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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Parlamente/Reg.'

Einschätzung der wirtschaftlichen Schäden durch Alkohol in Slowenien

Dienstag 29. November 2011 von htm

Im Oktober 2011 nahmen mehr als 30 Experten aus Slowenien an einem zweitägigen Workshop zum Thema Kompetenzbildung in Ljubljana teil, in dem es um eine Einschätzung der ökonomischen Belastung des Landes durch Alkoholkonsum ging. Dieser ist in Slowenien relativ hoch und liegt über dem Durchschnitt für die Länder der Europäischen Union. Um sinnvolle alkoholpolitische Handlungskonzepte für das Land empfehlen zu können, ist ein ausreichendes Verständnis der ökonomischen Schäden aufgrund alkoholbedingter Erkrankungen erforderlich. Das slowenische Gesundheitsministerium ist bestrebt, die Anstrengungen zur Senkung des hohen durchschnittlichen Alkoholkonsums zu verstärken. … (Quelle: Google Alkohol News, 28.11.11) WHO-Europa, 22.11.11

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EU: Barroso promotes special interests instead of welfare of young Europeans

Freitag 25. November 2011 von htm

The financial crisis in Europe is affecting young people’s overall emotional well-being and capacity to learn. A report from Glasgow City Council highlights how pupils’ emotional stability underpins their ability to learn. In Estonia a notable rise in abuse of alcohol among youth is reported. However, EU countries report that social spending is bearing the heaviest austerity burden: e.g. the German “savings package” requires 37% of the savings to be taken from social spending.

At the same time the President of the European Commission Mr. Barroso finds the time to attend a gala of the alcohol lobbyist Brewers of Europe, to join their special interests by recognizing the “important contribution to European economy. And the value added of the sector to the economy is estimated at €50 Billion.”

The costs of the social harm caused by alcohol every year in the EU, however, are more than twice of that sum: €125 Billion.
“Mr. Barroso displays exactly the kind of thinking that got us into the crisis in the first place. Short-term profit thinking instead of long-term vision rooted in sustainable policies”, says Andrea Lavesson, President of Active – sobriety, friendship and peace.

The EU is the heaviest alcohol consuming region in the world. Only the economic consequences, let alone the social and democratic harm, are enormous: productivity losses because of alcohol (absenteeism, unemployment and premature death) amount to €59 Billion per year.
In the face of these facts, it remains a riddle how the President of the European Commission can say things like: “And indeed the Commission looks to your industry as a key partner in pushing forward our growth agenda towards a more smart, inclusive and sustainable Europe, our Europe 2020 agenda.” … (Source: JOINT PRESS RELEASE by Active and The European Youth Forum (YFJ), 25.11.11)

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D: Haschisch und Marihuana sollen weiter illegal bleiben

Freitag 25. November 2011 von htm

Merkel sagt „Nein“ zum Joint
Während Alkohol und Zigaretten „begrenzt und vernünftig“ konsumiert werden sollten, sollten Haschisch und Marihuana gar nicht konsumiert werden, so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Denn laut der CDU-Chefin würden bei Haschisch und Marihuana bereits geringe Mengen ausreichen, um eine Sucht zu erzeugen.
Eine beschränkte und kontrollierte Freigabe lehnte die CDU-Chefin am Mittwoch ab. Cannabis müsse anders als Alkohol und Zigaretten als Droge eingestuft bleiben, denn auch der Konsum geringer Mengen könne eine sehr hohe Abhängigkeit hervorrufen, sagte sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview auf dem YouTube-Kanal der Bundesregierung. (Quelle: Google Alkohol News, 23.11.11) focus.de, 24.11.11
unser Online-Kommentar:

Dafür und dawider
Man kann wirklich geteilter Meinung sein, ob es sinnvoll ist, zu den bisher legalen Drogen noch eine weitere zu legalisieren. Tatsache ist doch, dass schon der Umgang mit der legalen Droge Alkohol völlig ausser Kontrolle geraten ist. Die Regierung verschliesst sich den Empfehlungen der WHO, die sie selber mitunterzeichnet hat und verhindert eine wirksame Verminderung des Alkoholproblems. Wie lange würde es wohl dauern, bis sie auch mit den Haschproduzenten verbandelt wäre und unfähig, den Missbrauch zu stoppen? Es ginge ja dann auch um Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Und um Parteispenden, Sponsoringverträge bei Sport und Kultur, usw. Wie beim Alkohol würde es auch heissen: Den Profit der Industrie, die Schäden dem Volk!

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Wo kein Wille ist (Schweizer Medienkritik)

Donnerstag 17. November 2011 von htm

Zeit zum Handeln? Nicht unbedingt, vielleicht später. Handlungsbedarf? Den gibt es sehr wohl. So widersprüchlich präsentiert sich derzeit die schweizerische Medienpolitik. An der Jahrestagung des Vereins Medienkritik Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft gab es Erklärungen für die Stagnation und den Handlungsunwillen…. (Quelle: medienwoche.ch/2011/11/14)
unser Online-Kommentar:
Es ist normal, dass jeder der Akteure Medienkritik anders versteht, d.h. so, dass sie seinen Interessen entspricht. Das heisst aber auch, dass der Bundesrat, als Vertreter der Bevölkerung, aktiv für deren Interessen einstehen sollte. Er müsste darüber wachen, dass die Medien ihrer Informationspflicht, zu der sie sich in ihrer Selbstregulierung verpflichtet haben oder auf Grund der Konzessionsbestimmungen verpflichtet sind, auch nachkommen. Auf dem Gebiet der Alkoholpolitik ist dies bisher nicht der Fall. Leider kann nicht mit einer Besserung gerechnet werden, so lange der Bundesrat selber der Bevölkerung die massgebenden Informationen vorenthält und damit eine objektive Diskussion verunmöglicht.

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TOP NEWS: Anti-Alkohol- und Tabak-Kampagne der UNO

Mittwoch 21. September 2011 von htm

Mit schweren Vorwürfen gegen die Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie haben die Vereinten Nationen eine globale Gesundheits-Kampagne gestartet.
Bewegung, gesunde Ernährung, moderater Alkoholkonsum und der Abschied von der Zigarette könnten jährlich Millionen Menschen vor dem Tod bewahren, mahnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Auftakt der ersten UN-Konferenz gegen nichtansteckende Krankheiten (NCD). … (Quelle: Lebensmittel Praxis, 20. September 2011)

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Leserbrief zu „Nachts kein Bier mehr von der Tankstelle“ vom 8.9.11

Donnerstag 8. September 2011 von htm

08.09.2011

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Nachts kein Bier mehr von der Tankstelle“ vom 8.9.11

Nun hat der Bundesrat den Inhalt seiner Botschaft zum total revidierten Alkoholgesetz bekanntgegeben. Es überrascht nicht, dass der Gewerbeverband mit der bundesrätlichen Botschaft zufrieden ist, hat er sie doch mit seinem Lobbying massgeblich geprägt. Für ihn zählt nur das finanzielle Interesse der meist ausländischen Produzenten und das des Handels; die Volksgesundheit sind ihm egal, obwohl die Wirtschaft ein Eigeninteresse daran hätte, die Alkoholprobleme zu reduzieren. Der Verband realisiert nicht, dass Geld, welches nicht in den Alkoholkonsum fliesst, der übrigen Wirtschaft zugute kommt. Ganz abgesehen von den Prozenten Personalkosten, die eingespart werden könnten. Bei Sozialabgaben wird dagegen um Promille gekämpft.

Der Bundesrat sieht nur ein Alkoholproblem bei der Jugend. Die Erwachsenengesellschaft und die Partygeneration, als Vorbilder der Jugend, werden nur minim zur Mitverantwortung beigezogen. Die Kritik der Alkohol-Fachorganisationen, die sich zu Wort gemeldet haben, ist sehr berechtigt. Allerdings müssen sie sich auch sagen lassen, dass sie es versäumt haben, alle Mittel auszuschöpfen, um die Bevölkerung rechtzeitig über die Bedeutung des Alkoholproblems zu informieren, damit diese gegen die wirtschaftsorientierte Politik hätte Druck aufbauen können. Mit den Medien, die sich strikt an die Vorgaben der Wirtschaft, statt an die Rechte und Pflichten der Journalisten hielten, hätten sie dabei leider nicht rechnen können. Als Aussenstehende muss man annehmen, dass diese Fachstellen nicht unabhängig zu agieren vermögen, sondern dem Druck der Politik und der Subventionsgeber unterliegen.

Ob von den wenigen positiven Schrittchen nach der Parlamentsdebatte noch etwas übrig bleibt, wird man sehen. Von einer wirksamen Alkoholpolitik kann keine Rede mehr sein. Die Schweiz, als Sitz der Weltgesundheitsorganisation, hat diese in höchstem Grade desavouiert, indem sie deren globale Alkoholstrategie, der sie erst letztes Jahr, zusammen mit 192 restlichen Mitgliedstaaten, zugestimmt hatte, zur Makulatur verkommen liess.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(am 10.9.11 mit wichtigen Kürzungen veröffentlicht)

 

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Restriktive Alkoholpolitik in Schweden

Dienstag 30. August 2011 von htm

Am 27. August 1922 fand in Schweden eine Volksumfrage statt, die entscheiden sollte, ob Alkohol in Schweden vollständig verboten werden soll oder frei verkauft werden darf. Diese Entscheidung hat die Alkoholpolitik des Landes bis heute beeinflusst und führte 1923 zum staatlichen Monopol für den Alkoholverkauf, die heutige Systembolaget, obwohl 50,8 Prozent der Schweden für den freien Verkauf von alkoholischen Getränken gestimmt hatten. … (Quelle: Google Alkohol News, 30.8.11) schweden-forum.blogspot.com, 27.8.11
unser Online-Kommentar: Diese Alkoholpolitik hat Schweden bis heute einen Pro-Kopf-Alkoholkonsum gebracht, der nur rund halb so gross ist als derjenige der meisten andern europäischen Staaten. (Ausnahmen sind Island und Norwegen mit ähnlicher Politik.) Diese stehen unter dem prägenden Einfluss der Alkoholindustrie und versuchen auch im Verbund der EU, die Niedrigkonsumländer zur Liberalisierung zu zwingen. Schweden brachte dies bereits einen Anstieg des Konsums mit unerwünschten Folgen.
Auch zu erwähnen wäre, dass die „gut organisierten Bewegungen der Antialkoholiker“ in Schweden grossen Anteil an der kulturellen Entwicklung der Bevölkerung haben.

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CH: Bundesrat will sich bei den Verdingkindern entschuldigen

Montag 29. August 2011 von htm

11.3475 – Interpellation Verdingkinder. Historische Aufarbeitung und Entschuldigung. Eingereicht von Fehr Jacqueline am 31.05.2011
im Nationalrat
1. Welche Möglichkeiten sieht er, den Betroffenen eine Entschuldigung zukommen zu lassen und damit die historische Aufarbeitung der Geschichte der Verdingkinder zu unterstützen? Welche weiteren Möglichkeiten zur Unterstützung der historischen Aufarbeitung sieht er?
2. Welche Konsequenzen hat die Auseinandersetzung mit fürsorgerischen Zwangsmassnahmen für die heutigen politischen Dossiers? In welche Dossiers sollten die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Fragestellungen nach Meinung des Bundesrates einfliessen? Antwort des Bundesrates vom 24.8.11 Kommentar: Wann entschuldigt sich der Bundesrat für seine Untätigkeit (und die seiner Vorgänger) im Zusammenhang mit den über 100’000 Kindern in alkoholbelasteten Familien?

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CH: Sessionsprogramme Ständerat, Herbstsession

Montag 29. August 2011 von htm

Chronologisches Programm, behandlungsreife Geschäfte, 12. – 30. September 2011

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CH: Sessionsprogramm Herbstsession Nationalrat

Montag 29. August 2011 von htm

Chronologisches Programm, Parlamentarische Vorstösse 12. – 30. September 2011

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