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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Werbung'

Das Media Abkommen CH: TV Alkoholwerbung ausgeklammert

Samstag 13. Juni 2009 von htm

In der Schlussabstimmung der Sommersession haben beide Räte dem Media-Abkommen mit der EU gemäss Entwurf zugestimmt. Wie wir erst jetzt erfahren, wurde die Frage der Alkoholwerbung im Fernsehen ausgeklammert. Der Nationalrat muss nochmals befinden, wahrscheinlich in der Herbstsession, der Ständerat hatte bereits zum 2. Mal gegen die Werbung votiert. Es besteht noch ein wenig Hoffnung. (Quelle: NZZ, 13.6.09) Amtliches Bulletin

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Selbstregulierung der Alkoholwerbung funktioniert nicht

Freitag 12. Juni 2009 von htm

Alkoholwerbung zielt auf junge Konsumenten. Suchtforscher verlangen straffere Regulierung der Alkoholwerbung, da neue Forschung zeigt, dass Selbstregulierung der Alkoholindustrie beeindruckbare Kinder und Jugendliche nicht schützt. Die neue Studie in Australien fand, dass Jugendliche in den fünf grossen Städten fast so viel TV Alkoholwerbung sahen wie 18-24-Jährige, und bezüglich normalem Bier und Wein waren in einer Stadt minderjährige Jugendliche mehr der Alkoholwerbung ausgesetzt als junge Erwachsene im legalen Konsumalter. (Quelle: Medical News Today, 11.6.09)

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Parteispenden sollten offengelegt werden

Sonntag 7. Juni 2009 von htm

Leserbrief zu „Von wem denn, wenn nicht von den Lobbys?“, im Tages-Anzeiger am 5.6.09
Das Versteckspiel, wie es bei den UBS-Parteispenden gegenwärtig betrieben werde, müsse beendet werden. (Ja, es müsste allgemein beendet werden.) Transparenz wäre ein wichtiger Beitrag zur parlamentarischen Kontrolle. Völlig richtig. Nur, genau jene Parlamentarier, die an einem nicht so sauberen Tropf hängen, werden sich weiter sträuben, ihre Geldgeber und die Höhe der Spenden offenzulegen. In Amerika ist es möglich. Allerdings grassiert dort das Lobby-Unwesen trotzdem. Wir erleben es gerade wieder in dieser Sommersession der Räte in Bern, wie gewisse Kreise nicht auf die Alkoholreklame am Fernsehen verzichten wollen, obwohl der Entscheid klar sein müsste. Vielleicht könnte es den einen oder andern schwankenden National- oder Ständerat überzeugen, wenn er sich überlegt, dass Alkoholreklame am öffentlichen Fernsehen die Programmverantwortlichen noch weniger hindern könnte, in den Programmen Alkoholschleichwerbung zu betreiben. Sie würden gegenüber der jetzigen Situation mit immer wieder erscheinenden alkoholfreundlichen Programmen zusätzlich noch erpressbar und niemand kontrolliert sie wirklich. Denn auch die Gesetze sind derart schwammig gehalten, dass ihre Medien-Rechtsanwälte sie immer wieder herausboxen können. Und wirklich kritische, präventive Programme, die sie als Ausgleich laut Statut bringen müssten, sucht man vergebens.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

(bis 17.6.09 nicht veröffentlicht)

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Rückgang des Alkoholkonsums in Estland

Freitag 5. Juni 2009 von htm

Das estländische Institut für Wirtschaftsforschung publizierte im Mai seinen jährlichen Bericht über den Alkoholkonsum. Demzufolge tranken die Estländer 2008 11,9 Liter reinen Alkohol pro Kopf. 2007 waren es 12,6 Liter. Das war der erste Rückgang seit 2001. Dieser Rückgang um 5,3% kann einigen wichtigen Aenderungen in der Alkoholpolitik im Jahr 2008 zugeschrieben werden. Alkoholsteuern wurden um 30% erhöht (20% im Januar, weitere 10% im Juli). Ab August wurde Alkohol-Detailverkäufe ab 22.00 während der Nacht verboten. Ab 1. November wurde Alkoholreklame am Fernsehen nur noch ab 21.00 Uhr erlaubt (vorher ab 20.00 Uhr). (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09)

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Die Schweizer Parlamentsdebatte zu Alkohol am Fernsehen

Freitag 5. Juni 2009 von htm

Im Newsletter April/Mai 09 berichtet Eurocare von der Parlamentsdebatte in der Schweiz über ein Media-Abkommen mit der EU, in dem es auch um Alkoholwerbung am Fernsehen geht. Inzwischen hat der Nationalrat die Alkoholwerbung akzeptiert, der Ständerat in 2. Lesung wieder abgelehnt, so dass jetzt ein Vermittlungsausschuss zum Zuge kommt. (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09) (Das war unser Beitrag)

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Ständerat bleibt knapp beim Werbeverbot für Bier und Wein

Donnerstag 4. Juni 2009 von htm

Nachdem der Nationalrat das Media-Abkommen mit der EU mit der Alkoholwerbung im Fernsehen akzeptiert hat, ist gestern der Ständerat, wenn auch knapp mit 21:19 Stimmen, bei seiner Ablehnung geblieben.
07.074 Programm Media 2007-2013. Abkommen mit der Europäischen Gemeinschaft, Wortprotokoll vom 3.6.09
Kommentar: Jetzt kommt es auf gute Vertreter in der Schlichtungskommission an.

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Die Alkoholindustrie an Schulen in Namibia!

Samstag 30. Mai 2009 von htm

Mit einer Aktion „Contra Alkoholmissbrauch, pro Recycling“ hat sich eine grosse einheimische Brauerei in die Schulen Namibias geschlichen und betreibt angeblich Prävention mit einem Recycling-Wettbewerb. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.09) Allgemeine Zeitung Windhoek, Namibia, 29.5.09 (siehe auch Online-Kommentar (pendent) und unter Leserbriefe)

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Alkoholindustrie in Schulen Namibias!

Samstag 30. Mai 2009 von htm

Online-Kommentar zu „Contra Alkoholmissbrauch, pro Recycling“ in der Allgemeine Zeitung, Windhoek, Namibia vom 29.5.09 (pendent)
Was so schön positiv daherkommt, ist eine der üblichen Tricks der Alkoholindustrie, sich das Saubermann-Mäntelchen umzuhängen und gleichzeitig ihren Namen in die Schulen zu den Kindern zu tragen, damit sie sich ja später an sie erinnern. Die Schulen sollten so bald wie möglich sich aus dieser üblen Verstrickung befreien. Schon die WHO hat aufgerufen, die Alkoholindustrie bei der Prävention fernzuhalten. Die vertritt nur die eigenen kommerziellen Interessen. Natürlich gibt sie vor, an lang lebenden und konsumierenden Kunden interessiert zu sein. Die sind aber lange nicht so interessant wie die Konsumenten, die in krankmachender Weise übermässig konsumieren. In der Schweiz und in den USA zeigen Untersuchungen, dass 50% des Gesamtkonsums in krankhafter Weise von nur 10-11% der Bevölkerung über 15 Jahren bestritten werden. Ohne diesen schädlichen Konsum könnten die Alkoholfirmen Konkurs gehen.

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TV Alkoholwerbeverbot in der Schweiz in Gefahr

Samstag 30. Mai 2009 von htm

Zwei Online-Kommentare auf Kommentare zu „TV-Alkoholwerbeverbot soll für Wein und Bier fallen“ in der NZZ vom 27.5.09
Die eigenen Interessen
Lieber Herr NN, Sie haben noch Illusionen! Wie wollen Sie im Strassenverkehr Ihre eigenen Interessen gegenüber alkoholisierten Fahrern wahrnehmen? Wie können Kinder in alkoholbelasteten Familien ihre Interessen wahrnehmen? Wie fühlen Sie sich, wenn Ihre Tochter unter Alkoholeinfluss ungewollt geschwängert wird? Trifft es Ihre Interessen, jedes Jahr ungefragt Hunderte von Franken zusätzlich wegen Alkoholschäden an Krankenkassenprämien, Versucherungsprämien und Steuern zu bezahlen? Sie sind eindeutig Kandidat für die Ehrenmitgliedschaft bei der Alkoholindustrie.

NN (28. Mai 2009, 11:20)
an Herr Herrmann
Danke für Ihren Kommentar. Ich gehöre halt leider zur Gruppe jener Menschen, die ihre Interessen gerne selbst wahrnehmen, ohne auf die lieben Mitmenschen und deren Vorstellungen über mein Leben zu warten.

Hermann T. Meyer (28. Mai 2009, 10:49)
Wo sind sie geblieben?
Viele haben wohl resigniert, weil sie von Leuten wie NN als Gesundheitsapostel, Prediger, Sektierer verfemt wurden, wo sie doch nur die Interessen der Bevölkerung gegen die der Alkohollobby hörigen Mehrheit in Bern verfochten haben. Leider erkennt die Bevölkerung selber ihre Interessen nicht, weil sie von der Werbung und dem Lifestylegeschwätz in den Medien zugedeckt sind. Jetzt gibt es noch eine Ladung mehr davon, wenn der Ständerat umkippt. Die Prävention für Jugendliche hat dann noch weniger eine Chance.

NN (27. Mai 2009, 17:54)
unglaublich
Da wird man in der Schweiz nicht müde, die Raucher zu stigmatisieren, aber Alkoholwerbung soll man im TV dann freigeben können. Typisch für ein Land, das längst keine eigene Meinung mehr hat und unreflektiert der EU nachreent. Wo sind die Gesundheitsapostel geblieben, die doch sonst so zahlreich sind?

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Nationalrat: TV Alkoholwerbeverbot soll für Wein und Bier fallen

Donnerstag 28. Mai 2009 von htm

Im Gegensatz zum Ständerat hat der Nationalrat einer Lockerung des Alkoholwerbeverbots mit 91:78 Stimmen zugestimmt. Werbung für Politik und Religion soll verboten bleiben. (Quelle: NZZ, 28.5.09) (mit unseren Online-Kommentaren) Amtliches Bulletin, 27.5.09 Kommentar: Die bürgerliche Mehrheit hat einmal mehr eine alkoholpolitische Vorlage bachabgeschickt. Nun ist der Ständerat wieder am Zug. Haben die zustimmenden Nationalräte auch bedacht, dass so ein weiteres wichtiges Massenmedium von der Alkoholindustrie erpressbar wird, die alkoholfreundlichen Programme zunehmen und die alkoholpräventiven noch mehr zurückgehen würden? Wer kontrolliert dieses heute schon bestehende Missverhältnis? Oder hat es auch damit zu tun, dass die Berufsgattung Journalisten in England mit Abstand am meisten alkoholgefährdet, d.h. in dieser Frage voreingenommen ist? (Bei uns kaum viel anders)

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