Mittwoch 4. März 2009 von htm
Binge Drinking und Alkoholkonsum im allgemeinen ist höher bei Jugendlichen, die alkoholbezügliche T-Shirts, Mützen und andere Marketingartikel besitzen, gemäss Forschern am Dartmouth College. (Quelle: Join Together, 3.3.09) Medical News Today, 3.3.09
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Mittwoch 4. März 2009 von htm
Die Betreiber der Gaststätte Pflaumenbaum haben auch am Verwaltungsgerichtshof eine Niederlage kassiert: Die Mannheimer Richter haben die städtischen Auflagen gebilligt. Flatrate-Partys und 99-Cent-Drinks seien Konzepte, die Alkoholmissbrauch fördern. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.3.09) Stuttgarter Zeitung, 3.3.09
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Montag 2. März 2009 von htm
Die Bekämpfung von Alkohol- und Zigarettensucht in Deutschland ist aus Sicht des Mannheimer Sucht-Experten Karl Mann unglaubwürdig. „Solange sich Politik und Gesellschaft nicht klar für eine Reduzierung der Werbung einsetzen, muss man sich nicht über Erscheinungen wie „Komasaufen“ wundern. Einerseits wird aufgeschrien, andererseits erhöhen Städte ihre Werbeflächen für Alkohol, wie zuletzt im Südwesten. Das ist verlogen“, kritisierte der stellvertretende Direktor des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.3.09) mvregio.de, 28.2.09
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Freitag 27. Februar 2009 von htm
Anstrengungen der Regierung, im letzten Jahr den Alkoholkonsum zu reduzieren, brachte wenig Fortschritte. Eine Untersuchung zeigte, dass Alkoholinserate in den letzten 12 Monaten dramatisch zunahmen, seit das Alcohol Control Act Schnapswerbung verboten hatte. (Quelle: Harvard World Health News, 26.2.09) Bangkok Post, February 24, 2009
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Freitag 27. Februar 2009 von htm
Kommentar zu „Plasberg, die Supernanny und Kinder im Komasuff“, in WELT ONLINE, 26.2.09
Kontrabass:
Zum Schlusssatz: Ja, es ist so einfach. Die Verkaufsstellen lernen nur durch Erfahrung. Eine Busse verkraften sie noch lange. Bei der Problematik Werbung habe ich vermisst, dass darauf hingewiesen wurde, dass genügend Studien zeigen, dass die Alkoholwerbung direkten Einfluss auf den Konsum Jugendlicher hat. Dazu schafft sie ein Umfeld mit alkoholpositiven Eindrücken, die im Gegensatz zu den an sie gerichteten Präventionsbotschaften stehen. Diese werden dadurch unglaubwürdig und nutzlos.
Die Verharmloser sollten einmal nachrechnen, wieviel sie und ihr Staat pro Jahr und ein Leben lang an die alkoholbedingten Sozialkosten zahlen. Vielleicht verginge ihnen dann der Spass an faulen Sprüchen. Das unverschuldete alkoholbedingte Leid kümmert sie ja kaum oder erst, wenn es sie selber erwischt.
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Freitag 27. Februar 2009 von htm
Kommentar zu „Die Pflicht zur Gesundheit“ in Der Tagesspiegel, 27.2.09
Mir scheint, in dem Artikel kommt zu wenig zum Ausdruck, dass der Staat die Pflicht hat, für das Wohl seiner Bevölkerung zu sorgen. Wenn der Lebensstil einer Bevölkerungsgruppe dazu führt, dass die Gesamtbevölkerung und der Staat finanziell und mit Verlust an Lebensqualität darunter stark leiden, hat der Staat die Pflicht, regelnd einzugreifen. Bei Alkohol und Tabak wirken am besten Steuern nach dem Verursacherprinzip und Verkaufseinschränkungen, eine tiefe Promillegrenze im Verkehr und ein hohes Mindestalter. Die Regeln müssen aber auch durchgesetzt werden. Werbeverbote dienen vor allem der Glaubwürdigkeit bei Prävention für Jugendliche, haben aber auch einen direkten Einfluss auf den Konsum.
Dass die Gurtentragpflicht negativ gesehen wird, ist nicht verständlich. Der Risikofreudige, der keine Gurten trägt, belastet im Unglücksfall ja nicht nur sich selber, sondern auch die Gesellschaft.
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Donnerstag 26. Februar 2009 von htm
Hermann Striebel in grossem Interview im Tages-Anzeiger vom 26.2.09:
Zu Präventionsbemühungen der Regierung und Antitabak-Lobbies: „Wir versuchen, einen offenen Dialog zu führen, um unsere Position darzustellen. Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns mit den Anliegen dieser Gruppen auseinanderzusetzen. Sie repräsentieren Reflexionen der Gesellschaft. Und wir können nicht gegen diese Gesellschaft bestehen.“
Das Ergebnis sind oft Regulierungen:Wir unterstützen regulierende Massnahmen, solange sie alle Wettbewerber und Produkte gleichermassen teffen…“
Wo ist die Schmerzgrenze für Steuererhöhungen?Durch die letzten Steuererhöhungen sind die Zigarettenpreise in der Schweiz im europäischen Durchschnitt…“
„Es ist eine legitime gesundheitspolitische Massnahme, über den Preis das Volumen zu steuern….2007 gab es auch eine Steuererhöhung um 30 Rappen pro Päckchen. Trotzdem erreichten die Steuereinnahmen für 2007 nur gerade das Niveau des Vorjahres, weil das Volumen zurückging.“
Wollen Sie gegen das Werbeverbot kämpfen?„Nein, sicher nicht.“
Sie nehmen einen Anlauf, um mehr Glaubwürdigkeit zu erwerben. Warum soll das gelingen?„…So setzen wir uns für das Mindestalter 18 fürs Rauchen ein. Wir wollen nicht, dass Minderjährige unsere Produkte nutzen.“
Zum freiwilligen Marketingcode der Branche:„Nein, und es halten sich auch nicht alle daran. Im Interesse eines fairen Wettbewerbs wären Gesetze und Verordnungen eben besser. Deshalb sind wir unter anderem für Regulierungen….“
Kommentar: Herrlich, wie zahm er sich gibt. Hoffentlich lesen die Politiker diese Stellen gut. Sie wären auch auf das Alkoholproblem anwendbar, man müsste nur wollen. Philip Morris kann der Zukunft getrost ins Auge sehen, die wachsenden Märkte in den Entwicklungs- und Schwellenländern entschädigen grosszügig für Einbussen in den alten Märkten, denn Widerstand ist dort kaum zu erwarten: Die alte koloniale Ausbeutung, parallel zur Alkoholindustrie.
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Mittwoch 25. Februar 2009 von htm
Ein Bier-Grossist in Carlsbad, New Mexico, USA, hat eine Willkommenstafel am Eingang der Stadt abgedeckt, auf der stand: Bud Light: Our kind of town“, nachdem zwei Organisationen Bedenken angemeldet hatten, sie würde zu alkoholisiertem Fahren ermutigen. (Quelle: Join Together, 2/24/09)
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Mittwoch 25. Februar 2009 von htm
Am 30.1.08 hat die EU-Kommission einen Vorschlag betr. die Handhabung von Produkteinformationen auf Lebensmitteln für die Konsumenten genehmigt, der die Informationen für Konsumenten auf den Lebensmittel-Etiketten (inkl. alkoholische Getränke) regeln soll. Unglücklicherweise schliesst der Vorschlag Wein, Bier und Spirituosen aus, eine Liste von Inhaltsstoffen und Nährstoffwerten aufzuführen, wie sie für die übrigen Lebensmittel vorgeschrieben würden. (Quelle: Eurocare, 24.2.09)
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Dienstag 24. Februar 2009 von htm

Bud-tv ist tot
Laut Publikationen der Werbebranche in USA ist Bud-tv geschlossen worden. Als Gründe werden die Produktionskosten und der abnehmende Besucherverkehr genannt. Letzerer soll so niedrig geworden sein, dass die Anzahl nicht mehr gemessen werden konnte. Anheuser-Busch/InBev’s
BudTV ist tot. Der schwindende Verkehr zu Bud.tv’s Webseite wird auf ein aggressives Altersnachweis-System zurückgeführt und auf die unwillkommene Überwachung durch eine Gruppe von Generalstaatsanwälten, die Anheuser-Busch/InBev mehrfach ermahnte, weil diese nicht mehr unternahmen, um minderjährige Alkohol-Konsumenten von der Seite fernzuhalten. (Quelle: Marin Institute, 24.2.09)
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