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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'

Ärzte sind für Alkoholabhängige wichtige Ansprechpartner

Mittwoch 22. September 2010 von htm

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat auf die Bedeutung der Hausärzte als Ansprechpartner für alkoholkranke Menschen hingewiesen. „Hausärzte können Alkoholprobleme bei ihren Patienten frühzeitig erkennen und ihnen helfen, ihre Suchterkrankung zu überwinden“, sagte Frieder Hessenauer, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der BÄK, anlässlich einer gemeinsamen Fachtagung von BÄK und dem Fachverband Sucht in Berlin. (Quelle: aerzteblatt.de, 21.9.10)

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Tödlicher Unfall in Lausanner Disco, dann Angriffe auf die Polizei

Montag 20. September 2010 von htm

Am Sonntagmorgen um 5 Uhr kletterte ein 21-jähriger Mann auf der Terrasse des Lausanner Clubs Loft auf ein Möbelstück, das eine Raucherzone vom Haupteingang abtrennte, und verlor das Gleichgewicht. Er fiel 12 Meter tief. Als die Polizei kam, wurde sie von einer wütenden Menge empfangen. Das Opfer erlag noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen. Warum er kletterte, ist nicht bekannt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.9.10) Kommentar: Warum er kletterte und warum die Kletterei misslang, könnte wahrscheinlich eine Blutprobe erahnen lassen. Ob wohl eine gemacht wird? Und das Ergebnis veröffentlicht wird?

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D: Der erste Tag am Oktoberfest

Montag 20. September 2010 von htm

OB Ude rief gerade „O zapft is“, als eine Streife der Polizeihundestaffel vier Minderjährige bemerkten, die sich mit einem Kasten Bier auf einer Parkbank im Bavariapark niedergelassen hatten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Jugendlichen zwischen 14 und 15 Jahre alt waren – zu jung für Alkohol. Die Polizei schüttete nach Rücksprache mit den Eltern sämtliche Bierflaschen aus. Dennoch durften die vier Freunde anschließend mit Einverständnis der Eltern noch auf das Oktoberfest.
Immer wieder kommt es auf dem Oktoberfest zu Verletzungen durchen einen Maßkrug. So auch am Samstag. Gegen 15.50 Uhr geriet ein 20-jähriger Münchner in einem Festzelt mit einem 29-jährigen kanadischen Touristen in Streit. Dabei schlug der 20-Jährige seinem Kontrahenten mit dem Maßkrug auf den Kopf. Der Kanadier erlitt eine Kopfplatzwunde und eine Gehirnerschütterung. Die herumfliegenden Splitter verletzten noch zwei Begleiter des Kanadiers. usw. (Quelle: Google Alkohol News, 20.9.10) abendzeitung.de, 19.9.10

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Rumänen geben 3 Mia.€ für Alkohol und Tabakwaren aus

Montag 20. September 2010 von htm

Rund 10% ihrer Lebenshaltungsausgaben blättern die Rumänen jährlich für alkoholische Getränke und Tabakwaren hin, bezeigt eine Studie des europäischen Statistikamts Eurostat. Seit 2008 rückt Rumänien immer mehr im europäischen Alkoholkonsum-Ranking auf − laut Eurostat konsumiert zurzeit hierzulande jeder Erwachsene durchschnittlich 11,6 Liter reinen Alkohol im Jahr. (Quelle: Google Alkohol News, 20.9.10) punkto.ro, 19.9.10

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München feiert 200 Jahre Oktoberfest, Wiesn-Wahnsinn

Sonntag 19. September 2010 von htm

Die Münchner haben sich ganz dem Bier verschrieben: Sie feiern ab heute zum 200. Mal das Oktoberfest. Zum ersten Mal gilt ein Rauchverbot. Wer trotzdem qualmt, wird auf spezielle Weise bestraft, er soll kein Bier mehr erhalten. Es dauert einen Tag länger als sonst, 17 Tage. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.9.10) Kommentar: Das grösste Volksfest weltweit, sagt die Werbung, andere sagen, die grösste Sauf-Orgie der Welt, das schlechteste Beispiel für die Jugend.

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CDU Politiker provoziert mit Alkohol-Beichte

Samstag 18. September 2010 von htm

Volker Kauder erhielt im April die Auszeichnung „Bier-Botschafter“ von den deutschen Brauern verliehen. Ein Amt, das wie es scheint seinen Getränke-Vorlieben entspricht.
Das original „Oktoberfest“ ist natürlich festverankert in der bayrischen Hauptstadt, doch gibt es weltweit viele Volksfeste, die „d’Wies‘n“ nachempfunden sind. Dazu zählt auch das Berliner Oktoberfest. Traditionell eröffnet dies der bayrische Ministerpräsident, doch war Horst Seehofer verhindert, sodass Unions-Fraktionschef Volker Kauder ihn ersetzte und gleich für einen Eklat sorgte.
Nach dem üblichen Fassbieranstich ließ er es sich nicht nehmen, ein Mikrofon zu ergreifen und einige Worte an die 2.700 Gäste im Festzelt zu richten: „Wenn ich ein Achtel Wein im Jahr trinke, dann ist das viel. Aber zwei, drei Weizenbier am Tag – die müssen einfach sein.“ (Quelle: Google Alkohol News, 18.9.10) unterhaltung.freenet.de, 17.9.10 Kommentar: Im Artikel zeigt sich eine gewisse Entrüstung über das Verhalten des Politikers. Dabei ist ja die ganze Alkoholpolitik der Regierung vom Einfluss der Alkohollobby geprägt. Da müsste die Empörung ansetzen.

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Oktoberfest Konstanz 2010: Volksfest am See

Freitag 17. September 2010 von htm

„O‘ zapft is“ heißt es am Freitag, 17. September, beim Oktoberfest Konstanz, einem der größten Volksfeste am Bodensee. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem die Geschwister Hofmann, Mickie Krause, Papis Pumpels, die Aachtaler und natürlich die Radolfzeller Froschenkapelle. Und hier gibt es alle Infos zum Deutsch Schweizer Oktoberfest in Konstanz! Neu sei ein spezielles Festzelt (alkoholfrei) für die Jugend. (Quelle: suedkurier.de, 16.9.10) Kommentar: Toll! So haben die Jungen ihre saufenden Vorbilder gleich vor der Nase. Man kann nur hoffen, dass es abschreckend wirkt.

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Rauchverbot „tötet“ Pubs in Schottland

Donnerstag 16. September 2010 von htm

In Schottland haben über 700 Pubs in den letzten vier Jahren wegen des Rauchverbots schliessen müssen. Das seien 11% weniger. Dies ergab eine Studie, die von der Aktion „Save Our Pubs and Clubs“ in Auftrag gegeben worden war. Ein Besitzer eines Pubs sagte einem Journalisten, 95% seiner Gäste hätten geraucht. Viele Arbeiter unter ihnen seien nach der Arbeit vor dem Heimgehen für ein paar Biere vorbeigekommen. Jetzt würden sie zu Hause Bier aus dem Laden trinken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.9.10) (nicht online) Kommentar: Das haben doch die Schweizer Gastronomen schon lange erhofft. Der Gastrosuisse Präsident verkündete öffentlich, bei uns gäbe es 10’000 Betriebe zu viel. Auch Schottland wird gesundheitlich stark profitieren. Weniger Lungenkrebs, weniger Alkoholkonsum, weil die Frau zu Hause den Einkauf besorgt und in einigen Fällen steuern kann. Das heisst auch weniger Alkoholschäden, z.B. auf dem Heimweg. Auf das Budget der Familie wird es sich auch auswirken. Ist mehr Geld übrig, muss der Armutsfrust weniger in noch mehr Alkohol ersäuft werden. Wenn mehr Geld übrig bleibt, profitiert die übrige Wirtschaft und die Gemeinde. Diese findet dann vielleicht die Mittel, um einen geeigneten Treffpunkt für Dorfbewohner zu finanzieren, an dem alle, auch die Frauen und Kinder teilhaben können. Das wird neue soziale Aktivitäten auslösen.

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Alkohol – ein Lösungsmittel?

Donnerstag 16. September 2010 von htm

„Durch den Alkohol vergesse ich meine Probleme“
Alkohol ist für viele Jugendliche auch ein Mittel, um sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen.
Nina hatte bereits mit 13 ihren ersten Rausch. Auch ihre Freundinnen Julia und Lisa haben schon mit 14 das erste Mal über ihren Durst getrunken. Für Philipp (15) ist Alkoholkonsum ganz normal: „Durch den Alkohol vergesse ich all meine Alltagsprobleme und werde einfach lockerer. Beim Fortgehen gehört das Trinken für mich einfach dazu.“
Obwohl der Alkohol schon drastische Auswirkungen auf sie hatte, denkt die 15-jährige Verena aus Neukirchen ähnlich. Bereits mit 13 Jahren hatte sie ihren ersten Vollrausch und litt mit 14 unter Gedächtnisverlust. Gelernt hat sie daraus nichts. Denn nach wie vor ist es ihr wichtig, „vorzuglühen“, bevor sie mit ihren Freunden durch die Stadt zieht – zum Beispiel mit selbst gekauftem Wodka aus dem Supermarkt… (Quelle: Google Alkohol News, 16.9.10) derstandard.at, 15.9.10 mit unserem Online-Kommentar: Es ist nicht erstaunlich, dass Jugendliche ihre Probleme mit Alkohol zudecken. Die Eltern der Valium-Generation haben es ja vorgemacht. Allerdings gelöst werden Probleme so nicht. Es gibt höchstens noch zusätzliche: Beispielsweise Straftatbestände, unerwünschte Schwangerschaft, usw.
Dass das Bundesministerium kein Geld für Alkoholprävention hat, überrascht nicht. Wo kein Wille ist, ist auch kein Geld vorhanden. Dabei bringt richtige Prävention Geld ein und hilft Schäden decken.

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Augsburg: Am Wochenende fließt der Alkohol in Strömen

Mittwoch 15. September 2010 von htm

Randale auf dem Plärrer, in der Tankstelle oder in der Disko. Die Liste der Straftaten, die am vergangenen Wochenende in Augsburg verübt wurden, ist erschreckend lang (wir berichteten), und dennoch nur eine Auswahl. Eine Auswahl von Straftaten, die alle ein und denselben Auslöser hatten: Alkohol. „Am Wochenende steigt der Alkoholkonsum. Eigentlich wollen Partygänger enthemmt und locker feiern. Doch wer zu tief ins Glas blickt, bei dem schlägt es schnell mal in Aggressivität um“, so Polizeisprecher Robert Göppel. (Quelle: Google Alkohol News, 15.39.10) augsburger-allgemeine, 14.9.10

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