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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'

CH: Gemeinsam gegen Jugendgewalt

Montag 11. April 2011 von htm

Unter dem Namen „Jugend und Gewalt“ haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinden in Bern ihr gemeinsames Präventionsprogramm für die nächsten fünf Jahre lanciert. Das Bundesamt für Sozialversicherung schreibt in einer Pressemitteilung, das Programm sehe die Vernetzung und Zusammenarbeit, sowie den Wissensaustausch und die Umsetzung von Modellprojekten vor. Die vom Bund zur Verfügung gestellten 5,65 Millionen Franken würden insbesondere für wissenschaftliche Evaluationen von laufenden Präventionsprojekten eingesetzt. Den Fachleuten bereite gegenwärtig besonders das Cyber-Mobbging auf sozialen Netzwerken im Internet und Übergriffe und Vandalismus im öffentlichen Raum Sorgen, wo oftmals der Alkoholkonsum von Jugendlichen Probleme bereite. (Quelle: NZZ, 6.4.11) Bundesamt für Sozialversicherungen

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CH: Alkohol schützt vor Kürzung nicht

Montag 11. April 2011 von htm

Wem die Leistungen der Suva gekürzt wurden, weil er bei der Rauferei verletzt wurde, kann sich nicht darauf berufen, er sei beim Vorfall betrunken und daher nicht voll zurechnungsfähig gewesen. Das Bundesgericht entschied dies im Fall eines Mannes, der mit 2.5‰ Alkohol im Blut verprügelt wurde, nachdem er die Schläger provoziert hatte. Er erlitt ein schweres Schädeltrauma. Trotzdem kürzte die Suva ihre Leistungen um die Hälfte wegen seiner Beteiligung an der Schlägerei. (Urteil 8C_579/2010 vom 10.3.11) (Quelle: NZZ, 8.4.11)

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Kriminalstatistik: Jeder sechste Straftäter stand unter Alkohol

Samstag 9. April 2011 von htm

Kriminalitätsstatistik 2010 – insgesamt leichter Rückgang, aber mehr Internetkriminalität. Weniger Kriminalität: Im Landkreis wurden vergangenes Jahr 2950 Straftaten registriert – 232 Fälle weniger als im Jahr 2009. Die Polizei ermittelte 1519 Tatverdächtige.
Einer besonderen Betrachtung unterzieht die Kitzinger Polizei die Tatverdächtigen, die unter Alkoholeinfluss standen. Hier ist ein Zuwachs von 15 auf 17 Prozent festzustellen. Das bedeutet: Jeder sechste Straftäter stand unter Alkohol.
Bei den Jugendlichen und Heranwachsenden ist die Zahl noch gravierender. War bereits 2009 ein Anteil von 24 Prozent alkoholisiert, stieg die Quote im vergangenen Jahr auf 29 Prozent. (Quelle: Google Alkohol News, 9.4.11) mainpost.de, 8.4.11

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A: Großeinsatz in Disco

Montag 28. März 2011 von htm

„Zusperr-Party“ geriet außer Kontrolle — Lokal musste nach Schlägerei geräumt werden — 100 Gäste teils stark alkoholisiert.
TIMELKAM —Die Abschiedsfeier und der letzte Tag der Öffnung einer Diskothek in Timelkam sorgte gestern früh für einen Großeinsatz der Exekutive: Der Wirt hatte an seinem letzten Tag noch großzügig Alkohol ausgeschenkt — laut Polizei auch an bereits Betrunkene. Noch nach der offiziellen Sperrstunde ging die Feier noch weiter, und es wurde immer voller. Unter den späten Besuchern war auch eine siebenköpfige Gruppe ex-jugolsawischer Herkunft. Kurz nach fünf Uhr früh begannen sie andere Gäste und den Barkeeper zu provozieren. … (Quelle: Google Alkohol News, 27.3.11) volksblatt.at, 28.3.11 Kommentar: Dass gegen den Wirt ein Verfahren laufe wegen Ausschank an Betrunkene und Nichtbeachtung der Sperrstunde wird nicht gemeldet.

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D: Schmugglerring zerschlagen

Freitag 25. März 2011 von htm

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Schwerin haben 170 Einsatzkräfte der Zollfahndung Hamburg, unterstützt vom Hauptzollamt Stralsund, insgesamt 30 Wohnobjekte im Raum Schwerin und in Lübeck durchsucht und insgesamt zwölf Kilogramm Rauschgift, 265.000 Stück unversteuerte Zigaretten, 1.620 Liter Alkohol und 150.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Gegen die beiden Hauptverdächtigen wurden Haftbefehle vollstreckt. (Quelle: Google Alkohol News, 24.3.11)

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Hamburg: Wissenschaftler Amendt stirbt bei Unfall

Sonntag 13. März 2011 von htm

Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg sind mehrere Prominente getötet worden: Ums Leben kamen der 71-jährige Sozialwissenschaftler Günter Amendt, der 65-jährige Schauspieler Dietmar Mues sowie dessen 60-jährige Ehefrau Sibylle, wie die Polizei am Sonntag bestätigte.
Amendt und das Ehepaar Mues standen in einer Menschengruppe auf dem Trottoir, in die am Samstag das Auto eines 38-Jährigen schleuderte, der vermutlich unter Drogeneinfluss stand. Er war bei Rot über eine Ampel gerast. (Quelle: sonntagszeitung.ch, 13.03.11) Kommentar: Ironie des Schicksals. Günter Amendt war in den 80er- und 90er-Jahren auch in der Schweiz bekannt als liberaler Drogenexperte, der das Recht auf Rausch verteidigte.

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Prominenz, Verkehr | Keine Kommentare »

Stuttgart: Ausschreitungen in der Innenstadt

Sonntag 13. März 2011 von htm

Alle verfügbaren Streifen des Stuttgarter Polizeipräsidiums waren in der Nacht auf Samstag gefordert. Etwa 200 junge Leute veranstalteten Lärm, tranken Alkohol und widersetzten sich der Polizei. Zehn Personen wurden festgenommen, drei Polizisten wurden verletzt. Es besteht der Verdacht des Landfriedensbruchs. (Quelle: Google Alkohol News, 12.03.11) schwaebische-post.de, 12.03.11

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D: Weniger Notfälle durch Alkohol

Samstag 12. März 2011 von htm

Polizei, Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk waren in den närrischen Wochen im Großeinsatz.
Ganz offensichtlich Wirkung zeigen die strikten Verbote von hochprozentigen Alkoholika bei den diversen Umzügen. Denn das Rote Kreuz in Lauingen registrierte rund 15 Prozent weniger alkoholbedingte Notfälle als im Vorjahr. Nicht nur für die Aktiven aus den Faschingsgesellschaften ging am Dienstagabend eine lange närrische Zeit zu Ende. In den rund 17 Wochen (zählt man ab 11.11) gab es auch viel Arbeit für die Einsatz-, Rettungs- und Hilfsdienste von Polizei, Rotem Kreuz, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk. …(Quelle: Google Alkohol News, 11.03.11) augsburger-allgemeine.de, 11.03.11 Kommentar: Man könnte meinen, die Hilfsdienste lebten nur für die närrische Zeit. Eine weitere Senkung der Alkoholpegel könnte sich lohnen.

Kategorie: Allgemein, Erhältlichkeit, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kultur, Statistik, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

A: Viele Jugendliche leben in Risikoverhältnissen

Freitag 11. März 2011 von htm

Österreicher als europäisches Schlusslicht
Viele österreichische Jugendliche geben im europäischen Vergleich ein äußerst schlechtes Bild ab. Fünf bis zehn Prozent der Kinder leben hierzulande in sogenannten Risikokonstellationen, das heißt belastete Familiensituationen, die durch Gewalt, Alkohol, Armut, Vernachlässigung und Missbrauch geprägt sind, beschrieb Mediziner Klaus Vavrik, Präsident der Österreichischen Liga für Kinder-und Jugendgesundheit, am Donnerstag bei einer Tagung des Vereins „die möwe“ und Innenministerium in Wien. … (Quelle: Google Alkohol News, 10.03.11) derstandard.at, 10.03.11 unser Online-Kommentar: Die Kommentare zum Artikel zeigen, dass für das in vielen Fällen dahinterstehende Alkoholproblem kein Verständnis besteht. Die alkoholisierte Gesellschaft sieht sich eben als Normalfall. Und sie ist auch Vorbild der Jugend. Da kann auch keine Besserung erwartet werden.

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D: Bei Gewalt ist oft Alkohol im Spiel (Kreis Esslingen)

Mittwoch 2. März 2011 von htm

„Der Kreis Esslingen ist ein sicherer Landkreis“, sagte der Leiter der Polizeidirektion Esslingen gestern bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2010. Im vergangenen Jahr hätten er und seine Kollegen 23 172 Straftaten registriert, was einem Rückgang von 0,4 Prozent entspreche. Betrachte man die Zahl der Delikte seit dem Jahr 2007, so sei „erfreulicherweise kontinuierlich ein leichter Rückgang“ feststellbar. … Laut Wagner ist im Bereich der Gewaltkriminalität die Präsenz der jungen Personen besonders hoch: 47 Prozent der tatverdächtigen Gewalttäter im Kreis Esslingen seien unter 21 Jahre alt gewesen. Rund ein Drittel von ihnen habe zum Zeitpunkt der Tat unter Alkoholeinfluss gestanden. Dies seien zwei Prozent mehr als im Vorjahr. …
„Alkohol ist der Katalysator für Gewalt“, sagte Hans-Dieter Wagner und ergänzte, dass sich der Anteil der betrunkenen Tatverdächtigen bei Fällen wie Mord, Sexualdelikten, Raub und schwerer Körperverletzung im Lauf der vergangenen fünf Jahr von 24,4 auf 33,7 Prozent erhöht habe. Erfreulicherweise sei die Aufklärungsquote in diesem Bereich mit 80 Prozent überdurchschnittlich hoch. (Quelle: Google Alkohol News, 01.03.11) stuttgarter-nachrichten.de, 01.03.11

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