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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2011

D: Alkohol am Steuer ist häufigste Verkehrsstraftat

Montag 24. Januar 2011 von htm

Alkohol am Steuer und Fahrerflucht gehören zu den häufigsten Straftaten im Straßenverkehr. Mehr als die Hälfte aller Urteile in Verkehrsstrafsachen fällten deutsche Gerichte 2009 wegen Trunkenheit am Steuer. (Quelle: Google Alkohol News, 24.1.11) focus.de, 24.1.11

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Alkoholverbot im Zug: Kiel bremst Hamburg aus

Sonntag 23. Januar 2011 von htm

Zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg droht Ärger: Auslöser ist das schnelle Veto aus Kiel gegen das von der Hansestadt geplante Alkoholverbot in Bussen und Bahnen. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) will den Fahrgästen künftig verbieten, Bier, Sekt und Schnaps während der Fahrt zu trinken. Schleswig-Holstein will nicht mitziehen – obwohl weite Teile des Landes zum HVV-Gebiet gehören. … (Quelle: Google Alkohol News, 22.1.11) In-online.de, 22.1.11

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Atrial Fibrillation Risk Increased by Alcohol Intake

Sonntag 23. Januar 2011 von htm

Not consuming any alcohol is recommended for reducing the risk of atrial fibrillation
Alcohol consumption increases the risk of atrial fibrillation, according to a meta-analysis published in the Jan. 25 issue of the Journal of the American College of Cardiology.
Satoru Kodama, M.D., Ph.D., from the University of Tsukuba Institute of Clinical Medicine in Ibaraki, Japan, and colleagues carried out electronic literature searches of MedLine and Embase to identify studies measuring the effect of habitual alcohol intake on AF. Studies from 1966 to 2009 were considered eligible if they included data on effect measures for AF associated with alcohol intake or if the effect measure could be calculated. Analyses were conducted to quantify the relationship between alcohol intake and the risk of AF. (Source: Google Alcohol News, 01/22/11) doctorslounge.com, 01/21/11

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Hörerkommentar an Radio DRS1

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: „Wenn die Jugend ins Torkeln kommt
Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.

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CH: Radio DRS1: Wenn die Jugend ins Torkeln kommt

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Trinken bis zum Umfallen – unter Schweizer Jugendlichen ist Alkohol das Suchtmittel Nummer eins. Dies bereitet Eltern und Lehrern Sorgen, denn das jugendliche Gehirn gilt als besonders empfindlich.
Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Goldau erzählen, wie ihr Umgang mit Alkohol ist, was für eine Rolle die Gruppendynamik spielt – und weshalb es bisweilen durchaus als «cool» gelten kann, exzessiv zu trinken. Ein Psychologe und ein Mediziner zeigen auf, was Ursachen und Wirkungen sind, wenn junge Menschen bei Bier, Wein und Alcopops scheinbar keine Grenzen kennen. (Quelle: DRS1, Treffpunkt, 21.1.1) unser Mail an die Redaktion: Besten Dank, dass Sie sich dieses aktuellen Themas angenommen haben. Sie haben mit Berufsschülern und deren Umfeld, sowie einigen Fachleuten Gespräche geführt. Ergbnis? Trotz viermaliger Aufklärungsaktionen allein in dieser Schule haben die Schüler nicht erkennen lassen, dass ihr Verhalten geändert hat. Sie berichten von übermässigem Konsum und von Fahren in angetrunkenem Zustand. Die Sendung hinterlässt wie meistens bei solchen Programmen oder Medienberichten den Eindruck: Man kann ja doch nichts machen!
Damit erfüllt die SRG meiner Ansicht nach ihre Pflicht nicht, in der Bevölkerung die Diskussion zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, müsste die SRG Alternativen aufzeigen, die man diskutieren kann. Bekanntlich verbessert Aufklärung das Wissen, verändert aber das Verhalten fast nicht. Die Medien müssten endlich den Weg von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention finden und deren Möglichkeiten aufzeigen.

Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Jugend, Medien, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

USA: Extended Deadline For Youth Video Contest!

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Due to Nasty Winter Weather. New Deadline – Midnight, January 27, 2011 Free the Bowl

Kategorie: Advertising, Alerts, Allgemein, Global, Watchdogs, Youth | Keine Kommentare »

Australia: Consumption of Alcohol: 1944-45 to 2008-09

Samstag 22. Januar 2011 von htm

SUMMARY: For most of the past 50 years apparent consumption of alcohol in Australia has increased, from around 68 million litres of pure alcohol in 1960-61 to 183 million litres in 2008-09. However, in per capita terms (that is, average alcohol consumption per person aged 15 years and over) a different picture emerges, with Australia experiencing periods of both increasing and decreasing apparent per capita consumption (Graph 1).
Between the early 1960s and mid 1970s apparent per capita consumption increased steadily, from an average 9.3 litres of pure alcohol per person to a peak of 13.1 litres of pure alcohol per person in 1974-75. Apparent per capita consumption remained relatively steady for the next 5-10 years, then declined over the following decade, reaching 9.8 litres per person in 1995-96. (Source: Alcohol Reports, 01/21/11) abs.gov.au, 01/18/11

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Türkei: Erdogan verschärft Alkohol-Vorschriften

Samstag 22. Januar 2011 von htm

In den Umfragen liegt die AKP derzeit bei mehr als 40 Prozent und damit unangefochten an der Spitze. Der „Efes Pilsen Spor Kulübü“ ist einer der erfolgreichsten Basketballclubs der Türkei. Doch er wird nicht mehr lange so heißen: Der Verweis auf den Alkohol im Vereinsnamen muss verschwinden. (Wir berichteten darüber, Adm.) Das ist nur eine von mehreren Dutzend neuen Vorschriften, mit denen die türkischen Behörden insbesondere junge Leute vor den Gefahren des Alkohols bewahren wollen – wobei die Türken bis zu einem Alter von 24 Jahren als jung eingestuft werden. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.1.11) tt.com, 20.1.11 / siehe auch nzz.ch, 22.1.11 unser Online-Kommentar: Welche Motive man auch immer hinter Erdogans Vorgehen vermutet, wenn er den Alkoholkonsum reduzieren möchte, hat er meine volle Unterstützung. Wir in Mitteleuropa kennen leider kaum Regierungen, die mit solchen Massnahmen Punkte auf der rechten Seite sammeln wollen oder können. Obwohl wir solche Massnahmen viel dringender nötig hätten. Welche Regierung beruft sich schon auf die Weltgesundheitsorganisation? Deren Resolution für eine globale Alkoholstrategie hat man zwar im Mai 2010 mitunterschrieben, aber sie umzusetzen hat man gar keine Lust. Der Druck der Alkoholindustrie ist stärker. Die Bevölkerung zahlt wie bisher die Zeche.

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D: Party-Laune steigt auch ohne Koma-Saufen

Samstag 22. Januar 2011 von htm

Der Schritt war mutig, das Echo groß. Vor einem Jahr gab Blumbergs Jugendpfleger Daniel Stengele öffentlich bekannt, dass er im laufenden Jugendhausbetrieb Radler auch schon an fast 16-Jährige ausschenke.
Damit wollte der Jugendpfleger dieser Klientel ermöglichen, im Jugendhaus Alkohol unter seiner Aufsicht zu trinken – eine Flasche – um sie so an sich und das Jugendhaus zu binden. Sonst, so der Jugendpfleger, würden diese Jugendlichen, die noch nicht ganz 16 seien, oft anderswo unkontrolliert Alkohol trinken.
Im Blumberger Gemeinderat wurde dieser Schritt heftig diskutiert. Der Jugendpfleger hat ein hohes Ansehen, doch gesetzeswidriges Handeln in einer städtischen Einrichtung wie dem Jugendhaus musste der Rat unterbinden. Manch ein Stadtrat bedauerte allerdings in der intensiven Debatte, dass das Gesetz so etwas nicht zulasse, weil dies im Grunde vernünftig sei. … (Quelle: Google Alkohol News, 22.1.11) suedkurier.de, 22.1.11 unser Online-Kommentar:
Ich finde es richtig, dass sich die Jugendhausleitung an das Jugendschutzgesetz hält. Der Besuch ist weiterhin gut. Das heisst doch auch, dass die alkoholfreie Zone geschätzt wird. Dass die Gefährdeten ausserhalb Alkohol konsumieren, kann nie ganz verhindert werden. Nötig wäre natürlich, dass die Mindestalter-Vorschriften von der Kommune durchgesetzt werden.
Das Trinkverhalten der Jungen wird sich nur ändern, wenn sich die Gesellschaft auch mässigt. Sie ist das Vorbild. Dafür gibt es leider keine deutlichen Anzeichen. Die Regierung schützt immer noch die Alkoholindustrie. Die ist ihr wichtiger als die Jugend und die Bevölkerung allgemein.

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UK: Diageo rejects link between pricing and alcohol harm

Freitag 21. Januar 2011 von htm

The Smirnoff distiller’s head of corporate social responsibility in the UK, Mark Baird, has this week told a Parliamentary committee that there is no evidence of a link between pricing and alcohol harm.
„There’s no evidence that pricing does work,“ Baird told the House of Lords Science and Technology committee yesterday (19 January). His comments show that the UK drinks industry’s biggest producer is sticking to its guns, despite the Government’s announcement this week that it will ban drinks sales at ‚below tax‘ prices. (Source: Google Alcohol News, 01/21/11) just-drinks.com, 01/20/11 Comment: That is the best proof pricing influences consumption and harm. The alcohol industry never agrees to measures which reduce its profits. As we can suppose that the leaders of the industry do read all studies in this matter carefully, and have seen sale-figures after introduction of alcopop taxes not long ago, we have to accept that they act in contradiction to their knowledge.

Kategorie: Alcohol industry, Alcohol taxes, Alcopops, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Price, Research, Statistics | Keine Kommentare »

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