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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'

D: Pforzheimer Schutzengel sind auch ohne Alkohol gut drauf

Sonntag 29. Mai 2011 von htm

Wie viel Spaß eine Party ohne Alkohol machen kann, das stellten am Freitagabend 200 „Schutzengel“ unter Beweis. Sie feierten im Autohaus ahg die inzwischen dritte „Schutzengelparty“.
Sie kommen immer dann ins Spiel, wenn es darum geht, Zivilcourage zu zeigen oder angetrunkenen Jugendlichen nach dem Discobesuch den Schlüssel wegzunehmen: Seit 2008 veranstaltet die Pforzheimer Polizei in Kooperation mit der Industrie- undHandelskammer (IHK) Nordschwarzwald das Projekt „Schutzengel“, bei dem es darum geht, junge Leute im Alter zwischen 18 und 24 Jahren zu freiwilligen Helfern der Gesetzeshüter auszubilden.
Rund 1180 ehrenamtliche Einsatzkräfte gäbe es bislang in der Goldstadt, die einen erheblichen Teil dazu beigetragen hätten, Gewaltakte oder Trunkenheit am Steuer einzudämmen, so der ehemalige Projektleiter Thomas Hoffmann von der Polizei Pforzheim. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.11) pz-news.de, 28.5.11

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D: Alkohol, Müll und Urin am Busbahnhof

Montag 23. Mai 2011 von htm

WEISSENFELS/MZ. „Wir setzen uns nicht ins Wartehäuschen, wenn die dort sitzen“, sagt Regina Janetzke. „Die“ – das sind fünf bis zehn Leute, die jeden Tag – oft schon am Vormittag – an den Busbahnhof kommen, Alkohol trinken, bei den Büschen im Freien urinieren, Flaschen stehen lassen, gelegentlich pöbeln und manchmal gewalttätig werden.
Zuletzt geschehen im Februar, als eine Verkäuferin im Supermarkt gewürgt wurde. Auch ein Busfahrer wurde schon angegriffen, ein anderes Mal hat ein Betrunkener die Seitenscheiben eines Busses eingeschmissen. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.5.11) mz-web.de, 22.5.11

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Li: Vom Sucht- zum Genussmittel

Sonntag 22. Mai 2011 von htm

Vom 21. bis 29. Mai findet in Liechtenstein eine Aktionswoche zum Thema «Alkohol? Weniger ist besser!» statt. Dadurch soll die Bevölkerung für einen verantwortungs- und genussvollen Umgang mit dem Genuss- und Suchtmittel Alkohol sensibilisiert werden.
In den letzten Jahren hat sich die Philosophie der Suchtprävention stark verändert. Von der strickten prohibitiven, also verbietenden, Philosophie hin zu einer Philosophie, die statt dem Verbot vielmehr einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Substanzen, die zu einer Sucht führen können, fördern möchte. Genau diese Philosophie verfolgt auch die Aktionswoche Alkohol, die vom 21. bis 29. Mai unter dem Motto «Alkohol? Weniger ist besser!» in Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland durchgeführt wird. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.11) vaterland.li, 20.5.11 Kommentar: Genau diese Abkehr von der Verhältnis-Prävention brachte uns den Jugendalkoholismus und immense Alkoholschäden und alkoholbedingte Sozialkosten.

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CH: «Die Klubs haben diese Szene aufkommen lassen, zum Teil sogar gepflegt»

Montag 16. Mai 2011 von htm

Karin Keller-Sutter, Präsidentin der Polizeidirektoren, fordert eine Festnahme-Einheit gegen Hooligans
Im Letzigrund randalieren FCB-Chaoten, YB-Schläger greifen in Ostermundigen einen Zug an. Was sagen Sie als Präsidentin der kantonalen Polizeidirektoren (KKJPD) zu diesen Gewaltausbrüchen?
Ich finde diese Entwicklung unsäglich. Ich bin aber auch nicht überrascht. Die Klubs haben diese Szene aufkommen lassen, zum Teil sogar gepflegt. Sie freuten sich daran, dass die Fankurven für Stimmung sorgten. Als die Szene gewalttätig wurde, hiess es plötzlich: Das ist ein gesellschaftliches Problem, das muss der Staat lösen. Was kann man tun? … (Quelle: Sonntagszeitung, 15.5.11) Kommentar: Im ganzen Interview keine Silbe über Alkohol. Dafür über millionenschwere Aufstockungen der Polizeistellen. Das ist FDP-Sicht. Den Profit der Industrie, die Schäden für Staat und Bevölkerung, unter dem Deckmäntelchen der Selbstverantwortung.

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Berlin: Alkohol soll auf Bahnhöfen verboten werden

Montag 16. Mai 2011 von htm

Nach schweren Übergriffen in Berliner Bahnhöfen fordert CDU-Chef Frank Henkel ein absolutes Alkoholverbot im öffentlichen Nahverkehr. Der Berliner Fahrgastverband Igeb begrüßt den Vorschlag, die BVG zeigt sich offen.
BVG-Sprecherin Petra Reetz sagt, in Bussen und Bahnen gelte ein solches Alkoholverbot faktisch schon seit Jahren – möglicherweise soll es auf Bahnhöfe ausgedehnt werden. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.5.11) morgenpost.de, 15.5.11 Kommentar: Warum ist die CDU nicht auch auf Bundesebene am Thema Alkohol interessiert, wo sie die Macht hat, Lösungen durchzubringen?

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CH: Randalierer fahren billiger mit der SBB

Montag 9. Mai 2011 von htm

SBB geben Fussball-Fans Rabatt, obwohl diese in Zügen Millionenschäden anrichten.
Für die treusten Kunden steigen die Abo-Preise, Fussballrowdys erhalten bis zu 60 Prozent Rabatt. Dies sei nötig, um die normalen Passagiere zu schützen, sagen die SBB.
Sie zahlen heute schon weniger als normale Passagiere und werden, wie SBB-Sprecher Reto Kormann sagt, in den Extrazügen auch künftig von Spezialtarifen profitieren. So kostet etwa die Fahrt von Zürich an den YB-Match in Bern und zurück mit Halbtax-Abo 22 Franken, im normalen Zug sind es 47 Franken. …
Die SBB privilegieren damit ausgerechnet jene Kunden, die ihnen die grössten Kosten verursachen. Verwüstete Züge mit herausgerissenen Sitzen und zerstörten Fenstern hinterlassen mittlerweile nach jeder Fussball-Saison eine ungedeckte Rechnung von drei Millionen Franken. Und gemäss SBB steigt die Schadenbilanz laufend an: «Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres haben wir in der Rückrunde 2011 markant mehr Ereignisse rund um die Fan-Transporte verzeichnet», sagt Kormann. … (Quelle: NZZ, 8.5.11) Kommentar: Dass in Deutschland auf solchen Risikostrecken zu den Spielen Alkoholverbot eingeführt wurde, scheinen die SBB nicht gehört zu haben.

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D: Polizei kontrolliert junge Diskobesucher

Freitag 29. April 2011 von htm

Die Krefelder Polizei hat zusammen mit dem Ordnungsdienst am Mittwochabend in der Krefelder Innenstadt Jugendliche kontrolliert. Rund 1200 Jugendliche waren vom ganzen Niederrhein angereist, um gemeinsam in der Königsburg zu feiern.
Drei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen und später ihren Eltern übergeben. Es gab zahlreiche Platzverweise und Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, falscher Namensangabe und Urkundenfälschung. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.11) rp-online.de, 28.4.11 unser Online-Kommentar: Die erwähnten Konsequenzen lassen nicht darauf schliessen, dass in Zukunft etwas ändern wird. Die Erwachsenen befürchten, ihr Trinkverhalten würde in Frage gestellt, wenn sie den Jugendschutz durchsetzen würden.

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Alkoholverbot im Hauptbahnhof Hannover?

Donnerstag 21. April 2011 von htm

Die Bahn plant ein striktes Alkohol-Verbot im Hauptbahnhof Hannover. Das Unternehmen will dazu von seinem Hausrecht Gebrauch machen und Alkohol-Trinker des Gebäudes verweisen. Damit wäre Hannover bundesweit die erste Stadt, in der eine solche Regelung greifen würde. Angeregt hatte das Verbot die Bundespolizei. Gerade am Wochenende gebe es regelmäßig Probleme mit betrunkenen Jugendlichen, so ein Behörden-Sprecher. Wer schon einmal abends am Hauptbahnhof in Hannover war, kennt das Bild: Jugendliche und auch Erwachsene, die mit der Bierflasche in der Hand durch die Ladenstraße laufen. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) ndr.de, 21.4.11 unser Online-Kommentar: Alkoholkonsum generell hinterlässt Spuren. Beim Individuum und in der Gesellschaft. Bisher hat sich die Gesellschaft weitgehend um die Schäden nicht gekümmert. Der Profit der Industrie durfte nicht in Frage gestellt werden. Alle, egal wie viel wir Alkohol konsumieren, zahlen jährlich ungefragt eine beträchtliche Summe an diese alkoholbedingten Sozialkosten.
Wenn nun die Bahn die Notbremse zieht, profitieren alle davon. Auch jene, die nicht über ihren Glasrand hinausschauen können. Auch werden einige schmerzhafte Schlägereien und sogar Todesfälle vermieden. Siehe auch Beiträge auf http://alkoholpolitik.ch

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München: Keine harten Drinks nach Mitternacht!

Montag 18. April 2011 von htm

Sie saufen und raufen: Alkohol ist die Hauptursache für den enormen Anstieg an Straftaten vor und in Münchner Diskotheken
Die gute Nachricht vorweg: München bleibt die sicherste Millionenstadt Europas! Doch angesichts des teils enormen Anstiegs der Straftaten in Diskotheken forderte Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer gestern ein Verkaufs-Verbot von harten Alkoholika zwischen Mitternacht und Morgengrauen.
Die bekannten Münchner Brennpunkte am Maximiliansplatz, am Optimolgelände sowie an der Münchner Freiheit – sie trüben die Kriminalitätsstatistik 2010. Bei den 3987 Gewaltdelikten handelt es sich in vier von fünf Fällen um Körperverletzungen. Alarmierend: Die Ursache Alkohol nahm in den vergangenen zehn Jahren um satte 54 Prozent zu! „Darüber sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wenn man schon an der Aufhebung der Sperrstunde festhalten will“, monierte Schmidbauer. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.11) bild.de, 17.4.11

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Russland muss Kampf gegen Alkohol aufnehmen

Mittwoch 13. April 2011 von htm

Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten.
Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten. Alkohol sei der wichtigste Faktor für die „starke negative Entwicklung“ bei der Demographie, sagte der Direktor des Berlin-Instituts, Reiner Klingholz, am Dienstag bei der Vorstellung einer Russland-Studie in der Bundeshauptstadt. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) stern.de, 12.4.11

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