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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Alkoholsteuern'

Neue Strategie gegen Alkohol

Samstag 22. Mai 2010 von htm

Alkohol steht an dritter Stelle der Risikofaktoren für einen vorzeitigen Tod. Die Weltgesundheitsorganisation kämpft nun gegen die weltweit anerkannte Droge und setzt auf Werbebeschränkung und Verkaufshindernisse.
Im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Verbot von Sonderangeboten für alkoholische Getränke. Auch müsse ausdrücklich an Jugendliche gerichtete Alkoholwerbung untersagt werden, heißt es in einer von der UN-Organisation in Genf verabschiedeten Strategie. In dem nicht bindenden Dokument werden die 193 Mitgliedstaaten aufgefordert, die Verbote auf nationaler Ebene umzusetzen. (Quelle: Google Alkohol News, 22.5.10) n-tv.de, 21.5.10

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TOP NEWS: WHO will nun auch gegen Alkohol vorgehen – Resolution angenommen

Freitag 21. Mai 2010 von htm

Höhere Preise und Steuern für alkoholische Getränke und striktere Vorgaben für die Vermarktungsstrategien der Alkoholkonzerne sowie kürzere Öffnungszeiten für Bars und Clubs sieht der neueste Beschluss der WHO vor. Damit will die WHO gegen das weltweite Problem des Alkoholmissbrauchs vorgehen. Weltweit an dritter Stelle steht Alkohol als Grund für vorzeitiges Ableben und Behinderungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag eine globale Strategie gegen Alkoholmissbrauch beschlossen. Die insgesamt 193 Mitgliedstaaten einigten sich auf eine Fülle unverbindlicher Maßnahmen gegen gefährliches Trinkverhalten. (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.10) focus.de, 20.5.10 Kommentar: Dies ist ein Meilenstein im globalen Bestreben für eine lebenswertere Welt. Herzliche Gratulation und grossen Dank für all die Wissenschafter und Public Health Fachleute, die mit unendlicher Geduld und unermüdlichem Einsatz dieses Ergebnis ermöglicht haben. Hoffen wir nun, dass diese Empfehlungen in den Ländern aufgenommen und umgesetzt werden, damit möglichst bald weltweit die Lebensqualität steigen kann.

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CH: Der Bundesrat vertagt Behandlung des Alkoholgesetzes

Donnerstag 20. Mai 2010 von htm

An seiner gestrigen Sitzung hat der Bundesrat die von Finanzminister Merz vorgebrachte Behandlung des Alkoholgesetzes vertagt. Der Entwurf enthielt Bestimmungen für Mindestpreise, die aber auf Grund der starken Opposition der Alkohollobby wieder entfernt worden seien. (Quelle: Schweizer Fernsehen, „10 vor 10“, 19.5.10) Kommentar: Diese Vertagung muss nicht unbedingt schlecht sein. So kann der Bundesrat die WHO-Resolution zur Alkohol-Strategie abwarten und verinnerlichen, die diese Woche an der WHO-GV verabschiedet werden soll. Mindestpreise für Alkoholika sind wichtig in Verbindung mit einer generellen Alkoholsteuer, damit diese nicht unterlaufen werden kann. Dass sich der Bundesrat von der Alkohollobby immer noch unter Druck setzen lässt, zeigt, dass er vom Primat der Politik über die Wirtschaft noch immer nicht überzeugt ist. Interessant, dass die beiden grossen Zeitungen kein Wort darüber verloren haben.

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Fraktion der Grünen fordert null Promille am Steuer

Mittwoch 19. Mai 2010 von htm

Berlin. Die Grünen fordern in einem Positionspapier der Fraktion ein Alkoholverbot am Steuer, so dass man nur noch mit 0,0 Promille fahren darf. Sie wollen den Einsatz unter 16-jähriger Testkäufer gesetzlich verbieten und stärkere Beschränkungen für die Alkohol-Werbung wie für die Tabakwerbung.
Nach den Erfahrungen mit dem Alkopop-Gesetz, das alkoholische Mischgetränke verteuert hat, wollen die Grünen weitere Sondersteuern auf Alkoholika prüfen. Jugendliche sollen nicht auf billigere Alkoholika ausweichen können. (Quelle: Google Alkohol News, 19.5.10) pressemitteilungen-online.de / derwesten.de, 18.5.10 mit unserem Online-Kommentar: 0.0 Promille, Steuern auf weiteren alkoholischen Getränkn und Werbeeinschränkungen wären sicher effektive Massnahmen. Ein Verbot von Testkäufen durch Jugendliche hingegen wäre ein falsches Signal an die Verkäufer. Dass das Umgehen der Alcopop-Steuer verhindert werden soll, ist dringlich. Wenn die Massnahmen aber nur auf Jugendliche zielt, ist sie wenig glaubwürdig. Die Erwachsenen sollten auch ihren Beitrag leisten. Sie geben ja das schlechte Beispiel ab. Werbeeinschränkungen sind sinnvoll, wenn sie die ständige Präsenz des Alkohols in der Gesellschaft vermindern. Prävention bei Jugendlichen wird dann glaubwürdiger.

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Online-Kommentar zu Rauschtrinken in Brandenburg, D

Freitag 14. Mai 2010 von htm

Online-Kommentar zu „Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten“ und „Prävention allein reicht nicht aus“ in der Märkischen Allgemeinen vom 14.5.10
Prävention sei das A und O. Die Frage ist nur – welche? Sich auf die üblichen aufklärenden Aktionen berufen, die praktisch nichts bringen, genügt wohl nicht. Nötig wäre ein Paket von Massnahmen, die den Gesamtkonsum und damit die Alkoholschäden reduzieren. In erster Linie sind dies bewiesenermassen die Preisgestaltung und die Erhältlichkeit, dann Mindestalter, Promillegrenze und Werbeeinschränkungen. Vor allem aber müsste die Erwachsenengesellschaft endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und den Stellenwert des Alkohols in der Gesellschaft massiv herabsetzen. Nur so wird Prävention bei der Jugend glaubwürdig und damit erfolgreich. Die Politik sollte die Chance wahrnehmen, die ihr die WHO mit ihrer Alkoholstrategie bietet, die jetzt in Genf an der Generalversammlung zur Sprache kommt. Darin ist alles enthalten, was für eine wirkungsvolle Prävention benötigt wird. Gerade in einer Krisenzeit wie heute, könnten die westlichen Länder eine Reduktion der Sozialkosten und Alkoholsteuereinnahmen dringend brauchen.

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D: Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten

Freitag 14. Mai 2010 von htm

Brandenburgs Schüler haben in den vergangenen Jahren weniger regelmäßig Alkohol getrunken und Tabak geraucht. Zugleich ist aber das exzessive Rauschtrinken, das auch in der Klinik enden kann, noch immer unter Jugendlichen verbreitet. Das ist ein Ergebnis des Suchtberichts, den Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) am Mittwoch vorstellte. Wenn junge Menschen völlig betrunken und hilflos in der Notaufnahme landen, sei das eine „dramatische Situation“, sagte Tack. „Es ist uns nicht gelungen, den Trend zum exzessiven Trinken zu brechen.“ (Quelle: Google Alkohol News, 14.5.10) maerkischeallgemeine.de, 14.5.10 Siehe auch dort: MAZ-Kommentar vom 14.05.2010: „Prävention allein reicht nicht aus“ mit unserem Online-Kommentar:
Prävention sei das A und O. Die Frage ist nur – welche? Sich auf die üblichen aufklärenden Aktionen berufen, die praktisch nichts bringen, genügt wohl nicht. Nötig wäre ein Paket von Massnahmen, die den Gesamtkonsum und damit die Alkoholschäden reduzieren. In erster Linie sind dies bewiesenermassen die Preisgestaltung und die Erhältlichkeit, dann Mindestalter, Promillegrenze und Werbeeinschränkungen. Vor allem aber müsste die Erwachsenengesellschaft endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und den Stellenwert des Alkohols in der Gesellschaft massiv herabsetzen. Nur so wird Prävention bei der Jugend glaubwürdig und damit erfolgreich. Die Politik sollte die Chance wahrnehmen, die ihr die WHO mit ihrer Alkoholstrategie bietet, die jetzt in Genf an der Generalversammlung zur Sprache kommt. Darin ist alles enthalten, was für eine wirkungsvolle Prävention benötigt wird. Gerade in einer Krisenzeit wie heute, könnten die westlichen Länder eine Reduktion der Sozialkosten und Alkoholsteuereinnahmen dringend brauchen.

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Kommentar zu „Menschen bei Maischberger“ vom 4.5.10

Freitag 7. Mai 2010 von htm

SENDUNG VOM DIENSTAG, 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD)
„Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Statt in der gestrigen Sendung das übliche Procedere ablaufen zu lassen, d.h. die beiden Seiten gegeneinander antreten zu lassen, hätten Sie die historische Chance ergreifen können, die Wahrheit zum Alkoholproblem zu verbreiten, wie sie in der WHO-Resolution diesen Monat an der WHO-GV in Genf hoffentlich verabschiedet werden wird. Stattdessen verschafften sie den Alkoholbefürwortern eine Plattform für ihre Alkoholwerbung, mit der sie alle Alkoholkonsumenten in ihrem Konsum bestärkten. Leider war auch die Gegenseite nicht genügend vorbereitet. Der junge Modedesigner war zum Glück in der Lage, mit seinem Mundwerk dem Vielschwätzer der Bierlobby Paroli zu bieten.
Falls Sie überhaupt ernsthaft an dem Thema interessiert sind, empfehle ich Ihnen die Webseite www.alkoholpolitik.ch. Sie soll international die beste Informationsquelle zu dem Thema sein.
Damit Sie sehen, wohin die Alkoholstrategie der WHO zielt, hier eine kurze Erläuterung:
Die WHO bringt den neuen Begriff des Passivtrinkers in die Diskussion. Wir alle sind Passivtrinker, denn wir leiden unter den Folgen des Alkoholkonsums: Gewalt, sexuelle Gewalt, Vandalismus, zerrüttete Familien, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien lange leiden (psychisch, armutsbedingt, Gewalt, schlechte Lebensaussichten; in Deutschland mehr als 1 Million), Unfälle mit Tot und Invalidität in Beruf, im Verkehr: oft sind unschuldige Opfer zu beklagen, Krankheiten und Tod: Die WHO spricht von ca 6O Krankheiten, bei denen Alkohol eine Haupt- oder Nebenrolle spielt. Armut. Passivtrinker sind wir auch, weil wir die finanziellen Schäden ein Leben lang ungefragt mit Steuern und Versicherungsprämien mitbezahlen. Würden nun diese mässigen- und Nichtkonsumenten ihre Verantwortung wahnehmen, könnten sie das Problem deutlich reduzieren. Sie sollen ja die Mehrheit bilden. Würden Alkoholsteuern erhoben, die den Namen auch
verdienen, hätten sie die geringste zusätzliche Last zu tragen und wären an den positiven Auswirkungen voll beteiligt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen übrigens, dass alle Konsumgruppen auf die
Preiserhöhung mit Minderkonsum reagieren. Natürlich müsste, auch gemäss WHO, ein ganzes Massnahmepaket beschlossen werden.
Wenn Sie diese Botschaft ins Volk bringen, leisten Sie der Öffentlichkeit einen grossen Dienst. Und sich selber auch.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

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In Griechenland sind Preiserhöhungen auf Alkohol geplant

Dienstag 4. Mai 2010 von htm

EU und IWF wollen den Griechen im Gegenzug für die geplante Geldspritze erneut harte Einschnitte zumuten
Die Beschäftigten des öffentlichen Sektors sollen nach Angaben der Gewerkschaft vom Donnerstag auf Zulagen im Volumen von zwei Monatsgehältern verzichten. Außerdem sollen die Gehälter jahrelang eingefroren und die Mehrwertsteuer erneut erhöht werden. Auch bei Benzin, Zigaretten und Alkohol müssen sich die Griechen auf saftige Preiserhöhungen einstellen. (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.10) de.reuters.com, 29.4.10

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Top News: CH: Grundsätze der NAS-CPA über Alkoholpolitik

Dienstag 4. Mai 2010 von htm

Die NAS-CPA erweitert ihren traditionell auf die illegalen Drogen ausgerichteten Tätigkeitsbereich auf die legalen
Substanzen sowie die Herausforderungen der Verhaltenssüchte. Im Zentrum dieses Papiers steht die
Alkoholpolitik. Es werden sowohl die strategische Ausrichtung der Alkoholpolitik definiert als auch die konkreten
Themen benannt und die Forderungen der NAS-CPA formuliert. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10) fachverbandsucht.ch, 11.3.10

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Die Lebenshaltungskosten in den Euro-Ländern steigen

Sonntag 18. April 2010 von htm

Alkohol, Energie und Schuhe werden teurer. Die Lebenshaltungskosten in den Euro-Ländern steigen: Die Inflationsrate lag im März um 1,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Schuld sind gestiegene Preise für Heizöl, Alkohol, Tabak und Bekleidung. Auch die Handelsbilanz fiel schlechter aus als erwartet.
Für Alkohol und Tabak mussten die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat vier Prozent mehr bezahlen. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) spiegel.de, 16.4.10 Kommentar: Dass die Alkoholpreise steigen, ist an sich positiv. Besser wäre es, wenn sie wegen Alkoholsteuern steigen würden, mit denen ein Beitrag an die Deckung der Alkoholschäden bezahlt werden könnten.

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