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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Werbung'

Künstler und Experten über gesunden Alkohol (Onl.-Komm.)

Sonntag 29. November 2009 von htm

Online-Kommentar zu „Wie gesund ist Alkohol? Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge“ auf profil.at am 28.11.09: Einseitig
Der voluminöse Artikel verpackt die alkoholpositive Botschaft in einem Wust von pseudowissenschaftlicher Recherche. Dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wissenschaftlichen Belege für die schädlichen Aspekte auch des mässigen Alkoholkonsums unterschlagen werden. Auch die gegenwärtigen intensiven Bemühungen der WHO und der EU um eine gangbare strukturelle Alkoholprävention, die dann in den Mitgliedsländern umgesetzt werden könnte, wird mit keinem Wort erwähnt. Ein Volk von Passivtrinkern, das nur solche tendenziöse alkoholpositive Information durch die Medien erhält, ist jedoch nie in der Lage, seine Interessen gegenüber einer alkoholbehinderten Politik wahrzunehmen, und sie zu zwingen, wirksame alkoholpräventive Massnehmen durchzusetzen. Alkoholindustrie: Gewinne, Volk: Kosten

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Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge Alkohol

Sonntag 29. November 2009 von htm

Wie gesund ist Alkohol? Wie dosiert man ihn richtig? Warum sind so viele Kreative bekennende Trinker? Braucht die menschliche ­Psyche das Phänomen Rausch? Und wo verläuft die Grenze zum Alkoholismus? Künstler, Suchtexperten und Kulturforscher über die gesellschaftsfähigste aller Drogen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.11.09) profil.at, 28.11.09 Online-Kommentar: Einseitig: Der voluminöse Artikel verpackt die alkoholpositive Botschaft in einem Wust von pseudowissenschaftlicher Recherche. Dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wissenschaftlichen Belege für die schädlichen Aspekte auch des mässigen Alkoholkonsums unterschlagen werden. Auch die gegenwärtigen intensiven Bemühungen der WHO und der EU um eine gangbare strukturelle Alkoholprävention, die dann in den Mitgliedsländern umgesetzt werden könnte, wird mit keinem Wort erwähnt. Ein Volk von Passivtrinkern, das nur solche tendenziöse alkoholpositive Information durch die Medien erhält, ist jedoch nie in der Lage, seine Interessen gegenüber einer alkoholbehinderten Politik wahrzunehmen, und sie zu zwingen, wirksame alkoholpräventive Massnehmen durchzusetzen. Alkoholindustrie: Gewinne, Volk: Kosten

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Alkoholwerbung und Jugendliche

Donnerstag 26. November 2009 von htm

Exzessiver Alkoholkonsum kann zu Depressionen und Angstzuständen führen, Kinder- und Jugendpsychiater in Deutschland diagnostizieren diese Krankheiten seit ein paar Jahren auch verstärkt bei den jüngsten in unserer Gesellschaft. Trotz verschärfter Kontrollen ist Alkohol für Jugendliche weiterhin verfügbar. Aber was bringt Jugendliche zum Alkohol? Welche Rolle spielen Erwachsene dabei als Vorbilder? (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) blogs.uni-osnabrueck.de, 25.11.09des Online-Kommentar: Ihre Meinung verläuft sich leider im Unverbindlichen. Die Eltern sind verantwortlich, aber viele sind kein Vorbild, Alkoholwerbung soll kritisch diskutiert werden, gesellschaftliche Ursachen seien aber die Hauptursache des jugendlichen Alkoholkonsums.…
Die Alkoholwerbung ist ein wesentlicher Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit, die z.B. Prävention bei Jugendlichen unglaubwürdig und damit nutzlos macht. (Siehe “Alkohol und Massenmedien” der WHO) Die gesellschaftlichen Ursachen müssen demnach von der Gesellschaft bekämpft werden, d.h. vom Stimmvolk, der Politik, der Wissenschaft. Um den heissen Brei herumreden bringt gar nichts. In einem aktuellen Basispapier der WHO wird dies auf den Punkt gebracht: Wir sind alle Passivtrinker, die unter den alkoholbedingten Schäden leiden, aber auch gemeinsam die Macht hätten, sie zu reduzieren. Nur fehlt objektive Information und verhindert einen Aufbruch.

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Panikmeldung: Alkohol-Abstinenz ist ein Gesundheitsrisiko

Donnerstag 26. November 2009 von htm

„Moderate Alkoholtrinker haben eine höhere Lebenserwartung als strenge Abstinenzler. Das ergeben Dutzende von Studien über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und tödlich verlaufenden Herzerkrankungen, wie die GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin) auf ihrer Homepage (www.gsaam.de) berichtet. Auch die Gesamtsterblichkeit unter Einschluss aller Todesarten, inklusive Krebs, ist deutlich erniedrigt…“ (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) bild.de, 25.11.09 Kommentar: Die Kreise der Alkoholindustrie verfallen offensichtlich in Panikstimmung, seit die WHO in die Endphase der Diskussion um eine Alkohol-Strategie eintritt und gerade wieder eine Studie beweist, dass die angeblich verbesserte Denkleistung im Alter bei mässigem Alkoholkonsum ins Märchenreich gehört. Diese Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin entlarvt sich selber als Werkzeug der Alkoholindustrie. Nur werden wieder Zeitungen wie Bild solchen Unsinn genüsslich kolportieren und ihre Leserschaft für dumm verkaufen.

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Diageo braut in Kenia billiges Bier für die Armen

Dienstag 24. November 2009 von htm

Die kenianische Brauerei East African Breweries (EABL) hat bereits 2004 eine Biersorte auf den Markt gebracht, die Leben zu retten versprach. Alkoholgenuss sollte auch für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, die sich sauber gebrannten Alkohol oder Bier nicht leisten können, sicher und bezahlbar werden. Doch das Bier für die Armen erntet auch viel Kritik. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) rp-online, 23.11.09 Unser Online-Kommentar: Diese Verkaufsstrategie von Diageo ist sehr clever und gemein. Sie fördert den Alkoholkonsum, stärkt ihre Marktposition, dem Staat entgehen Steuergelder und der Anbau von Braugerste verschärft das Hungerproblem. Die Gewinne werden in den reichen Norden transferiert. Auch muss damit gerechnet werden, dass durch den Alkoholkonsum unsere Entwicklungshilfe torpediert wird.

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„Der Weg zu mehr Gerechtigkeit ist das Ziel“

Montag 23. November 2009 von htm

Vom ewigen Streben nach Gerechtigkeit. Was Recht und Unrecht ist, steht in den Gesetzen. Was aber ist Gerechtigkeit? In ihrer Rede am Ustertag ging Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) der Frage nach. Zitat aus dem TA-Bericht: „Der Staat müsse dafür sorgen, dass seine Bürger sich gerecht behandelt fühlen. Schleiche sich das Gefühl der Ungerechtigkeit in die Seele der Menschen, destabilisiere dies die ganze Gesellschaft.…“
(Quelle: Tages-Anzeiger, 23.11.09) Kommentar: Was tun also die Politiker, die Alkoholindustrie und die Medien? Sie sorgen dafür, dass die Menschen, d.h. alle Passivtrinker, schlecht informiert sind und sich so nicht ungerecht behandelt fühlen können. Bis jetzt mit vollem Erfolg.

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Die deutsche Drogenbeauftragte geht (Online-Kommentar)

Donnerstag 19. November 2009 von htm

Online-Kommentar zu: „Volkserzieherin“ Sabine Bätzing tritt ab in WELT ONLINE am 18.11.09 Kontrabass:
Jeder, der einmal ein Bier gekippt hat, fühlt sich als Fachmann der Alkoholpolitik und in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn nur schon von konsumsenkenden Massnahmen gesprochen wird. Er bezieht seine Informationen von Gleichgesinnten und viele Medien bestärken ihn durch falsche oder unvollständige Beiträge, statt der Gesellschaft ein Diskussionsforum zu bieten, das sie weiterbringt.
Etwas nüchtern betrachtet sollte jeder einsehen, egal ob und wie viel er trinkt, dass er ein Passivtrinker ist, der durch die jahrzehntelangen Bemühungen der Alkohol- und Werbeindustrie dazu gebracht wird, ein Leben lang ungefragt Zehntausende an die alkoholbedingten Sozialkosten zu bezahlen und klaglos die eingeschränkte Lebensqualität hinzunehmen. Er ist sogar so blöd, die Alkoholindustrie zu verteidigen. Diese Sozialkosten sind übrigens mindestens zehnmal so hoch wie die auf Alkohol erhobenen Steuern.
Eine Frau Bätzing und jede Nachfolgerin hat einen unmöglichen Job, so lange die Regierung nicht hinter ihr steht und ihre Bemühungen sabotiert. Und die Regierung hat so lange Angst vor den Wählern, etwas Sinnvolles auf diesem Gebiet durchzuziehen, so lange sie nicht mit der Unterstützung des Volkes rechnen kann. Und dieses schlecht informierte Volk bringt diese Unterstützung nicht, weil – siehe oben. Dabei hätten die nicht oder wenig Konsumierenden vielleicht sogar die Mehrheit und könnten die Alkoholpolitik anders bestimmen. Jetzt dienen sie nur der Alkoholindustrie und schaden sich selber.

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Die europäische Brauwirtschaft pocht auf ihre Wertschöpfung

Dienstag 17. November 2009 von htm

Sie liess eine Studie von Ernst & Young und Regioplan erstellen, die in den 27 EU-Ländern und Norwegen, der Schweiz, Kroatien sowie der Türkei im ersten Halbjahr 2009 für den Europäischen Dachverband der Brauer (Brewers of Europe) durchgeführt wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.11.09) ots.at, 16.11.09 Kommentar: Sie rechnen natürlich die von ihr erzeugten Schäden nicht dagegen auf. Geld, das nicht in die Brauwirtschaft (oder andere Alkoholbranchen) flösse, würde andernorts ebenfalls Arbeitsplätze schaffen und Steuern für den Staat einbringen. Alkoholsteuern wiegen nie die der Öffentlichkeit aufgebürdeten Schäden auf.

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Deutsche als beste Autofahrer Europas bestätigt

Freitag 13. November 2009 von htm

Nach 2008 haben unsere europäischen Nachbarn uns in Sachen Sicherheit im Straßenverkehr auch 2009 die Spitzenposition bestätigt. Das ist eines der Ergebnisse des zweiten AXA Verkehrssicherheits-Reports, einer
länderübergreifenden Studie über das Sicherheitsbewusstsein von Autofahrern in Europa. Beim Thema Alkohol am Steuer sind die befragten Autofahrer in Deutschland jedoch vorbildlich: 90 Prozent halten Alkohol am Steuer für gefährlich. Laut Statistischem Bundesamt starben 2008 in Deutschland 12 Prozent aller Verkehrstoten an den Folgen eines alkoholbedingten Verkehrsunfalls. Dennoch fährt ungefähr jeder zehnte gelegentlich trotz Alkoholkonsums. Im europäischen Durchschnitt sieht es viel schlechter aus: Jeder fünfte Autofahrer (21 Prozent) setzt sich ab und zu alkoholisiert ans Steuer. Knapp zwei Drittel der Deutschen (62 Prozent) befürworten sogar die Null-Promille-Grenze, im europäischen Vergleich stehen Großbritannien und Irland mit jeweils 83 Prozent Befürwortern an erster Stelle. Diese signifikant hohe Zahl hängt vermutlich damit zusammen, dass die Zahl der Verkehrstoten durch Alkohol dort höher ist als hierzulande. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.11.09) flensburg-online.de, 12.11.09 Kommentar: Großbritannien und Irland haben immer noch die 0.8 Prommille-Grenze. Unbegreiflich, dass die Regierung den Satz nicht senken will. Auch in Deutschland wäre offenbar eine Mehrheit dafür vorhanden — bis die Alkoholwerbung mit dem Arbeitsplatz-Argument diese wieder schrumpfen liesse.

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Alkoholindustrie soll Unschädlichkeit ihres Sponsorings beweisen

Mittwoch 11. November 2009 von htm

Forscher in Ausstralien und England verlangen eine neue Vorgehensweise in der Debatte, ob das Sponsern des Sports durch die Alkoholindustrie den Alkoholkonsum bei den Sporttreibenden erhöht. Sie wollen, dass die Beweislast an die Alkoholindustrie übergeht.
Letztes Jahr wurde die Debatte über das Sport-Sponsoring neu aufgenommen, als eine Studie unter Sportlern letztes Jahr in Neuseeland zeigte, dass jene, die von der Alkoholindustrie gesponsert wurden, vor allem in Form von Gratis- oder verbilligtem Alkohol, mehr als jene konsumierten, die keine solchen Beiträge erhielten. Die Studie erhielt grosse Medienbeachtung, aber die Portmann-Gruppe (ein PR-Institut der Alkoholindustrie) und die Europäische Sponsoren Vereinigung (zu deren Mitgliedern führende Alkoholproduzenten gehören) lehnten die Ergebnisse ab, es gebe keinen Kausalzusammenhang zwischen Sponsoring und Alkoholmissbrauch. (Quelle: Medical News Today, 10.11.09) Kommentar: Ja, aber solche Studien müssten von unabhängigen Universitäten durchgeführt werden, die nicht von der Alkoholindustrie unterstützt werden. Denn bei den meisten Untersuchungen, die von einer Industrie finanziert werden, fallen die Ergebnisse zu Gunsten der Industrie aus.

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