Mittwoch 21. Oktober 2009 von htm
Zeitschriften wie „The Lancet“, British Medical Journal, New England Journal of Medicine, Jama verlangen von ihren Autoren künftig mehr und einheitlichere Informationen über Interessenbindungen, auch von Familienmitgliedern. (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.10.09) Kommentar: Ob man die von der Alkoholindustrie gesponserten Wissenschafter zwingen kann, diesem Wunsch zu folgen?
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Freitag 16. Oktober 2009 von htm
Die Webseite news.de bringt als Randnotiz zum aktuellen Forschungsbericht über die angeblich positiven Wirkungen von Alkohol im Alter eine Serie von 10 Bildern mit Text zum Titel „10 Gründe abstinent zu bleiben“. Dies ist bekanntlich die Empfehlung der unabhängigen Forscher, die zu den verschiedenen, oft von der Alkoholindustrie finanzierten „Forschungen“ Stellung beziehen. (Quelle: Google Alkohol News, 16.10.09) news.de, 15.10.09
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Freitag 16. Oktober 2009 von htm
Ältere Menschen, die sich gelegentlich ein Gläschen in Ehren gönnen, scheinen länger unabhängig zu bleiben. Der Grund liegt allerdings nicht im Alkohol selbst, zeigt eine Studie italienischer und amerikanischer Forscherinnen. Vielmehr scheint kontrollierter Alkoholkonsum einen allgemein gesünderen Lebenswandel widerzuspiegeln. (Quelle: Google Alkohol News, 16.10.09) scienceticker.info, 15.10.09 Medical News Today, 10/15/09) Kommentar: Dies ist offensichtlich keine von der Alkoholindustrie finanzierte Studie.
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Donnerstag 15. Oktober 2009 von htm
Über die Hälfte der Fälle geschehen beim Mit-Schlafen.
Eine Studie, publiziert bei bmj.com, berichtet, dass mehr als die Hälfte der unerwarteten plötzlichen Kindertodesfälle geschehen, während das Kind ein Bett oder Sofa mit einem Elternteil teilt (Mit-Schlafen). Zusätzlich könnten sie mit dem Alkohol- oder Drogenkonsum der Eltern im Zusammenhang stehen. (Quelle: Medical News Today, 14.10.09)
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Mittwoch 14. Oktober 2009 von htm
Starker Alkoholkonsum steigert drastisch das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen. Das zeigt eine Studie von Forschern der Universität Montreal. Demnach verstärkt täglicher Alkoholgenuss die Tendenz zu insgesamt sechs Tumorarten. (Quelle: Google Alkohol News, 13.10.09) lifestyle.t-online.de, 7.8.09
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Dienstag 13. Oktober 2009 von htm
11.10.2009
Redaktion Leserforum
Tages-Anzeiger
Postfach
8021 Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Das tägliche Bier hält die Gesundheit bei der Stange“ vom 10.10.09)
Erfreulich wie sich der Tages-Anzeiger plötzlich um die Gesundheit seiner LeserInnen bemüht. Nur ist leider Vorsicht am Platz. Auch wenn einige an sich wertvolle Stoffe im Bier enthalten sind, ist leider trotzdem Alkohol drin. Es würde sich demnach aufdrängen, für alkoholfreies Bier zu werben. Wenn man die Verlässlichkeit der Angaben im Text an den Zahlen der einen Grafik misst, vergisst man den Artikel am besten möglichst schnell. Die WHO bespricht in Genf dieser Tage ein neues Alkoholstrategiepapier. Der Artikelschreiber sollte dessen Einleitung mit den Zahlen zu den weltweiten alkoholbedingten Schäden lesen, vielleicht treibt es ihm die Schamröte ins Gesicht. Und wenn er sich hinter dem Titel mit dem einen täglichen Bier versteckt, muss einmal gesagt sein, dass nur die Hälfte der Bevölkerung diesen mässigen Konsum fertig bringt. Es ist nicht, wie immer behauptet wird, die grosse Mehrheit. Die andern Alkoholkonsumenten trinken risikoreich bis krankhaft. Und jeder fühlt sich von solchen Gesundheitsanpreisungen in seinem Konsum bestärkt, egal, wie viel er trinkt. Wahrscheinlich ist jetzt dann wieder die Weinlobby dran und auch sie wird den gesunden alkoholfreien Traubensaft vergessen. Papier ist geduldig und Qualitätsansprüche gehören offenbar zur „guten alten Zeit.“
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(gekürzt veröffentlicht am 13.10.09 . Der angesprochene Fehler in der Grafik wurde in der gleichen Nummer auf der Seite „Wissen“ richtiggestellt.)
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Dienstag 6. Oktober 2009 von htm
Vor dem Hintergrund, dass Suchtmittelmissbrauch heute für eine von 14 Spitaleinweisungen verantwortlich ist und Milliarden von Gesundheitskosten verursacht, haben führende Wissenschaftler auf dem Capitol-Hügel die Beweise, die bereits vorhanden sind und jene, die wir bei Behandlung und Prävention von Alkohol-, Drogen- und Tabakmissbrauchnoch benötigen, vorgestellt. …
„Bisher haben Forscher bedeutende Beweise zur Wirksamkeit von Massnahmen erbracht, z.B. minimales Einstiegsalter, strengeres Vorgehen bei Alkohol am Steuer und Erhöhung der Alkoholsteuern,“ sagte er.
Z.B. gibt es Beweise, dass eine Erhöhung der Alkoholsteuern im Gleichschritt mit der Inflation zu einer Reduktion beim starken Alkoholkonsum von Jugendlichen um 19% führen würde, und zu einer 6%-Reduktion beim Hochrisiko-Konsum. Die Forschung zeigte auch, dass nur schon eine Änderung der Lizenzbedingungen und eine Veränderung der Betriebszeiten von Geschäften, die Alkohol verkaufen, einen signifikanten Effekt auf den Konsum und alkoholbezügliche Probleme haben können. (Source: Medical News Today, 10/5/09) Kommentar: Würden sich unsere Wissenschafter auch so direkt einsetzen? Hätten die Politiker dann offenere Ohren?
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Freitag 25. September 2009 von htm
In Sachsen und Sachsen-Anhalt landen Jugendliche bundesweit am häufigsten volltrunken in einer Klinik. Von 1000 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren mussten 3,5 mit Vollrausch stationär im Krankenhaus behandelt werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.9.09) bild.de, 24.9.09
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Mittwoch 23. September 2009 von htm
Alkohol ist der wichtigste Risikofaktor für schwere Kopfverletzungen, doch bei den Verletzten könnte die Intoxikation nach den Ergebnissen einer retrospektiven Studie in den Archives of Surgery (2009; 144: 865-871) die Überlebenschancen verbessern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.9.09) aerzteblatt.de, 22.9.09 Kommentar: Verschiedene deutsche Medien berichten mehr oder weniger ausführlich. Entsprechend unterschiedlich wird auch auf die möglichen Unsicherheiten hingewiesen. Z.B. dass nur bei der Hälfte eine Blutprobe entnommen wurde. Dass 40% der ins Spital eingelieferten Schädelverletzten alkoholisiert waren, sollte zu denken geben.
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Dienstag 22. September 2009 von htm
Polymorphisms Of The Interleukin-1 Gene Complex May Influence Alcohol Dependence
Cytokines are small proteins secreted by cells that serve as molecular messengers between cells. Pro-inflammatory cytokines – which function in the immune system- may be involved in alcohol dependence (AD). A study of three polymorphisms of the interleukin-1 gene complex (IL-1) and one of the tumor necrosis factor-alpha (TNFα) has found that IL-1 may directly contribute to AD among Spanish Caucasian males. (Source: Medical News Today, 9/21/09)
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