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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Verschiedene'

D: Nordstadt-Saufraum steckt in der Sackgasse

Dienstag 12. Oktober 2010 von htm

Das Projekt „ein Saufraum für die Nordstadt“ gerät ins Stocken. Selbst nach über einem halben Jahr kommt die Stadt Dortmund der Umsetzung nur mit kleinen Schritten näher: Wo soll er hin? Wer soll ihn tragen? Wann wird es soweit sein? (Quelle: Google Alkohol News, 12.10.10) derwesten.de, 6.10.10 unser Online-Kommentar: Ob der „Saufraum“ den Betroffenen nützt, ist unsicher, Sicher würde er dem Wohnquartier dienen – und den Interessen der Initianten. Denn aus den Augen aus dem Sinn. Sie müssten sich dann nicht mehr so sehr um Prävention kümmern. Das wäre in erster Linie ihre Aufgabe, dass weniger Menschen in diese Alkoholnot geraten. Aber das würde die finanziellen Interessen ihrer Parteifreunde aus der Alkoholindustrie schädigen.

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D: Alkohol & Frauen

Mittwoch 6. Oktober 2010 von htm

So ist das also!! Ich hatte ja erst kürzlich hier einen Beitrag betreffs Abhängigkeitserkrankungen verfasst! Und nun dieses hier! Das Folgende kann man lesen: FRAUEN, viele FRAUEN, ja, zunehmend FRAUEN haben ein Problem mit dem Teufel “ALKOHOL”! (Das ist wohl auch so eine Art “Gleichberechtigung”!? Mit Sicherheit jedoch eine vollkommen falsch-verstandene “Gleichberechtigung”!!)
Bisher galt die Abhängigkeit vom ALKOHOL eher als ein reines “Männerproblem”! DAS jedoch widerlegen die neuesten Studien, Erkenntnisse und Untersuchungen.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, erklärte anlässlich der Jahrestagung in Berlin zum Thema “Alkohol – für Frauen (k)ein Problem?” unter anderem:
“…Daher ist mein wesentliches Ziel, den Alkoholkonsum bei Frauen mehr zu thematisieren und ihm in der Präventionsarbeit eine stärkere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.” Und: 370.000 Frauen in Deutschland sind alkoholabhängig! (Quelle: Google Alkohol News, 6.10.10) heinkasnews.de, 5.10.10 unser Online-Kommentar: Es ist nicht verwunderlich, dass die Frauen im Zuge ihrer Emanzipation nach dem 2. Weltkrieg auf den Alkoholkonsum gekommen sind. Die Alkoholwerbung hat sich ja auch mächtig ins Zeug gelegt. Mit den Alcopops hat die Alkoholindustrie nun auch noch die Mädchen erwischt. Auch wenn ein Teil dieses Konsums mit Hilfe der Sondersteuer ausgebremst werden konnte, wird nun das Getränkegemisch billiger selber hergestellt. Darauf reagiert der Staat nicht, weil eine Preiserhöhung auf Spirituosen alle Schnaps-Konsumenten treffen würde und diese halten aus Unkenntnis der Fakten nichts von Solidarität.
Die Jugendlichen mit Ermahnungen vom Komasaufen abhalten zu wollen, wird auch nicht gelingen, denn die Erwachsenen geben ja ein tolles Vorbild ab. Und die Regierung ist unfähig, die bekannten nötigen Präventivmassnahmen zu ergreifen, weil sie dem Druck der Alkoholindustrie nicht widerstehen kann oder will. Die Drogenbeauftragte ist nur ihr Alibi-Feigenblatt.

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D: Komasaufen – komplett uncool

Mittwoch 6. Oktober 2010 von htm

Fast 5000 Kinder saufen sich im Jahr ins Koma. Und das ist nur die Zahl derjenigen, die tatsächlich am Ende im Krankenhaus gelandet sind. Die Mehrheit davon sind Mädchen.
Knapp 5000 Kinder – das ist erbärmlich für ein Land, über dem seit Jahren ein engmaschiges Netz aus Drogenbeauftragten, Suchtexperten und Anti-Alkohol-Kampagnen liegt.
… Komasaufen muss komplett uncool werden. So uncool wie Mundgeruch oder In-die-Hose-machen. Das schaffen am ehesten die Gleichaltrigen. Vielleicht muss man sie nur einmal daran erinnern. (Quelle: Google Alkohol News, 6.10.10) derwesten.de, 5.10.10
unser Online-Kommentar: Warum soll Komasaufen bei Jugendlichen uncool werden, wo doch die Erwachsenen das Beispiel dazu hergeben? Und am Komasaufen eine goldene Nase verdienen! Solange die Regierung nicht wirklich will und dem Druck der Alkoholindustrie widersteht, wird sich gar nichts ändern. Die Versuche der Suchtfachleute sind meist Alibiübungen, weil die Regierung ihre Vorschläge in den Wind schlägt. Die WHO hat die Rezepte im Mai geliefert, die Regierung hat sie mitunterzeichnet und prompt schubladisiert. Die Drogenbeauftragte ist nur ihr Feigenblatt.

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Nationalrat stimmt Initiative für Jugend und Musik zu

Mittwoch 29. September 2010 von htm

Der Nationalrat hat sich für die Initiative «Jugend und Musik» ausgesprochen. Die einen sagen, Bildung sei Kantonssache, die andern wollen eine Gleichstellung der Musik mit dem Sport. Die Vorlage geht jetzt zum Ständerat. Das Stimmvolk wird dann darüber entscheiden, ob die musikalische Bildung vom Bund gefördert werden soll. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29.9.10) 09.095 Jugend und Musik. Volksinitiative unser Online-Kommentar: Nicht zu vergessen ist, dass eine breite musikalische Bildung der Jugend eine stark drogenpräventive Wirkung hat. Wie die Kosten gedeckt werden könnten steht in der Projekt-Idee auf www.alkoholpolitik.ch.

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Hartz IV: Fünf Euro mehr, kein Geld für Alkohol und Tabak

Montag 27. September 2010 von htm

Die Bundesregierung steht wegen ihrer Pläne zur Hartz-IV-Reform in der Kritik. Nur fünf Euro mehr werden die 6,7 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland demnächst erhalten. Nach dem Willen der schwarz-gelben Koalition soll das Arbeitslosengeld II für Erwachsene ab 2011 von 359 auf 364 Euro monatlich steigen. Dies hat am Sonntag eine Spitzenrunde unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossen. Aber im Bundesrat hat die Regierung keine Mehrheit und die linken Parteien sind für mehr Mittel. (Quelle: Google Alkohol News, 27.9.10) mz-web.de, 26.9.10

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Die Alkohollobby macht in Panikstimmung

Montag 27. September 2010 von htm

Kommissare und Beamte der Europäischen Union machen sich daran, eine neue Prohibition vorzubereiten, ein totales Alkoholverbot. … (Quelle: Google Alkohol News, 27.9.10) webnews.de, 26.9.10 unser Online-Kommentar:
Mit solchen Panik-Meldungen versucht die Alkohollobby, (die Autorin „nansy“ ist dafür bekannt) das Publikum aufzuschrecken, damit es voll emotional statt vernünftig auf eventuelle Präventionsversuche der Regierungen reagiert.
Weder gibt es bei Tabak Prohibition, noch wird der Alkohol jemals verboten. Es liegt aber in der Verantwortung der EU-Kommission, für das Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen. Und da spielen die Zivilisationskrankheiten, die mit dem Konsum von Suchtmitteln in Zusammenhang stehen, eine wesentliche Rolle. Sowohl die WHO als auch die EU haben nun nach langen Untersuchungsperioden und Diskussionen erst beim Tabak und die WHO im Mai auch beim Alkohol Massnahmen vorgeschlagen, die den Konsum und damit die Schäden reduzieren. Nur sind die Regierungen der Mitgliedsländer frei, diese zu übernehmen. Und da liegt das Problem. Regierungen, die stark mit der Alkoholindustrie verbunden sind, wie die deutsche, bremsen, wo sie nur können. Sie wissen sich von der Mehrheit im Volk unterstützt, weil dieses falsch informiert und deshalb nicht in der Lage ist, die Regierung zum Handeln zu drängen. Die WHO nennt dies ein Volk von Passivtrinkern. Sie bezahlen ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und tragen die verminderte Lebensqualität. Den Gewinn hat die Alkoholindstrie.

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Streit um Alkohol und Tabak im neuen Hartz-IV-Gesetz

Freitag 24. September 2010 von htm

Soll das neue Hartz IV wie bisher auch Kosten für Alkohol und Tabak enthalten?
Vom bisherigen Regelsatz von 359 Euro/Monat sind fast 20 Euro für Tabak und Alkohol vorgesehen. 11,58 Euro gibt es für Zigaretten, Zigarren etc., 7,52 Euro für Bier, Wein, Schnaps.
SPD-Fraktionsvize Elke Ferner forderte gestern in BILD, das solle auch so bleiben. Unterstützung kommt von Adolf Bauer, Chef des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). (Quelle: Google Alkohol News, 24.9.10) bild.de, 24.9.10

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D: Länder verlangen EU-Schutzschirm für Winzer

Montag 20. September 2010 von htm

Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wollen eine Liberalisierung des Weinanbaus in Europa über den Bundesrat verhindern. Sie fürchten den Verlust von Anbauflächen vor allem in Steillagen. Die Weinbauern wollen verhindern, dass Weinanbau in Europa zum Massengeschäft verkommt. Die Zeitung „Sonntag Aktuell“ berichtete, die beiden Landesregierungen wollten bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung am kommenden Dienstag in Herxheim einen Entschließungsantrag für den Bundesrat verabschieden. (Quelle: Google Alkohol News, 20.9.10) welt.de, 19.9.10

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CDU Politiker provoziert mit Alkohol-Beichte

Samstag 18. September 2010 von htm

Volker Kauder erhielt im April die Auszeichnung „Bier-Botschafter“ von den deutschen Brauern verliehen. Ein Amt, das wie es scheint seinen Getränke-Vorlieben entspricht.
Das original „Oktoberfest“ ist natürlich festverankert in der bayrischen Hauptstadt, doch gibt es weltweit viele Volksfeste, die „d’Wies‘n“ nachempfunden sind. Dazu zählt auch das Berliner Oktoberfest. Traditionell eröffnet dies der bayrische Ministerpräsident, doch war Horst Seehofer verhindert, sodass Unions-Fraktionschef Volker Kauder ihn ersetzte und gleich für einen Eklat sorgte.
Nach dem üblichen Fassbieranstich ließ er es sich nicht nehmen, ein Mikrofon zu ergreifen und einige Worte an die 2.700 Gäste im Festzelt zu richten: „Wenn ich ein Achtel Wein im Jahr trinke, dann ist das viel. Aber zwei, drei Weizenbier am Tag – die müssen einfach sein.“ (Quelle: Google Alkohol News, 18.9.10) unterhaltung.freenet.de, 17.9.10 Kommentar: Im Artikel zeigt sich eine gewisse Entrüstung über das Verhalten des Politikers. Dabei ist ja die ganze Alkoholpolitik der Regierung vom Einfluss der Alkohollobby geprägt. Da müsste die Empörung ansetzen.

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CH: Der Nationalrat verabschiedet Sportförderungsgesetz

Freitag 17. September 2010 von htm

09 082 Sportförderungsgesetz sowie Bundesgesetz über die Informationssysteme des Bundes im Bereich Sport. (15.9.10) Kommentar: Der Bundesrat hat es schon früher abgelehnt, die Unterstützung von Sportverbänden oder Grossanlässen davon abhängig zu machen, dass kein Alkoholsponsoring stattfindet. So überrascht es nicht, dass bei dieser Vorlage nicht die Rede davon war. Dafür spielen sie bald zur Beruhigung des Gewissens zu Beginn der Legislaturperiode die Nationalhymne ab! (09.3946 Motion Marra Ada. im Ständerat: Nationalhymne zur Eröffnung der Legislaturperiode) Abgesehen davon: Sportförderung kann natürlich auch Prävention sein.

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