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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

D: Komasaufen – komplett uncool

Mittwoch 6. Oktober 2010 von htm

Fast 5000 Kinder saufen sich im Jahr ins Koma. Und das ist nur die Zahl derjenigen, die tatsächlich am Ende im Krankenhaus gelandet sind. Die Mehrheit davon sind Mädchen.
Knapp 5000 Kinder – das ist erbärmlich für ein Land, über dem seit Jahren ein engmaschiges Netz aus Drogenbeauftragten, Suchtexperten und Anti-Alkohol-Kampagnen liegt.
… Komasaufen muss komplett uncool werden. So uncool wie Mundgeruch oder In-die-Hose-machen. Das schaffen am ehesten die Gleichaltrigen. Vielleicht muss man sie nur einmal daran erinnern. (Quelle: Google Alkohol News, 6.10.10) derwesten.de, 5.10.10
unser Online-Kommentar: Warum soll Komasaufen bei Jugendlichen uncool werden, wo doch die Erwachsenen das Beispiel dazu hergeben? Und am Komasaufen eine goldene Nase verdienen! Solange die Regierung nicht wirklich will und dem Druck der Alkoholindustrie widersteht, wird sich gar nichts ändern. Die Versuche der Suchtfachleute sind meist Alibiübungen, weil die Regierung ihre Vorschläge in den Wind schlägt. Die WHO hat die Rezepte im Mai geliefert, die Regierung hat sie mitunterzeichnet und prompt schubladisiert. Die Drogenbeauftragte ist nur ihr Feigenblatt.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 6. Oktober 2010 um 10:41 und abgelegt unter Advent-Aufruf, Allgemein, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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