Archiv für die Kategorie 'Alkoholfreies'
Samstag 20. November 2010 von htm
„Richtlinien für Ausschankkriterien bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit“ gelten nach dem Votum des Gemeinderates in Zukunft für öffentliche Veranstaltungen in Neuhausen. Sie gelten als Auflage bei der Gestattung beziehungsweise sind Bestandteil des Mietvertrages für die Homburghalle in Neuhausen und die Bürgersäle in Schwandorf und Worndorf. Das jetzt verabschiedete Papier ist das Produkt einer im vergangenen Jahr in Neuhausen begonnenen „lokalen Alkoholpolitik“. Bei dieser Aktion arbeiteten Gemeinderat, Verwaltung, Polizeidirektion Tuttlingen, Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, die Schule und Bürger zusammen und trafen sich zu insgesamt vier Gesprächsrunden. Die neuen Bestimmungen gelten vom 1. Januar 2011 an. (Quelle: (Google Alkohol News, 19.11.10) suedkurier.de, 19.11.10 unser Online-Kommentar: Soweit so gut. Ich vermisse Angaben über die Kontrolle des Mindestalters und welche Sanktionen bei Fehlverhalten anfallen.
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Freitag 19. November 2010 von htm
10.3838 – Motion: Offizielle Schweizer Anlässe im Ausland mit Schweizer Wein und Spirituosen. Eingereicht von Hurter Thomas Hurter, Nationalrat.
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt, bei Auftritten der Schweiz sowie offiziellen Schweizer Anlässen im Ausland, die aus Bundesmitteln (mit-)finanziert werden, Schweizer Weine und Spirituosen zu servieren.
Begründung:
Am offiziellen Schweizer Tag der Weltausstellung in Schanghai, 12. August 2010, mussten die geladenen Delegationen im Städtepavillon von Zürich, Genf und Basel mit spanischem Wein anstossen. Im Nachhinein wurden verschiedene Ausreden vorgebracht, obschon zum Beispiel im Schweizer Pavillon Schweizer Wein ausgeschenkt wurde. ..
Antwort des Bundesrates vom 17.11.2010:
Der Bundesrat verpflichtet sich, bei der Förderung von Schweizer Weinen und anderen Produkten im Ausland mit gutem Beispiel voranzugehen. Erklärung des Bundesrates vom 17.11.2010. Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 19.11.10) Curia Vista siehe auch ähnliche Motion 10.3820 – Motion
Pflicht zum Ausschank von Schweizer Weinen in den Botschaften Kommentar: Warum nicht auch Verpflichtung zum Kredenzen von exquisitem Schweizer Traubensaft? Zum Beispiel Zürcher Staatskeller? Immerhin lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung alkoholfrei.
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Donnerstag 18. November 2010 von htm
Energy Drinks können das Risiko für Alkoholabhängigkeit steigern. Zu diesem Schluss kam ein US-amerikanisches Forscherteam der University of Maryland und Johns Hopkins University. Die Ergebnisse der Untersuchung sind online in der Fachzeitschrift „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“ erschienen (doi: 10.1111/j.1530-0277.2010.01352.x).
Für die Studie verwendeten die Wissenschaftler Daten von mehr als 1000 Studenten, die über ihr Trinkverhalten bezüglich Energy Drinks und Alkohol in den vergangenen zwölf Monaten befragt worden waren. (Quelle: netdoktor.de, 18.11.10)
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Montag 8. November 2010 von htm
‘Harry Potter’-Schauspielerin Emma Watson (20) erklärt nun, in ihrem ersten Jahr an der Brown University in den USA keinen Alkohol getrunken zu haben, da es “respektlos” gewesen wäre. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) showbiz.de, 7.11.10 mit unserem Online-Kommentar: Hut ab! Ihr gilt mein Respekt. Gerade an amerikanischen Unis werden die entsprechenden Versuchungen zahlreich sein. Als Promi hat sie es wahrscheinlich leichter, sich gegen aufdringliche Trinkangebote zu wehren. Mit ihrem Vorbild erleichtert sie es aber auch andern, einmal nein zu sagen.
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Samstag 6. November 2010 von htm
Weiße Weihnacht ist eine Solidaritätsaktion mit Kindern aus alkoholbelasteten Familien.
Im Sinne der Punktnüchternheit wird darum gebeten, im Zusammensein mit Kindern während der Weihnachtsfeiertage auf Alkohol zu verzichten. Die Aktion wird im Internet präsentiert (http://www.weisse-weihnacht.info), wo die Zahl der UnterstützerInnen laufend aktualisiert wird. Für 2010 wollen wir die Zahl 100.000 erreichen.
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
Wellington — Alkohol ist in Neuseeland mittlerweile billiger zu haben als Wasser. Laut einer in der Zeitschrift „New Zealand Medical Journal“ veröffentlichten Studie der Otago University kostet ein Glas Wein mittlerweile nur 0,62 neuseeländische Dollar (0,35 Euro), 250 Milliliter Wasser aus der Flasche hingegen 0,67 Dollar. Ungeachtet der steigenden Löhne sei der Alkoholpreis im vergangenen Jahrzehnt gefallen, so dass sich Alkohol zur „wahrscheinlich billigsten Entspannungsdroge in Neuseeland“ entwickelt habe, erklärte einer der Autoren der Studie, Nick Wilson.
Dies sei besonders besorgniserregend, weil nach internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen billiger Alkohol Trinkgelage bei Jugendlichen fördere, sagte Wilson weiter. Der niedrige Alkoholpreis schade der Gesundheit der Neuseeländer und dem sozialen Gefüge im Land, warnten die Autoren der Studie. Außerdem belasteten die Folgen des vermehrten Alkoholkonsums das staatlich geförderte Gesundheitssystem mit hohen Zusatzkosten. (Quelle: Google Alkohol News/AFP, 16.10.10) Kommentar: In Europa ist es nicht viel besser. Verglichen mit dem Einkommen sinken die Alkoholpreise seit Jahrzehnten.
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
12.10.2010
Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“, vom 12.10.2010 (nicht online)
Eines der oft benützten Rezepte der Alkohollobby ist es, für sie unangenehme Vorkommnisse oder Entwicklungen mit einer Glosse abzutun. Mit leichter Ironie und einem süffisanten Lächeln wird dem Leser gezeigt, dass eine Meldung auf die leichte Schulter genommen und vergessen werden darf.
Diesmal handelt es sich um das Kochbuch für die Schulküche, das nun auch im Welschland ohne Rezepte mit Alkohol auskommen soll. Dazu hier einige Fakten:
Hoffentlich deckt der Heimatkanton von Bundesrat Burkhalter die neue Politik. Es ist immer noch richtig, den Erstkonsum von Alkohol so weit wie möglich hinauszuschieben, um späteren Alkoholproblemen vorzubeugen. Alkohol in der Küche, in der Confiserie, in der Schokolade dient auch dazu, Kinder auf den Alkoholgeschmack zu bringen. Verantwortungsbewusste Haushaltlehrerinnen haben sicher schon lange ihren Schulkindern gezeigt, wie der in Rezepten vorgeschriebene Alkohol gleichwertig mit Fruchtsäften ersetzt werden kann. Dass die Alkoholindustrie mittels Alcopops den Kindern und vor allem den Mädchen Alkohol geniessbar gemacht hat, ist ein anderes trauriges Kapitel. Ebenso, dass man immer wieder Mühe hat, in Läden und Gaststätten (auch in der Migros) Pralinen, Vermicelles oder Torten ohne Alkohol zu finden.
Der Glossenschreiber findet alles (Alkohol in der Kochschule, in der Kirche) halb so schlimm, “nicht päpstlicher sein als der Papst”. Das ist auch ein Weg, sich um objektive Berichterstattung zu drücken. Von Qualitäts-Journalismus mit Recherche ganz zu schweigen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(gekürzt umgeschrieben, veröffentlicht am 16.10.10)
(siehe auch den Artikel der Basler Zeitung.)
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Freitag 15. Oktober 2010 von htm
Herges-Hallenberg – Dass es in einer Diskothek auch ohne Alkohol so richtig abgehen kann, bewies die neueste Auflage von Top4Teens. Organisiert wird sie zweimal im Jahr von der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Schmalkalden. Als Lokalität bietet sich die Herges-Hallenberger Diskothek Top3 bestens an.
Viele Jugendliche freuen sich immer auf diese Veranstaltung, die für junge Leute zwischen zwölf und 16 Jahren gedacht ist. Für manch einen stellt sie die erste Disco überhaupt dar, war von Kreisjugendpfarrer Dietmar Hauser zu erfahren. Werbung im Vorfeld sei fast keine mehr nötig. Unter den Jugendlichen spreche sich der Event herum. (Quelle: Google Alkohol News, 15.10.10) freies-wort.de, 14.10.10
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Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm
Kommentar: Gleich mehrere Meldungen im Zusammenhang mit dem Ausgehverhalten machen klar, dass alkoholbedingte Gewalt zum Wochenende dazugehört: Messerstecherei vor einem Nachtklub. Stich in den Bauch. Täter verhaftet. 16-Jähriger am Bahnhofplatz ohne Anlass niedergeschlagen. Mindestens Nasenbeinbruch. Opfer im Spital. 3 Personen zwischen 14 und 16 Jahren wurden festgenommen. Sie sind nicht geständig. Die Beizer würden die Vorkommnisse gelassen nehmen. Andernorts gäbe es auch Zwischenfälle. Vielleicht es es der Vollmond gewesen!
Dazu passt, dass am Samstag bei 10 Testkäufen in 6 Lokalen und einem Kiosk Alkohol an Jugendliche verkauft wurde. Diese „Erfolgsreihe“ in kurzer Zeit, 70%, 60%, 70%, ist offensichtlich das Ergebnis einer largen Praxis der Winterthurer Behörden, die wahrscheinlich immer noch von der „Haldengut-Brauerei-Tradition behindert sind, effektiv vorzugehen und die Bevölkerung vor sich selber und vor den Interessen der Alkoholindustrie zu schützen. Jetzt will die Polizei ihre Einsätze mehr auf die Nacht verlegen. Darunter hat dann die Sicherheit am Tag zu leiden. (Quellen: Tages-Anzeiger, 12.10.10, Der Landbote, 13.10.10)
Kategorie: Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz |
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Dienstag 12. Oktober 2010 von htm
Das Schulkochbuch der Westschweiz wird angepasst. In der neusten Auflage fehlen Rezepte, die mit Alkohol gekocht werden. Den Weinbauern gefällt das gar nicht. (Quelle: Google Alkohol News, 12.10.10) bazonline.ch, 11.10.10 Kommentar: Hoffentlich deckt der Heimatkanton von Bundesrat Burkhalter die neue Politik. Es ist immer noch richtig, den Erstkonsum von Alkohol so weit wie möglich hinauszuschieben, um späteren Alkoholproblemen vorzubeugen. Alkohol in der Küche, in der Confiserie, in der Schokolade dient auch dazu, Kinder auf den Alkoholgeschmack zu bringen. Verantwortungsbewusste Haushaltlehrerinnen haben sicher schon lange ihren Schulkindern gezeigt, wie der in Rezepten vorgeschriebene Alkohol gleichwertig mit Fruchtsäften ersetzt werden kann. Dass die Alkoholindustrie mittels Alcopops den Kindern und vor allem den Mädchen Alkohol geniessbar gemacht hat, ist ein anderes trauriges Kapitel. Ebenso, dass man immer wieder Mühe hat, in Läden und Gaststätten (auch in der Migros) Pralinen, Vermicelles oder Torten ohne Alkohol zu finden. (Die NZZ reagierte auf diese Meldung mit einer Glosse im Sinne von: Alles (Alkohol in der Kochschule, in der Kirche) halb so schlimm, „nicht päpstlicher sein als der Papst“.) Siehe auch unsern Leserbrief an die NZZ vom 12.10.10.
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