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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Forschung'

Alkohol raubt Frauen eher den Schlaf

Donnerstag 17. Februar 2011 von htm

Alkohol als Einschlafhilfe zu nutzen, ist eine schlechte Idee: Zwar kommt der Schlaf schneller, doch über die Nacht drohen unfreiwillige Wachphasen. Wie Forscher jetzt ermittelt haben, trifft der Effekt Frauen besonders stark.
Nach einem Trinkgelage schlafen Frauen deutlich schlechter als Männer, haben US-Forscher entdeckt. Ein Rausch vertieft zwar anfangs den Schlaf und erleichtert das Einschlafen. In der zweiten Hälfte der Schlafphase ist die Schlafqualität allerdings beeinträchtigt, wobei Frauen den Ergebnissen zufolge häufiger unter Wachphasen und einer insgesamt schlechteren Schlafqualität leiden als Männer. Die Ursache sei vermutlich die unterschiedliche Art, wie der Stoffwechsel der beiden Geschlechter den Alkohol abbaue, spekulieren die Wissenschaftler im Fachmagazin „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“. (Quelle: spiegel.de, 16.02.11)

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D: Alkohol ist die übelste Droge

Montag 7. Februar 2011 von htm

Wie sehr Alkohol unter Kindern und Jugendlichen in Oberberg zum Problem geworden ist, weiß Karin Keller von der Fachstelle Suchtvorbeugung: „Den ersten Kontakt damit haben sie im Schnitt mit 13,3 Jahren, den ersten Rausch mit 13,9 Jahren.“ (Quelle: Google Alkohol News, 5.2.11) rundschau.de, 5.2.11 Kommentar: Wir berichteten über die erwähnte Untersuchung in England.

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D: Jugendliche streben noch immer nach dem Vollrausch

Samstag 5. Februar 2011 von htm

Jugendliche und junge Erwachsene haben 2010 seltener zur Flasche gegriffen. Allerdings ist gerade bei männlichen Jugendlichen das Rauschtrinken weiterhin angesagt.
Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) tranken im Jahr 2010 rund 13 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen mindestens einmal pro Woche Alkohol. 2004 waren es noch 21 Prozent, 1979 rund 25 Prozent. Rund acht Prozent der männlichen Jugendlichen der Altersgruppe tranken im vergangenen Jahr mehr als viermal pro Woche bis zum Vollrausch – 2004 waren es neun Prozent. Für die Studie wurden 7000 Zwölf- bis 25-Jährige nach ihren Trinkgewohnheiten befragt. (Quelle: Google Alkohol News, 02/04/11) welt.de, 02/04/11 / siehe auch diesen Kommentar dazu. Unser Online Kommentar zu letzterem: Daniel Freudenreich’s Kommentar ist zutreffend. Die Drogenbeauftragte weiss genau, welche Massnahmen am besten wirken würden. Ihre Regierung hat nämlich am 20. Mai 2010 die Resolution der Weltgesundheitsorganisation WHO für eine globale Alkohol Strategie mitunterzeichnet. Und sie rasch in den Schubladen verschwinden lassen, damit ja niemand auf die Idee kommt, ihre Umsetzung zu verlangen. Das könnte nämlich der Alkoholindustrie weniger Profite bringen. Und der Bevölkerung weniger Schäden. Aber das zählt nicht.

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Alkoholgenuss und Diabetes – Ist das möglich?

Samstag 5. Februar 2011 von htm

Diabetiker der Typen 1 und 2 müssen neben den zuckerhaltigen Produkten auch bei den Genuss von Alkohol sehr vorsichtig sein. Eine mögliche Folge des Alkoholkonsums ist Unterzuckerung (Hypoglykämie), welche im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.11) gesundheitsspiegel.de, 3.2.11

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CH: Alkohol am Arbeitsplatz kostet eine Milliarde

Donnerstag 3. Februar 2011 von htm

Etwa 70’000 Personen in der Schweiz trinken während der Arbeit zu viel Alkohol. Die Folgen dieses problematischen Konsums kosten die Arbeitgeber pro Jahr eine Milliarde Franken.
Wer vor oder während der Arbeit Alkohol trinkt, leistet weniger. Erstmals haben Experten nun für die Schweiz berechnet, wie teuer dies die Arbeitgeber zu stehen kommt. Problematischer Alkoholkonsum am Arbeitsplatz verursacht demnach jährlich Kosten von einer Milliarde Franken.
Der grösste Teil der Kosten – vier Fünftel – entfällt auf Produktivitätseinbussen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung schreibt. Menschen, die während der Arbeit trinken, leisten gemäss Studie rund 15 Prozent weniger als nüchterne Personen. Neben der entgangenen Produktivität führt der problematisch Alkoholkonsum auch zu Kosten wegen vermehrter Absenzen sowie wegen Unfällen. Quelle: Google Alkohol News, 1.2.11) SR DRS, 1.2.11 / BAG Schlussbericht Kommentar:
Bisher wurde von ca 5% Mitarbeitern mit Alkoholproblemen ausgegangen. Diese Untersuchung ist wohl sehr vorsichtig vorgegangen. Immerhin eine Milliarde Kosten für die Arbeitgeber ist auch nicht ohne. Unverständlich, dass die Wirtschaftsverbände bisher immer alkoholpräventive Massnahmen torpedierten. Wenn es dagegen um Verbesserungen bei den Sozialleistungen geht, wird um jedes Promille gekämpft. Wann wird die Wirtschaft endlich vernünftig?

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Serie: Die grösste Sprechstunde Hamburgs

Montag 24. Januar 2011 von htm

Alkohol als Suchtmittel: Trinke ich zu viel?
Bei der Telefonaktion zum Thema Alkohol gaben drei Fachleute den Anrufern Ratschläge zum Umgang mit der Sucht. Das Interesse war groß.
Um Punkt 10 Uhr begannen die Telefone zu klingeln. Bei der Abendblatt-Aktion am vergangenen Freitag gab es keine ruhige Minute für die Experten Dr. Jens Reimer, Leiter des Arbeitsbereiches Sucht am UKE, Dr. Georg Poppele, Chefarzt für Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Alsterdorf, und Dr. Klaus Behrendt, Chefarzt für Suchterkrankungen an der Asklepios-Klinik Nord Ochsenzoll. Drei Stunden lang berieten sie die zahlreichen Anrufer, die sich mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen an die Fachleute wandten. Ihre wichtigsten Fragen und Antworten der Ärzte haben wir hier für Sie zusammengefasst. Quelle: abendblatt.de, 24.1.11)

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Bundesregierung: Gesundheit ärmerer Kinder ist schlechter

Freitag 21. Januar 2011 von htm

Kinder aus ärmeren Familien haben schlechtere Chancen auf ein gesundes Leben. Zu diesem Schluss kommt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine große Anfrage der Fraktion Die Linke. Nach dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey sei die Chance eines Kindes aus sozial schwachen Verhältnissen, einen guten Gesundheitszustand zu haben, um die Hälfte geringer als die eines Kindes aus gut situierten Verhältnissen. (Quelle: aerzteblatt.de, 20.1.11) unser Online-Kommentar: Bei den Vergleichen mit Abstinenten spielt die soziale Situation eine Rolle. Nur Gutsituierte können sich täglich ein, zwei Glas Wein leisten, und sie pflegen auch sonst eher einen gesunden Lebensstil. Neben der missbräuchlichen Verwendung von gesundheitlich angeschlagenen, kurzzeitigen Abstinenten ist dies einer der Hauptgründe, weshalb diese Studien nicht korrekt sind. Schön, dass sogar die Bundesregierung nun hier für Aufklärung sorgt. Wahrscheinlich eher unabsichtlich.

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Rauchen und Alkohol lassen Männer früher sterben

Mittwoch 19. Januar 2011 von htm

Jetzt ist es raus. Männer sterben nicht früher, weil sie mutiger sind und sich in „harten“ Jobs verschleißen. Und Frauen verdanken ihre längere Lebenserwartung nicht etwa dem häufigeren Arztbesuch.
Wesentlicher Grund für den früheren Tod der Männer ist ihre Zuwendung zu Tabak und Alkohol. Das ergeben jedenfalls die Berechnungen von Gerry McCartney und Mitarbeitern von der Social and Public Health Sciences Unit in Glasgow.
Danach sind europaweit zwischen 50 und 60 Prozent des Geschlechterunterschieds in der Lebenserwartung auf das Rauchen zurückzuführen. Noch einmal 10 bis 20 Prozent fordert der Alkohol. Interessant sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 18.1.11)

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Alkoholwerbung spricht teils bewusst Jugendliche an

Samstag 15. Januar 2011 von htm

Gefährliche Gratwanderung
Besonderen Einfluss auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen haben Werbung und Marketing. „Die Werbemuster sind auf Jugendliche abgestimmt“, sagt Stephan Mayer, Pressesprecher der Techniker Krankenkasse (TK). Der ELSA-Bericht „Die Auswirkungen von Alkoholwerbung“ (2007), an dem 24 europäische Länder beteiligt waren, und die ZEUS-Studie „Alkoholwerbung im Deutschen Fernsehen“ (2004) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums unterstützen diese Ansicht. Je mehr Werbung die Jugendlichen konsumierten, umso mehr Alkohol wurde von ihnen getrunken. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.1.11) idowa.de, 14.1.11 unser Online-Kommentar: Auch andere Studien belegen die Wirkung der Alkohol-Werbung. Leider hat es die Politiker noch nie interessiert. In der Schweiz wurde erst letztes Jahr erstmals Alkoholwerbung am öffentlichenFernsehen bewilligt. Es sei ein „politischer Entscheid“ hiess es. Das Wohl der jungen Generation spielt keine Rolle. Die korrupte Beziehung zur Alkoholwirtschaft dagegen schon.

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Studie: Männer unterliegen dem Alkohol doppelt so schnell wie Frauen

Dienstag 11. Januar 2011 von htm

An Statistiken konnte man es schon lange sehen: Männer sind anfälliger für Alkoholsucht als Frauen. Warum dies so ist, fanden nun Wissenschaftler der University of Columbia und Yale heraus.
Demnach liegt das Problem im Gehirn des Mannes. Beim Verzehr von alkoholischen Getränken wird im männlichen Gehirn das Glückshormon Dopamin stärker ausgeschüttet als im weiblichen. (Quelle: Google Alkohol News, 10.1.11) shortnews.de, 10.1.11

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