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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Februar 2011

D: Rettungseinsatz auf Jugendparty im südlichen Kreis

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

Gütersloh (ots) – (CK) – In der Nacht zum letzten Sonntag (20.02.) mussten drei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs rettungsdienstlich behandelt werden. Zwei von ihnen wurden stationär in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Jugendlichen waren Gäste einer Party, über die die Eltern der Gastgeber Aufsicht führten. Diese hatten den Ausschank von hochprozentigem Alkohol ausdrücklich untersagt.
Dennoch konsumierte das jugendliche Trio wohl ohne Wissen der Erwachsenen Wodka und Likör. Entsprechende leere Flaschen wurden später aufgefunden.
Als es den Jugendlichen infolge des erheblichen Alkoholkonsums immer schlechter ging, wurde der Rettungsdienst verständigt. Ein Mädchen und ein Junge mussten stationär behandelt werden und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt weiter. (Quelle: Google Alkohol News, 23.02.11) presseportal.de, 23.02.11

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D: Alkohol an der Tankstelle: Kommunen dürfen Verkauf regulieren

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

Der nächtliche Einkauf an der Tankstelle könnte schon bald weniger attraktiv werden – zumindest wenn alkoholische Getränke auf der Shopping-Liste stehen. Laut Bundesverfassungsgericht am Mittwoch in Leipzig dürfen Gemeinden die Verkaufsmengen für Bier, Wein und Schnaps zu später Stunde begrenzen. Die Richter billigten damit eine entsprechende Regelungen in der pfälzischen Stadt Frankenthal. (Quelle: Google Alkohol News, 23.02.11) spiegel.de, 23.02.11 (siehe auch letzter Artikel in der Schweiz)

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CH: Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens über eine Revision des Arbeitsgesetzes

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

Im Rahmen der von Nationalrat Christian Lüscher am 12. Juni 2009 eingereichten parlamentarischen Initiative zur Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops (09.462) hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates einen Vorentwurf für eine Revision des Arbeitsgesetzes erarbeitet.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Tankstellenshops auf Autobahnraststätten und an Hauptverkehrsstrassen rund um die Uhr und auch sonntags bewilligungsfrei Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigen dürfen, sofern sie ein Waren- und Dienstleistungs-angebot führen, das in erster Linie auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist. Bisher war dies nur für den Verkauf von Treibstoff und Gastronomieprodukten zulässig.
Die Kommission schickt den Vorentwurf mit einem erläuternden Bericht bis am 23. Mai 2011 in die Vernehmlassung. Die Unterlagen zur Vernehmlassung können auf der Webseite der Bundeskanzlei (www.admin.ch/ch/d/gg/pc/pendent.html) abgerufen werden. Kommentar: Es geht wieder einmal um die Liberalisierung des Alkoholverkaufs. Die Bedürfnisse der Reisenden werden vorgeschoben. Hoffentlich agieren die Gewerkschaften massiv. Gesundheitliche Argumente haben bekanntlich in unserer Politik einen schweren Stand. Die Erhältlichkeit ist an zweiter Stelle bei den wirksamen Kriterien zur Senkung des Alkoholkonsums und seiner Schäden.

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Virtual Seminars on Preventing Dangers of AEDs and Underage Drinking

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

The Underage Drinking Enforcement Training Center (UDETC), part of the Office of Juvenile Justice and Delinquency Prevention, is offering national electronic seminars to assist states and local communities in their efforts to enforce drinking age laws, prevent youth drinking, and „significantly reduce harmful consequences associated with alcohol use by underage youth.“
The seminars include audio- and web-conferencing (for those with an internet connection).
The next workshop — called „Alcohol Energy Drinks: They Pack a Killer Punch!“ — will be held Thurs., Feb. 24, from 3:00 pm – 4:15 pm EST.
UDETC invites state and community leaders to participate and find out what others are doing to limit youth access to alcohol and prevent the injuries associated with consumption of alcoholic energy drinks (AEDs).
To register or learn more about UDETC seminars, visit: www.udetc.org/audioconfregistration.asp

Kategorie: Allgemein, consumption, Education, Events, Global, Legal Drinking Age, Prevention, Training, Watchdogs, Youth | Keine Kommentare »

The Toxic Trail of Tequila

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

It can be easy to get so inundated with reports on alcohol-related harm to people around the globe, that another side of the Big Alcohol behemoth gets overlooked – the vast destruction caused to land, water and air by producing the alcohol products themselves.
Recently, Fox News published an expose on the environmental havoc being wrecked by tequila producers such as Brown-Forman, Fortune Brands, and as many as 146 others. Their „dirty little secret“ is that for every liter of tequila they make, producers dump ten times that amount of liquid waste plus five to six kilograms of solid waste – often illegally. … (Source: Marin Institute, 02/22/11)

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USA: Nebraska Ruling: Higher Alcopop Taxes Ahead

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

In a recent victory in Nebraska, the Lancaster County District Court ruled in favor of the public health by declaring alcopops to be distilled spirits rather than beer for taxation purposes. As spirits, alcopops will be subject to a higher tax rate, which is shown to reduce consumption of these dangerous drinks while also raising much-needed funds for alcohol treatment programs. (Source: Marin Institute, 02/16/11) see also Join Together, 02/24/11

Kategorie: Alcohol industry, Alcohol taxes, Alcopops, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Price, Watchdogs, Youth | Keine Kommentare »

USA: 12 States with Worst Beer Tax Rates

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

While deficits mount, 6 states haven’t raised beer taxes in 50 years or more.
Marin Institute, the alcohol industry watchdog, launched its Neglected & Outdated Beer Taxes Map today. This new interactive tool helps those who want to raise beer tax rates to balance state budgets or erase deficits.
“Just point your cursor at a state and you can see the your current beer tax rate, the year of your last tax increase, and the loss of revenue from inflation,” said Bruce Lee Livingston, Marin Institute executive director and CEO. “We show the twelve states that have hit the bottom of the barrel in beer tax revenues and are the most overdue for an increase.” (Source: Marin Institute, 02/16/11)

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Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

22.02.2011

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“, am 22.2.11 im Tages-Anzeiger

Die Unterstützung der Gewerkschaften für ihre Mitglieder ist verständlich. Diese schätzen natürlich die zusätzliche Belastung nicht. Es wäre auch mehr erfolgversprechend, wenn der Besitzer zur Kasse gebeten würde, mit Folgen bis zum Lizenzentzug im Wiederholungsfall. Es ist zu hoffen, dass die Gewerkschaften nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Ohne Aussicht auf schmerzhafte Strafen würden sich die Verhältnisse nicht bessern. Auch andere Gesetze müssen bekanntlich mit Strafandrohungen durchgesetzt werden. Und hier geht es immerhin um die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen.

Dass dringend für Abhilfe gesorgt werden muss, zeigte sich uns gerade diese Wochen im Skigebiet. Wirklich beängstigend, was im Laden an Alkoholika von jungen Leuten gekauft wurde. Trotz eines aufklärenden Ständers auf dem Laufband gab es nie eine Rückfrage des Personals.

Hermann T. Meyer, Effretikon
(ungekürzt veröffentlicht am 24.02.11)

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UK: Failure To Tackle UK’s Alcohol Problem Could See Many Thousands Of Extra Liver Deaths

Mittwoch 23. Februar 2011 von htm

… Than In Other European Countries
The UK, the Netherlands, Sweden, Norway, Australia, and New Zealand have similar cultures, genetic backgrounds and drinking cultures, and, until the mid-1980s, had similar death rates from liver disease. However, while liver death rates in most of these countries have remained low since then, the UK has seen a doubling of its liver death rate from 4.9 per 100,000 population to 11.4. In a Comment published Online First by The Lancet, three experts, including Royal College of Physicians Past President Ian Gilmore, discuss the thousands of deaths from liver disease that can be avoided if the UK adopts appropriate alcohol policies. (Source: Medical News Today, 02/22/11)

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Drinks companies spread liver disease as surely as mosquitoes do malaria

Mittwoch 23. Februar 2011 von htm

Food and alcohol firms are obliged to maximise profit. To include them in health policy planning is a recipe for disaster.
by Anna Gilmore and Jeff Collin
Alarm bells rang in the public health community when Andrew Lansley announced last summer that leading food and alcohol companies were being invited to join a „partnership“ with government to help address the obesity and alcohol epidemics. As further details of the Public Health Responsibility Deal for alcohol emerge, much through investigative work by the Guardian, the bells ring ever louder.
The Public Health Responsibility Deal, part of the government’s „big society“ idea, is just one of several such deals. For alcohol and obesity, it brings together large numbers of food and alcohol company representatives with far fewer government and public health representatives in a series of „networks“ charged with encouraging and enabling consumers to adopt better diets and drink sensibly. However, full details of their function or how they relate to broader public health policies have yet to emerge. (Source: Alcohol Reports, 02/22/11) guardian.co.uk, 21 February 2011 our Comment: This is a very competent article. But most of the readers are not informed enough to understand and accept it. Education is needed. Not in order to reduce alcohol harm but to understand the problem and which control measures are necessary to reduce consumption and alcohol related harm. We are all passiv-drinkers. We suffer from reduced quality of life and we pay without beeing asked to, our whole life for immense alcohol related social costs. This is a big loss of freedom.

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