Sonntag 22. Mai 2011 von htm
Von 600 Trunkenheitsfahrten wird durchschnittlich nur eine entdeckt. Das teilte Professor Dr. Dieter Müller von der Sächsischen Polizei. 0,19 Prozent aller Führerscheinbesitzer in Deutschland mussten sich im vergangenen Jahr der Medizinisch Psychologischen Untersuchung (MPU) wegen und Alkohol-, Drogen-, Verkehrs- und Strafdelikten unterziehen. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.11) auto. t-online.de, 20.5.11
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Verkehr |
Keine Kommentare »
Freitag 29. April 2011 von htm
Alkoholkonsum unter Aufsicht führt bei Teenagern nicht dazu, dass sie verantwortungsbewusster mit Alkohol umgehen, sondern eher zum Gegenteil.
Zu diesem Ergebnis ist ein amerikanisch-australisches Forscherteam mit einer Studie an rund 1900 Siebt- bis Neuntklässlern gekommen. (Quelle: Google Alcohol News, 04/29/11) suedostschweiz.ch, 29.4.11 Kommentar: Siehe den englischen Artikel mit Links zu den Originalen. Die Schulversuche mit Alkoholausschank durch Lehrer werden wohl das gleiche Ergebnis bringen. Wie rechtfertigen sich wohl diese Lehrer für den Schaden, den sie anrichten?
Kategorie: Allgemein, Diverse, Eltern, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Vorsorge |
Keine Kommentare »
Donnerstag 28. April 2011 von htm
Schlechte Nachricht nicht nur für Schluckspechte: Dass Alkohol in Maßen gesund sei, ist offenbar ein Mythos.
Liebhabern eines guten Glases Rotwein wird diese Nachricht nicht schmecken: Rod Jackson und seine Mitarbeiter von der Universität Auckland in Neuseeland sagen, dass Alkohol – anders als immer wieder vermutet – keinen schützenden Einfluss auf Herz und Gefäße hat.
In der Ausgabe des Fachmagazins Lancet beschreiben die Mediziner, warum Spirituosen auch in geringen bis mittleren Mengen nicht gesundheitsfördernd sind (Bd.366, S.1911, 2005). „Die Botschaft ist klar“, sagt Jackson: „In keiner Dosis ist der Nutzen des Alkohols größer als der Schaden.“
Die Hypothese von den herzschmeichelnden Eigenschaften des Alkohols hat sich seit 1979 verbreitet. Damals erschien – ebenfalls im Lancet – ein Fachartikel, der die lebensverlängernden Eigenschaften des Alkohols zu belegen schien.
„Es gibt einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und weniger Herzinfarkten“, schrieben die Autoren seinerzeit. „Die schützende Substanz wird bald isoliert werden.“
Es folgten hunderte Artikel von Wissenschaftlern, die auffällig oft in der Region um Bordeaux, im Chianti oder unweit des Napa-Valley forschten und die segensreichen Wirkungen verschiedener Alkoholika beschrieben.
Die neuseeländischen Gesundheitswissenschaftler weisen nun auf den Pferdefuß der Untersuchungen hin. In den meisten Studien gingen die beteiligten Forscher offenbar von einer positiven Wirkung des Alkohols aus – und vernachlässigten wissenschaftliche Standards.
So seien beim Vergleich des Gesundheitszustands von gemäßigten Trinkern und Abstinenzlern oft fälschlicherweise auch ehemalige Trinker zu den Abstinenzlern gezählt worden. Dass viele von ihnen das Trinken aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatten und mittlerweile über etliche Krankheiten klagten, erwähnten die Forscher nicht. …
(Quelle: sueddeutsche.de, 1.12.05) Kommentar: Wir brachten die Studie am 8.12.05 mit diesem Kommentar: „Es berührt einen eigenartig, aus Forschermund von „verwirrter Forschung“ zu hören. Ob damit bezahlte, absichtlich verwirrende Lobbyisten-Forschung gemeint ist? Wir werden ziemlich sicher vergeblich darauf warten, dass diese Untersuchung in unseren Medien grosses Echo findet.“ – Wie recht wir hatten. Auch nach 5 1/2 Jahren zögern die meisten Medien, mit der Wahrheit herauszurücken, obwohl neue Studien in die gleiche Richtung weisen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Internationales, Medien, Medizin, TOP NEWS |
Keine Kommentare »
Donnerstag 28. April 2011 von htm
Genf – Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol und Diätfehler sind auch in den Entwicklungsländern für eine steigende Zahl von Todesfällen verantwortlich. Global gesehen sterben zwei von drei Menschen an nicht übertragbaren chronischen Erkrankungen, die vielfach vermeidbar wären. Dies geht aus einem Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, der auf einer Tagung in Moskau vorgestellt wurde.
Im Jahr 2008 sind 57 Millionen Menschen gestorben. Bei 17 Millionen waren kardiovaskuläre Erkrankungen für den Tod verantwortlich, 7,6 Millionen starben an Krebs, 4,2 Millionen an Atemwegserkrankungen und 1,3 Millionen an Diabetes.
Auf diese vier Gruppen entfallen etwa 80 Prozent aller Todesfälle an nicht übertragbaren Erkrankungen, heißt es in dem 164 Seiten umfassenden “Global status report on noncommunicable diseases”. Alle vier Gruppen haben mit dem Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol und Diätfehlern modifizierbare, sprich vermeidbare Risikofaktoren gemeinsam. (Quelle: aerzteblatt.de, 27.4.11)
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Medizin, Sozialkosten, Statistik, TOP NEWS, Weltgesundheits-Org. |
Keine Kommentare »
Mittwoch 27. April 2011 von htm
Erdbeeren gegen Krebs und Nüsse als Cholesterinsenker: Es gibt unzählige Studien über den vermeintlichen Nutzen von Nahrung. Doch werden Lebensmittel als Heilmittel angepriesen, ist das meist Humbug. …
Dünne Untersuchungen zur heilsamen Wirkung von Nahrungsmitteln sind keine Seltenheit. Immer wieder publizieren Forscher Studien zum vermeintlichen Nutzen von Ess- oder Trinkbarem. Italienische Kardiologen forschen sich Pizza schön, die angeblich vor dem Infarkt schützt. Forscher aus dem Bordelais loben die gefässschmeichelnden Eigenschaften des Rotweins. Norwegische Internisten erkennen günstige Auswirkungen von Lachs auf den Fettstoffwechsel.
«Menschlich ist es verständlich, fachlich unbegreiflich, derartige Studien zu unterstützen», sagt Gerd Antes vom Deutschen Cochrane-Zentrum in Freiburg, das die Qualität wissenschaftlicher Untersuchungen bewertet. «Man kann ja niemanden dazu zwingen, zwei Monate lang nur Pizza oder gar keine Pizza zu essen.» Experimentell lässt sich die Fragestellung sowieso nicht untersuchen. Es bleiben daher nur die methodisch unzuverlässigen Beobachtungsstudien, in denen die Teilnehmer berichten, was sie getan und gelassen haben. Hinterher kann niemand mit Gewissheit sagen, ob sich ein paar Blutwerte wegen der Ernährungsumstellung verändert haben oder weil die Teilnehmer mehr schliefen und weniger Streit hatten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.4.11) Kommentar: Ein neuer Hinweis auf weitere mögliche Fehlerquellen bei den Studien über gesundheitspositive alkoholische Getränke.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Lebensmittel, TOP NEWS, Veröffentlichungen |
Keine Kommentare »
Mittwoch 27. April 2011 von htm
Weibliche Teenager mit Übergewicht konsumieren deutlich öfter als ihre normalgewichtigen Geschlechtsgenossen Alkohol und andere Drogen vor dem Geschlechtsverkehr. Dies ergab eine Studie des US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention, an der insgesamt 9.000 Studenten teilnahmen. Bei adipösen Jungen ließ sich kein ähnliches Phänomen feststellen. (Quelle: Google Alkohol News, 27.4.11) finanznachrichten.de, 26.4.11
Kategorie: Allgemein, Diverse, Geschlechtspezifische, Internationales, Jugendliche, Konsumhaltung |
Keine Kommentare »
Donnerstag 21. April 2011 von htm
Der Plan der Bundesregierung, elektronische Wegfahrsperren für Alkoholsünder einzuführen, findet in der Bevölkerung offenkundig großen Zuspruch. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris für den Hightech-Branchenverband Bitkom befürworten 37 Prozent der Bundesbürger so genannte „Alcolocks“ für Fahrer, die bereits mit Alkohol am Steuer erwischt wurden. Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) würde sogar noch weiter gehen und ist für einen grundsätzlichen Alkoholtest für alle Autofahrer vor jedem Fahrtantritt. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) finanznachrichten.de, 20.4.11
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Statistik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
Keine Kommentare »
Donnerstag 21. April 2011 von htm
Die Regierung hält an der 0,5-Promille-Grenze fest, doch zwei von drei Deutschen sind für ein striktes Alkoholverbot für Autofahrer. Würde das so viel bringen?
Eine ganze Reihe von Gruppen unterstützt die Forderung nach einer schärferen Promille-Regelung. Dazu zählen der Automobil Club Europa (ACE), die Verkehrswacht und die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die Mehrheit der Bevölkerung haben sie dabei hinter sich. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine repräsentative Umfrage, die kürzlich im Auftrag eines Versicherungsunternehmens gemacht wurde. Zwei von drei Befragten sprachen sich dort für ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr aus. Vor allem viele Frauen halten demnach die Null-Lösung für richtig. Aber auch bei den Männern sprach sich immerhin noch mehr als jeder Zweite dafür aus. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Politik, Statistik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene |
Keine Kommentare »
Donnerstag 21. April 2011 von htm
Allerdings sollten sogenannte Alkolocks nicht verpflichtend für alle Autofahrer eingeführt werden, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin. Für bereits wegen Alkohol am Steuer aufgefallene Verkehrsteilnehmer sei eine freiwillige Lösung jedoch sinnvoll. Auch der TÜV unterstützt entsprechende Überlegungen aus den Koalitionsfraktionen von Union und FDP. In anderen EU-Ländern laufen bereits Versuche. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) de.reuters.com, 20.4.11 – tagesschau.de, 20.4.11 Kommentar: Nach einer Untersuchung in den USA ging die Rate der Wiederholungstäter bei 200’000 eingebauten Alkolocks um 67% zurück.
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
Keine Kommentare »
Dienstag 19. April 2011 von htm
Ein Mix aus Alkohol und Energy-Drink ist gefährlicher als Alkohol pur zu sich zu nehmen, so eine US-Studie. Fans der mit Alkohol versetzten Aufputsch-Getränke fühlen sich durch die Kombination noch angeregter und impulsiver als beim Konsum von Alkohol alleine, berichten Forscher von der Northern Kentucky University. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.11) menshealth.de, 18.4.11
Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Diverse, Jugendliche |
Keine Kommentare »