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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Medizin'

Alkohol und Kaffee, Risiko für Herzrythmusstörungen

Dienstag 1. September 2009 von htm

Der Konsum von mehr als zehn alkoholischen Drinks pro Woche oder vier Tassen starken Kaffees pro Tag können das Risiko, einen unregelmässigen Herzschlag zu entwickeln, bekannt als arterielle Hypertonie, erhöhen, legen zwei neue Studien nahe, die am Kongress der European Society of Cardiology in Barcelona vorgelegt wurden, Etwa 46’000 Leute in England erhalten jährlich die Diagnose arterielle Hypertonie. (Quelle: GOOGLE ALKOHOL ALERT, 8/31/09) TIMES ONLINE, 30.8.09

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Moderate Trinker sollen glücklicher sein als Abstinenten

Samstag 29. August 2009 von htm

Menschen, die sehr viel oder überhaupt keinen Alkohol konsumieren, sind öfter depressiv, als jene, die ab und zu trinken. Dies deckten norwegische Forscher mit Hilfe einer großen Umfrage auf. Die Mediziner von der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim befragten 38.390 Bewohner der norwegischen Region Nord-Trøndelag. Die Menschen machten zwei Wochen lang Angaben zu ihrem geistigen und körperlichen Befinden, sowie zu ihren Trinkgewohnheiten.
Um Verfälschungen auszuschließen, hatten die Mediziner jene Alkoholverweigerer im Vorfeld aussortiert, die dem Lieblingsgetränk des Bacchus auf Grund einer überstandenen Alkoholabhängigkeit entsagten.
Wie erklären die Mediziner ihre Erkenntnisse? Scheinbar befindet sich unter den Nicht-Trinkern ein größerer Anteil von Menschen mit körperlichen Beschwerden. „Das bedeutet sie müssen auch öfter Medikamente einnehmen. Und das verbietet ihnen das Trinken womöglich“, so Eystein Stordal, ein Professor von der NTNU und Leiter der Studie. Zudem ist es gut vorstellbar, dass die Krankheit den Betroffenen aufs Gemüt schlägt oder sogar eine Depression hervorruft. Eine weitere Erklärung sehen die Forscher darin, dass Abstinente häufig weniger Freunde haben, als die moderaten Trinker. „In der westlichen Bevölkerung wird jemand, der Alkohol trinkt, in der Regel eher akzeptiert, als derjenige, der abstinent lebt“, erklärt Stordal. (Quelle: Google Alkohol Alert, 29.8.09) apotheken-umschau.de, 28.8.09 Kommentar: Warum wurden die Menschen mit möglichen körperlichen oder seelischen Gebrechen nicht gleich ausgeschieden wie die Ex-Alkoholiker? Das Thema ist doch schon seit den Herz-Forschungen bekannt. Geht es nicht auch schon wieder um den reisserischen Titel zwecks Alkoholmarketing? Die Bild-Zeitung bringt prompt eine verkürzte Version ohne die Einschränkung wegen körperlicher oder seelischer Gebrechen. Andere Zeitungen werden genüsslich folgen. Man könnte weitere Erklärungsmöglichkeiten anbieten: Depression bei Abstinenten durch Mobbing machtbesessener MitarbeiterInnen; Wut und Trauer über eine Gesellschaft, die in hundert Jahren nichts gelernt hat und sich immer noch von der Alkoholindustrie mit Krankheit und Tod, Armut und Not terrorisieren lässt, u.a. mit dem Versprechen, zwei Gläser pro Woche würden mehr Glück bedeuten.

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Oe: Alkohol macht Birne hohl

Dienstag 25. August 2009 von htm

Unter diesem Titel informiert die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde über die Gefahren der Volksdroge Nummer eins. Weit verbreitet, gesellschaftlich akzeptiert ist Alkoholismus in Österreich eine der unterschätztesten Krankheiten überhaupt. Dabei lassen Ärzte keinerlei Zweifel über die Gefahr am Ethanol. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.8.09) Der rote Salon, 24.8.09

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CH: Bei jedem vierten Notfallpatient war Alkohol im Spiel

Samstag 15. August 2009 von htm

LAUSANNE – Jeder vierte Notfallpatient im Spital landet dort, weil Alkohol im Spiel war. Das zeigt eine Schweizer Studie. Für seine Doktorarbeit untersuchte Hervé Kuendig Daten von rund 8000 Patienten vom Notfalldienst des Lausanner Universitätsspitals zwischen 2003 bis 2006. Hauptbefund der Studie: 25 Prozent der Verletzten hatten in den sechs Stunden vor dem Vorfall, der zur Verletzung führte, Alkohol getrunken. Genau ein Drittel davon gab an, mindestens einmal im Monat grosse Mengen Alkohol aufs Mal zu trinken. Mit Vorbeugemassnahmen für die ganze Bevölkerung könnte die Zahl der Verletzungen deutlich gesenkt werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.8.09) blick.ch, 14.8.09

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D: Viele Jugendliche mit Psychoschaden durch Alkohol

Dienstag 4. August 2009 von htm

Die Zahl der Jugendlichen und Kinder mit psychischen Schäden durch Alkoholmissbrauch hat sich in wenigen Jahren in Nordrhein-Westfalen fast verdoppelt. (Quelle: Google Alkohol News, 2.8.09) bild.de, 2.8.09

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Zur Diskussion um die Wirkung von Resveratrol

Mittwoch 29. Juli 2009 von htm

Ein ausführlicher Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung befasst sich mit „Alt werden in einem gesunden Körper“. Darin wird u.a. auf die Forschung mit Resveratrol eingegangen: „Sinclairs Forschungsgruppe zeigte ausserdem, dass Moleküle – unter anderem das in Rotwein vorhandene Resveratrol – Sirtuin-Gene aktivieren und das Leben von Hefe, Fruchtfliegen, Würmern und übergewichtigen Mäusen verlängern. Allerdings waren dafür Dosen nötig, die sich ein Mensch durch das Trinken von Rotwein oder die Einnahme von Resveratroltabletten niemals zuführen könnte. Auch blieb eine Wirkung bei normalgewichtigen Mäusen aus. Und einige Ergebnisse sind umstritten, weil sie nicht von anderen Forschern reproduziert werden konnten.“.…
(Quelle: NZZ, 29.7.09) (Kommentar: Siehe unsere nichtbehandelte Beschwerde beim Schweizer Presserat.

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Deutsche Drogenbeauftragte für Prävention im Unterricht

Samstag 18. Juli 2009 von htm

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing und der Deutsche Städte- und Gemeindebund haben dazu aufgerufen, auf kommunaler Ebene mehr gegen Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen zu unternehmen. Helfen soll dabei ein flächendeckender Schulunterricht für gesundes Leben. (Quelle: Google Alkohol News, 17.7.09) welt.de, 16.7.09 Kommentar: Nachdem Sabine Bätzing mit ihren politischen Massnahme-Vorschlägen kein Gehör fand, will sie nun die Schule in die Pflicht nehmen. Leider ist Schulprävention nachweisbar ziemlich erfolglos. Immerhin würde es nicht schaden, die Lehrer auszubilden, die genau so alkoholfreudig sind wie die Durchschnittsbevölkerung und als Vorbild oft nicht taugen. Ob dieser Medienbericht deshalb in so vielen Zeitungen erschienen ist, weil die Alkoholindustrie bei Schulprävention nichts zu befürchten hat?

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Kaum einer profitiert von Alkohol, ausser die Industrie

Donnerstag 16. Juli 2009 von htm

Die positiven Wirkungen eines moderaten Alkoholkonsums werden intensiv diskutiert. Dabei werden die negativen Folgen häufig völlig ausgeblendet. Alkohol hat großes Suchtpotenzial und schädigt fast jedes Organ und jedes Gewebe. Risikofaktoren für alkoholische Lebererkrankungen sind vor allem die tägliche Alkoholmenge, aber auch das Trinkmuster….(Quelle: Google Alkohol News, 16.7.09) Aerzte Zeitung.de, 15.7.09 Kommentar: Guter Artikel über ein Arztreferat. Relativiert die angeblich positiven Auswirkungen von Alkohol auf das Herz.

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Forschungsstand bei Resveratrol

Montag 13. Juli 2009 von htm

Wenn Rotwein gut sein soll, sind dann Resveratrol-Pillen sogar besser? In einem ausführlichen Artikel wird der Forschungsstand bei Resveratrol aufgezeigt. (The Health Report: Los Angeles Times, 13.7.09) Kommentar: Die Weinproduzenten behaupten, Wein sei gesund, weil er Resveratrol enthält. Dieser Artikel zeigt, dass es noch Jahre dauert, bis zuverlässige Aussagen über Wirksamkeit und Dosierung von Resveratrol erhältlich sein werden. (Siehe auch bei „Interventionen“ unsere Beschwerde beim Schweizer Presserat.)

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Die Einstellung schwangerer Frauen zum Alkoholkonsum

Samstag 6. Juni 2009 von htm

Es gibt eine Unsicherheit, ob es eine sichere Grenze für Alkoholkonsum während der Schwangerschaft gibt. Nach den kürzlichen Aenderungen in den Empfehlungen der englischen Regierung untersuchten wir die Einstellung von schwangeren Frauen zum Alkoholkonsum während der Schwangerschaft und ihre Einstellung zu den Informationsquellen betreffend Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Ergebnisse: Schwangere Frauen wünschten, die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen und die Wahl auf Grund von informiertem Rat zu treffen. Um dies zu können, benötigen sie von Politikern und Gesundheitsfachleuten klaren und übereinstimmenden Rat über die sicheren Mengen beim Alkoholkonsum. (Quelle: BMC Public Health,5.6.09)

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