  die Polizeigewerkschaften: Die Polizisten leiden direkt unter dem Stress durch Überzeitarbeit und Gewalt

–  das Spitalpersonal: Auch hier Stress durch Überzeit, Personalknappheit, Kostendruck, Gewalt

–  der Justizapparat: Arbeitsüberlastung, lange Verfahrenszeiten, fehlende Plätze für Jugendliche

–  die Wirtschaft: Eine Milliarde zusätzliche Personalkosten, Belastung des Betriebsklimas, Qualitätseinbussen

–  die Gemeinden und Städte: Alkoholbedingte Sozialkosten belasten die Rechnungen, die Steuerzahler

–  die Entwicklungshilfe-Organisationen: Ihre von Spendern finanzierten Hilfeleistungen werden durch die Aktivitäten der Alkohol-Multis zum Teil zunichte gemacht. Und deren Gewinne fliessen nach Norden ab

–  die Parteien: Sie haben es in ihren Parteiprogrammen fixiert. Sie wollen für unser Land arbeiten, für seine Bevölkerung. Politiker werden dafür gewählt. Sie leisten sogar darauf einen Amtseid

– Noch einige weitere: Jugendverbände, Kinderschutz-Organisationen, Sportverbände, Kulturorganisationen, Lehrerinnen- und Lehrer, Institutionen der Alkohol-Prävention und -Rehabilitation, Aidshilfe, Psychologen, Psychiater, Lehrlingsämter und -Betreuer, Hilfsorganisationen wie Caritas, und, und, und….

– und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger. Sie leiden direkt und indirekt unter den alkoholbedingten Schäden – ein Leben lang, ungefragt. Sie zahlen jährlich Milliarden. Die WHO nennt uns „Passivtrinker“.
(Quelle: Unser Begleittext zum Newsletter Februar 2011)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Armut, Dokumente, Gerichtsfälle, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Kultur, Passivtrinker, Politik, Rehabilitation, Religion und Alkohol, Schweiz, Sozialkosten, Sport, Unterricht, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Viel Promille, wenig Leistung – Alkohol im Sport

Samstag 26. Februar 2011 von htm

Natürlich kommt kaum jemand auf die Idee, direkt vor dem Training oder dem Wettkampf ein paar Biere oder eine Flasche Wein zu trinken. Gerade vor wichtigen Wettkämpfen sollte man das auch tunlichst vermeiden. Denn schon geringe Mengen Alkohol verschlechtern die Leistung, wie eine schweizerische Studie ergeben hat. … Insofern sollte man sich das Glas Bier besser für nach dem Wettkampf aufheben. (Quelle: Google Alkohol News, 25.2.11) netzathleten.de, 22.2.11 unser Online-Kommentar: Der letzte Satz hat einen bitteren Nachgeschmack. Zuviele Sportler „müssen“ nach dem Wettkampf Sieg oder Niederlage ritualmässig mit Massen an Alkohol begiessen und geben für die Jugend ein schlechtes Beispiel ab. Zum Teil fühlen sie sich sogar verpflichtet dazu, weil sie durch Sponsoring-Verträge an die Alkoholindstrie verkauft wurden. Der Bund sollte solche Vereine nicht noch mit Subventionen belohnen.

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CH: Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens über eine Revision des Arbeitsgesetzes

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

Im Rahmen der von Nationalrat Christian Lüscher am 12. Juni 2009 eingereichten parlamentarischen Initiative zur Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops (09.462) hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates einen Vorentwurf für eine Revision des Arbeitsgesetzes erarbeitet.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Tankstellenshops auf Autobahnraststätten und an Hauptverkehrsstrassen rund um die Uhr und auch sonntags bewilligungsfrei Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigen dürfen, sofern sie ein Waren- und Dienstleistungs-angebot führen, das in erster Linie auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist. Bisher war dies nur für den Verkauf von Treibstoff und Gastronomieprodukten zulässig.
Die Kommission schickt den Vorentwurf mit einem erläuternden Bericht bis am 23. Mai 2011 in die Vernehmlassung. Die Unterlagen zur Vernehmlassung können auf der Webseite der Bundeskanzlei (www.admin.ch/ch/d/gg/pc/pendent.html) abgerufen werden. Kommentar: Es geht wieder einmal um die Liberalisierung des Alkoholverkaufs. Die Bedürfnisse der Reisenden werden vorgeschoben. Hoffentlich agieren die Gewerkschaften massiv. Gesundheitliche Argumente haben bekanntlich in unserer Politik einen schweren Stand. Die Erhältlichkeit ist an zweiter Stelle bei den wirksamen Kriterien zur Senkung des Alkoholkonsums und seiner Schäden.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Konsumhaltung, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

22.02.2011

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“, am 22.2.11 im Tages-Anzeiger

Die Unterstützung der Gewerkschaften für ihre Mitglieder ist verständlich. Diese schätzen natürlich die zusätzliche Belastung nicht. Es wäre auch mehr erfolgversprechend, wenn der Besitzer zur Kasse gebeten würde, mit Folgen bis zum Lizenzentzug im Wiederholungsfall. Es ist zu hoffen, dass die Gewerkschaften nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Ohne Aussicht auf schmerzhafte Strafen würden sich die Verhältnisse nicht bessern. Auch andere Gesetze müssen bekanntlich mit Strafandrohungen durchgesetzt werden. Und hier geht es immerhin um die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen.

Dass dringend für Abhilfe gesorgt werden muss, zeigte sich uns gerade diese Wochen im Skigebiet. Wirklich beängstigend, was im Laden an Alkoholika von jungen Leuten gekauft wurde. Trotz eines aufklärenden Ständers auf dem Laufband gab es nie eine Rückfrage des Personals.

Hermann T. Meyer, Effretikon
(ungekürzt veröffentlicht am 24.02.11)

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Leserbriefe, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

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