www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'

Hugh Grant im Interview, Alkohol ein Thema

Samstag 26. Dezember 2009 von htm

Kein Alkohol – ein Albtraum! Verbannt in eine Einöde würde er seinen Blackberry, seine Golfsachen und Alkohol mitnehmen. „Ich würde ungern auf Alkohol verzichten. Ich habe mal im Norden von Kanada einen Film gedreht. Ein kleiner Ort, in dem Alkohol verboten war. Das war ein Albtraum! Da geht für mich jede Lebensqualität flöten.“
(Quelle: Google Alkohol Alert, 23.12.09) gala.de, 23.12.09 Online-Kommentar: Schade um den sympathischen Schauspieler. Hoffentlich findet er den Ausweg bald.

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UK: Banker trinken gegen den Frust

Mittwoch 23. Dezember 2009 von htm

Resignation, Ärger, Trotz: Londons Banker jammern über die Steuer auf Boni. Trost spenden teure Präsente – und Alkohol. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.12.09) sueddeutsche.de, 22.12.09

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Schwedische Alkoholpolitik und die Schweiz

Montag 21. Dezember 2009 von htm

Ein Blog befasst sich mit schwedischer Drogenpolitik und vergleicht mit Schweizer Zahlen: „Drogen und so“ -By marcojakob:
„Heute behandle ich mal das Thema Suchtmittel in Schweden. Wie ich schon einmal berichtet habe, hat Schweden eine sehr restriktive Alkoholpolitik. Das hat auch seine Gründe. 1829 liegt der Brantweinkonsum bei 46 Litern pro Jahr und Einwohner und man schätzt, dass in Schweden 175′000 Brennkessel vorhanden sind. Dass ein so hoher Konsum zu Problemen führt, liegt auf der Hand. In der Minenstadt Falun beschlossen 1850 darum einige Minenbesitzer die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ab sofort konnte man Alkohol nur noch in speziellen Läden kaufen, der Systembolaget war geboren. … „Kommentar: Dass die Schweiz einen beinahe doppelt so hohen Konsum aufweist, hängt mit dem Nichtvorhandensein einer eigentlichen Alkoholpolitik zusammen. Die Interessen der Industrie zählen bei uns mehr als die der Volksgesundheit. Und die Medien und die Werbebranche sind mehrheitlich Vasallen dieser Alkoholinteressen. Dadurch kann im Volk auch keine sachliche Diskussion aufkommen, welche diese Situation in Frage stellen könnte. Wir alle sind und bleiben Passivtrinker. Wo hat man z.B. kürzlich in der Schweiz gelesen, dass in Europa Alkohol und Tabak die zwei wichtigsten Ursachen für Tod und Erkrankungen sind? Die deutsche Presse bringt solche Meldungen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.12.09)

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Alkohol und Weihnachtszeit

Freitag 18. Dezember 2009 von htm

Leserbrief: Der Tages-Anzeiger vom 18.12.09 bringt gleich mehrere kleine Artikel über die persönliche Befindlichkeit in der Weihnachtszeit. Da wird den früheren Zeiten nachgetrauert, als Völlerei und Rausch noch etwas Tolles war, und als Schluss geraten, man soll sich auch heute noch etwas gehen lassen. Und mit „O du fröhliche, o du selige, alkoholbringende Weihnachtszeit“ wird auf die kommenden Tage geschaut, wenn „wir tief in die Gläser gucken“. Dann wird auf eine Webseite hingewiesen, die seit 13 Jahren für „das Recht, besoffen zu werden“ kämpfe. Auch drei andere kleine Artikel geben Ratschläge, wie die Feiertage einigermassen gelassen zu überleben sind. Man kann natürlich sagen, das widerspiegle nur die Realität. Aber ich frage mich schon, mit welchem Recht eine deutliche Mehrheit die Minarette verbieten konnte, wenn wir eines der drei grössten christlichen Feste nicht mehr als solches wahrnehmen. Man könnte auch sagen, hier wird eine Minderheit verspottet und verletzt.

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Tschechien legalisiert Besitz und Konsum von Drogen für Eigenbedarf

Freitag 18. Dezember 2009 von htm

In Tschechien wird der Besitz von Drogen ab 1. Januar 2010 in «geringfügigen Mengen für den Eigengebrauch» künftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Die Menge ist genau definiert. In Tschechien hatten sie 2007 40 Drogentote bei 10 Mio. Einwohnern, in der Schweiz 152. Der hohe Cannabiskonsum führe zu tieferem Alkoholkonsum und zu weniger Konsum harter Drogen, meinen tschechische Drogenexperten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.12.09)

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Alkohol und Christsein?

Dienstag 8. Dezember 2009 von htm

gefragt von Redman88Redman88 am 07.12.2009 um 8:46 Uhr bei gutefrage.net
Wie ist es mit Menschen, die Bibeltreu sind? Gilt das Alkoholverbot auch für sie absolut, bis auf das Abendmahl? Das Abendmahl ist ja etwas Symbolisches. Gibt es einen festen Vers, der besagt: ein Christ darf kein Alkohol, bis auf das Abendmahl?
Online-Antwort von Kontrabass:
Die Regel sollte für alle gelten, besonders aber für Christen: Wenn Alkohol, dann mässig. Christen mit ihrem Gebot der Nächstenliebe und ihrer hohen Wertschätzung der Menschenwürde sollten sich aber auch Gedanken machen über die grosse Alkoholnot in unserer westlichen Gesellschaft und sich für deren Reduzierung einsetzen, d.h. für eine aktive, wissenschaftlich erhärtete Alkoholpolitik. Leider sind unsere christlichen Kirchen auf diesem Gebiet inaktiv. Was viele nicht wissen: In der Bibel gibt es im Urtext 11 verschiedene Ausdrücke für vergorenen Wein, alkoholfreien Traubensaft, für beides, Traubenmus, getrocknete Trauben – und die wurden alle mit „Wein“ übersetzt. Ob da eine bewusste Irreführung dahintersteckt, ist wohl nicht nachzuweisen. Der Alkohollobby dient es auf alle Fälle, in der Kirche oder ausserhalb. Kritische, unabhängige Artikel zur Alkoholpolitik finden Sie auf www.alkoholpolitik.ch.

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Zum Alkoholproblem in Österreich

Montag 7. Dezember 2009 von htm

Die Zahl der Alkoholiker in Österreich wird auf etwa 340.000 geschätzt, 10.000 Menschen erkranken jährlich neu an chronischem Alkoholismus. Österreich ist dennoch weit von einem generellen Werbeverbot für alkoholische Getränke entfernt. Während man diese Restriktionen bei Tabak schwer aber doch umsetzen konnte, verhindern die Alkoholindustrie und ihre Abhängigen seit Jahren entsprechende Initiativen. Man ist verblüfft ob dieser paradoxen Koexistenz: Es darf mit dem Sanktus des Staates aktiv für Alkohol geworben werden, während gleichzeitig Millionen an Steuergeldern in Suchtkliniken und Aufklärungskampagnen investiert werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.12.09) alkoholinfo.at, 4.12.09 Online-Kommentar:
Völlig richtig. Man könnte noch beifügen, was in einem WHO-Arbeitspapier kürzlich betont und von der Alkohollobby scharf kritisiert wurde, nämlich dass wir alle Passiv-Trinker sind. Egal wie viel wir trinken, wir tragen die alkoholbedingten Schäden in verminderter Lebensqualität und an die alkoholbedingten Sozialkosten ein Leben lang und ungefragt. Ein Grund ist, dass die Medien und die Politik die Bürger ungenügend oder falsch informieren, damit sie nicht Druck auf sie ausüben, um eine Richtungsänderung zu erreichen. Und solange niemand gegen die Wissenschaftler klagt, die laufend Forschungsergebnisse mit zweifelhaften gesundheitspositiven Ergebnissen veröffentlichen, die von den Konsumenten als Bestätigung für ihr Konsumverhalten aufgenommen werden können, wird sich wahrscheinlich auch nichts ändern.
WHO und EU werden möglicherweise nächstes Jahr Alkoholstrategien herausbringen, aber die Mitgliedstaaten sind frei, sie umzusetzen. Die Alkoholloby wird dies wie bisher zu verhindern wissen.

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„Tanzrausch“ in Hude bleibt wieder alkohol- und nikotinfrei

Dienstag 24. November 2009 von htm

Schon von Weitem konnte man die Musik in der Halle am Huder Bach hören. Scheinwerfer strahlten in den Nachthimmel, und zahlreiche Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren waren wieder aus allen Gemeinden des Landkreises gekommen, um sich gemeinsam dem ‚Tanzrausch‘ hinzugeben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) weser-kurier.de, 22.11.09 Online-Kommentar: Herzliche Gratulation an die Organisatoren. Dieses Angebot ist äusserst wertvoll und sollte viele Nachahmer finden. Hier erfahren die Jugendlichen, was es heisst, bei vollem Bewusstsein die Nacht zu geniessen, am andern Tag einen klaren Kopf zu haben und nichts bereuen zu müssen.

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Das erste (von jetzt 3) Schweinegrippe-Opfer ist ein Spezialfall

Donnerstag 19. November 2009 von htm

Auch ein anderes Virus wäre dem Kleinkind, das an den Folgen einer Erkrankung an der Schweinegrippe gestorben ist, gefährlich geworden. Es litt an einer Missbildung. (Quelle: NZZ, 19.11.09) Online-Kommentar: Ohne den leidgeprüften Eltern dieses Kindes nahetreten zu wollen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Risikogruppe der Kleinkinder mit Missbildungen und geschwächtem Immunsystem stark verkleinert werden könnte, wenn das Fetale Alkoholsyndrom besser präventiv bekämpft würde. Es geht dabei um Mütter, die vor und während der Schwangerschaft Alkohol konsumieren. Der 9.9.09 war „Internationaler Tag des Fetalen Alkoholsyndroms“. In der EU wurde stark darauf eingegangen. In der Schweiz war Schweigen. Heute ist Nationaler Aktionstag Alkohol-Probleme. Alkohol schwächt auch beim Erwachsenen das Immunsystem.

Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Jugend, Konsumhaltung, Schweiz, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Betrunkenes Mädchen springt auf Gleise – gerettet

Mittwoch 18. November 2009 von htm

Ein betrunkenes 16 Jahre altes Mädchen hat am Montagabend mit einer Kurzschlusshandlung einen ICE in Weil am Rhein zum Halten gezwungen. Die Jugendliche war auf die Gleise gesprungen und hatte sich zwischen die Schienen gesetzt, als sich der Zug näherte, berichtete die Polizei am Dienstag. Zuvor hatte sie mit Freunden im Bahnhof des Ortsteils Haltingen Alkohol getrunken. Der Lokführer des aus Basel kommenden ICE in Richtung Freiburg konnte noch eine Notbremsung einleiten. Gleichzeitig war ein 20 Jahre alter Mann aus der Gruppe auf die Schienen gesprungen und hatte das Mädchen aus der Gefahrenzone gezerrt. Dabei versuchte die Jugendliche sich loszureißen, was ihr aber nicht gelang. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.11.09) suedkurier.de, 17.11.09 Kommentar: Hatte der Retter, dem Mädchen den Alkohol verschafft? Dann hätte er auch grosses Glück gehabt.

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