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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

USA: Indianerstamm verklagt Brauereien

Dienstag 27. März 2012 von htm

Bei den Oglala-Sioux im US-Bundesstaat South Dakota grassiert der Alkoholismus. Die Indianer-Gemeinschaft verklagt nun Brauereien auf eine halbe Milliarde Dollar. In dem Reservat ist der Konsum von Alkohol bereits seit 1832 verboten.

Seit 180 Jahren ist Alkohol im Indianerreservat Pine Ridge (US-Bundesstaat South Dakota) strikt verboten. Dennoch kämpfen die dort lebenden Oglala-Sioux mit den Folgen chronischer Alkoholabhängigkeit vieler Stammesmitglieder. Nach Jahren erfolglosen Protests und Einredens auf Politiker verklagt der Stamm nun einige der weltweit größten Bierbrauereien sowie Spirituosenhändler. …
(Quelle: Google Alkohol News, 27.3.12) rp-online.de, 26.3.12
Kommentar: Es währe ein bahnbrechendes Urteil, wenn diese offensichtlich absichtliche Schädigung einer Bevölkerung als Haftpflichtfall anerkannt würde. Auf die Rechtsprechung in Europa hätte dies leider keinen direkten Einfluss.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 27. März 2012 um 11:34 und abgelegt unter Aktionen, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Armut, Erhältlichkeit, Gerichtsfälle, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Sozialkosten, Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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