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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Prominenz'

Mexico: Präsident Promille

Freitag 11. Februar 2011 von htm

Der oberste Mexikaner, Staatsoberhaupt Felipe Calderón, sei ein Trinker, behaupten seine Gegner. Dabei können sie nicht einmal richtig schreiben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.2.11)

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Geschichten, Internationales, Politik, Prominenz | Keine Kommentare »

A: Bub muss nicht mit Jörg Haider „saufen“

Dienstag 1. Februar 2011 von htm

Die Reklame eines Magazins suggerierte, ein Zwölfjähriger trinke Alkohol und stehe einem Politiker nahe. Der Bub klagte auf Unterlassung, der Oberste Gerichtshof entschied für ihn.
Nur weil man auf einer Veranstaltung einen Politiker trifft, muss man sich noch lange nicht gefallen lassen, dass das Bild von diesem Ereignis als Werbemittel entfremdet wird. Das zeigt ein Urteil, das ein Zwölfjähriger gegen das Magazin „Profil“ erwirkt hat. (Quelle: Google Alkohol News, 30.01.11) diepresse.com, 30.01.11

Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Kinder, Medien, Politik, Prominenz, Werbung | Keine Kommentare »

D: „Gorch Fock“ Besatzung soll Alkohol-Exzesse gefeiert haben

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

Hemmungslos betrunkene Soldaten, Todesdrohungen, sexuelle Nötigung: Offiziersanwärter berichten erschreckende Details von ihrem Segel-Lehrgang auf der „Gorch Fock“. Besonders beklagen sie sich über den massiven Alkoholkonsum der Stammbesatzung.
Mehrere auf der “ Gorch Fock“ eingesetzte Offiziersanwärter haben sich beim Wehrbeauftragten des Bundestags über massive Alkohol-Exzesse an Bord des skandalumwitterten Schulschiffs der Marine beklagt. In einem neunseitigen Bericht des Teams von Hellmut Königshaus werden ihre Beschreibungen wiedergegeben, wie sich die Stamm-Mannschaft des Schiffs hemmungslos betrank, wie ein Offizieranwärter das Erbrochene der Offiziere von Deck schrubben musste und dass ein Besatzungsmitglied ihnen im Rausch sogar mit dem Tod gedroht habe. … (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) spiegel.de, 25.1.11

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verkehr, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Zürich: Kanton gibt Personal Tipps und Flyer

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

Erst 15 und Lust auf ein Bier und Zigaretten? Kein Problem – 2010 konsumierten Minderjährige laut Sucht Info Schweiz für knapp 150 Millionen Franken Alkohol. Und das obwohl Bier, Wein und Zigaretten nicht an unter 16-Jährige und Spirituosen nicht an unter 18-Jährige verkauft werden dürfen. Deshalb lanciert der Kanton Zürich einen neuen Flyer. Darin gibt er sogar Tipps, was Verkäufer und Kellner genau sagen sollen, wenn Jugendliche nach Alkohol oder Tabak fragen (siehe Box). «Oft wird das Personal blöd angemacht, wenn es keinen Alkohol rausgibt, und viele wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen», sagt Roger Zahner von den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. «Zudem wollen wir das Personal sensibilisieren, weil das Gesetz zu einem grossen Prozentsatz nicht eingehalten wird.» Bei Testkäufen letztes Jahr im Kanton Zürich kamen Minderjährige in 25% der Fälle an Alkohol und gar in 35% an Tabak. (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) 20minuten.ch, 25.1.11 unser Online-Kommentar: Im internationalen Vergleich liegen die 25% recht tief. Trotzdem sind noch grosse Anstrengungen nötig. Wenn bestehende Strafmöglichkeiten ausgeschöpft würden, hätte dies sehr schnell Wirkung.
Die Äusserung von Gastro-Präsident Bachmann ist eine Frechheit. Würden sich seine Betriebe an die Vorschriften halten und nicht jede Präventionsmassnahme bekämpfen, könnten der Staat und die Steuerzahler Millionen sparen. Nicht nur an Präventionsgeldern sondern auch an alkoholbedingten Sozialkosten.

Kategorie: Aktionen, Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Konsumhaltung, Prävention, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Leserbrief zu „7 Leitlinien für die SRG“ von Roger de Weck

Freitag 14. Januar 2011 von htm

5.1.2011

Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich

Per e-mail
Leserbrief zu „Sieben Leitlinien für die SRG“ vom 4.1.2011
Unter dem Titel „Werte“ bekennt sich Roger de Weck zur Demokratie und zur Aufklärung. Auch den Verfassungsauftrag sieht er in diesem Kontext. Die SRG soll sachlich informieren und dem breiten Publikum Zugang zu komplexen Zusammenhängen verschaffen. Vorher schrieb er: „Werbung darf das Angebot nicht bestimmen.“

Soweit so wunderschön. Will er das verwirklichen, muss er aber tüchtig anpacken. Bisher hat die SRG, wie die andern Medien auch, genau diese Pflicht bei unserem grössten sozial-medizinischen Problem, dem Alkoholproblem, nicht erfüllt. Das wichtigste Ereignis des letzten Jahrzehnts auf diesem Gebiet, die Resolution für eine globale Alkohol-Strategie der Weltgesundheits Organisation im Mai 2010 wurde nicht kommuniziert. Aber auch sonst wird nur einseitig berichtet, so dass der Eindruck entstehen muss, es könne ja doch nichts zur Verbesserung der Lage getan werden. Die SRG bringt fast nur alkoholfreundliche Themen, dafür aber zahlreich. Den Vorwurf der Schleichwerbung hat sie bei der Unabhängigen Beschwerde Instanz UBI weit von sich gewiesen.
Es wäre für unser Land wirklich wunderschön, wenn Herr de Weck hier ein Zeichen setzen würde.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

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Wie gefährlich ist Alkohol auf der Piste?

Freitag 14. Januar 2011 von htm

Schluss mit Alkohol und Rauchen
Skistar Bernhard Russi analysiert die Auswirkungen von Alkohol auf den Fahrstil. Und die Gesundheitsfee zeigt, wie man rechtzeitig zum Neuen Jahr mit Rauchen aufhört.Rauchen auf der Piste – die unbekannte Gefahr. Denn wer über Mittag oder im Après-Ski raucht, kriegt mehr Lust auf Alkohol. Zurück auf der Piste werden die alkoholisierten Raucher somit zur Gefahr für sich selbst und andere. Skistar Bernhard Russi analysiert die Auswirkungen von Alkohol auf den Fahrstil der Wintersportler. Und die Gesundheitsfee zeigt, wie man rechtzeitig zum Neuen Jahr mit Rauchen aufhört. (Quelle: Google Alkohol News, 13.1.11) infomagazin-nachlese-blogspot.com, 13.1.11 mit Video. Kommentar: (Geheimtipp:) Man könnte auch mit dem Alkoholkonsum aufhören.

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Smolensk: Der Absturz und die Schuldfrage

Donnerstag 13. Januar 2011 von htm

Laut russischen Ermittlern war allein die Besatzung an Bord der Präsidentenmaschine von Lech Kaczynski schuld an dem Unglück. Die Männer seien überfordert und teils alkoholisiert gewesen sein. Polen sieht sich verhöhnt. Es soll eine Mischung aus Alkohol und Psycho-Druck verantwortlich gewesen sein. So jedenfalls sieht es die russische Untersuchungskommission des Kreml, die am Mittwoch bei der Veröffentlichung mit einigen Details gelinde gesagt überraschte. Polens Luftwaffenchef Andrzej Blasik hatte das Kommando – und soll angetrunken gewesen sein, (0,6 Promille) als er die fatale Landung befahl. (Quelle: Google Alkohol News, 12.1.11) abendblatt.de, 12.1.11

Kategorie: Allgemein, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verkehr | Keine Kommentare »

Michael Douglas: Krebs besiegt, keine Zigaretten, wenig Alkohol

Mittwoch 12. Januar 2011 von htm

Michael Douglas will nach seiner Krebsheilung alles dafür tun, dass er gesund bleibt – erste Maßnahme ist daher weniger Alkohol und keine Zigaretten.
Bei dem „Wallstreet“-Star wurde im August Krebs diagnostiziert und er musste sich einer Chemotherapie unterziehen, um die tödliche Krankheit zu bekämpfen. Gestern verkündete Douglas, er habe den Krebs besiegt und versprach im gleichen Atemzug sich jetzt von einigen schlechten Angewohnheiten zu verabschieden. .. (Quelle: Google Alkohol News, 11.01.11) unterhaltung.freenet.de, 11.1.11

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Udo Lindenberg trinkt nur noch «sehr leicht»

Montag 10. Januar 2011 von htm

Der Alkohol hat Udo Lindenberg (64) viele Jahre seines Lebens fest im Griff gehabt. «Ich saß jahrelang am Tresen und habe vieles unternommen, aber nur in meinem Kopf, nicht im echten Leben», sagte der Rocksänger («Nasses Gold») der Zeitung «Welt am Sonntag».
«Ich habe meinen Arsch gar nicht mehr hochgekriegt, ich bin gar nicht mehr weggekommen», erzählte Lindenberg dem Blatt über seine Zeit mit der Flasche: «Ich habe mich gar nicht mehr getraut, ohne Arzt irgendwo hinzufahren. Ständig so einen Kater, dass ich dachte, ich breche sowieso gleich zusammen.» (Quelle: Google Alkohol News, 9.1.11) newsticker.sueddeutsche.de, 9.1.11 Kommentar: Dies ist ja erfreulich. Aber schöner wäre es, wenn die Prominenten früher daran denken würden, welches Vorbild sie den Fans abgeben.

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Geschichten, Internationales, Konsumhaltung, Kultur, Prominenz | Keine Kommentare »

F: Der Vater aller Wutbürger

Mittwoch 5. Januar 2011 von htm

Mit 93 Jahren sorgt der linke französische Intellektuelle Stéphane Hessel für eine Sensation: Sein Manifest beflügelt das Wutbürgertum. «Auf dieser Welt gibt es unerträgliche Dinge. Die Empörung ist der Schlüssel zum Engagement»: Stéphane Hessel.
In Frankreich reden sie von einem einzigartigen Verlagserfolg, einer wahren Sensation. Und von einem Gesellschaftsphänomen obendrein. Ein kleines politisches Büchlein, 32 Seiten dünn und nur 3 Euro teuer, mit dem imperativen Titel «Indignez-vous!» («Empört euch!») hat sich in den letzten Wochen 500’000-mal verkauft. Der Verlag druckt gerade weitere 300’000 Exemplare. Aus zehn Ländern sind schon Anfragen für die Rechte am Buch eingetroffen. Französische Buchhändler erzählen, zu Weihnachten sei die Nachfrage so gross gewesen, dass sie viele Kunden aufs neue Jahr hätten vertrösten müssen. Alle wollen sie dieses quasirevolutionäre Pamphlet von Stéphane Hessel lesen. Der linke Intellektuelle, eingebürgerter Sohn einer jüdischen Familie aus Berlin, avanciert zum Avantgardisten einer Bewegung, zu einer Art Popstar. Vor allem unter den Jungen. Und das mit 93 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.1.11) unser Online-Kommentar: Die Unterdrückung einer offenen Diskussion über das Alkoholproblem und die Verbesserungsmöglichkeiten durch Behörden und Medien könnte auch Wutbürger erzeugen. Aber eben nur die Informierten.

Kategorie: Allgemein, Aufruf, Internationales, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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