Talkshow im ARD: hart aber fair mit Frank Plasberg
Freitag 27. Februar 2009 von htm
Kommentar zu „Plasberg, die Supernanny und Kinder im Komasuff“, in WELT ONLINE, 26.2.09
Kontrabass:
Zum Schlusssatz: Ja, es ist so einfach. Die Verkaufsstellen lernen nur durch Erfahrung. Eine Busse verkraften sie noch lange. Bei der Problematik Werbung habe ich vermisst, dass darauf hingewiesen wurde, dass genügend Studien zeigen, dass die Alkoholwerbung direkten Einfluss auf den Konsum Jugendlicher hat. Dazu schafft sie ein Umfeld mit alkoholpositiven Eindrücken, die im Gegensatz zu den an sie gerichteten Präventionsbotschaften stehen. Diese werden dadurch unglaubwürdig und nutzlos.
Die Verharmloser sollten einmal nachrechnen, wieviel sie und ihr Staat pro Jahr und ein Leben lang an die alkoholbedingten Sozialkosten zahlen. Vielleicht verginge ihnen dann der Spass an faulen Sprüchen. Das unverschuldete alkoholbedingte Leid kümmert sie ja kaum oder erst, wenn es sie selber erwischt.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 27. Februar 2009 um 13:18 und abgelegt unter Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Politik, Reklame, Verhältnis-Präv., Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.