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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'

Wiederum: Aktion Weisse Weihnachten

Dienstag 17. November 2009 von htm

Auf Weihnachten freuen sich Kinder das ganze Jahr, ist es doch ein Fest, an dem alle zusammen kommen. Kinder möchten in dieser Zeit, dass die Erwachsenen für sie da sind und dass sie nicht betrunken sind.

Trinken Sie an Weihnachten keinen Alkohol, wenn Sie mit Kindern und Jugendlichen zusammen feiern. Um der Kinder willen, aber auch um Ihrer selbst willen. Verbringen Sie diese Zeit mit ihnen bewusst und aufmerksam. Falls Sie Weihnachten nicht mit Kindern zusammen verbringen, können Sie Weisse Weihnachten begehen aus Solidarität mit Kindern, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen. Alle Kinder haben ein Recht auf Weisse Weihnachten! Unterschreiben Sie bitte hier, wenn auch Sie Weihnachten keinen Alkohol trinken. 316 Personen haben dies in der Schweiz schon versprochen. Die Aktion läuft auch in Deutschland, Norwegen und Schweden. (Quelle: Aktion Weisse Weihnachten, 17.11.09)

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Aufruf, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Schweiz, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

TV: „Heute habe ich nicht getrunken“

Freitag 13. November 2009 von htm

Bei Arte, Freitag, 13.11.09, 21.00 Uhr
Das eindrückliche Portrait eines Alkoholkranken überzeugt mit starken Akteuren und unkitschiger Inszenierung. (Tagestipp des Tages-Anzeigers, am 13.11.09) mein.tele.ch

Kategorie: Allgemein, Internationales, Konsumhaltung, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Neues Risiko fürs Herz beim Mixen von Kokain mit Alkohol

Freitag 13. November 2009 von htm

Drogenkliniken sagen, sie seien zunehmend beunruhigt durch die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Chemikalie — das einzige bekannte Beispiel, dass der Körper nach der Aufnahme von zwei andern Drogen eine dritte Droge bildet. Cocaethylen ist nicht nur giftig in der Leber, es wird auch verantwortlich gemacht für Herzattacken bei unter 40-Jährigen und für eine plötzliche Zunahme von sozialen Problemen. Aber da so wenig über die Droge bekannt ist, können nur wenige Fachleute sich über die Art der Folgen für den Konsumenten einigen und erst recht nicht über die Folgen für die Gesellschaft als Ganzes. Viele, die sich als soziale Konsumenten betrachten — für die eine oder zwei Linien Kokain, verbunden mit ein paar Drinks in einer Bar oder in einem Club, ein wöchentlicher oder monatlicher Anlass ist — ziehen die gesundheitlichen Folgen ihres Drogenkonsums nicht in Betracht.“ (Quelle: Harvard World Health News, 12.11.09) The Observer, London, 8.11.09

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Rehabilitation | Keine Kommentare »

Betrunkenes Kind: „Warnsignal an die Gesellschaft“

Mittwoch 11. November 2009 von htm

Ein Siebenjähriger lag mit einer Alkoholvergiftung hilflos auf einem Gehweg in Spandau. Man muss nicht unbedingt von einer Gewöhnung an Alkohol ausgehen, sagt die Fachstelle Suchtprävention. Der Suchtbeautragte des Bundesverbandes für Kinder- und Jugendärzte ist da jedoch anderer Meinung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.11.09) tagesspiegel.de, 10.11.09

Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Konsumhaltung | Keine Kommentare »

Endo Anaconda von „Stiller Has“, Interview (Leserbrief)

Freitag 6. November 2009 von htm

22.10.2009

Tages-Anzeiger
Redaktion Leserforum
8021 Zürich

Per E-Mail

Leserbrief zu „20 Jahre Stiller Has“
, Interview im Tages-Anzeiger vom 22.10.09
Endo Anaconda verausgabt sich nicht nur am Mikrofon, er produziert auch ziemlich dumme Sprüche, die ihn nicht gerade stark von den von ihm apostrophierten Spiessern unterscheiden lassen. Lieber sollen sich die Leute für ihre Ekstase zudröhnen, als dies bei einer Freikirche zu suchen. Warum denn? Diese fühlen sich jedenfalls auch nachher besser und schädigen nicht ihre Gesundheit und die Gesellschaft. Er hat noch nicht gemerkt, dass wir alle Passiv-Trinker sind, die es sehr wohl etwas angeht, wenn sich jemand zudröhnt, sei es nun mit Whiskey, Absinth oder Heroin. Denn wir alle zahlen die Zeche über Steuern, Versicherungs- und Krankenkassenprämien, durch Gewalt in den Familien, in der Öffentlichkeit, in den Bahnen, im Sportumfeld, im Strassenverkehr, im Zusammenhang mit Sexualität, usw. Der Staat müsste im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger handeln. Er versucht es, leider mit geringem Erfolg, weil die Mehrheit der Parlamentarier und des Bundesrates, die Wirtschaftsverbände, die Werbebranche und die Medien das Volk für dumm verkaufen, nicht informieren, die Gesundheitskosten nicht senken wollen, wo es gut möglich wäre und warten, bis die EU uns vielleicht einmal zu unserem Glück zwingt. Anteil am Misslingen der Prävention haben allerdings auch alle jene angeblich liberalen Freiheitskämpfer, die sofort vom Verbotsstaat reden, wenn ein schüchterner Versuch in die richtige Richtung getan werden sollte und übersehen, dass ihre Lust an der Eigenzerstörung (sie nennen das Eigenverantwortung) sehr wohl die ganze Gesellschaft angeht. Die Alkoholindustrie, die auch Endo Anaconda den Geist vernebelt, profitiert weiter, und kompensiert eventuelle Verluste in Europa bereits in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo sie den Erfolg unserer Entwicklungshilfe reduziert.
Zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen hat sich in der gleichen Ausgabe eine Zürcher Fachärztin äussern dürfen. Sie meint, wir müssten die Mechanismen im Gesundheitswesen hinterfragen und unsererseits gut informiert werden. Sie ist skeptisch, dass es eine Besserung geben werde. Wenn alles bleibt, wie oben beschrieben, hat sie sicher recht. Andererseits könnten gerade die Ärzte die Informationsblockade aufbrechen, wie es in England geschieht. Das würde auch den Druck auf ihren Stand abbauen und der Volksgesundheit sehr dienen, der sie sich ja verschrieben haben.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

(nicht erschienen)

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Werbung, Zitate | Keine Kommentare »

Sechs Jugendliche landen täglich wegen Alkohol im Spital

Freitag 6. November 2009 von htm

Etwa sechs Jugendliche oder junge Erwachsene zwischen 10 und 23 Jahren landen täglich auf der Notfallstation, weil sie zuviel Alkohol getrunken haben. Die Diagnose Alkoholvergiftung nahm in den letzten Jahren stark zu, vor allem bei Mädchen und jungen Frauen. Die Dunkelziffer ist hoch, weil nur Spitaleintritte berücksichtigt sind. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) nachrichten.ch, 5.11.09 Berner Zeitung, 6.11.09 (mit unserem Online-Kommentar) SFA-Medienmitteilung, 5.11.09

Kategorie: Allgemein, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung, Medizin, Schweiz, Statistik, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Schülerinnen stellen fest: Fast nur noch Hochprozentiges

Freitag 6. November 2009 von htm

Der Alkoholkonsum von Herdecker Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren ist erschreckend hoch. Das hat unsere Umfrage im Jugendzentrum und in der Stadt ergeben. Danach trinken rund 70 Prozent der etwa 20 Befragten regelmäßig und in hohen Maßen Alkohol. Jedes Wochenende „feiern” zu gehen und sich zu betrinken scheint bei Minderjährigen mittlerweile normal geworden zu sein – sogar in der Woche. Die Konsequenzen sind dabei egal: Ab und zu „ein‘ puffen zu gehn”, ist für viele schon selbstverständlich geworden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) derwesten.de, 5.11.09 (mit unserem Online-Kommentar)

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik | Keine Kommentare »

D: Wenn Lehrer weinen und keiner mehr was lernt

Freitag 6. November 2009 von htm

Aggressive, verwahrloste Kinder machen an vielen Schulen Unterricht unmöglich. Beinahe noch schwerer zu ertragen ist das völlige Desinteresse vieler Eltern am Lernerfolg ihres Nachwuchses. Ein deprimierender Frontbericht.
Der Montag ist der schlimmste Tag. Dann hängen sie, unfähig zuzuhören, auf ihren Stühlen. Manche schlafen auch. Glotze, Alkohol – exzessiv konsumiert – bleiben nicht folgenlos. Viele Schüler dieser achten Klasse haben nicht gefrühstückt, an Hausaufgaben ist gar nicht zu denken. Einige sind in Jogginghose in den Unterricht gekommen, in der sie wahrscheinlich auch die Nacht verbracht haben. Ihr Blick ist ausdruckslos, stumpf. „Und denen sollst du was beibringen”, sagt die 50-jährige Deutschlehrerin einer Hauptschule im Kreis Unna. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) derwesten.de, 6.11.09 (mit unserem Online-Kommentar)

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Unterricht | Keine Kommentare »

Nichts geht mehr ohne – Gesellschaftsdroge Alkohol

Donnerstag 5. November 2009 von htm

Alkoholverbot in Zügen? Kein Feierabendbierchen mehr auf dem Weg nach Hause? Die aktuelle Diskussion zeigt, dass sich die Wenigsten von uns ein Leben ganz ohne Alkohol vorstellen können. Ein Fest, ein feines Abendessen, ein Empfang oder in Restaurant und Kneipe ohne Alkohol? Undenkbar! Alkohol ist ritualisiert und mittlerweile eine sozial anerkannte Droge, trotz aller Risiken. Warum können, warum wollen wir so offensichtlich nicht ohne? Podcast (MP3, 10.7Mb) auf SWR1 vom 22.10.09. Unter anderem diskutieren: Falk Kiefer, Leitender Oberarzt an der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Mannheim und Armin Nassehi, Soziologe an der Universität München. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Kategorie: Allgemein, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Veranstaltungen | Keine Kommentare »

1500 Menschen bei Vandenbrouckes Beerdigung

Sonntag 25. Oktober 2009 von htm

Der unter mysteriösen Umständen verstorbene Belgier wird unter großer Anteilnahme beigesetzt. Auch viele Promis sind mit dabei. Der 1974 geborene Frank Vandenbroucke wurde nur 34 Jahre alt.
Zahlreiche aktuelle und frühere Profis, Fans und Weggefährten kamen zur Beerdigung in Ploegsteert am Samstag.
Vandenbroucke war in der vergangenen Woche im Senegal tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden worden. Die Autopsie ergab eine Lungenembolie als Todesursache, es waren aber auch Drogen und Alkohol im Spiel. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) sportl.de, 24.10.09 Kommentar: Wie viele der Trauergäste fühlten sich wohl insgeheim mitschuldig an seinem Tod?

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Konsumhaltung, Prominenz, Sport | Keine Kommentare »

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