www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Medien'

Infoset-Newsletter Juli 2010

Dienstag 6. Juli 2010 von htm

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Kategorie: Allgemein, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Welt-Drogentag 2010

Samstag 26. Juni 2010 von htm

Kommentar: Während in Deutschland die Presse ausführlich über den Weltdrogentag berichtete und vor allem auf eine Pressemeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Alkoholkonsum einging, erfuhren die Leser in der Schweiz darüber kaum etwas. Es herrscht wieder einmal Funkstille. Geht das wohl so weiter, bis das Alkohol- und das Präventionsgesetz durchgewunken sind? Wo ist die Medienkritik?

Kategorie: Allgemein, Medien, Neues Präventionsgesetz CH, Schweiz, Veranstaltungen | Keine Kommentare »

Berliner Plakataktion: Ohne Alkohol mehr Spaß am Sport

Freitag 11. Juni 2010 von htm

Zur Fußball-WM (11. Juni – 11. Juli) in Südafrika hat Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Donnerstag in Berlin eine Plakatkampagne gegen Alkohol im Fußballsport gestartet. «Vor allem Kinder und Jugendliche sollen angesprochen werden. Sport und Alkohol gehören nicht zusammen, Fußballspielen und ­schauen machen ohne Alkohol mehr und länger Spaß», sagte Lompscher zum Auftakt der Kampagne am Brandenburger Tor. Unter dem Motto «Na klar! Fußball gibt Dir den besseren Kick» sollen tausende Plakate in den Bezirken und an Plätzen, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, vor Alkohol im Sport warnen. (Quelle: Google Alkohol News, 11.6.10) welt.de, 10.6.10 unser Online-Kommentar: Dass diese Aktion viel nützt, muss bezweifelt werden, denn die Erwachsenen geben ja das schlechte Vorbild dazu. Sinnvoller wäre es, die Sportvereine aufzufordern, auf ihre Alkohol-Sponsorenrverträge zu verzichten und andere Sponsoren zu suchen.

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Politik, Sport, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Weiterhin Probleme beim Durchsetzen des Jugendschutzes

Donnerstag 10. Juni 2010 von htm

Der Verkauf von Alkohol an Jugendliche ist verboten, doch verhängen die Behörden Bussen, blitzen sie vor Gericht häufig ab – wie jüngst in Uri. Ein neues Gesetz auf Bundesebene könnte bald Klarheit schaffen.
Bei Kindern und Jugendlichen kann kaum ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol erwartet werden. Testkäufe sind ein probates Mittel, um die Einhaltung der Jugendschutz-Bestimmungen zu fördern. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) publiziert denn auch in den nächsten Monaten einen neuen Leitfaden für Organisatoren von Testkäufen (Behörden, Verbände oder Unternehmen) mit Tipps zum praktischen Ablauf und zur rechtlichen Lage. Ziel ist, die Durchführung zu vereinfachen und die Zahl von derzeit rund 2000 im Jahr zu erhöhen. Heute werden die Tests meist vom Blauen Kreuz durchgeführt, das seinerseits mit den Behörden zusammenarbeitet… (Quelle: NZZ, 10.6.10) Kommentar: Die NZZ hat eine Nische gefunden, wie politisch korrekt und ungefährlich das Alkoholproblem thematisiert werden kann.

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Gerichtsfälle, Jugend, Medien, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

CH-Medienkritik: Wie Abhilfe schaffen?

Donnerstag 10. Juni 2010 von htm

Roger Blum antwortet auf Gottlieb F. Höpli – Debatte fortgesetzt.
Dass über Medienkritik diskutiert wird, ist erfreulich. Insofern begrüsse ich Gottlieb Höplis Replik auf meine Analyse. Nur hat er sie leider nicht genau gelesen. Was war die Grundthese? Medien üben in der Gesellschaft eine Kritik- und Kontrollfunktion aus, und deshalb stellt sich die Frage, wer diese Kontrolleure kontrolliert. Da die Hauptaufgabe der Medien die Herstellung von Öffentlichkeit ist, muss auch die Medienkritik öffentlich sein.
(Quelle: persoenlich.com, 8.6.10; Das Online-Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft) mit unserem Online-Kommentar: Wenn die Medien direkt kritisiert werden, weil sie aus finanzpolitischen Gründen das Volk ungenügend informieren, nehmen sie die Kritik nicht zur Kenntnis. Und die Medienkritik will auch nicht Nestbeschmutzer spielen. Die ganze Medienkritik ist Heuchelei. Zu diesem Ergebnis komme ich nach vielen Bemühungen, die Medien zu überzeugen, dass sie die Alkoholfrage der Bevölkerung umfassender erklären müsste, so dass diese in der Lage ist, ihre eigenen Interessen der Politik gegenüber zu vertreten. Aber Politik und Medien stecken mehrheitlich unter der gleichen Decke, sind korrumpiert von der Alkoholindustrie. Das Volk zahlt die Schäden. Seit der Finanzkrise ja nichts Neues.

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Leserbrief zum Service Public des Schweizer Fernsehens

Dienstag 8. Juni 2010 von htm

Redaktion
Winterthurer Zeitung

Per e-mail
Leserbrief zu: Was ist „Service Public“? vom 26.5.10
Nationalrätin Natalie Rickli ist Vizepräsidentin der Aktion Medienfreiheit und zieht recht forsch über die SRG her. Bei einigen Punkten zum Programm kann ich ihre Kritik auch unterstützen, aber mich stört, dass sie nur von freiem Wettbewerb träumt, aber nicht daran denkt, was damit für negative Folgen produziert werden können. Sie will „grösstmögliche Freiheiten (z.B. keine Werbeverbote)“. Dank ihr und ihrer Partei hat das Parlament erstmals in der Geschichte des Schweizer Fernsehens Alkoholwerbung eingeführt. In der heutigen Zeit des Komasaufens eine Dummheit sondergleichen.
Der Medienspezialist Prof. Roger Blum hat am gleichen Tag im Tages-Anzeiger die Medien als vierte Macht im Staat bezeichnet, die massgeblich unsere Politik bestimmt. Eine SRG mit „grösstmöglichen Freiheiten“ würde diese Macht noch mehr missbrauchen, als sie es heute schon tut. Sie ist genau wie die grossen Pressehäuser auch schon unter der Fuchtel der Wirtschaftsverbände, welche gegen ihre eigenen Interessen die Alkoholindustrie unterstützen. Natalie Rickli, ihre SVP und die Aktion Medienfreiheit sind im gleichen Lager. Sie sprechen von Medienfreiheit und helfen mit, die Freiheit der Medien zu unterdrücken, damit das Volk nicht merkt, wie es manipuliert wird, und sich nicht wehren kann. Die Medienfreiheit, die sie meint, raubt der Bevölkerung die Freiheit, sich objektiv orientieren zu können und entsprechend informiert, politisch zu handeln.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer Woche an ihrer Generalversammlung in Genf eine historische Resolution für eine globale Alkoholstrategie einstimmig verabschiedet. Darin wird die Bedeutung des Alkoholproblems für uns aufgezeigt und den Mitgliedstaaten die effektiven Massnahmen empfohlen, die sie zur Verbesserung der Situation übernehmen sollten. Die Schweizer Medien haben, offenbar unter dem Druck dieser Alkohollobby, die Bevölkerung darüber nicht informiert. Die Gewalt, welche diese vierte Macht dem Volk antut, ergibt für alle eine verminderte Lebensqualität und die ungefragte Bezahlung an die enormen alkoholbedingten Sozialkosten, ein Leben lang. Auf diesen Service Public würde ich gerne verzichten. Die andern wahrscheinlich auch, wenn sie informiert wären. Unabhängige Informationen dazu findet man bei www.alkoholpolitik.ch.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Leserbriefe, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung | Keine Kommentare »

Artikel betr. Bundesrat vertagt das Alkoholgesetz

Dienstag 8. Juni 2010 von htm

20.5.2010

Tages-Anzeiger
Redaktion der Seite „Analyse“
8021 Zürich

Per E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bitte Sie, den folgenden Text auf Ihrer Seite „Analyse“ zu veröffentlichen. Meine Webseite und meine während vieler Jahre vom Tages-Anzeiger veröffentlichten Leserbriefe weisen mich als Kenner dieser Materie aus. Besten Dank und freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

—————————————————————–

Der Bundesrat vertagte gestern  die Behandlung des Alkoholgesetzes. Als Grund wird die starke Lobbyarbeit der Wirtschaft vermutet, deren Vertreter ihre Anstrengungen im Interview bei „10 vor 10“ auch bestätigt. Diese Vertagung ist nicht unbedingt ein Nachteil. So können die Bundesräte die Resolution der WHO für eine Alkoholstrategie in ihre Überlegungen einbeziehen, die dieser Tage in Genf an der WHO-GV verabschiedet werden sollte. Vielleicht sind auch die departementsübergreifenden Verhandlungen Finanzdepartement (EAV) /Departement des Innern (BAG) / Verkehrs-Departement. noch nicht abgeschlossen. Man sollte doch erwarten können, dass nun endlich einmal eine ausgewogene Alkoholpolitik Einzug hält.

Dass die Wirtschaft sich immer noch gegen wirksame Präventivmassnahmen in die Bresche wirft, ist nicht nachvollziehbar. Sie schädigt sich selber, nur um eine einzelne Branche und den Handel vor der Notwendigkeit neuer Innovationen und Strukturanpassungen zu schützen, wie sie in der Wirtschaft allenthalben vorkommen. Auch die Wirtschaft gehört zu den „Passivtrinkern“, wie die WHO all jene bezeichnet, welche unter den alkoholbedingten Schäden leiden, d.h. uns alle. Sie hat auch nicht begriffen, dass Gelder, die nicht in den Alkoholkonsum fliessen, im Wirtschaftskreislauf verbleiben und diesen anzukurbeln helfen, sei es durch Konsum oder als Sparkapital zur Investition durch die Banken. Auf www.alkoholpolitik.ch, der weltweit wahrscheinlich besten Informationsquelle zum Thema, wurde eine Projekt-Idee entwickelt, die der Alkohol- und der Werbebranche ermöglichen würde, ohne Schaden den erhofften Umsatzrückgang auf Alkoholika zu bewältigen.

Mit „Passivtrinker“ meint die WHO natürlich in erster Linie die breite Bevölkerung, die auch noch nicht gemerkt hat, dass sie nicht nur unter den alkoholbedingten Schäden leidet und ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten mitbezahlt, sondern selber massgeblich dafür verantwortlich ist, weil sie politisch nicht eingreift und den Politikern nicht den Rücken stärkt. Gerade die mässigen und die Nicht-Konsumenten, welche die Mehrheit bilden, hätten es in der Hand, das Land von dieser schweren sozialen Hypothek zu entlasten. Sie sind es auch, die am meisten von einem Schadenrückgang profitieren würden, denn sie hätten die geringste Belastung durch zusätzliche Steuern zu tragen. Die Behauptung der Gegner, sie würden bestraft, ist völlig falsch. Das Gegenteil trifft zu.

Die im „10 vor 10“-Beitrag erwähnten Mindestpreise für Alkoholika sollten übrigens nicht ein Hauptthema bei den Massnahmen sein, sondern in Verbindung mit generellen Alkoholsteuern, damit diese nicht unterlaufen werden können. Die Steuern wären in erster Linie zur Deckung der alkoholbedingten Schäden und für die Prävention einzusetzen. Das Alkoholgesetz betrifft nur die gebrannten Wasser. Steuerliche Massnahmen auf diesem Gebiet sollten bald von einer allgemeinen Alkoholsteuer mit Mindestpreisen ergänzt werden, damit nicht wieder ein Ausweichen auf andere Alkoholika provoziert wird. Wichtig wäre auch, dass die ganze Gesellschaft betroffen wird und nicht nur die Jugendlichen. Sie prägt ja das Bild einer alkoholfreudigen Erwachsenenwelt, die von einem Teil der Jugend als Vorbild für ihr Trinkverhalten wahrgenommen wird.

Gleichentags wurde in den Medien wieder über die steigenden Gesundheitskosten geklagt, und es sei kein Ende des Anstiegs abzusehen. Alkoholbedingte Gesundheitskosten fallen stark ins Gewicht. Sie zu senken, würde unser Gesundheitssystem merklich entlasten und die Lebensqualität steigern. Wer hat den Mut, das Tabu zu brechen und der Bevölkerung endlich klaren Wein einzuschenken?

Anstiegs abzusehen. Alkoholbedingte Gesundheitskosten fallen stark ins Gewicht. Sie zu senken, würde unser Gesundheitssystem merklich entlasten und die Lebensqualität steigern. Wer hat den Mut, das Tabu zu brechen und der Bevölkerung endlich klaren Wein einzuschenken?
(Quelle: Schweizer Fernsehen, „10 vor 10“, 19.5.10)
(Bis heute nicht veröffentlicht.)

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Jugend, Leserbriefe, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

Kommentar an Radio DRS1 betr. Alkohol am Arbeitsplatz

Dienstag 8. Juni 2010 von htm

Betr. Sendung „Doppelpunkt“ am 8.6.10

Ihre Beschreibung zur heutigen Sendung lässt vermuten, dass Sie wieder nur die Vordergründe ausleuchten wollen, aber keine weiterführende Recherche betreiben. Mir scheint, das von Ihnen im Text angesprochene Tabu besteht nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch bei den Medien. Es wäre doch interessant zu erfahren, warum die Wirtschaftsverbände immer noch jede wirksame Prävention bekämpfen, dafür sogar noch Mittel aufwenden, obwohl ihre Mitglieder selber unter den Alkoholschäden leiden. Man kann von 5% zusätzlichen unnötigen Personalkosten ausgehen. Um jedes Promille, das die Wirtschaft an Sozialleistungen mehr zahlen sollte, wird erbittert gekämpft, beim Alkohol spielen die Kosten keine Rolle. Einige Grosskonzerne lassen Fachleute in ihren Betrieben Schulungen durchführen, über die Sie berichten werden, aber die vielen KMUs sind kaum beteiligt und tragen offenbar klaglos die Schäden. Warum lassen sie sich für dumm verkaufen und schaden damit auch noch der ganzen Bevölkerung mit ihrer Verbandspolitik?

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Medien, Rehabilitation, Schweiz | Keine Kommentare »

DRS1-Doppelpunkt heute: Alkohol am Arbeitsplatz

Dienstag 8. Juni 2010 von htm

Im Doppelpunkt Forum diskutieren Fachleute und Betroffene über das oft noch tabuisierte Thema Alkohol am Arbeitsplatz: Wie wirkt sich übermässiger Konsum auf die Leistung und Disziplin aus? Wie versuchen Abhängige ihre Sucht zu verstecken? Was passiert, wenn der Arbeitgeber davon Wind kriegt? Unterstützt er Mitarbeitende, wenn sie Hilfe suchen? Wie sehen Beratungen und Therapien aus? Sendezeiten: Dienstag, 8.6.2010, 20.03-20.58 Uhr, DRS 1
unser Kommentar an DRS1: Ihre Beschreibung zur heutigen Sendung lässt vermuten, dass Sie wieder nur die Vordergründe ausleuchten wollen, aber keine weiterführende Recherche betreiben. Mir scheint, das von Ihnen im Text angesprochene Tabu besteht nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch bei den Medien. Es wäre doch interessant zu erfahren, warum die Wirtschaftsverbände immer noch jede wirksame Prävention bekämpfen, dafür sogar noch Mittel aufwenden, obwohl ihre Mitglieder selber unter den Alkoholschäden leiden. Man kann von 5% zusätzlichen unnötigen Personalkosten ausgehen. Um jedes Promille, das die Wirtschaft an Sozialleistungen mehr zahlen sollte, wird erbittert gekämpft, beim Alkohol spielen die Kosten keine Rolle. Einige Grosskonzerne lassen Fachleute in ihren Betrieben Schulungen durchführen, über die Sie berichten werden, aber die vielen KMUs sind kaum beteiligt und tragen offenbar klaglos die Schäden. Warum lassen sie sich für dumm verkaufen und schaden damit auch noch der ganzen Bevölkerung mit ihrer Verbandspolitik?

Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Medien, Schweiz | Keine Kommentare »

Fußball-WM: Ungesunde Sponsoren: Coca Cola und Budweiser

Mittwoch 2. Juni 2010 von htm

Die FIFA hat nach Ansicht des World Cancer Research Fund bei der Auswahl ihrer Sponsoren das erste Eigentor der kommenden Fußballweltmeisterschaft geschossen.
Allein in Großbritannien, in dessen Hauptstadt der World Cancer Research Fund seinen Sitz hat, könnten jedes Jahr 19.000 Krebserkrankungen durch ein gesundes Körpergewicht vermieden werden, heißt es in der Pressemitteilung. McDonalds, Coca Cola und Budweiser stehen nach Ansicht der Krebsforscher nicht gerade für eine gesunde Ernährung und es stünde der FIFA besser an, sie als Sponsoren auszuschließen.
Die den Sponsoren eingeräumten Werbebeiträge würde insbesondere auf Kinder und Jugendliche eine negative Wirkung ausüben, befürchtet der World Cancer Research Fund, der sich deshalb für ein Werbeverbot für Süßgetränke und ungesunde Nahrungsmittel einsetzt. (Quelle: © rme/aerzteblatt.de, 1.6.10 mit unserem Online-Kommentar: Wie gehabt. Bereits im Juni 2006 forderte die „Global Resolution to End Alcohol Promotion in World Cup Events“. (Wir waren dabei.) Aber die FIFA hat offensichtlich kein Einsehen. Sepp Blatter ist ein Walliser. Für ihn ist Alkohol normal, möglicherweise auch ein gesellschaftliches „Schmiermittel“.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Medien, Sport, Veranstaltungen, Werbung | Keine Kommentare »

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