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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Medizin'

Alkohol beschleunigt den Verlauf von HIV/Aids

Sonntag 16. Mai 2010 von htm

HIV-Patienten, die tägliche mehr als zwei Gläser Alkohol trinken, müssen damit rechnen, dass sich ihre Infektion schneller ausbreitet als bei Abstinenten.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener US-Universitäten hat in einer Studie mit 241 HIV-Patienten den Einfluss von Alkohol auf deren Krankheitsentwicklung untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Infektion sich schneller im Körper ausbreitet, wenn der Betroffenen regelmäßig Alkohol trinkt, und zwar mehr als zwei Gläser täglich. (Quelle: Google Alkohol News, 16.5.10) focus.de, 15.5.10

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Freitag 7. Mai 2010 von htm

Wenn private Geldgeber Schweizer Hochschulen unterstützen – eine Liaison mit Tücken
Stiftungen, Unternehmen und Private engagieren sich an Schweizer Hochschulen. Diese beteuern, dass die Freiheit von Lehre und Forschung nicht gefährdet sei. Doch auch an der Uni gilt: Wer zahlt, befiehlt. (Quelle: NZZ, 3.5.10) Kommentar: Dies zur Erinnerung.

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Alkohol kann Asthma und Heuschnupfen verstärken

Mittwoch 5. Mai 2010 von htm

Allergiker und Asthma Patienten sollten Alkohol eher meiden, sagen Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Denn Beschwerden wie Husten, Juckreiz, Niesen oder Kopfschmerzen können nach dem Konsum von Alkohol verstärkt werden. Dabei ist Alkohol als solches nicht das Problem, sondern die enthaltenen Histamine die zur Herstellung von alkoholischen Getränken gebildet werden. So erklärte Professor Dieter Köhler von der DGP: „Histamine sind bekanntlich auch diejenigen Signalstoffe, die während einer allergischen Reaktion ausgeschüttet werden und die typischen allergischen Symptome verursachen. Weine und Biere enthalten aber auch Schwefelverbindungen (Sulfite), von denen wir ebenfalls wissen, dass sie Asthma und andere allergische Beschwerden auslösen können“. (Quelle: Google Alkohol News, 4.5.10) heilpraxis.de, 3.5.10

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Deutsche gaben 2008 rund 263 Mrd.€ für Gesundheit aus

Mittwoch 7. April 2010 von htm

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind weiter angestiegen. 2008 lagen sie insgesamt bei rund 263 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Auf jeden Einwohner entfielen rund 3.210 Euro. Die Ausgaben stiegen demnach gegenüber dem Jahr zuvor um 9,9 Milliarden Euro oder 3,9 Prozent. (Quelle: ¨ärzteblatt.de, 6.4.10) Unser Online-Kommentar: Davon vermeidbare Kosten: Mit einer wirksamen Alkoholprävention könnten einige dieser Kosten vermieden werden. Die WHO in ihrer kommenden Resolution im Mai weist darauf hin und zeigt auf, welche Massnahmen geeignet sind. Da wir alle Passivtrinker sind und unter den Alkoholschäden leiden und sie bezahlen, hätten wir allen Grund, die Regierung aufzufordern, der WHO zu folgen. Auch die Ärzteschaft sollte politisch aktiv werden wie in England.

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Flüstern, Räuspern, Alkohol, Rauchen für die Stimme tabu

Sonntag 21. März 2010 von htm

Auch die Stimme kann gepflegt werden. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte: „Schreien, Rufen und Singen schaden der Stimme, genau wie längeres Sprechen in kalter oder lauter Umgebung sowie bei körperlicher Anstrengung“. Doch auch Flüstern und Räuspern belasteten die Stimmbänder. Für eine gute Stimmhygiene seien außerdem Rauchen und Alkohol tabu. Lundershausen: „Aber viel zu trinken, … (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.3.10) bild.de, 19.3.10

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TOP NEWS CH: Immer mehr und ältere Komatrinker

Samstag 13. März 2010 von htm

Eine noch unveröffentlichte Studie des Berner Inselspitals zeigt: Koma-Trinken greift nicht nur bei jungen Menschen um sich. Die Zahl der Alkoholvergiftungen steigt auch bei Erwachsenen stark an. Von 2000 bis 2007 ist der Anteil an alkoholvergifteten Patienten auf der medizinischen Notfallstation des Inselspitals von 1,4 auf 3,3 Prozent gestiegen. Absolut hat sich die Fallzahl im fraglichen Zeitraum von 134 (2000) auf 373 (2007) nahezu verdreifacht. Der durchschnittliche Blutalkoholwert betrug 2,25 Promille. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.3.10) Kommentar: Mit einer 3/4-Seite auf Seite 5 und dem Leitartikel auf der Frontseite kommt dieser Bericht sehr breit angelegt daher. Aber wie meistens, die Frage nach dem „Warum?“ wird nicht gestellt. Der Durchschnittsleser wird die Tatsachen zur Kenntnis nehmen, vielleicht denken – „schon schlimm“ – und zur Tagesordnung übergehen. Er kann ja doch nichts dagegen tun, ausser vielleicht auf sich selber aufzupassen. Dass er als Passivtrinker direkt betroffen ist, kommt ihm nicht in den Sinn. Und die Zeitung, die den Auftrag hat, den öffentlichen Diskurs zu ermöglichen, lässt ihn im Stich: Tabu! (Siehe auch unsern Leserbrief dazu.)

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Fachjournal bringt keine Studien mit Beteiligung der Tabakindustrie

Dienstag 2. März 2010 von htm

„PLoS Medicine“ publiziert keine Studien mehr, bei denen Mitarbeiter von Tabakfirmen mitgewirkt haben. Wenn Tabakfirmen forschten, könne dies nicht die Gesundheit zum Ziel haben. Wenn dies so wäre, sollten sie die Firmen schliessen. Solche Studien seien im Grunde Werbung. ((Quelle: Tages-Anzeiger, 2.3.10) nicht online Kommentar: Ist es bei Alkohol-Studien anders?

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Reis sei schuld an der Alkoholunverträglichkeit der Asiaten

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Der Genuss von Alkohol bekommt Japanern, Chinesen und Koreanern oft nicht besonders gut: Anders als Europäer reagieren sie häufiger mit starken körperlichen Symtomen wie Gesichtsrötung oder Herzrasen. Die Ursachen sind in der Wissenschaft umstritten. Doch ein chinesisches Forscherteam glaubt nun, die Erklärung gefunden zu haben. Die Alkoholunverträglichkeit vieler Asiaten geht auf die Ernährung ihrer Vorfahren zurück. Das zumindest behauptet jetzt ein chinesisches Forscherteam. Den Wissenschaftlern zufolge soll die Unverträglichkeit zur gleichen Zeit entstanden sein, als sich im südlichen China der Ackerbau mit Reis entwickelte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) welt.de, 20.1.10 (unser engl. Beitrag) Kommentar: Jetzt warten wir auf unsere Mutation. Das würde viele Probleme verringern.

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TOP NEWS: Die Gesundheit in Krisenzeiten

Montag 18. Januar 2010 von htm

Nachlese: Der Tages-Anzeiger stellte im Dezember die Frage, ob Krisen die Gesundheit förderten. Dabei wurde erwähnt, dass während der Wirtschaftskrise in den USA zwischen 1929 und 1936 die Lebenserwartung eines Bürgers von 57,1 auf 63,3 Jahre angestiegen sei. Als Grund wird vermutet, dass wirtschaftlich gute Zeiten mehr Arbeitsunfälle und Stress brächten und der Konsum ungesunder Produkte zunehme. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.12.09) Kommentar: Logisch ist, dass weniger Konsum ungesunder Produkte die Lebenserwartung steigert. Bekanntlich war die Wirtschaftskrise auch die Zeit der Alkoholprohibition. Womit die Legende von deren Unwirksamkeit, die von der Alkohollobby und deren hörige Presse ständig kolportiert wird, einmal mehr widerlegt ist.

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Plötzlicher Herztod mit Kokain, Alkohol und Rauchen

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Kokain spielt in mehr als drei Prozent der Fälle von plötzlichem Herztod eine Rolle. Das hat eine Studie spanischer Mediziner ergeben. „Unsere Untersuchung zeigt, dass der Kokainkonsum Änderungen am Herzen und an den Arterien auslöst, die zum plötzlichen Tod führen können“, erklärt Joaquín Lucena vom Institut für Gerichtsmedizin in Sevilla. Dabei spiele es keine Rolle, ob jemand viel oder wenig Kokain konsumiere. „Jede Menge dieses Rauschgifts ist potenziell schädlich.“ Tabak oder Alkohol würden die negative Wirkung von Kokain noch verstärken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) focus.de, 13.1.10

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