Archiv für die Kategorie 'Prominenz'
Donnerstag 24. März 2011 von htm
Die Reiter am Sechseläuten-Umzug sollen sich und dem Publikum nicht mehr mit Wein zuprosten. Eine unnötige Vorschrift, finden die Chefs der Reitergruppen.
Seit Peter Fankhauser hoch zu Ross die Spitze des Sechseläuten-Umzugs anführt, ist noch nie ein Reiter betrunken aus dem Sattel gefallen. Weswegen der Präsident der Ostschweizer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) auch schmunzeln musste, als er am Dienstagabend beim Treffen der Reiterchefs vom Alkoholverbot erfuhr: «Es ist doch logisch: Wer reitet, der trinkt nicht.» (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.3.11) Kommentar: Ein kleines Zeichen, dass doch langsam gemerkt wird, wie das Beispiel in der Öffentlichkeit wirken kann. Und dass es sich lohnt, Rücksicht zu nehmen.
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Donnerstag 24. März 2011 von htm
Sie konnte nicht ohne, aber sie konnte auch nicht mit Männern. Acht gescheiterte Ehen brachen das Herz von Liz Taylor. Liz Taylor war insgesamt acht mal verheiratet. Sie war erst 18, als sie 1950 den Hotelerben Nick Hilton (1926 – 1969) ehelichte, den Grossonkel von Partyluder Paris Hilton. Wegen dessen Alkoholsucht zerbrach die Ehe nach nur einem Jahr.
Ehen Nr. 5 und 6 mit Richard Burton: In der turbulenten Ehe gab es viel Sex, Alkohol und Gewalt. Das Paar adoptierte eine Tochter. Der ersten Scheidung von Burton nach zehnjähriger Ehe im Juni 1974 folgte Monate später die zweite Ehe, die aber nur vier Monate hielt. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.3.11) blick.ch, 23.3.11 Kommentar: Dieser Bericht wieder einmal als Beispiel der täglich erscheinenden Meldungen über die Alkoholprobleme von mehr oder weniger bedeutenden Showgrössen.
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Donnerstag 24. März 2011 von htm
Der Weltranglisten-Erste wirbt mit dem Getränkehersteller für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
Rafael Nadal: „Ich versuche jeden beim Tennis und nicht beim Trinken zu schlagen.“
Tennis-Profi Rafael Nadal wird neuer Botschafter des Getränkeherstellers Bacardi. Der Weltranglisten-Erste wirbt mit dem Slogan „Champions Drink Responsibly“ („Champions trinken verantwortungsvoll“) für einen verantwortungsvolleren Umfang mit Alkohol.
In einem der ersten Werbesujets verbreitet Nadal, der in seiner Karriere bereits neun Grand-Slam-Turniere gewonnen hat, die Message, dass es wichtig ist, Alkohol verantwortungsvoll zu konsumieren. „Zu einer großartigen Party mit Freunden oder Familie gehört Alkohol dazu. Ich sage es meinen Freunden aber immer, wo die Grenze ist“, so der Spanier. (Quelle: Google Alkohol News, 23.3.11) kurier.at, 23.3.11 Kommentar: Da hat Nadal der Sache, der er eigentlich dienen wollte, einen schlechten Dienst erwiesen. Diese Werbung nützt einzig der Alkohol-Industrie, die sich mit seinem Image in Szene setzt. Aufrufe zur Verantwortung nützen der Gesundheit rein gar nichts. Sie sind reine Alkoholwerbung und gelangen so auch an Jugendliche. Und so haben sie ihren Zweck erreicht.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Prominenz, Sport, Verhaltens-Präv., Werbung |
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Sonntag 20. März 2011 von htm
Was mich an den Liberalen, wahrscheinlich besser Neoliberalen, stört, ist, dass sie nichts von Gerechtigkeit und Solidarität halten, wenn die Interessen der Alkoholindustrie tangiert werden. Sie sind, gemäss Wahlplakaten, für Eigenverantwortung. Sie sollten sich ein bisschen anstrengen. Können sie es für sich verantworten, dass sie (wie wir alle) von der Alkoholindustrie in Geiselhaft genommen worden sind und ein Leben lang ungefragt Zehntausende von Franken an die alkoholbedingten Sozialkosten zahlen? Als Gutverdienende eher mehr als die Mehrheit? Vom Leid, das auch in ihren Reihen vorkommen kann, ganz zu schweigen. Das der anderen interessiert sie ja nicht.
Übrigens: Die erste schweizerische Alkoholgesetzgebung wurde von unsern Staatsgründern, den damaligen Liberalen, als Pionierleistung gebracht. (Als Online-Kommentar zu Artikel von Fulvio Pelli, Präsident der FDP Schweiz auf vimentis.ch)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Leserbriefe, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten |
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Sonntag 13. März 2011 von htm
Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg sind mehrere Prominente getötet worden: Ums Leben kamen der 71-jährige Sozialwissenschaftler Günter Amendt, der 65-jährige Schauspieler Dietmar Mues sowie dessen 60-jährige Ehefrau Sibylle, wie die Polizei am Sonntag bestätigte.
Amendt und das Ehepaar Mues standen in einer Menschengruppe auf dem Trottoir, in die am Samstag das Auto eines 38-Jährigen schleuderte, der vermutlich unter Drogeneinfluss stand. Er war bei Rot über eine Ampel gerast. (Quelle: sonntagszeitung.ch, 13.03.11) Kommentar: Ironie des Schicksals. Günter Amendt war in den 80er- und 90er-Jahren auch in der Schweiz bekannt als liberaler Drogenexperte, der das Recht auf Rausch verteidigte.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Prominenz, Verkehr |
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Montag 7. März 2011 von htm
Alkoholische Getränke in der Gastronomie sollen um 15 Prozent teurer werden. So will die Stadt den Wegfall der Getränkesteuer kompensieren. Es geht um elf Millionen Euro an zusätzlichen Steuern.
Wie Graz hat sich Linz den Titel Europäische Kulturhauptstadt einiges kosten lassen. Und wie in Graz blieb in Linz ein veritables Budgetproblem. Ein Problem, das die Kunden der Gastronomie zumindest teilweise lösen sollen. (Quelle: Google Alkohol News, 05.03.11) diepresse.com, 05.03.11unser Online-Kommentar:
Ich frage mich, warum nur die Gastronomie betroffen sein soll. Eine grosse Gefahr geht doch von den Billigaktionen in den Läden aus.
Wenn die Steuer deutlich genug ist, kann der Rückgang des Konsums auch die alkoholbezüglichen Schäden reduzieren. 15% ist nicht sehr viel. Am meisten würden die moderaten Konsumenten profitieren. Am wenigsten Steuern zahlen, aber voll profitieren. Sie protestieren jeweils am lautesten und merken nicht, um was es geht.
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Internationales, Kultur, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Sonntag 20. Februar 2011 von htm
Politikveteran Michael Glos: Seit 35 Jahren sitzt der CSU-Politiker im Bundestag.
Er redet sich den Frust von der Seele: Im SPIEGEL spricht Michael Glos offen darüber, dass er auf den Job als Wirtschaftsminister nicht vorbereitet war. Auch rechnet der CSU-Mann mit dem aus seiner Sicht von einsamen Karrieristen dominierten Politikbetrieb ab. … Die Versuchungen seien vielfältig. „Ich habe Kolleginnen und Kollegen durch den Alkohol sterben sehen. Das hat auch etwas mit der Einsamkeit des Politikers zu tun.“ Er habe „tragische Schicksale erlebt, bis hin zum Freitod“. … (Quelle: Google Alkohol News, 19.02.11) spiegel.de, 19.02.11 Kommentar: Politiker haben generell ein erhöhtes Alkoholrisiko. Da sie, wie Glos sagt, Einzelkämpfer sind, berührt sie das Schicksal der andern offenbar nicht sonderlich. Wie sie auch das Alkoholproblem in der Gesellschaft nicht gross interessiert. Sonst liessen sie sich nicht dermassen von der Alkoholindustrie unter Druck setzen. Und die vielen, die selber ein Alkoholproblem haben, fühlen sich nicht prädestiniert, die Alkohol-Prävention zu fördern. Die Folgen sind noch viel zu wenig bekannt und werden verdrängt. Immerhin, es gibt mindestens (noch) einen mir bekannten Politiker (SPD), der sauber geblieben ist.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Geschichten, Internationales, Politik, Prominenz, Verschiedene, Zitate |
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Donnerstag 17. Februar 2011 von htm
Die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans hat den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen und im Personennahverkehr in Deutschland als „großes Problem“ bezeichnet.
Häufig komme es zu Lärm, Gewalt und Vandalismus, sagte die FDP-Politkerin am Mittwoch auf einer Tagung in Berlin zu Alkoholverboten und Präventionsmaßnahmen in den Kommunen. Besonders das sogenannte Vorglühen vor Partys durch Jugendliche finde häufig in der Öffentlichkeit statt. (Quelle: Deutsches Aerzteblatt, 16.02.11) unser Online-Kommentar: Frau Dyckmans hat es in der Hand, mit der nötigen Rechtsgrundlage für Rechtssicherheit zu sorgen, damit die Kommunen die nötigen Massnahmen ergreifen können.
Neben dem alkoholbedingten Vandalismus auf öffentlichen Plätzen sollte auch beachtet werden, dass auffälliger Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit das Bild einer alkoholseligen Gesellschaft prägt, was Alkoholprävention bei Jugendlichen unglaubwürdig und damit unwirksam macht.
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Sonntag 13. Februar 2011 von htm
Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann (52), erhält für ihren Rücktritt nach einer Trunkenheits-Fahrt den Europäischen Kulturpreis für Zivilcourage. Wie der «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, wird die von der Kulturstiftung Pro Europa ausgelobte Auszeichnung am 4. März in der Frankfurter Paulskirche verliehen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.02.11) bild.de, 12.02.11 Kommentar: Nichts gegen diese Preisverleihung. Trotzdem meine Frage: Wann erhält eine europäische Regierung diesen Preis, weil sie dem Druck der Alkohollobby widerstanden und die Alkohol-Strategie der WHO in ihrer Gesetzgebung umgesetzt hat?
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Geschichten, Internationales, Kultur, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Religion und Alkohol, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie |
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Freitag 11. Februar 2011 von htm
In Bussen und Bahnen des Nahverkehrs soll kein Alkohol mehr getrunken werden, fordert Innenminister Boris Rhein (CDU) – zur Verbesserung der Sicherheit. Doch „Alkohol-Sherrifs“ sind für das Frankfurter Ordnungsamt schwer vorstellbar. Auf einer CDU-Veranstaltung in Frankfurt zur bevorstehenden Kommunalwahl (27. März) preschte Rhein mit neuen Vorschlägen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum vor. „Wir brauchen ein Verbot von Alkohol in Bahnen und Bussen“, forderte er. Dies gelte auch für Haltestellen. Rhein: „Wir müssen den Leuten verbieten, am Bahngleis ihren Puschkin zu trinken.“ Nur in ICE-Zügen solle weiterhin Bier und Wein fließen dürfen. Rhein versicherte, er wolle nicht auch noch den Alkohol aus dem BordBistro der Bahn verbannen. (Quelle: Google Alkohol News, 10.2.11) hr-online.de, 10.2.11
Kategorie: Allgemein, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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