Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'
Donnerstag 7. Oktober 2010 von htm
366 eingelieferte Berauschte in den ersten sechs Monaten. Nach sechsmonatiger Projektphase betonen die Behörden den Nutzen der Zentralen Ausnüchterungsstelle (ZAS). Probleme bereiten renitente Eingewiesene und die Zahlungsmoral. (Quelle: NZZ, 6.10.10)
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Rehabilitation, Schweiz, Sozialkosten, Statistik |
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Dienstag 5. Oktober 2010 von htm
Regisseur Andreas Arnstedt hat im Kölner Rex-Kino seinen Film „Die Entbehrlichen“ vorgestellt. Er erzählt die Geschichte eines Jungen, der den Tod seines Vaters verschweigt. Eine Stärke des Films sind zweifellos die Hauptdarsteller. (Quelle: Google Alkohol News, 5.10.10) ksta.de, 4.10.10 unser Online-Kommentar: Kinder in alkoholbelasteten Familien: Kinder in alkoholbelasteten Familien sind die grosse Tragödie seit über hundert Jahren. Von der Öffentlichkeit kaum beachtet. Dieser Film könnte dies ändern. In Deutschland allein leben über eine Million Kinder und Jugendliche in dieser täglichen Hölle, meist unerkannt, von Lehrern falsch beurteilt, mit geringeren Lebenschancen. Die Politik hätte es in der Hand, wenigstens deren Zahl zu reduzieren, indem sie eine wirksame Alkoholpolitik betreibt. Leider ist davon bis jetzt nichts zu sehen. Die Alkoholindustrie mit ihrer Lobby ist offenbar zu stark.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Armut, Eltern, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Sonntag 3. Oktober 2010 von htm
„Christlich ist nicht gleich konservativ“
Beim Wertekongress der Union haben die beiden großen Kirchen in Deutschland für eine auf dem christlichen Menschenbild basierende Politik geworben – und sind nach Ansicht von Prälat Karl Jüsten damit auf offene Ohren gestoßen. Im Interview mit domradio.de hebt der Leiter des katholischen Büros in Berlin besonders das Plädoyer eines CDU-Politikers hervor. Und betont die Bedeutung der Unterstützung der Politik. (Quelle: domradio.de, 27.9.10) unser Online-Kommentar: Jesus, auf den sich diese Politiker berufen, war ein von der Masse ungeliebter Sozialreformer, ja Revolutionär. Die C-Politiker haben das noch nicht begriffen, solange sie das grösste sozialmedizinische Problem, die Alkoholfrage, nicht wirklich angehen. Sie realisieren nicht, dass in diesem Zusammenhang die Menschenwürde ständig verletzt wird, dass in vielen Familien der Alkohol ein ständiges Problem darstellt und dabei Millionen von Kindern die Hölle durchleben und schlechte Lebenschancen haben. Alkohol spielt in Fragen der Armut, der Gewalt, der Entwicklungshilfe eine grosse tabuisierte Rolle und die C-Politiker tun praktisch nichts, dies zu ändern. Bei jeder Gelegenheit setzen sie noch ihre Popularität ein, um zusätzlich für den Alkoholkonsum zu werben.
Und wenn die EU Massnahmen zur Reduzierung der Alkoholschäden vorschlagen wird, werden es sicher wieder auch die C-Politiker sein, die sich widersetzen. Oder wenn die WHO eine globale Alkohol-Strategie vorschlägt, wird fröhlich mitunterzeichnet und dann das Papier klammheimlich in den Schubladen versenkt. Alles im Zeichen der christlichen Nächstenliebe. Und die Bevölkerung leidet weiterhin unter der verminderten Lebensqualität und zahlt ungefragt ein Leben lang horrende Summen an die alkoholbedingten Sozialkosten.
Leider halten sich die Kirchen ebenso vornehm zurück.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Religion und Alkohol, Sozialkosten, Statistik, Weltgesundheits-Org., Werbung, WHO globale Alkohol-Strategie |
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Mittwoch 29. September 2010 von htm
Ist Alkohol teurer, profitiert davon die Gesellschaft. Denn laut einer US-Studie sinken dann die alkoholbezogenen Krankheitsfälle. Von hohen Kosten für Alkohol profitiert laut US-amerikanischen Experten die gesamte Gesellschaft. Kosten die Getränke beispielsweise aufgrund höherer Steuern mehr, sinken die mit Alkoholmissbrauch verbundenen Krankheits- und Todesfälle. Darüber hinaus wird die Zahl der Verbrechen geringer, denn oft geschehen Straftaten unter Alkoholeinfluss. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.9.10) business-panorama.de, 28.9.10 Kommentar: Das ist nichts Neues, aber bemerkenswert ist, dass die Meldng auf einer Business-Webseite erscheint. Sollte die Wirtschaft doch langsam hellhörig werden?
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Medien, Preisgestaltung, Verhältnis-Präv., Wirtschaft |
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Dienstag 28. September 2010 von htm
Stadt, Kanton und Zürcher Sportclubs verstärken ihre Anstrengungen im gemeinsamen Kampf gegen Gewalt bei Sportanlässen. Deshalb wird der «runde Tisch für Sport ohne Gewalt» neu strukturiert.
Ausschreitung nach dem Spiel FCZ – FCB 2009: 15 Verletzte, sieben davon Polizisten.
Unter der Leitung der Stadtverwaltung wird zusammen mit dem Kanton und den Fussballclubs FC Zürich und Grasshopper Club Zürich sowie dem Eishockeyclub ZSC Lions aus dem seit 2004 bestehenden «runden Tisch» ein Steuerungsausschuss gebildet sowie eine operative Taskforce eingesetzt. …
Die Taskforce wird sich auch mit Präventionsarbeit befassen und dabei die Themen Alkohol und Pyrotechnik behandeln. Zur vertieften Behandlung einzelner Themen kann sie bei Bedarf Arbeitsgruppen einsetzen. In der Taskforce arbeiten Fachleute der Stadtpolizei, des Sportamts, der Fanarbeit, der Staatsanwaltschaft sowie Vertreter der Clubs und ihrer Fans zusammen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.9.10)
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv. |
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Montag 27. September 2010 von htm
Kommissare und Beamte der Europäischen Union machen sich daran, eine neue Prohibition vorzubereiten, ein totales Alkoholverbot. … (Quelle: Google Alkohol News, 27.9.10) webnews.de, 26.9.10 unser Online-Kommentar:
Mit solchen Panik-Meldungen versucht die Alkohollobby, (die Autorin „nansy“ ist dafür bekannt) das Publikum aufzuschrecken, damit es voll emotional statt vernünftig auf eventuelle Präventionsversuche der Regierungen reagiert.
Weder gibt es bei Tabak Prohibition, noch wird der Alkohol jemals verboten. Es liegt aber in der Verantwortung der EU-Kommission, für das Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen. Und da spielen die Zivilisationskrankheiten, die mit dem Konsum von Suchtmitteln in Zusammenhang stehen, eine wesentliche Rolle. Sowohl die WHO als auch die EU haben nun nach langen Untersuchungsperioden und Diskussionen erst beim Tabak und die WHO im Mai auch beim Alkohol Massnahmen vorgeschlagen, die den Konsum und damit die Schäden reduzieren. Nur sind die Regierungen der Mitgliedsländer frei, diese zu übernehmen. Und da liegt das Problem. Regierungen, die stark mit der Alkoholindustrie verbunden sind, wie die deutsche, bremsen, wo sie nur können. Sie wissen sich von der Mehrheit im Volk unterstützt, weil dieses falsch informiert und deshalb nicht in der Lage ist, die Regierung zum Handeln zu drängen. Die WHO nennt dies ein Volk von Passivtrinkern. Sie bezahlen ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und tragen die verminderte Lebensqualität. Den Gewinn hat die Alkoholindstrie.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Leserbriefe, Passivtrinker, Politik, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., Werbung |
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Sonntag 26. September 2010 von htm
Im Zürcher Hauptbahnhof ist am frühen Sonntagmorgen ein 22-jähriger Mann von einer Gruppe von Männern niedergeschlagen und beraubt worden. Zuvor hatte er sich für eine junge Frau eingesetzt, die von der Gruppe sexuell belästigt worden war. Sechs Männer wurden verhaftet. (Quelle: Sonntagszeitung, 26.9.10) Kommentar: Dass um diese Zeit Alkohol im Spiel war, ist wohl naheliegend.
Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Schweiz |
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Freitag 24. September 2010 von htm
Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat vor der Jugendkammer des Landgerichts Konstanz Anklage gegen drei junge Männer im Alter von 19, 20 und 22 Jahren wegen sexuellen Missbrauchs betrunkener Frauen erhoben. (Quelle: Google Alkohol News, 24.9.10) schwaebische.de, 23.9.10
Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend |
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Mittwoch 22. September 2010 von htm
Das ergibt 15’000 Jugendliche zwischen 10 und 29 Jahren, die einem Tötungsdelikt zum Opfer fallen, gemäss einem Bericht der Weltgesundheits Organisation WHO in Genf. Dazu kommt das 20-fache an Verletzten in Spitalpflege. In der Schweiz sterben jährlich 0,83 auf 100’000 Jugendliche durch Gewalt, mehr als in den Nachbarstaaten. Der Grund dafür ist nicht bekannt. (Quelle: Zürcher Landzeitung, 22.9.10; Tages-Anzeiger, 21.9.10) Kommentar: Nicht erwähnt wird, dass bei Jugendgewalt sehr oft Alkohol im Spiel ist.
(siehe auch: Jugendliche erleiden immer häufiger gewaltbedingte Verletzungen. Das bestätigt eine neue Studie der Suva im Mai 2009.)
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Statistik, Weltgesundheits-Org. |
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Mittwoch 22. September 2010 von htm
Ein 31-jähriger Pfarrgemeinderat einer katholischen Gemeinde in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) hat am Montag vor dem Darmstädter Landgericht den sexuellen Missbrauch von Kindern gestanden. Bei Proben und auf Freizeiten habe er den Kindern Alkohol ausgeschenkt und ihnen gelegentlich Pornofilme gezeigt, sagte der Angeklagte. (Quelle: Google Alkohol News, 21.9.10) welt.de, 20.9.10
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Religion und Alkohol |
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