Archiv für die Kategorie 'Diverse'
Samstag 16. April 2011 von htm
Wein ist gesundheitsfördernd! Alkohol gilt im Allgemeinen als gesundheitsschädlich, doch maßvoller Weingenuss kann durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Bereits in der Antike wussten Griechen und Römer von der positiven Wirkung des Weins auf die Gesundheit – sie erkannten die beruhigende Wirkung auf das Gemüt und die anregende Wirkung auf den Verdauungstrakt sowie den Kreislauf. Nicht unterschätzt wurden bereits zur damaligen Zeit die Nebenwirkungen, die ein zu hoher Weinkonsum mit sich brachte. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) biotechgov.org unser Online-Kommentar: Auch Wein enthält bekanntermassen Alkohol. Nach der grossen EU-Krebsstudie vom 9.4.11 kann ehrlicherweise nicht mehr vom gesunden Wein gesprochen werden, denn bereits geringe Mengen können krebsfördernd sein.
Dass immer nur der Wein als gesundheitsfördernd propagiert wird, obwohl alkoholfreie Trauben- und andere Fruchtsäfte und auch Gemüse die gleichen Antioxidantien oder Resverartrol enthalten, zeigt doch, dass rein finanzielle Interessen dahinter stehen, weil mit Wein mehr verdient werden kann. (Auf Kosten der Volksgesundheit)
Kategorie: Alkoholfreies, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Medizin, Werbung |
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Freitag 15. April 2011 von htm
Stuttgart – Chronischer Alkoholkonsum setzt der Leber stark zu und kann zum Absterben von Leberzellen infolge von Entzündungen führen. Bindegewebe ersetzt dann die abgestorbenen Leberzellen. Wenn ein Großteil der Leber von Bindegewebe durchzogen ist, spricht man von Leberzirrhose. Bisher wurde das Entstehen einer Leberzirrhose vor allem auf eine direkte Schädigung der Leber durch Alkohol zurückgeführt. Eine Untersuchung unter Leitung des Internisten Christian Schäfer vom Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, die kürzlich auf einem Fachsymposium vorgestellt wurde, deutet jedoch darauf hin, dass es noch einen anderen Schädigungsweg gibt. … (Quelle: stuttgarter-zeitung.de, 14.4.11)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Medizin |
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Mittwoch 13. April 2011 von htm
Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten.
Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten. Alkohol sei der wichtigste Faktor für die „starke negative Entwicklung“ bei der Demographie, sagte der Direktor des Berlin-Instituts, Reiner Klingholz, am Dienstag bei der Vorstellung einer Russland-Studie in der Bundeshauptstadt. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) stern.de, 12.4.11
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Diverse, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Statistik |
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Samstag 9. April 2011 von htm
Einer von zehn Krebsfällen bei Männern und einer von 33 Krebsfällen bei Frauen ist Folge des Alkoholkonsums. Dies ergeben Berechnungen im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 342: d1584).
Die Kalkulationen von Madlen Schütze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke basieren zum einen auf den Daten von 363.988 Teilnehmern der EPIC-Studie aus Dänemark, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. (Quelle: aerzteblatt.de, 04/08/11) unser Online-Kommentar: 10% der Krebsfälle bei Männern sind alkoholbedingt. Davon sind 57% vermeidbar bei Einhaltung der Empfehlungen betr. Trinkmenge pro Tag. Bei den Frauen sind es 3%, davon 81% vermeidbar. D.h. bei den Männern steht der Krebs in 43% und bei den Frauen in 19% der Fälle mit geringem täglichen Alkoholkonsum im Zusammenhang, der als unbedenklich gilt und von der Alkoholindustrie sogar als gesundheitlich positiv propagiert wird.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Geschlechtspezifische, Medizin |
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Dienstag 5. April 2011 von htm
Eine von der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) beim Schweizerischen Institut für Rechtsvergleichung (SIR) in Auftrag gegebene Untersuchung (pdf, 33S., 725Kb) vergleicht die Alkoholgesetzgebung der vier grössten Nachbarstaaten der Schweiz, des Vereinigten Königreich (England und Wales), einer skandinavischen Rechtsordnung (Norwegen) und eines mittelgrossen neuen EU-Mitgliedstaates (Tschechien). Das Gutachten soll im Rahmen der Totalrevision des Schweizer Alkoholgesetzes dazu dienen, die Schweizerische Alkoholgesetzgebung im internationalen Umfeld einzuordnen, verschiedene Regelungsmöglichkeiten aufzuzeigen und allfällige Auswirkungen von Rahmenbedingungen in der Schweiz abzuschätzen. (Quelle: Infoset Newsletter April 2011)Mitteilung der EAV zur Studie.
Kategorie: Allgemein, Diverse, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Wirtschaft |
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Samstag 19. März 2011 von htm
Alkohol sollte nicht regelmäßig, sondern nur gelegentlich genossen werden. Anderenfalls kann sich das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen. Das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs wird durch Alkoholkonsum offenbar tatsächlich gesteigert. Schon lang ist dieser Zusammenhang vermutet worden, den nun eine über 24 Jahre laufende US-Studie belegt hat. Wie die Experten im Fachmagazin „Archives of Internal Medicine“ berichten, steigt die Gefährdung bei Personen, die über mehrere Jahre hinweg täglich drei oder mehr alkoholische Getränke zu sich nehmen. Dabei bedeutet eine Portion eine Alkoholmenge von 14 Gramm, was beispielsweise rund 330 Milliliter Bier entspricht. (Quelle: Google Alkohol News, 18.3.11) business-panorama.de, 18.3.11
Kategorie: Allgemein, Diverse, Gesundheit, Medizin |
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Freitag 18. März 2011 von htm
Wenn die Mutter den Sohn überwacht und der Vater das Verhalten der Tochter im Auge hat, wirkt sich das besonders positiv auf den Nachwuchs aus. Laut Forschern um Julie Patock-Peckham von der Baylor University mindert gegengeschlechtliche elterliche Kontrolle impulsives Verhalten im jungen Erwachsenenalter und schützt vor späteren Alkoholproblemen (Journal of Studies on Alcohol and Drugs, Bd. 72, S. (Quelle: Google Alcohol News, 03/17/11) sueddeutsche.de, 17.3.11
Kategorie: Allgemein, Diverse, Geschlechtspezifische, Internationales, Jugendliche, Vorsorge |
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Mittwoch 16. März 2011 von htm
Wenn die Mutter über den Sohn und der Vater über die Tochter Bescheid weiß, wirkt sich das außerordentlich positiv auf späteres Verhalten aus.
Waco (USA) – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das gilt auch für Eltern, die ihren Nachwuchs im Auge behalten. Elterliche Überwachung der Kinder mindert impulsives Verhalten im jungen Erwachsenenalter und schützt damit vor späteren Alkoholproblemen – allerdings insbesondere dann, wenn diese Kontrolle gegengeschlechtlich erfolgt: Kümmert sich die Mutter um den Sohn und der Vater um die Tochter, ist der Effekt besonders deutlich. Das haben amerikanische Forscher bei ihrer Analyse der Angaben von mehr als 500 Studenten herausgefunden, wie sie im „Journal of Studies on Alcohol and Drugs“ berichten. (Quelle: Google Alcohol News, 16.3.11) wissenschaft-aktuell.de, 16.3.11
Kategorie: Allgemein, Diverse, Geschlechtspezifische, Jugendliche |
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Sonntag 13. März 2011 von htm
05.448 Parlamentarische Initiative Heim Bea. Wissensbasierte Steuerung der Gesundheitspolitik
Einreichungsdatum 07.10.05(!) (Amtliches Bulletin, 8.3.11) Kommentar: Studien dürfen nichts kosten. Auf nicht vorhandene Studien muss man auch keine Rücksicht nehmen, dann kann man noch leichter „politische“ Entscheide fällen.
Kategorie: Allgemein, Diverse, Gesundheit, Medizin, Politik, Schweiz, Verschiedene |
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Donnerstag 10. März 2011 von htm
Zwischen Gewalt in Kneipen und dem Trinkverhalten während der Happy Hour gibt es einen Zusammenhang. Das geht aus einer britischen Studie hervor. Grundlage der Untersuchung sind Daten aus Pubs und Nachtclubs in fünf britischen Städten. Demnach sind vergünstigte Preise während der Rabattzeiträume häufig für gesteigerte Aggressionen verantwortlich …
Wie die Experten im Fachmagazin “Alcohol and Alcoholism” berichten, müssten die Angestellten in Kneipen vermehrt darauf achten, dass bereits stark angetrunkene Gäste nicht noch mehr Alkohol konsumieren. So könnten sich etliche Gewaltausbrüche möglicherweise verhindern lassen. (Quelle: Google Alcohol News, 09.03.11) curado.de, 09.03.11 Kommentar: In schweizerischen Gastgewerbegesetzen ist die Abgabe von Alkohol an betrunkene Gäste verboten. Nur wird praktisch nie kontrolliert oder geahndet.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Erhältlichkeit, Preisgestaltung, Vorsorge |
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