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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Juni 2011

USA: Numbers from ABC Show Where Minors Really Buy Alcohol

Donnerstag 30. Juni 2011 von htm

An analysis of three years worth of data from the California Department of Alcoholic Beverage Control (ABC) shows that the vast majority of alcohol sales to minors occur at locations other than the full-service supermarkets and specialty grocers that use assisted self-checkout stands.
The examination of disciplinary actions from January 1, 2008 to March 11, 2011, all public data found on the ABC website, shows that the ABC filed almost 2,300 accusations against off-sale license holders (which include supermarkets and liquor stores) throughout California for selling alcohol to minors.
Of these accusations, fewer than 7 percent were lodged against specialty grocery stores and big box retailers, most of which do not yet use assisted self-checkout technology.
Large, chain supermarkets that do increasingly use assisted self-checkout stands accounted for less than 4 percent of the accusations. Fresh & Easy stores, which use only self-checkout stands, accounted for only 2 accusations. (Source: Google Alcohol News, 06/28/11) trading-house.net, 06/28/11

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CH: Kanton Zürich regelt Alkohol-Testkäufe im Gesetz

Dienstag 28. Juni 2011 von htm

Alkohol- und Tabaktestkäufe durch Jugendliche in Läden und Restaurants im Kanton Zürich werden gesetzlich geregelt. Der Kantonsrat hat einer entsprechenden Parlamentarischen Initiative von SP, CVP und EDU in zweiter Lesung mit 82 zu 64 Stimmen zugestimmt.
Geregelt werden die Testkäufe mit einer Ergänzung im Gesundheitsgesetz. Gemäss dem Gesetzestext können Kanton und Gemeinden Personen, die das erforderliche Mindestalter noch nicht erreicht haben, mit dem Abschluss von Scheingeschäften betrauen. Die Gesetzesänderung untersteht dem fakultativen Referendum.
Seit Jahren führen Jugendliche im Kanton Zürich im Auftrag der Gemeinden Alkoholtestkäufe durch – ohne gesetzliche Grundlage. … (Quelle: Google Alkohol News, 28.6.11) bielertagblatt.ch, 27.6.11

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D: „bunt statt blau“: Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch

Dienstag 28. Juni 2011 von htm

12.000 Mädchen und Jungen haben sich seit Februar am bundesweiten Plakatwettbewerb der Krankenkasse DAK gegen das Rauschtrinken beteiligt. Als Bundessieger gewählt wurde am Montag der 17-jährige Schüler Jean-Pascal Haas aus Baden-Württemberg. Er gewann mit einem Comicbild voller Geier, die auf jugendliche Alkoholopfer warten, 500 Euro. Den zweiten Platz belegte eine Berliner Schülerin mit einem abgewandelten Beatles-Cover. Dritte wurde eine Schülerin aus Hessen mit einem Bild, das in einer Flasche Gefangene zeigt. … (Quelle: aerzteblatt.de, 27.6.11)

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NL: First European network conference on reducing youth drinking by law enforcement

Dienstag 28. Juni 2011 von htm

On October the 27th the Dutch Institute for Alcohol Policy (STAP) will host the first European network conference on reducing youth drinking by law enforcement. Law enforcement experts and professionals from all over Europe will be able to exchange knowledge and experiences during a conference specifically focussed on enforcing alcohol legislation. Although regulations, policies and responsibilities differ by country, there are similar enforcement topics that apply to all. Effective enforcement of legal age limits is one of the main themes of the conference. Because the knowledge about law enforcement in Europe has grown substantially over the last decades it is the right moment to organise the first European alcohol enforcement meeting. … (Source: stap.nl, 6/27/11)

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D: Soll Alkohol im Stadion verboten werden?

Dienstag 28. Juni 2011 von htm

Der Meinungsstreit zum Alkoholverbot in den Stadien der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga geht quer durch die Gesellschaft. Auch die Innenpolitiker sind sich uneins in ihrer Bewertung.
Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) stößt mit seinem Vorstoß für ein Alkoholverbot in Fußballstadien auf wenig Gegenliebe. Er will mit einem Alkoholverbot in den Stadien Gewaltexzesse eindämmen. Seiner Meinung nach enthemmt erst der Alkoholkonsum viele der späteren Täter. … (Quelle: Google Alkohol News, 27.6.11) blog.nz-online.de, 27.6.11
unser Online-Kommentar: Ein teilweises Alkoholverbot, wie beispielsweise in Stadien, immer oder nur bei Hochrisikospielen, ist eine Art von Symptombekämpfung, die Sinn machen kann, wenn keine besseren Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Randalierer vor sich selbst und die Stadien, Bahnen, normalen Fans und Steuerzahler vor denen zu schützen.
Besser wäre natürlich, wenn mittels einer richtigen Alkoholpolitik der Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden generell heruntergefahren würden. Die von vielen im voraus bejammerte angebliche Freiheitsberaubung geschieht ja nicht beim Konsum sondern beim Erdulden der Schäden und deren Kosten durch die Allgemeinheit – nach dem Motto: Die Profite der Alkoholindustrie, die Schäden der Gesellschaft.

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NGOs express concern over conflict of interest at the UN General Assembly

Sonntag 26. Juni 2011 von htm

79 NGOs from various sectors have issued a statement of concern to the President of the UN General Assembly. The NGOs are concerned about the lack of clarity of roles for the industry sector in the recently held UN interactive hearing for civil society and the UN High Level Meeting on non-communicable diseases (NCD) in September.
2011-06-23
The statement was addressed to Dr. Joseph Deiss, President of the UN General Assembly, Ambassador Sylvie Lucas, Permanent Representative of Luxembourg, and Ambassador Raymond Wolfe, Permanent Representative of Jamaica. All are key actors in the ongoing process on NCD in UN.

The 79 signatories draws from various fields of interest, including Baby Milk Action, alcohol, tobacco, essential medicines, consumers groups and various health groups. While the organisations strongly support the objective of raising the profile of NCDs globally they express concerns over the lack of clarity regarding the role of the private sector. … (Source: add-resources.org, 06/23/11),

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Süssgetränke mit Nebenwirkungen

Sonntag 26. Juni 2011 von htm

Einer Studie am Universitätsspital Zürich zur Folge führen schon geringe Zuckerdosen in Süssgetränken (Fructose, Glukose) zu nachweisbaren Veränderungen im Blut, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Der Zusammenhang sei erstmals kausal bewiesen. (Quelle: American Journal of Clinical Nutrition, Online am 15.6.11) Kommentar: Eine weitere Möglichkeit, warum Abstinenten gegenüber Alkoholkonsumenten bei Herzkrankheiten schlechter abschneiden. Sie trinken mehr solche Süssgetränke.

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CH: Fürs Saufen geradestehen, sagt Gesundheitskommission des NR

Sonntag 26. Juni 2011 von htm

Mit 14 zu 11 Stimmen hat die Gesundheitskommission des Nationalrates einer parlamentarischen Initiative von NR Toni Bortoluzzi (SVP) zugestimmt. Er möchte, dass Komatrinker allfällige Kosten eines Spitalaufenthaltes oder die Ausnüchterungszelle selber bezahlen sollen, bezw. deren Eltern. Die Regelung wird u.a. von Jungfreisinnigen unterstützt. (Quelle: St. Galler Tagblatt, 24.6.11, online gegen Bezahlung) Kommentar: Ein Beginn, das Verursacherprinzip anzuwenden. Der Denkprozess sollte nun bei der SVP weitergehen. Sie hätte es in der Hand, das Alkoholproblem mittels Verhältnisprävention stark zu verringern.

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D: Zahl der Alkoholvergiftungen stark angestiegen

Freitag 24. Juni 2011 von htm

Alkohol ist das am weitesten verbreitete Sucht­mittel in Deutschland. Rund 1,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren gelten als alkohol­abhängig, wie die Bundes­zentrale für gesund­heit­liche Aufklärung (BZgA) am Freitag in Köln anlässlich des Weltdrogentages an diesem Sonntag mitteilte.
Insgesamt trinken schätzungs­weise 9,5 Millionen Menschen Alkohol „in gesundheitlich riskanten Mengen“. Täglich sterben in Deutschland rund 200 Menschen an den Folgen ihres Alkohol­missbrauchs.
„Das Abhängigkeitspotenzial und die gesundheitlichen Gefahren von Alkohol werden von Jugendlichen und Erwachsenen stark bagatellisiert“, erklärte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Dies zeige auch die hohe Zahl von Alkoholvergiftungen. So stieg die Zahl der Heranwachsenden zwischen zehn und 20 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten wurden, von 9.500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle im Jahr 2009. Bei den 40- bis 50-Jährigen hat sich die Zahl derer, die wegen eines Vollrausches medizinisch versorgt werden müssen, im selben Zeitraum von rund 13.000 auf 25.000 fast verdoppelt. … (Quelle: aerzteblatt.de, 24.6.11)

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Rotwein: Gesunde Inhaltsstoffe im Labor nachgebaut

Freitag 24. Juni 2011 von htm

Analysen natürlicher Wirkstoffe scheitern oft daran, dass keine ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen. US-amerikanischen Wissenschaftlern ist es jetzt erstmals gelungen, einige komplexe Substanzen aus Rotwein im Labor zu synthetisieren, um sie in der medizinischen Forschung einzusetzen. Bisher konnten diese Stoffe nur sehr aufwendig aus Weintrauben isoliert werden, wie die Fachzeitschrift «Nature» in ihrer aktuellsten Ausgabe (doi:10.1038/nature10197) berichtet. Der Durchbruch in der Organischen Chemie macht es unter anderem möglich, das Geheimnis des sogenannten Französischen Paradoxons zu untersuchen: Woran liegt es, dass die Franzosen relativ wenig Herzkrankheiten haben, obwohl sie viel Rotwein trinken und häufig fett essen? … (Quelle: NetDoktor News, 24.6.11)

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