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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Eltern'

Video: Warum Mami, Alkohol und Drogen am Steuer

Mittwoch 12. Mai 2010 von htm

Alkohol am Steuer, Video einer amerikanischen Schule. (auf Deutsch) Dies ist eine Warnung an alle, die mit Alkohol und Drogen leichtfertig am Straßenverkehr teilnehmen; und das Leben anderer Unschuldiger und ihr eigenes Leben auf Spiel setzen. Wenn dieses Gedicht nur ein Menschenleben rettet, hat es seinen Zweck erfüllt!!! Es soll Warnung und Anregung zugleich sein

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Das Jugendschutzgesetz gilt auch zu Hause

Sonntag 18. April 2010 von htm

Der Präventionsexperte Rogler stellt fest, dass der Konsum von Bier, Wein und Schnaps zur Alltagskultur gehört. Deshalb sei die Begleitung der Jugendlichen wichtig. Die Weichen für den späteren Umgang mit Alkohol werden vielfach in der Familie gelegt: sei es zum Geburtstag der Oma, zur eigenen Konfirmation oder an Silvester. In Stadt und Landkreis Hof ist die Zahl der Alkoholvergiftungen von Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken. Das stellt die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen fest. Im vergangenen Jahr wurden tatsächlich im Sana-Klinikum in Hof exakt 21 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren erfasst, die wegen einer Alkoholvergiftung in die Klinik eingewiesen wurden. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) frankenpost.de, 17.4.10

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Pernod Ricard: PR bei Schwangeren in Deutschland

Freitag 9. April 2010 von htm

Alkohol in der Schwangerschaft: Schnaps herstellen und Wasser predigen. Eine Glosse.
Muss uns wirklich ein Schnapshersteller sagen, dass Trinken Kinder dumm macht? Wie ein Alkohol-Konzern versucht, die Gesellschaft gesünder zu machen und wie eine Ministerpräsidentinnengattin dabei hilft – ein Ortstermin.
Aber heute sind wir erwachsen. Heute ist Saufen ernst und „Pernod Ricard“ sich seiner Verantwortung für die Schwächen der Gesellschaft ganz furchtbar stark bewusst. Der Alkohol-Hersteller, Zweitgrößter auf der Welt für Schnaps-Likör-Whiskey-Rum, startete heute in Deutschland seine Kampagne gegen den Alkoholgenuss während der Schwangerschaft. „Mein Kind will keinen Alkohol“, ruft Pernod Ricard den Brütenden der Nation zu. Um es seriös zu machen, hatte man dafür ins Haus der Bundespressekonferenz geladen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.4.10) stern.de, 8.4.10 Kurzmeldung auch bei 20minuten.ch, 8.4.10 Kommentar: Das könnte man als eine Art Perversion des Begriffs „Social Marketing“ bezeichnen. Ein für die Gesellschaft schädliches Produkt bewerben, indem man sich auf einem kleinen Sektor positiv in Szene setzt und seinen Namen gross ins Spiel bringt. Hier noch besonders clever, indem man sich angesehene Institutionen und Personen des öffentlichen Lebens ins Boot holt, die sich dabei auch etwas PR erhoffen. Der Sinn des Ganzen: Man hofft, die Umsatzeinbussen bei Schwangeren durch den Imagegewinn und Mehrverkäufe bei den übrigen Konsumenten mindestens zu kompensieren. Der Arzt der Berliner Charité dachte wahrscheinlich, der Zweck heiligt die Mittel. Er hätte sicher auch andere Partner finden können, wahrscheinlich nicht so lukrative…

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Leserbrief zu „exzessives Trinken“

Donnerstag 1. April 2010 von htm

15.3.2010

Redaktion der
Neuen Zürcher Zeitung
Briefe an die NZZS
8021 Zürich
Per e-mail redaktion@nzz.ch

Leserbrief zu „Die kontrollierte Kindheit“ und „Auch Ältere trinken exzessiv“ vom 15.3.2010

Allan Guggenbühl plädiert dafür, dass sich Jugendliche mit der wirklichen Welt auseinandersetzen können, damit sie so lernen, mit den Tücken des Lebens umzugehen.

Als Beispiel einer Fehlentwicklung führt er die Einführung eines Mindestalters von 16 Jahren für Alkoholverkäufe an Jugendliche an. Dies habe zu heimlichen Saufgelagen mit Wodka geführt. Die Auseinandersetzung mit der wirklichen Welt könne z.B. bei einem Gratis-Glas Wein in den Tempeln der Trunksucht stattfinden, wie der Vater einer kinderreichen Familie vorschlage.

Diese Diagnose greift eindeutig zu kurz. Man kann Massnahmen der Verhältnisprävention, wie Mindestalter, Verkaufsverbote in Stadien oder Konsumverbote auf gewissen Plätzen und Strassen, wie sie im Ausland erlassen werden, als Symptombekämpfung taxieren, aber solange die Politiker nicht gewillt sind, die Verantwortung der Gesellschaft zu akzeptieren und entsprechende Massnahmen zu beschliessen, ist die bisherige Symptombekämpfung besser als nichts. Allerdings ist auch zu bemerken, dass die Seuche des jugendlichen Wodkatrinkens eine Folge kurzsichtiger Politik ist: Als es darum ging, die katastrophale Alcopopwelle zu brechen, wurde nur eine Sondersteuer beschlossen, ohne an flankierende Massnahmen zu denken. Diese hätten eben auch die Erwachsenengesellschaft getroffen. Und dies geht der bürgerlichen Parlamentsmehrheit zu weit. So bleibt es bei Alibiübungen gegen die jugendlichen Konsumenten, die sich nicht wehren können. Dass auch erwachsene Männer zum exzessiven Trinken neigen, belegt die heute publizierte Studie aus dem Berner Inselspital.

Dass das kontrollierte Trinken im Elternhaus oder im Restaurant präventive Wirkung haben könnte, ist zweifelhaft. Gemäss einer kürzlichen Studie konsumieren Jugendliche, die zu Hause zum Alkoholkonsum geführt wurden, ausserhalb der Familie ebenso. Die abschreckende Wirkung in der Beiz wird wahrscheinlich nüchtern eher besser erlebt. Auch ist fraglich, ob wirklich eine Abschreckung stattfindet oder nicht einfach die alkoholfreudige Gesellschaft ihre prägende Wirkung entfaltet, die auch Prävention bei der Jugend unglaubwürdig und damit unwirksam macht. Auch ist bekannt, dass früher jugendlicher Alkoholkonsum in späteren Jahren zu mehr Suchtproblemen führen.

Wer unsere Alkoholprobleme nachhaltig reduzieren will, kommt nicht darum herum, für eine Politik der evidenzbasierten Verhältnisprävention und für eine Verhaltensprävention einzustehen, welche Akzeptanz in der Bevölkerung für die verhaltensändernde Verhältnisprävention schafft. Vor allem zwei bürgerliche Parteien sollten sich dazu durchringen. Sie haben die jährlichen Milliardenschäden, das Leid und die verminderte Lebensqualität seit Jahrzehnten zu verantworten, die wir alle als Passivtrinker (wie die WHO sagt) zu zahlen und zu erdulden haben. Wie können diese Politiker noch in den Spiegel schauen? Übrigens: Auch Psychologen sollten sich auf diesem Spezialgebiet weiterbilden, z.B. bei www.alkoholpolitik.ch.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

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D: Schul-Busfahrer hatte 1,5 Promille Alkohol im Blut

Samstag 27. März 2010 von htm

Busfahrt in Schlangenlinien: Mit 1,5 Promille im Blut hat am Donnerstagnachmittag ein 51-jähriger Fahrer hinter dem Steuer eines Schulbusses gesessen. Los ging die abenteuerliche Fahrt am Schulzentrum in Schmallenberg, wo die Kinder in den Schulbus in Richtung Hawerland eingestiegen waren. Die Fahrweise ängstigte die Kinder. Einige Kinder aus Menkhausen und aus Berghausen waren so erschrocken und veränstigt, dass sie bereits in Wormbach vorzeitig ausstiegen. Sie benachrichtigten ihre Eltern über den Vorfall, die wiederum die Polizei einschalteten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.3.10) derwesten.de, 26.3.10 unser Online-Kommentar: Für die Kinder wahrscheinlich ein heilsamer Schock. Gut ihre Reaktion. Ob die Eltern zur Tagesordnung übergehen, nachdem der Fahrer aus dem Verkehr gezogen wurde? Die Erwachsenengesellschaft ist mitschuldig, die dem Alkohol einen derart hohen Stellenwert gewährt.

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Restaurants in Dubai dürfen nur noch alkoholfrei kochen

Dienstag 23. März 2010 von htm

Hähnchen in Rotweinsauce oder Crêpes mit Orangenlikör – offiziell sind solche Gerichte in Dubai schon lange verboten. Jetzt hat die Stadtverwaltung angekündigt, bei einem Verstoß härter durchzugreifen. Restaurant-Besitzer fürchten um die besondere Note ihrer Speisen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.3.10) spiegel,de, 22.3.10 Kommentar: Auch bei uns nimmt das Kochen mit Alkohol überhand. Dabei gibt es mannigfaltige Möglichkeiten, ähnliche Geschmacksveränderungen alkoholfrei herzustellen. Vor allem auch bei den Desserts, z.B. Bei Vermicelles ist es in gewissen Restaurants nicht möglich, eine alkoholfreie Version zu erhalten. Es ist nur allzu klar, dass es darum geht, die Kundschaft, vor allem die junge, an den Alkoholgeschmack zu gewöhnen. Auch Hausfrauen und -Männer sollen diese Unsitte übernehmen. Und wenn in der Küche angebrochene Flaschen herumstehen, müssen sie natürlich einmal geleert werden, sonst könnten ja die Kinder daran gelangen.

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D: Zahlen und Fakten: Jugendliche und Alkohol

Montag 22. März 2010 von htm

Die Volksdroge Alkohol ist in Deutschland das populärste Suchtmittel Jugendlicher. Während die Raucherquote aktuell einen historischen Tiefstand (15,4 Prozent) erreicht und der regelmäßige Cannabiskonsum bei 1,1 Prozent liegt, tranken 17,4 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen im Jahr 2008 mindestens einmal wöchentlich Alkohol. (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.3.10) main-netz.de, 20.3.10 Kommentar: Der Artikel enthält weitere Angaben über die stark steigenden Zahlen beim Koma-Trinken, auch bei den Mädchen. Die Drogenbeauftragte setzt auf alte, nicht erfolgreiche Rezepte, welche die starke Zunahme in den letzten 10 Jahren nicht verhindern konnten. Wann wird sich die Regierung endlich ihrer Verantwortung bewusst?

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Salzburg: Sechs 14-Jährige in Lokal mit Alkohol „abgefüllt“

Freitag 19. März 2010 von htm

Die Strafanzeige eines Vaters, die im Strafamt der Stadt Salzburg derzeit bearbeitet wird, hat es in sich. Darin wird einem Lokal am Rudolfskai in der Stadt Salzburg vorgeworfen, dass dort sechs 14-jährige Mädchen am vergangenen Samstagabend mit Alkohol „abgefüllt“ worden sind. Eines der Mädchen musste sogar ins Landeskrankenhaus eingeliefert werden, nachdem es in einem Fast-Food-Restaurant zusammengebrochen war. Im LKH wurde der 14-Jährigen der Magen ausgepumpt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.3.10) Salzburger Nachrichten, 17.3.10

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TOP NEWS: Coop Schweiz wirbt mit billigem Wein

Dienstag 9. März 2010 von htm

Als Teil eines ganzseitigen Inserates wirbt Coop mit Bild für ein Sonderangebot: 1/2 Preis für 6 x 75 cl Valencia DO El Miracle Tapas. 28.50 statt 57.–. Darunter steht noch: Coop verkauft keinen Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Der grösste Alkoholhändler der Schweiz brüstet sich seiner sozialen Ader und verschleudert Billigwein an die über 18-Jährigen, die ihn vielleicht an Jüngere weitergeben. Aber auch so ist es Coop egal, dass das Land mit Billigalkohol überflutet wird. Auch so stimmt die Kasse. Die über 100’000 Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, werden es Coop sicher danken. Auch von ihnen werden wieder viele, geschätzt wird ein Drittel, selber Alkoholprobleme bekommen. Dann geht die Rechnung von Coop erst recht auf. Dies ein Beispiel von vielen. Sicher gibt es noch billigere Angebote. Wann wird die Politik aktiv und unterbindet diesen Skandal?

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Wien: Vater lässt Tochter (3) bei Minusgraden im Auto

Dienstag 9. März 2010 von htm

Ein Mann hat in Wien seine dreijährige Tochter für über 60 Minuten bei Minusgraden im Auto allein zurückgelassen. Währenddessen hielt er sich mit 1,7‰ in einem Restaurant auf. Passanten alarmierten die Polizei. (Quelle: shortnews.de, 9.3.10) Tages-Anzeiger, 9.3.10 Kommentar: Bekanntlich werden beim Alkoholkonsum zuerst die menschlich wichtigen Gehirnfunktionen gelähmt, z.B. das Verantwortungsbewusstsein.

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