Archiv für die Kategorie 'Prominenz'
Mittwoch 5. Januar 2011 von htm
Mit einem Appell hat sich Präsident Hifikepunye Pohamba an die Jugendlichen des Landes gewandt und diese zu anständigem Verhalten aufgerufen. „Ich möchte vor allem unsere Jugend ermutigen, sich von sozialen Lastern fernzuhalten, wie Alkoholmissbrauch, unverantwortliches sexuelles Verhalten und Beteiligung an Verbrechen“, sagte das Staatsoberhaupt in seiner Neujahrsansprache. Stattdessen sollten sich die jungen Namibier „auf konstruktive Aktivitäten“ konzentrieren, „welche die Entwicklung in unseren Gemeinschaften fördern“, fügte Pohamba hinzu. (Quelle: Google Alkohol News, 04.01.11) az.com.na, 4.1.11
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Feste und Feiern, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv., Verschiedene |
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Sonntag 2. Januar 2011 von htm
Der Leiter der russischen Gesundheitsbehörden, Gennadi Onischtschenko, hat seine Landsleute aufgefordert, während der Winterferien auf Alkohol möglichst zu verzichten. Alkohol sei nicht die Art von Freund, mit dem man ins neue Jahr starten wolle. (Quelle: sonntagszeitung.ch, 02.01.11)
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Feste und Feiern, Internationales, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv. |
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Donnerstag 23. Dezember 2010 von htm
13.12.2010
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Die FDP aus Liebe zur Schweiz“, Inserat am 13.12.10
Mit einem Inserat auf der Titelseite des Tages-Anzeigers behauptet die FDP: „Die FDP redet Klartext – Aus Liebe zur Schweiz.“
Bereits gestern in der TV-Sendung Giacobbo/Müller durfte FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger dazu als Gast einen Werbespot anbringen.
Wenn die FDP Klartext aus Liebe zur Schweiz reden möchte, dann sollte sie dringend in Bern für eine wirksame Alkoholpolitik sorgen. Sie könnte eine Mehrheit erreichen. Den wichtigsten Präventionsfachmann hätten sie in den eigenen Reihen, wie auch den zuständigen Bundesrat. Die Neufassung des Alkoholgesetzes böte jetzt die beste Gelegenheit dazu. Bisher haben sie stets genau das Gegenteil dessen erreicht, was für die Schweiz gut ist. Gut war es nur für die Alkoholindustrie und ihre Lobby. Schlecht war es auch für die übrige Wirtschaft. Die Ideologie der grenzenlosen Selbstverantwortung hat ausgedient. Denken ist gefragt.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht. Inserenten darf man nicht mit einem Leserbrief vergraulen.)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung, WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft, Zitate |
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Montag 20. Dezember 2010 von htm
Der Drogen- und Suchtrat der 17. Wahlperiode hat in seiner konstituierenden Sitzung am 10. November 2010 seine Arbeit aufgenommen.
Der Drogen- und Suchtrat ist ein beratendes Gremium der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Er setzt sich zusammen aus Experten und Sachverständigen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Einrichtungen des Gesundheitswesens. (Quelle: Dyckmanns News, 20.12.10)
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Freitag 17. Dezember 2010 von htm
Der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (CDU), will die Eltern von jugendlichen Trinkern an den Kosten für deren Krankenhausbehandlung beteiligen. (Quelle: netdoktor.de, 15.12.10)
Kategorie: Allgemein, Eltern, Jugend, Kinder, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 14. Dezember 2010 von htm
Stadtparlament Darmstadt: Ruf nach Kontrollen unter Verweis auf ECHO-Bericht – »Partsch versagt«.
In einer Debatte des Stadtparlaments über Alkoholkonsum von Jugendlichen hat die CDU dem Magistrat Versagen vorgeworfen. Als Beleg dafür wurde mehrfach der jüngste Bericht im ECHO über den leichten Zugang Minderjähriger zu hochprozentigen Getränken zitiert.
Wie bereits in einem ersten Versuch im August war eine Jugendliche, beobachtet durch einen ECHO-Redakteur, in südhessischen Geschäften mit Spirituosen zur Kasse gegangen – und hatte die Flaschen in fast allen Geschäften (dreimal bei vier Versuchen in Darmstadt) anstandslos kaufen können.
Die CDU zog aus den Berichten den Schluss, dass die Prävention gegen Alkoholmissbrauch nicht ausreiche. »Wir kommen nicht um eine wirksame Kontrolle herum«, sagte der Stadtverordnete Peter Mayer. (Quelle: Google Alkohol News, 13.12.10) echo-online.de, 11.12.10 Kommentar: Wenn doch nur die CDU in Berlin auch so für Alkoholprävention und -Kontrollen einstehen würde! Nur – Konferenzen und schöne Worte sind noch keine wirksame Prävention. Nur Verhältnisprävention, wie sie die WHO empfiehlt, ist wirksam. Und da klemmt es bei der CDU schon sehr schnell.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Internationales, Jugend, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 8. Dezember 2010 von htm
Busemann begründete diesen Vorstoß damit, dass Alkohol auch bereits in geringen Mengen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könne, etwa durch eine Einschränkung des Sehfeldes. Am besten sei es, vor Fahrten ganz auf „geistige Getränke“ zu verzichten. Eine Nullpromille-Regelung nannte der Minister gleichwohl juristisch unsinnig, weil damit unter Umständen auch der unbedachte Verzehr alkoholhaltiger Medikamente, Süßigkeiten oder Desserts zu einer Bestrafung führe.
Die Position vertraten auch der Rechtsmediziner Professor Hans-Dieter Tröger aus Hannover und der Landesvorsitzende des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS), Manfred Endler. „Die Grenze muss runter, Alkohol hat am Steuer nichts zu suchen“, betonte Tröger. Es habe aber keinen Sinn, auf null Promille zu gehen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.12.10) noz.de, 7.12.10
Kategorie: Allgemein, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 2. Dezember 2010 von htm
Andreas Blum präsentierte das untenstehende Referat an der Tagung der Stiftung „Wahrheit in den Medien“ (SWM) am 27. November in der Universität Luzern. Wir publizieren hier den Text mit seiner Genehmigung in der Integralfassung. Blum war von 1979-99 Direktor von Radio DRS.
Daraus ein Zitat: „Nur wenn sich der Journalismus auch als Unruhestifter im Interesse der Demokratie begreift, schafft er die Voraussetzung, dass wir unsere Mitverantwortung für die Gesellschaft überhaupt wahrnehmen können. Die Wahrhaftigkeit ist die Basis der Glaubwürdigkeit, der kategorische Imperativ des Journalismus. Das gilt in besonderem Masse für den Journalismus in einer demokratischen Gesellschaft. Ideologisierung, Lüge (auch die Lüge durch Verschweigen!) und Manipulation – das bewusste Ausblenden oder Verdrehen von Fakten und Argumenten im Dienst einer Interessen-gesteuerten journalistischen „Beweisführung“ – sind Gift für die Demokratie.“ (Quelle: journal21, 29.11.10) unser Online-Kommentar: Mit Ihrer Analyse bin ich völlig einverstanden. Ich habe mich schon vor ein paar Jahren beim Schweizer Presserat beschwert, dass die Presse die öffentliche Diskussion beim Alkoholproblem nicht ermöglicht. Die Beschwerde wurde, trotz klarer Beweislage, abgeschmettert. Es lief darauf hinaus, dass die Rechte und Pflichten der Journalisten, wie sie der Presserat auflistet, nicht bindend sind. Heute ist die Lage noch schlimmer. Wichtigste Informationen werden glatt unterdrückt. Dies hat nicht nur Folgen für die Demokratie, das kostet täglich Menschenleben.
Kategorie: Allgemein, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, Veröffentlichungen |
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Dienstag 30. November 2010 von htm
Gerade hat sich der amtierende EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy anlässlich einer Gala des Bierclubs des Europäischen Parlaments sehr positiv über die Rolle der Brauwirtschaft in Europa geäußert.
Auf der Veranstaltung bei der rund 400 Vertreter der Brauwirtschaft mit Regierungsverantwortlichen im letzten Monat in Brüssel zusammenkamen, wurde insbesondere über die Herausforderungen der europäischen Brauwirtschaft und die damit direkt oder indirekt Millionen Arbeitsplätze referiert und diskutiert. Dabei wurden auch Steuerfragen, alkoholpolitische begründete Regulierungsbestrebungen der Politik und Maßnahmen zur Verbesserung des verantwortungsbewussten Alkoholkonsums aufgegriffen. (Quelle: Google Alkohol News, 29.11.10) Pressemitteilung brauer-bund.de, 29.11.10 unser Online-Kommentar: Selbstverständlich hat er als höflicher Diplomat kein Wort über die Auswirkungen der Bierwirtschaft fallen lassen. Auch hat er bei der Aufzählung der Arbeitsplätze jene der Sparten Gesundheit, Justiz, Wohlfahrt, Sozialversicherungen, usw. nicht erwähnt. Auch nicht die vermeidbaren alkoholbedingten Personalunkosten der Wirtschaft. Die Zahlen hätte ihm sein EU-Kommissär für Public Health sicher gerne geliefert. Siehe auch die Meldung über die Steuerpolitik des Brauereigiganten SAB Miller in Afrika und Europa.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Prominenz, Werbung, Wirtschaft |
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Montag 22. November 2010 von htm
Im Glashaus: Über Politik und Alkohol spricht man nicht – außer, es lässt sich gar nicht mehr vermeiden. Die Alkoholfahrt des hannoverschen CDU-Chefs Dirk Toepffer.
Zwischen Vorsicht und Volksnähe ist es für viele Politiker ein schmaler Grat. Deshalb hält man den Umgang mit Alkohol aus allen Debatten heraus – „Kodex“.
Ja, sagen die Gesprächspartner aus Kommunal- und Landespolitik, man könne wohl über Politik und Alkohol reden und auch ein bisschen über den Anlass der Anfrage, die Alkoholfahrt des hannoverschen CDU-Chefs Dirk Toepffer. Aber nur ohne Namensnennung. Dafür sei die Sache zu knifflig. Weil man eigentlich nur Falsches sagen könne. (Quelle: Google Alkohol News, 21.11.10) haz.de, 20.11.10 unser Online-Kommentar: Vorbildfunktion, Glaubwürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein, das sind alles Stichwörter in diesem Zusammenhang. Aber ein Problem wurde nicht angesprochen: Wie kann ein solcher Spitzenpolitiker eine wirkungsvolle Alkohol-Präventionspolitik unterstützen, (die dringend nötig wäre) wenn er derart an Alkohol gewöhnt ist und das als normal empfindet? Und erst recht bedenklich: Es sind wahrscheinlich die meisten so, sonst sähe es anders aus in der Alkoholfrage. Und dann kommt noch der Druck der Alkoholindustrie dazu.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Geschichten, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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