Montag 2. Februar 2009 von htm
Das Marin Institute hat die drei Preisträger seines Video-Filmwettbewerbs „Free The Bowl“ zur Super Bowl bekanntgegeben. English website: Prevention
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Donnerstag 29. Januar 2009 von htm
Die National Basketball Association (NBA) hebt ein während langer Zeit gültig gewesenes Verbot auf und will Schnapsfirmen erlauben, während der Spiele Bandenwerbung anzubringen. Dies ist Teil eines Trends in Richtung einer liberaleren Politik, weil Sportorganisationen wirtschaftlich schlechteren Zeit begegnen.(Quelle: Join Together, 1/28/09) English website: Sports
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Donnerstag 29. Januar 2009 von htm
Online-Kommentar zu: „Koma-Saufen nimmt zu“ bei sueddeutsche.de, 28.1.09
Wer vorgibt, früher sei es auch schon so schlimm gewesen, steckt den Kopf in den Sand und/oder hat keine Ahnung vom Prozentrechnen. Sabine Bätzing versucht nur, ihren Job im Interesse der Bevölkerung zu tun. Vor allem die Alkoholindustrie und viele Dummschwätzer machen ihr das Leben schwer.
Wer eine Verbesserung der Situation erreichen will, muss mithelfen, dass bestehende Gesetze durchgesetzt werden, dass Übertretungen abschreckend bestraft werden und dass der Gesamtkonsum und damit die Schäden gesenkt werden können. Dies kann mit Erfolg nur mit den wissenschaftlich nachgewiesenen strukturellen Massnahmen erreicht werden: Preiserhöhungen mit Mindestpreisen (nach dem Verursacher-Prinzip, am besten zweckgebunden zur Finanzierung der Alkoholschäden und der Prävention), durch Einschränkung der Erhältlichkeit (Nachtverkauf, an Tankstellen, etc.) durch Herabsetzung und Durchsetzung der Promillegrenze, durch Heraufsetzung und Durchsetzung des Mindestalters für Verkauf und Konsum, Einschränkung oder besser Verbot der Alkoholwerbung.
Auf www.alkoholpolitik.ch ist ein Projekt beschrieben, das eine Alkoholsteuer sinnvoll und für fast alle vorteilhaft erscheinen lässt.
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Ein Experiment der Radbout University Nijmegen (NL) findet Beweise für eine direkte Wirkung der Alkoholwerbung und Alkohol-Darstellung in Kino-Filmen auf das Trinkverhalten von männlichen Jugendlichen.
Männliche Jugendliche, die bei der Betrachtung von Kinofilmen oder Werbespots substantieller Alkoholreklame ausgesetzt waren, konsumieren mehr Alkohol als andere Teilnehmer. Erstere tranken im Durchschnitt 1,5 Gläser mehr als letztere, innerhalb einer Stunde. Die Studie von Rutger Engels und Kollegen wird im Mai 09 in Alcohol & Alcoholism veröffentlicht. (Quelle: EUCAM Newsletter, 21.1.09) Tages-Anzeiger, 4.3.09 (Mit unserem Kommentar. Leserbrief eingereicht) Alcohol and Alcoholism, 4.3.09, Full Text
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Online-Kommentar zu „«Schweiz hat vielleicht das beste Kino der Welt» in der BAZ online, 21.1.09
Couchepin und die Alkoholwerbung
Ich würde eher sagen, dass Bundesrat Couchepin und die EU-Kommissarin provinzielle Hinterwäldler sind, welche die globale Bedeutung des Alkoholproblems noch nicht erkannt haben. Ein früherer Slogan hiess: „Weinkultur ist Scheinkultur in Reinkultur.“ Sie hält sonst vernünftige Bürger davon ab, ihre Verantwortung zu erkennen.
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Dienstag 20. Januar 2009 von htm
USA: Trotz ihrer Behauptung, die National Collegiate Athletic Association habe von allen Sportorganisationen die konservativste und zurückhaltendste Politik betreffend Alkoholwerbung, hat eine Analyse des Nonprofit Center for Science in the Public Interest etwas anderes enthüllt: Mehr Bier-Reklame, lockerere Regeln als bei anderen vom Fernsehen übertragenen Sportanlässen. (Quelle: Join Together, 1/16/09) English website: advertising
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Montag 19. Januar 2009 von htm
Brauerei-Chef: „Werbung hat keine Auswirkung auf Alkohol-Konsum“.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die Alkoholwerbung im Fernsehen einschränken. Für die Alkohol-Industrie könnte dies verheerende Folgen haben. Im Interview mit DIGITAL FERNSEHEN spricht der Geschäftsführende Gesellschafter der Gaffel Brauerei, Heinrich Becker über die Auswirkung von Alkohol-Werbung auf das Trinkverhalten von Jugendlichen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.1.09) DIGITAL Fernsehen, 18.1.09
Kommentar: Die Argumente des Brauers sind nicht stichhaltig, er widerspricht sich selbst. Seine Empörung ist dagegen verständlich, sein Profit würde zurückgehen.
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Zum Artikel und den Kommentaren bei: Kontraste, ARD, Berlin, 15.1.09: „Alkoholwerbung – Beim Geld hört der Jugendschutz auf.“
Hermann T. Meyer:
Es gibt genügend Studien, die zeigen, welche Wirkungen die Alkoholwerbung bei Kindern und Erwachsenen erzeugt. Im Grunde genügt der gesunde Menschenverstand, um nachzuvollziehen, was da passiert. Etwas vom Grundlegendsten dazu steht in einer WHO-Publikation für Europa: Alkohol und Massenmedien: (Seiten 4/5) „Alkoholaufklärung hat u.a. nur deshalb begrenzten Erfolg, weil sie gegen einen Schwall von Botschaften ankämpfen muss, die den Alkoholkonsum fördern. Die primäre Quelle alkoholpositiver Botschaften ist die gesellschaftliche Wirklichkeit, sind die verbreitete und sichtbare Verfügbarkeit alkoholischer Getränke sowie die Allgegenwärtigkeit und die Akzeptanz des Alkohols in unterschiedlichsten Alltagssituationen und Zusammenhängen. Wie sich die Menschen zu gesundheitsbezogenen Themen stellen, wird tendenziell stärker durch Erfahrungen als durch Information bestimmt. Oft machen persönliche Erfahrungen der gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die weisen Ratschläge der Alkoholaufklärung unglaubwürdig.“
Wenn wir unserer Jugend eine lebenswerte Zukunft öffnen wollen, müssen wir endlich vernünftig handeln und Rücksichten auf Wirtschaftskreise, die nur ihren eigenen finanziellen Nutzen sehen und die schädlichen Folgen der Gesellschaft überlassen, fallenlassen. Dass die oft kolportierte Idee des eigenverantwortlichen Handelns nichts als eine faule Ausrede ist, beweisen uns die letzten 2000 Jahre abendländischer Geschichte.
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Donnerstag 15. Januar 2009 von htm
Gesundheitssenatorin Lompscher stellt Kampagne gegen exzessives Trinken vor
Südkreuz, Gleis 1 – einen ungewöhnlichen Ort haben sich die Initiatoren der Kampagne »Na klar…« für ihre Pressekonferenz ausgesucht. Während der Sonderzug der S-Bahn einmal um den Ring tuckert, präsentieren Vertreter der Fachstelle für Suchtprävention und der zwölf Bezirke das gemeinsame Projekt unter Schirmherrschaft Katrin Lompschers (LINKE). Die Gesundheitssenatorin hofft, damit ein »entscheidendes Signal« vor allem für junge Menschen zu setzen: »Erst wenn es uns gelingt, die positiven Assoziationen zu brechen, die es beim Thema Alkohol in der Gesellschaft gibt, können wir erreichen, dass sich das Alkoholkonsumverhalten der Kinder und Jugendlichen ändert.« Es gab auch kritische Stimmen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.09) Neues Deutschland, 15.1.09
Kommentar: Wie recht sie hat! Das hat sehr viel mit Alkoholwerbung, -Sponsoring und Lifestyle-Artikeln in den Medien zu tun aber auch mit dem Trinkverhalten der Erwachsenen und der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Da aber kneift die Regierung.
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Mittwoch 14. Januar 2009 von htm
Die Aussenpolitische Kommission (APK) des Ständerats will nicht, dass die SRG-Programme künftig für Wein und Bier werben können. In einer Stellungnahme an die Fernmeldekommission zum Media-Abkommen mit der EU hat sie sich mit sechs zu fünf Stimmen knapp gegen die Lockerung des Alkoholwerbeverbots ausgesprochen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Grundsätzlich befürwortet die APK aber die Teilnahme der Schweiz am Abkommen, das vor allem der Filmförderung dient. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.09) 20minuten online, 13.1.09
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