Freitag 5. Juni 2009 von htm
Eine einzigartige Studie in Norwegen enthüllte dauernden Erfolg einer kurzen Alkoholintervention neun Jahre nachdem Risikotrinker während einer Massenerhebung wegen Herzkrankheiten und andern medizinischen Risikofaktoren identifiziert worden waren. The report (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09)
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Donnerstag 4. Juni 2009 von htm
Skandinavische Forscher haben untersucht, welche Berufsgruppen an welchen Krebsarten am häufigsten erkranken. Kellner haben von allen Berufsgruppen das grösste Risiko, an Krebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, für die Daten von 15 Millionen Menschen aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden ausgewertet wurden. Am wenigsten gefährdet sind Landwirte, Fischer und Pfarrer, wie die skandinavischen Forscher am Dienstag in Helsinki berichteten. Aktives und passives Rauchen, Alkoholkonsum und Umgang mit Asbest erhöhten die Gefahr am stärksten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.6.09)
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Mittwoch 3. Juni 2009 von htm
Eine neue Meta-Analyse sieht im Alkoholkonsum den wichtigsten Risikofaktor für das Kolorektalkarzinom. Aber auch Rauchen, Übergewicht, Diabetes und der Verzehr von rotem Fleisch erhöhen nach einer Übersicht im International Journal of Cancer (2009; 125: 171-180) das Darmkrebsrisiko.
Das Kolorektalkarzinom ist in Deutschland bei Männern (nach dem Prostatakarzinom) und bei Frauen (nach dem Mammakarzinom) die zweithäufigste Krebserkrankung. Mehr als sechs Prozent aller Deutschen erkranken im Laufe ihres Lebens an diesem Tumor, dessen Ursache nicht bekannt ist – außer in der Minderheit, bei der eine genetische Prädisposition auf eine Polyposis vorliegt. (Quelle: Deutsches Aerzteblatt, 2.6.09)
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Dienstag 2. Juni 2009 von htm
Sexuelle Kriminalität mit Drogenunterstützung ist im Zunehmen begriffen. Das Bonner Institut für Forensische Medizin hat festgestellt, dass die Zahl von Untersuchungen im Hinblick auf den Gebrauch von Betäubungsmitteln bei sexuellen Vergehen innerhalb seines Einzugsgebietes zwischen 1997 und 2006 um das 10-Fache gestiegen ist. In der aktuellen Ausgabe des Deutschen Aerzteblattes International, präsentieren Burkhard Madea und Frank Musshoff die Aktionsmodelle und die Beobachtungsfenster für die häufigsten Substanzen. (Dtsch Arztebl Int 2009; 106 (20): 341-347). (Qeulle: Medical News Today, 1.6.09)
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Samstag 30. Mai 2009 von htm
Die benützten Kriterien, um den Blutalkoholgehalt (BACs) und Binge Drinking Verhalten bei Kindern und Jugendlichen zu definieren, sollte besser auf die Kinder-Physiologie statt Erwachsenen-Physiologie abgestützt werden, gemäss einer neuen Studie der Universität von Pittsburgh in der Juni-Ausgabe von Pediatrics. (Quelle: Medical News Today, 29.5.09)
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Mittwoch 27. Mai 2009 von htm
Wie stark eine Person auf Alkohol reagiert, sagt viel aus über ihr Risiko in Bezug auf Alkoholismus. Jemand, der ein niedriges Mass an Reaktion zeigt, hat ein höheres Risiko, Alkoholkrankheiten zu entwickeln. Eine Studie, die den Einfluss von geringer Reaktion auf Alkohol in Verbindung mit andern Charakteristiken untersuchte – z.B. Familiengeschichte bezüglich Alkoholkrankheiten und Einstiegsalter – hat gefunden, dass das niedrige Mass an Reaktion ein eigenständiger Risikofaktor für Alkoholkrankheiten während des Erwachsenenlebens ist und nicht nur eine Reflexion einer weiten Reihe von Risikofaktoren. (Quelle: Medical News Today, 25.5.09)
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Sonntag 24. Mai 2009 von htm
In einer Zeit, in der immer wieder Rufe ertönen, das legale Mindestalter zu senken, findet eine neue Studie der Universität von Georgia, USA, dass eine Senkung des Mindestalters die Zahl ungeplanter Schwangerschaften und von Frühgeburten bei jungen Frauen erhöhen würde. Ein tieferes Mindestalter würde risikohaftes Sexualverhalten unter jungen Leuten fördern und dies würde zu mehr ungeplanten Schwangerschaften, zu mehr Geburten von Minderjährigen und zu niedrigerem Geburtsgewicht führen, sagte Studienautorin Angela Fertig, Assistenzprofessorin im UGA College of Public Health. „Die Botschaft zum Mit-nach-Hause-nehmen lautet, wenn es leichter ist für junge Leute, an Alkohol zu kommen, sind die Ergebnisse bei den Geburten schlechter.“ Die Lehre, die daraus zu ziehen ist: Das legale Mindestalter sollte so bleiben, wie es jetzt ist. (Bei 21) (Quelle: Medical News Today, 23.5.0909)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Abhängigkeit ist keine Krankheit, sondern eher ein Verhalten, das kontrolliert werden kann, gemäss Harvard Psychologe, der auf die Tatsache hinweist, dass einige Abhängige freiwillig auf die Droge verzichten können und damit diese These unterstützen. Der Toronto Star berichtete am 16.5.09, dass Gene M. Heyman, Autor des neuen Buches „Addiction: A Disorder of Choice“, schreibt, dass sich die Oeffentlichkeit von Abhängigkeitsexperten habe täuschen lassen. Er stimmt zu, dass Individuen genetisch für Abhängigkeit vorbelastet sein können, und dass in den Gehirnen von Abhängigen Veränderungen stattfinden, besteht aber darauf, dass der Entscheid zu gebrauchen oder aufzuhören, freiwillig bleibe. (Quelle: Join Together, 21.5.09)
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Freitag 15. Mai 2009 von htm
Beim Alkoholkonsum sterben bekanntlich Gehirnzellen ab, aber der geschätzte Einfluss auf die neurologische Gesundheit, beschrieben im Journal Alcohol and Alcoholism, deutet an, dass das Problem viel weiter geht, als man früher dachte. Der Anstieg der Menge, die Leute trinken, bedeutet, „es ist deshalb wahrscheinlich, dass die vermutete Schädigung des Gehirns heute unterschätzt wird und wird in künftigen Generationen noch ansteigen,“ sagen die Autoren. Dr. Jane Marshall, eine der Co-Autoren und Consultant Psychiatrist am Maudsley Hospital in Süd London, sagte: „Die Leute denken, dass Demenz etwas ist, das bei Menschen über 65 eintritt. Aber viele der unter 65-Jährigen haben kognitive Probleme und eine grosser Teil dieser Probleme sind auf Alkohol zurückzuführen…“ (Quelle: Harvard World Health News, 14.5.09) The Observer, London, 10.5.09
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Freitag 15. Mai 2009 von htm
Die rasche Wirkung von Alkohol auf das Gehirn haben jetzt Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg erstmals an Menschen veranschaulichen können. Bereits nach sechs Minuten kommt getrunkener Alkohol im Gehirn an.
An acht Männern und sieben Frauen haben die Forscher mit Hilfe der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) Folgendes zeigen können: Bereits sechs Minuten nach dem Konsum von ungefähr drei Gläsern Bier oder zwei Gläsern Wein – was einem Blutalkoholgehalt von 0,5 bis 0,6 Promille entspricht – zeigten sich erste Veränderungen in den Gehirnzellen. Bislang waren dazu nur Daten aus Tierversuchen verfügbar. (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.5.09) FOCUS ONLINE, 14.5.09 biotechnologie.de, 26.5.09
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