Freitag 27. März 2009 von htm
Gegen die Abgabe von Alkohol an Jugendliche richtet sich die gemeinsame Kampagne der Gemeinde Much, D, und der Polizei. Unter dem Motto „Keine Kurzen für Kurze!“ wird dem „Vorglühen“ und dem „Komasaufen“ der Kampf angesagt. Mit drastischen Videos über die Folgen von Alkohol am Steuer schockten Bürgermeister Alfred Haas und Vertreter der Kreispolizeibehörde die geladenen Gäste des traditionellen Frühjahrsempfangs der Gemeinde Much im Lindner Sport & Aktiv Hotel Kranichhöhe. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.3.09) Kölnische Rundschau, 26.3.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
Keine Kommentare »
Donnerstag 26. März 2009 von htm
Dass Alkoholpolitik auch längerfristig auf die Agenda der Gemeinden gehört, fordert die Arbeitsgruppe Suchtprophylaxe in Ossingen, Truttikon und Neunforn nach Abschluss ihres Projekts.
Auch im idyllischen Weinland sind Themen wie Kampftrinken und Wochenendbesäufnisse nicht unbekannt. Dass an Turnerchränzli spezielle alkoholfreie Drinks oder Cocktails serviert werden, ist indes noch nicht selbstverständlich. Mittlerweile haben sich aber die farbigen, fruchtigen alkoholfreien Getränke an solchen Anlässen in Ossingen, Truttikon und Neunforn etablieren können. Das ist vor allem den Bemühungen der «Arbeitsgruppe Suchtprophylaxe Ossingen–Truttikon–Neunforn» zuzuschreiben, welcher Mitglieder aus Schule, Gemeinden, Kirche und Jugendarbeit Weinland angehören. (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 26.3.09) Schaffhauser Nachrichten, 26.3.09 Kommentar: Dass im Weinland nationale Alkoholpolitik einen schweren Stand hätte, ist voraussehbar. Aber nötig wären Bemühungen in dieser Richtung allemal. Dass zwei von drei Schulgemeinden nicht mitmachten, überrascht nicht.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
Keine Kommentare »
Mittwoch 18. März 2009 von htm
Unter dem Titel “Kein Alkohol unter 16″ starteten die Bereiche Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten und Jugendschutz der Stadt Iserlohn, D, Ende 2008 eine Aktion für die Einhaltung des Jugendschutzes. In enger Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg des Märkischen Kreises – Abteilung Gestaltung – entstand eine Aufkleberkampagne, mit der insbesondere Gaststätten, Lebensmittelgeschäfte, Kioske, Tankstellen und ähnliche Gewerbebetriebe dafür gewonnen werden sollten, durch gut sichtbare Platzierung des Aktionslogos zu erkennen zu geben, dass an diesen Orten keine alkoholischen Getränke an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft werden.
Erfreulich ist, dass diese Aktion bislang auf große Resonanz stößt. Bereits fünfzig Betriebe haben sich der Kampagne angeschlossen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.3.09) Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 17.03.2009
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Prevention, Statistics, Verhältnis-Präv. |
Keine Kommentare »
Montag 16. März 2009 von htm
Die Stiftung für Konsomentenschutz startet eine E-Mail-Kampagne zu Handen der Schweizer Werbung.
Hier unser Beitrag bei http://www.konsumentenschutz.ch/dienstleistungen/spezialaktionen/ (Ab Punkt 3)
Sehr geehrte Damen und Herren
Die Schweizer Werbung hat bereits vor sieben Jahren 48 Grundregeln für die Werbung und Kinder entworfen. Darunter sind sehr sinnvolle Regeln, etwa, dass Spielsachen durch Spezialeffekte in der Werbung keine falschen Erwartungen wecken duerfen, dass die Werbung keine direkten Kaufaufforderungen enthalten oder Werbung fuer Snacks nicht suggerieren darf, dass es sich um ausgewogene Mahlzeiten handle.
Leider vermisse ich aber die Umsetzung dieser Regeln der Werbebranche.
Zudem sind in den Werberegeln auch wenig nuetzliche oder sinnvolle Regeln enthalten (Werbung fuer Spielcasinos duerfe sich nicht an Kinder richten).
Ich fordere Sie deshalb auf:
1. Diese Regeln zu ueberarbeiten und zu straffen
2. Auf der anderen Seite aber auch, Ihre Mitglieder anzuhalten, diese Regeln konsequent einzuhalten.
3. Auf Alkoholwerbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet und/oder von dieser zu
normalen TV-Zeiten gesehen werden kann, zu verzichten.
4. Auf Schleichwerbung, auch unbezahlte, für Alkohol, z.B. mit Lifestylereportagen in Radio und
Fernsehen, zu verzichten.
Kinder beduerfen einer besonderen Ruecksichtnahme, da sie in ihrer Urteilsfaehigkeit noch wenig geuebt und dem Einfluss der Werbung stark ausgesetzt sind. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Kinder und Jugendliche, ja sogar Studenten, die man zu den urteilsfähigen Bürgern zählen können sollte, von der Alkoholwerbung direkt beeinflusst werden. Sie wissen auch, dass die Alkoholwerbung für Jugendliche ein derart alkoholverseuchtes Umfeld bietet, dass Alkoholprävention bei ihnen unglaubwürdig und deshalb unwirksam ist. Geben Sie Ihre Komplizenschaft mit der Alkoholindustrie auf und übernehmen Sie gegenüber der Gesellschaft, von der Sie leben, Verantwortung. Wenn Sie glauben, das finanziell nicht verkraften zu können, setzen Sie sich für die Projekt-Idee ein, die auf www.alkoholpolitik.ch entwickelt wurde. Sie wären bei den Hauptgewinnern, weil das Alkoholsponsoring durch positive Werbung abgelöst würde.
Mit freundlichen Gruessen
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch
Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Allgemein, Interventionen einzeln, Jugend, Reklame, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Werbung |
Keine Kommentare »
Sonntag 15. März 2009 von htm
Das Präventionsprogramm „Voll fit – fit fürs Leben“ verdeutlicht die Rolle des Alkohols in den Bereichen Kriminalität, Jugendschutz, Verkehrssicherheit und Gesundheit. Polizeihauptkommissar Karl Schöller informierte die Neuntklässler in Gaildorf, D, über die aktuellen, problematischen Trends.
Danach ist bei sechzig Prozent aller Tötungsdelikte und bei neunzig Prozent aller Fälle von häuslicher Gewalt Alkohol im Spiel. Es gebe dreizehn- bis vierzehnjährige Mädchen, die auf Sauf- und Sexpartys gezielt „abgefüllt“ würden und sich dann im Vollrausch entsprechend freizügig präsentierten, berichtete Schöller. Zwölfjährige müssten bereits in der Suchtberatung betreut werden. Hoch sei auch die Zahl junger Leute, die wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden müssten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.3.09) suedwest-aktiv.de, 14.3.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik, Verhaltens-Präv. |
Keine Kommentare »
Samstag 14. März 2009 von htm
Immer mehr Jugendliche erleiden nach Angaben des niedersächsischen Sozialministeriums Alkohl-Vergiftungen. Nach einer Studie des Ministeriums stieg die Zahl der Krankenhaus-Behandlungen von Kindern und Jugendllichen nach Alkohol-Exzessen zwischen 2004 und 2008 von rund 1.500 auf 2.600. „Koma-Saufen gilt als schick. Jetzt geht es darum die Alkoholspirale zu durchbrechen“, sagte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) am Donnerstag in Hannover. Sie stellte ein Konzept zur Alkohol-Prävention bei Jugendlichen vor. Dabei beteiligt sich das Land an dem bundesweiten Projekt „HaLT“ („Hart am Limit“). (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.3.09) Evangelischer Pressedienst, 12.3.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Früherkennung, Gesundheit, Internationales, Jugend, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv., Verschiedene |
Keine Kommentare »
Mittwoch 18. Februar 2009 von htm
Ein satellitengestütztes Überwachungssystem von Pkw alarmiert in Italien besorgte Eltern, wenn der erwachsen gewordene Nachwuchs mit dem Auto zu schnell unterwegs ist oder zuvor Alkohol getrunken hat. (Quelle: Google Alkohol News, 18.2.09) FOCUS ONLINE, 17.2.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Global, Internationales, Jugend, Verkehr |
Keine Kommentare »
Montag 16. Februar 2009 von htm
Robust und repressiv – so gehen Polizei und Präventionsexperten zunehmend gegen das Komasaufen Jugendlicher vor. Ob das hilft? Mag man das sehen? Junge Männer, die vom Kinn abwärts mit ihrem Erbrochenen geschmückt sind? Deren Hose im Schritt ein gewaltiger dunkler Fleck ziert? Oder junge Frauen, die halb nackt, bäuchlings und offenbar missbraucht auf einem Tisch zwischen Weinflaschen und Bierdosen dämmern? „Nein, kein Mensch mag das gerne sehen“, antwortet Frank Scheulen, der Sprecher des Landeskriminalamts (LKA). Aber: Diese Anblicke seien enorm effektiv. Und weil das LKA von der schockierenden Kraft dieser Bilder so überzeugt ist, hat es vor der finalen Karnevalswoche eine landsweite Kampagne gegen exzessives Trinken und sogenanntes Komasaufen gestartet. (Quelle: Google Alkohol News, 16.2.09) WELT ONLINE, 15.2.09
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv., Werbung |
Keine Kommentare »
Samstag 14. Februar 2009 von htm
Im Rahmen des hessenweiten Landesaktionstages Jugend – Alkohol – Drogen wurden durch die Polizei Frankfurt und der Stadt Frankfurt Kontrollmaßnahmen und vor allem Präventionsgespräche durchgeführt. Es wurden im Stadtgebiet allein 301 Gaststätten und Kioske überprüft und weitere 38 Tankstellen bzw. 72 öffentliche Plätze. Dabei konnten 239 Personen angetroffen und teilweise kontrolliert werden. Vor allem wurden aber 36 Aufklärungsgespräche mit Erziehungsberechtigten und nochmals 178 Aufklärungsgespräche mit Gewerbetreibenden geführt. (Quelle: Google Alkohol News, 14.2.09) presseportal.de, 13.2.09
Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
Keine Kommentare »
Samstag 14. Februar 2009 von htm
Obwohl sie erst 17 Jahre alt sind, hatten Auszubildende der Wesselinger (D) Stadtverwaltung bei Testkäufen in 7 von 20 Fällen keine Probleme, an Hochprozentiges heranzukommen. In keiner der getesteten Tankstellen gab es Ausweiskontrollen. 2008 waren noch sieben von getesteten 30 Geschäften überführt worden – der Anteil der Schnaps verkaufenden Geschäfte stieg damit von rund 23 Prozent auf 35 Prozent in diesem Jahr. (Quelle: Google Alkohol News, 13.2.09) Kölner Stadtanzeiger, 12.2.09
Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
Keine Kommentare »