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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Medien'

CH: Infoset Newsletter März 2011

Freitag 4. März 2011 von htm

Informationen aus allen Suchtgebieten vor allem aus der Schweiz. Newsletter bestellen

Kategorie: Allgemein, Medien, Politik, Schweiz, Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

CH: JAMES-Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen

Freitag 4. März 2011 von htm

Wie nutzen Jugendliche in der Schweiz die digitalen Medien? Über diese und andere Fragen gibt die repräsentative Studie JAMES Auskunft. Die Gesamtergebnisse sind erstmals präsentiert worden und liefern verlässliche Zahlen zum Mediennutzungsverhalten Jugendlicher. (Quelle: Infoset Newsletter März 2011)

Kategorie: Allgemein, Diverse, Jugendliche, Medien, Reklame | Keine Kommentare »

CH: Radio DRS1 Treffpunkt vom 17.2.11 über Demokratie

Samstag 19. Februar 2011 von htm

Demokratie zum Anfassen
Was ist eine Fraktion? Wie lange dauert eine Session? Weshalb ist das Kollegialitätsprinzip wichtig? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen zur Schweizer Politik büffeln Schülerinnen und Schüler aus allen Landesteilen für einmal nicht trocken im Klassenzimmer, sondern in einer Erlebniswoche in der Bundesstadt. (Quelle: DRS1, 17.2.11) Kommentar: Bei der Programmansage fiel folgender schöner Satz: „Ohne informierte Bürger keine Demokratie“. Und bei der Alkoholfrage soll dieser Satz nicht gelten? Wann hat das Radio DRS letzmals über die von der Fachwelt empfohlenen wirksamen Massnahmen zwecks Linderung der Alkoholnot informiert?

Kategorie: Allgemein, Medien, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative

Dienstag 15. Februar 2011 von htm

htm: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative wird von der Bundesrätin Sommaruga betont, dass nun vermehrte Anstrengungen auf dem Gebiet der Suizid-Prävention unternommen würden. In der Frühlings-Session der Eidgen. Räte soll das Präventions-Gesetz behandelt werden, das diese Suizid-Prävention enthalten würde.

Kommentar: Wird dann von der Politik berücksichtigt, dass Alkohol-Prävention auch Suizid-Prävention bedeutet? Gerade im Zusammenhang mit einem Waffeneinsatz wirkt Alkohol oft als Hemmungslöser, der die Tat erst möglich macht. Daneben ist Suizid unter Alkoholabhängigen auch ein häufiges Ereignis, wenn trotz Therapien der Wiedereinstieg in die Gesellschaft nicht gelingen will.

Wirksame Alkoholprävention würde aber nicht nur die in der Schweiz hohe Suizidrate senken, sondern in vielen Problembereichen in unserer Gesellschaft spürbare Verbesserungen bringen. Alkohol ist, gemäss der kürzlichen Meldung der WHO für weltweit 2,5 Millionen Todesfälle jährlich mitverantwortlich, die meisten in den industrialisierten Ländern. Unfälle im Verkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt, in der Freizeit; 60 verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten (Krebs, Herz, Leber, Alkoholismus, Delirium Tremens), plötzlicher Kindstod wegen alkoholisierter Eltern, HIV-Übertragung, Gewalt und Vandalismus in der Öffentlichkeit, beim Sport, sexuelle Gewalt, unerwünschte Kinder, Gewalt in der Familie, Scheidungen, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und deshalb schlechtere Lebenschancen haben, Armut, Jugendalkoholismus, Alkohol am Arbeitsplatz mit ökonomischen Folgen für die Firma und die Wirtschaft, Schädigung der Interessen von Staat und Bevölkerung durch die Korruption bei Politik und Medien, die sich dem Druck der Alkoholindustrie ergeben haben.

Die daraus entstehenden Sozialkosten belasten Staat und Bevölkerung jährlich mit Milliarden, die ungefragt bezahlt werden müssen. Leider muss befürchtet werden, dass sich auch mit den neuen kommenden Gesetzen (Präventionsgesetz, Alkoholgesetz) nicht viel ändern wird, weil der Bevölkerung die nötigen Informationen fehlen, um die Mehrheit der Politiker zur Umkehr zu zwingen. Ob die vom Bundesamt für Gesundheit angekündigte Diskussionswoche einen Fortschritt bringt, wird davon abhängen, ob die zielführenden Fragen diskutiert werden können, d.h. auch, ob die benötigten Informationen zur Verfügung stehen, die seit Jahren von der Fachwelt bereitgestellt werden.

Kategorie: Aids, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Armut, Eltern, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Sozialkosten, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verkehr, Verschiedene, Wirtschaft | Keine Kommentare »

D: Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“

Montag 7. Februar 2011 von htm

vom 21. – 29. Mai 2011
Deutschland ist Spitze – Spitze im Alkoholkonsum, Spitze in den alkoholbedingten Erkrankungen, Spitze in den alkoholbedingten Todesfällen, Spitze in den alkoholbedingten Unfällen, Spitze in alkoholbedingter Kriminalität. Aktive, Mitwirkende und Träger der Aktionswoche Alkohol haben sich vor diesem Hintergrund für die eindeutige Botschaft der WHO entschieden: „Alkohol? Weniger ist besser!“ Wie schon angekündigt, greift die Aktionswoche Alkohol 2011 bewährte Elemente voriger Aktionswochen auf und entwickelt sie weiter, um die Aktivitäten vor Ort zu unterstützen. Mit alten und neuen Partnern werden die Aktiven erneut bundesweit darauf aufmerksam machen, dass Alkohol kein „Lebensmittel“ ist.
Und auch international findet die Aktionswoche Alkohol inzwischen ein erstes Echo. Ebenfalls vom 21. bis 29. Mai werden das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sowie das Liechtensteiner Amt für soziale Dienste nationale Aktionswochen durchführen. In Deutschland lädt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen alle Institutionen, Einrichtungen, Betriebe, Verwaltungen und Initiativen im Gesundheits- und Sozialwesen ein, sich mit eigenen Veranstaltungen an der Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“ zu beteiligen.
Über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de werden alle wichtigen Informationen bereitgestellt: Veranstaltungsformate und Materialien für die Veranstalter (Logo, Plakate, Z-Card, Flyer) ebenso wie Hinweise zur Anmeldung und Durchführung einer Veranstaltung – und viel Wissenswertes zum Thema Alkoholkonsum. (Quelle: DHS, 7.2.11)

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Aufruf, Internationales, Medien, Politik, Schweiz, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

CH: Die SVP macht Wahlkampf „mit 4 Mia. Franken“

Samstag 5. Februar 2011 von htm

In einem heute erschienen Inserat wirft die SVP (Schweiz. Volkspartei) den Linken und den Mitteparteien vor, sie seien dafür verantwortlich, dass wir seit Anfang Jahr 4 Milliarden Franken zusätzlich für Abgaben, Steuern und Gebühren zu zahlen hätten. Wie wäre es, wenn diese Partei einmal zur Kenntnis nehmen würde, dass wir seit Jahrzehnten jährlich Milliarden an alkoholbedingten Sozialkosten zu tragen haben, weil sie nicht bereit ist, wirksame Alkoholprävention zu unterstützen?

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D: Alkohol: Die Jugend als Sündenbock

Samstag 5. Februar 2011 von htm

Beim Thema Alkoholmißbrauch wird sich in den Medien und der öffentlichen Diskussion gerne und fast ausschließlich auf die Gruppe Kinder und Jugendliche konzentriert. Anstatt einer nüchternen Betrachtung der Datenlagen wird dieser schnelle und verlockende Weg eingeschlagen, da hier mit keiner Gegenwehr zu rechnen ist sowie einfach und bequem Klischees bedient werden können. Das eigentlich Ausmaß der wachsenden Alkoholprobleme in allen Altersgruppen fällt dabei komplett unter den Tisch. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.2.11) alternative-drogenpolitik.de, 4.2.11 unser Online-Kommentar:
Gut, dass Sie auf dieses Grundübel hinweisen. So ziemlich überall wird nur etwas gegen den Jugendalkoholismus getan und nicht akzeptiert, dass das Alkoholproblem ein gesellschaftliches Problem ist und die Erwachsenenwelt das Vorbild für die Jugend abgibt. Der Grund liegt in der Verbreitung des Alkoholkonsums, d.h. die Gesellschaft ist derart alkoholisiert, dass es die Regierungen nicht wagen, dagegen anzukämpfen. Einerseits fürchten sie, Wählerstimmen zu verlieren, andererseits stehen sie unter dem Druck der Alkohollobby und der Medien.
Wenn sie das Stimmvolk richtig informieren würden, müssten sie eigentlich dessen Unterstützung erhalten, denn ein Rückgang des Konsums würde auch verminderte alkoholbedingte Sozialkosten bedeuten. Der nichteingeweihte Normalbürger ist sich nicht bewusst, dass er ein Leben lang ungefragt immense Summen an diese Sozialkosten zahlen muss. Selbst Alkoholsteuern würden die Mehrheit der Konsumenten, die ja angeblich mässig konsumiert, noch zu Gewinnern machen. Ganz abgesehen von der erhöhten Lebensqualität und der verminderten Zahl an Toten und Verletzten, Kranken, an Gewaltopfern, Opfern sexueller Gewalt und nicht zuletzt an Kindern, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen.

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Politik, Prävention, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

CH: Sessionsprogramm Nationalrat, Frühjahrssession

Samstag 5. Februar 2011 von htm

28.2. – 18.3.11
u.a. Jugendförderung und Jugendschutz, Sportförderungsgesetz, Jugendmedienschutz

Kategorie: Allgemein, Jugend, Kinder, Kultur, Medien, Politik, Schweiz, Verschiedene, Werbung | Keine Kommentare »

CH: Sessionsprogramm Ständerat, Frühjahrssession

Samstag 5. Februar 2011 von htm

28.2. – 18.3.11
u.a. Sportförderungsgesetz, Jugend und Musik, Jugendförderung, Jugend-Medienschutz

Kategorie: Allgemein, Jugend, Kinder, Kultur, Medien, Politik, Schweiz, Sport, Verschiedene, Werbung | Keine Kommentare »

D: bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Samstag 5. Februar 2011 von htm

Am 13. Februar startet eine bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien (www.coa-aktionswoche.de). Diese Kinder gehören zur Hochrisikogruppe für die Entwicklung eigener psychischer oder Suchtstörungen. Die Ausgabe Nr. 1 (2011) „rausch“ enthält zu diesem Thema aktuelle Hintergrundinformationen.
Dass Suchtmittelkonsum und Gewalt oft zusammen auftreten, ist sicher den meisten bekannt. Dass allerdings gerade Kinder Opfer dieser Gewalt werden, wird nicht nur in Selbsthilfegruppen gern verdrängt. Das Opfer des Alkohols ist eben nur zu oft auch Täter, der Gewalt gegen Kinder und PartnerIn ausübt. Das hört man nicht gern, auch nicht, wenn man schon lange trocken ist. In der „rausch“-Titelgeschichte beleuchtet Christoph Unger die Rolle, die Suchtmittel, insbesondere Alkohol, bei innerfamiliärer Gewalt spielen.

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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