Archiv für die Kategorie 'Forschung'
Dienstag 12. Oktober 2010 von htm
Die Studie zum Alkoholkonsum von Jugendlichen ist Besorgnis erregend. Als Grund für den regelmäßigen Rausch wird der hohe Leistungsdruck angeführt. Schuld tragen aber auch die Erwachsenen, die ihren Stress selbst gerne mal runterspülen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.10.10) ksta.de, 11.10.10 unser Online-Kommentar: Eine verstörende Erkenntnis sei der Alkoholkonsum der Schüler. Die Eltern werden aufgefordert, Vorbild zu sein. Völlig richtig. Leider ist diese Erkenntnis schon sehr alt und nichts hat sich geändert. Denn es ist die ganze Gesellschaft, die mit ihrer Trink-Scheinkultur den Ton angibt und auch die Politik davon abhält, die richtigen präventiven Massnahmen zu ergreifen. Die Rezepte sind vorhanden, doch der Druck der Alkoholindustrie ist derart stark, dass keine Änderung in Sicht ist. Da müssten die Medien ihre Verantwortung schon noch mehr erkennen und für eine objektive Information der Bevölkerung sorgen. Qualitätsjournalismus mit Recherchierarbeit kostet leider Geld. Damit können sich Zeitungen immer herausreden.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Eltern, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Konsumhaltung, Medien, Politik, Statistik, Unterricht, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 12. Oktober 2010 von htm
Jeder dritte 10- bis 18-Jährige betrinkt sich nach eigenen Angaben dreimal im Monat oder öfter. 43 Prozent der Jungen und Mädchen dieser Altersgruppe konsumieren mindestens einmal im Monat mehr als fünf Gläser Bier, Schnaps oder Mixgetränke direkt hintereinander, wie aus einer am Montag vorgestellten Studie der Leuphana Universität Lüneburg hervorgeht. Befragt wurden rund 4.000 Schüler an 17 Schulen in 7 Bundesländern. (Quelle: netdoktor.de, 11.10.10)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung |
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Samstag 9. Oktober 2010 von htm
Die beliebteste Droge unter Frankfurter Schülern im Alter von 15 bis 18 Jahren ist der Alkohol. Das ergab die achte Drogentrendstudie „Monitoring System Drogentrend“ der Universität Frankfurt. Als Grund für den starken Alkoholmissbrauch sieht Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) die Möglichkeit, „gut drauf zu sein, ohne ein großes Risiko einzugehen“, wie sie gestern in Frankfurt sagte. (Quelle: Google Alkohol News, 9.10.10) welt.de, 8.10.10 Kommentar: Es wird nur über eine Art Häufigkeit berichtet. Über die Intensität (Binge Drinking) wird nichts gesagt. Wer unterdrückt hier Informationen und warum, in wessen Auftrag?
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugendliche, Konsumhaltung |
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Donnerstag 7. Oktober 2010 von htm
Viele Frauen können das Trinken während der Schwangerschaft nicht lassen.
Ab und zu ein Gläschen Alkohol während der Schwangerschaft soll dem Ungeborenen doch nicht schaden, zeigt eine Studie des University College London. Allerdings attestieren ihr Experten methodische Mängel. (Quelle: Google Alkohol News, 7.10.10) focus.de, 6.10.10 unser Online-Kommentar: Das bekannte Muster.
Es ist schon eigenartig, wie immer wieder Geld „gefunden“ wird, um Studien zu finanzieren, die beweisen sollen, dass mässiger Alkoholkonsum unbedenklich sei. Im Zusammenhang mit der Schwangerschaft ist es besonders verwerflich, weil die Kinder nichts gegen ihre Gefährdung tun können. Wesentlich für die Auftraggeber ist doch, dass die Überschriften in den Zeitungen von unbedenklichem Konsum oder sogar gesundheitlichem Nutzen berichten. Die kritischen Einwände im Text werden ja kaum gelesen oder wahrgenommen. Hauptsache, der Konsument fühlt sich in seinem Trinkverhalten bestätigt, egal wie viel er konsumiert. (siehe auch den ausführlichen englischen Artikel)
Kategorie: Allgemein, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales, Medizin |
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Dienstag 5. Oktober 2010 von htm
Urintests auf Alkoholmissbrauch werden auch durch leicht alkoholhaltige Lebensmittel kaum verfälscht. Das belegt eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Bonn. Wer positiv auf Alkohol getestet wird, könne sich wohl nicht mehr damit herausreden, er habe lediglich etwas Falsches gegessen oder getrunken, erklärte ein Universitätssprecher. (Quelle: netdoktor.de, 4.10.10)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Verhältnis-Präv. |
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Sonntag 3. Oktober 2010 von htm
Ein Drittel von Niederösterreichs Jugendlichen beziehungsweise die Hälfte der 17- bis 18-Jährigen raucht regelmäßig, Alkohol konsumieren zwei Drittel „gemäßigt“. Das ergab eine aktuelle Studie der NÖ Landesakademie.
Das Rauschtrinken („Binge drinking“) ist der Studie zufolge bei Burschen deutlich weiter verbreitet als bei Mädchen. Bei der Getränkepräferenz liegen Alcopops mit rund drei Viertel an der Spitze, bei Burschen gefolgt von Bier. (Quelle: orf.at, 3.10.10)
Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugendliche, Statistik |
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Donnerstag 30. September 2010 von htm
Ein Viertel der Studenten konsumiert Alkohol „in einem sehr hohen, gesundheitsgefährenden Ausmaß“. Das zeigt eine Studie unter rund 1.400 Bewohnern von Studentenheimen der Österreichischen JungArbeiterBewegung (ÖJAB), die in Wien präsentiert wurde. Ebenfalls ein Viertel der Studenten raucht – das ist allerdings signifikant weniger als bei einer Studie aus dem Jahr 2002 unter Stellungspflichtigen beim Bundesheer, als jeder Zweite angab, zur Zigarette zu greifen. Weiteres Ergebnis der ÖJAB-Studie: Starke Raucher betreiben signifikant häufiger Alkoholmissbrauch und konsumieren auch deutlich öfter illegale Drogen. (Quelle: Google Alkohol News, 30.9.10) derstandard.at, 29.9.10
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung, Statistik |
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Mittwoch 29. September 2010 von htm
Ist Alkohol teurer, profitiert davon die Gesellschaft. Denn laut einer US-Studie sinken dann die alkoholbezogenen Krankheitsfälle. Von hohen Kosten für Alkohol profitiert laut US-amerikanischen Experten die gesamte Gesellschaft. Kosten die Getränke beispielsweise aufgrund höherer Steuern mehr, sinken die mit Alkoholmissbrauch verbundenen Krankheits- und Todesfälle. Darüber hinaus wird die Zahl der Verbrechen geringer, denn oft geschehen Straftaten unter Alkoholeinfluss. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.9.10) business-panorama.de, 28.9.10 Kommentar: Das ist nichts Neues, aber bemerkenswert ist, dass die Meldng auf einer Business-Webseite erscheint. Sollte die Wirtschaft doch langsam hellhörig werden?
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Medien, Preisgestaltung, Verhältnis-Präv., Wirtschaft |
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Donnerstag 16. September 2010 von htm
In Schottland haben über 700 Pubs in den letzten vier Jahren wegen des Rauchverbots schliessen müssen. Das seien 11% weniger. Dies ergab eine Studie, die von der Aktion „Save Our Pubs and Clubs“ in Auftrag gegeben worden war. Ein Besitzer eines Pubs sagte einem Journalisten, 95% seiner Gäste hätten geraucht. Viele Arbeiter unter ihnen seien nach der Arbeit vor dem Heimgehen für ein paar Biere vorbeigekommen. Jetzt würden sie zu Hause Bier aus dem Laden trinken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.9.10) (nicht online) Kommentar: Das haben doch die Schweizer Gastronomen schon lange erhofft. Der Gastrosuisse Präsident verkündete öffentlich, bei uns gäbe es 10’000 Betriebe zu viel. Auch Schottland wird gesundheitlich stark profitieren. Weniger Lungenkrebs, weniger Alkoholkonsum, weil die Frau zu Hause den Einkauf besorgt und in einigen Fällen steuern kann. Das heisst auch weniger Alkoholschäden, z.B. auf dem Heimweg. Auf das Budget der Familie wird es sich auch auswirken. Ist mehr Geld übrig, muss der Armutsfrust weniger in noch mehr Alkohol ersäuft werden. Wenn mehr Geld übrig bleibt, profitiert die übrige Wirtschaft und die Gemeinde. Diese findet dann vielleicht die Mittel, um einen geeigneten Treffpunkt für Dorfbewohner zu finanzieren, an dem alle, auch die Frauen und Kinder teilhaben können. Das wird neue soziale Aktivitäten auslösen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Andere Drogen, Armut, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 15. September 2010 von htm
Alkohol fördert Krebs. Fast vier Prozent aller Krebserkrankungen ließen sich auf einen chronischen Alkoholkonsum zurückführen, warnen Experten im Vorfeld der Tagung der „European Society for Biomedical Research on Alcoholism“ in Heidelberg. Schon geringe Alkoholmengen erhöhten das individuelle Krebsrisiko, vor allem Frauen reagierten besonders empfindlich. Bei ihnen bestehe ein linearer Zusammenhang zwischen konsumierter Alkoholmenge und Anstieg des Brustkrebsrisikos. Bereits bei einer täglichen Menge von 18 Gramm reinen Alkohols (etwas mehr als ein Achtel Liter Wein) steige das Risiko für Brustkrebs deutlich. „Frauen empfehlen wir, nicht mehr als 0,3 Liter Bier oder 0,15 Liter Wein und Männern, nicht mehr als 0,6 Liter Bier oder 0,3 Liter Wein, an nicht mehr als fünf Tagen pro Woche zu trinken, wenn sie ihr Risiko für alkoholbedingte Krankheiten gering halten wollen“, rät Prof. Helmut K. Seitz, der diesjährige Kongress-Präsident. (Quelle: Google Alkohol News, 15.9.10) netdoktor.de, 14.9.10
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Diverse, Internationales, Medizin, Veranstaltungen |
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