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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Geschichten'

Online-Kommentar zu Ärzte und Suchtmittel

Mittwoch 13. Januar 2010 von htm

Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:
Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.

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Im Suff am Skalpell – Ärzte und Suchtmittel

Mittwoch 13. Januar 2010 von htm

Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.

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Partyspass ohne Alkohol und Qualm

Samstag 9. Januar 2010 von htm

Strumpfsockig und promillefrei – DJ Shima erprobts in der «Tanzfabrik«. Alkoholexzesse bei Jugendlichen haben Folgen: Polizeikontrollen vor Diskotheken, ein Verbot von Flatrate-Partys – aber auch Veranstaltungen, die Spaß ganz ohne Alkohol versprechen. Hartwig Gehrlicher alias «DJ Shima« organisiert alkoholfreie Partys in der Nürnberger «Tanzfabrik«. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) Nürnberger Nachrichten, 8.1.10 Kommentar: Solche Anlässe sollte es in allen Städten und Regionen geben.

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D: Betrunkene 13-Jährige vor Kältetod gerettet

Donnerstag 7. Januar 2010 von htm

Rettung in letzter Sekunde: Eine stark betrunkene 13-Jährige ist in Göppingen bei Stuttgart fast erfroren. Auch zwei Männer brachten sich durch ihre Unvernunft in Lebensgefahr. Es gab auch schon mehrere Erfrorene. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.1.10) focus.de, 6.1.10 Online-Kommentar: Verantwortlich sind wir alle. Sicher ist die Frage berechtigt, wer den Stoff besorgt hat. Viel wichtiger wäre die Frage nach der Verantwortung der Gesellschaft, die es nicht für nötig findet, das Alkoholproblem grundsätzlich anzugehen. Die angebliche Mehrheit der Stimmberechtigten, die mässig oder nicht konsumiert hätte es in der Hand, die Politik so unter Druck zu setzen, dass die wirksamen Massnahmen ergriffen würden, um diese Zivilisationskrankheit stark einzudämmen. Aber die meisten denken, es ist nicht ihr Problem, dabei sind wir alle Passivtrinker, die unter der eingeschränkten Lebensqualität und den horrenden alkoholbedingten Sozialkosten ein Leben lang ungefragt leiden. Sie wären bei einer wirksamen Alkoholpolitik auch die grössten Nutzniesser. Siehe www.alkoholpolitik.ch

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„Prosit Neujahr“ mit Feuerwerken und viel Alkohol

Dienstag 5. Januar 2010 von htm

Bern – Hunderttausende haben in der Schweiz das neue Jahr auf öffentlichen Plätzen begrüsst. In Basel und Zürich stiegen grosse Feuerwerke. In St. Gallen hinterliessen Feiernde viel Abfall. Die Polizei griff vor allem bei alkoholbedingten Zwischenfällen ein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.1.10) swissinfo.ch, 1.1.10

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Zum Vollzug von Jugendschutzgesetzen in USA und Deutschland

Montag 4. Januar 2010 von htm

Ein spontan uns zugestellter Erlebnisbericht mit der Erlaubnis der Wiedergabe:
Die nachfolgend aufgeführten Geschichten habe ich mit meiner Frau persönlich erlebt. Die Geschichte mit der Kassiererin kann Ihnen jeder bestätigen, der in USA eine Flasche Wein gekauft hat und an der Kasse eine Kassiererin fand, die unter 20 Jahren war.

1) Meine Tochter, seinerzeit 19 Jahre, heiratete einen amerikanischen Staatsbürger(GI), ebenfalls 19 Jahre. Nach 1 Jahr haben wir die beiden in Michigan/USA besucht. Sie waren damals 20. Als ich am 2. Tag mit meiner Frau einkaufen gehen wollte, bat mich mein Schwiegersohn ganz verschämt, ihm etwas mitzubringen, er würde so gerne mal wieder einen Whisky trinken. Auf mein verdutztes Gesicht hin teilte er mir mit, er könne nirgends einen Tropfen Alkohol bekommen, weil er noch keine 21 sei. Ich erfüllte ihm diesen Wunsch ausnahmsweise, erfuhr aber später, dass ich mich strafbar gemacht hatte, und wäre dies aufgefallen, ich sofort ausgewiesen worden wäre.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

2) Bei meinem zweiten Besuch in USA passierte mir folgendes: Ich besuchte mit meiner Frau gerne die dortigen Nationalparks und Stateparks. Der Eintritt kostete zwischen 15 und 25 $. (Damals kostete der Dollar ca 4,20 DM.) Man konnte auch ein sogen. „State-Ticket“ für 60$ (ca 250 DM) kaufen, mit dem man alle Parks in Michigan besuchen konnte, was wir auch taten. Am Eingang des ersten Park sahen wir ein Schild: „No Alkohol, no Litter“. Also kein Alkohol und keine Abfälle. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, und ein kleines Feuer in der Feuerstelle brannte, grillten wir unsere Würstchen und ich trank eine Flasche Bier. Es war weit und breit niemand zu sehen. Plötzlich trat aus einem Gebüsch ein Ranger hervor und stellte einen Strafzettel über 200 $ aus. Erst nach einer halbstündigen Diskussion mit meiner Tochter, sie hatte glaubhaft gemacht, dass ich kein Wort englisch verstehen würde und das Verbotsschild nicht gesehen und auch nicht verstanden hätte, wurde uns die Strafe erlassen. Wir mussten jedoch unser Dauerticket abgeben und den Park sofort verlassen.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

3) Vor 3 Jahren besuchten wir unsere Tochter, inzwischen 40, mal wieder in den USA-NH. Beim Einkauf wollten wir u.a. eine Flasche Rotwein mitnehmen. Unser Einkauf lag auf dem Transportband vor der Kasse. Die Flasche wurde immer wieder von der jungen Kassiererin durch andere Waren oder mit dem Ellenbogen zurückgeschoben. Als alles, bis auf den Wein registriert war, rief unsere Kassiererin eine ältere Kollegin zur Kasse. Auf unsere Frage, was das zu bedeuten habe, wurde uns mitgeteilt, unsere Kassiererin sei erst 20 und sie dürfe doch die Flasche mit Wein nicht anfassen.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

4) Mein Großsohn studiert in New Hampshire und wohnt auf dem Universitätscampus. An seinem 22. Geburtstag fand auf seinem Zimmer eine Geburtstagsparty statt. Es wurde auch Alkohol getrunken. Als im Nachhinein bekannt wurde, dass er einem 19-jährigen Zimmernachbarn Bier angeboten hatte, wurde er sofort von der Highschool verwiesen. Nur nach Entschuldigungen und Bitten der Eltern und Kommilitonen durfte er sein Studium fortsetzen, jedoch nicht mehr auf dem Campus wohnen. Unabhängig davon, wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

Gestern sah ich im Fernsehen eine Übertragung der Sylvesterfeier in New York. Es waren etwa 200 000 Gäste gekommen und es herschte eine Bombenstimmung. Nur ganz nebenbei wurde erwähnt, dass auf dieser Veranstaltung ein Alkoholverbot bestand. Können Sie sich so etwas in Deutschland vorstellen? Anschließend wurde von der Veranstaltung in Berlin gesprochen und mitgeteilt, dass einige hundert, meist Jugendliche, mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in Deutschland befolgt.

Persönlich erlebt von
Ilse und Otto Dietrich

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Drunk Young British Tourist died in the Swiss Alps

Donnerstag 31. Dezember 2009 von htm

In Wengen, the famous Swiss resort with the Lauberhorn-Descent a young British tourist was missed several days after he had left a bar at 02 a.m. A rescue team found him dead 100 meter under a rocky sightseeing point. Today it was officially that he had 2 permille of alcohol in his blood. On December 12 we reported („Blau auf den Skipisten“)that the British Government warned its citizens about alcohol consumption in the mountains. Unfortunately in this case without success. But the parents should go to court as in the Bernese law on restaurants and bars (Gastgewerbegesetz Art. 29, 1c) it is forbidden to give or sell alcoholic beverages to drunk persons. And for sure Myles Robinson was drunk already, before he had 2 permille. (Source: Tages-Anzeiger, 12/31/09) https://www.alkoholpolitik.ch/2009/12/31/drunk-young-british-tourist-died-in-the-swiss-alps/8353/ – jungfrauzeitung.ch, 12/30/09(in english)

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Leserbrief zum toten Engländer in Wengen

Donnerstag 31. Dezember 2009 von htm

Leserbrief zu „Toter Tourist war betrunken“ im Tages-Anzeiger vom 31.12.09:
Die britische Regierung warnte ihre Landsleute, sich beim Skifahren in den Alpen zu betrinken. An Flughäfen, Bahnhöfen und sogar auf Bierdeckeln wurden Ermahnungen verbreitet, dass „Alkohol in großen Höhen schneller das Bewusstsein beeinflusst und das Gefühl für Gefahr und Kälte“ einschränken könne: „Die Reaktionsfähigkeit verlangsamt sich, rücksichtsloses Verhalten kann zu kriminellen Handlungen führen, Alkoholmissbrauch kann schlicht und einfach einen Urlaub ruinieren.“ (siehe www.alkoholpolitik.ch am 12.12.09) Dieser junge Brite hat die Warnungen überhört. Der Wirt der von ihm besuchten Bar hat allerdings auch eine Warnung überhört: Das Berner Gastgewerbegesetz verbietet in Art. 29, 1, c Abgabe und Verkauf von Alkoholika an Betrunkene. Der Engländer war ohne Zweifel schon vor seinen 2 Promillen betrunken. Die Eltern sollten den Wirt verklagen. Wozu sonst hat man denn ein solches Gesetz? Eine Verurteilung könnte ein wegweisendes Präjudiz schaffen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

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Unglücke und Verbrechen über die Festtage (Beispiel Wengen)

Mittwoch 30. Dezember 2009 von htm

Einmal mehr hinterlässt König Alkohol überall seine Spuren über die Festtage. Ein Beispiel aus der Schwei: Trotz der Warnungen der britischen Regierung (siehe „Blau auf den Skipisten“ am 12.12.09) vergnügte sich ein junger Engländer in Wengen im Berner Oberland in einer Bar. Er verliess sie um 02.00, um ins Hotel zurückzukehren und war darauf während Tagen verschollen. Nun wurde die Leiche in Lauterbrunnen als der gesuchte Myles Robinson identifiziert. Ein privater Suchtrupp, von den hergereisten Eltern aufgeboten, hatte die Leiche in felsigem Gebiet unterhalb eines Aussichtspunktes gefunden. Die Polizei war auch nach zweieinhalbtägiger Suche ohne Erfolg geblieben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29./30.12.09) Kommentar: Dass Alkohol im Spiel war, steht noch nicht fest, ist aber wohl anzunehmen. Womöglich wird wie bei tödlichen selbstverursachten Verkehrsunfällen auch gar nicht darnach untersucht. Nachtrag am 31.12.09: Der 23-jährige Engländer hatte 2 Promille intus. Die Eltern sollten den Wirt einklagen. Das Gastgewerbegesetz (GGG) des Kanton Bern verbietet: Art. 29, 1 Verboten sind die Abgabe und der Verkauf – c alkoholischer Getränke an Betrunkene) (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.12.09) (Leserbrief pendent)

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Zwei Betrunkene stossen zusammen, keiner erinnert sich

Sonntag 27. Dezember 2009 von htm

In Rapperswil-Jona sind gestern Abend ein angetrunkener Motorradfahrer und ein ebenfalls betrunkener Autofahrer kollidiert. Beide gaben der Polizei an, sie erinnerten sich nicht, wie es zum Unfall kam. (Quelle: blick.ch, 27.12.09

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