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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für November 2010

A new future for Manchester and alcohol?

Sonntag 28. November 2010 von htm

Greater Manchester will be debating the imposition of a minimum price for alcohol this Friday.
If carried through it would create a bye-law requiring pubs, restaurants, supermarkets and off licences to price alcoholic drinks based on the number of units they contain,at the moment that would see a minimum price of 50p per unit.
Translated into relevant figures, Mancunians drinkers would find themselves paying at least £4.50 for a bottle of wine, £6 for a six-pack of lager and £14 for a 700ml bottle of whisky. … (Source: Google Alcohol News, 11/28/10) insidethem60.journallocal.co.uk, 11/23/10 our Online-Comment: To avoid people travelling outside Manchester to get cheaper alcohol the Prime Minister could start with a national law which brings up prices. He has just put the responsibility to the local communities.
Everybody would have the profit from a lower alcohol consumption by reduced alcohol-related social costs. The meaning of the measure is to convince people to drink less. Also the poor. Than they can pay higher prices as well. Those who drink much less, have the most profit. Better than minimal prices would be to put taxes on the drinks which could be used for covering the social costs, prevention and rehabilitation.

Kategorie: Alcohol industry, Alcohol taxes, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Social Costs, Statistics, Treatment | Keine Kommentare »

D: Association of health behaviour with heart rate variability

Sonntag 28. November 2010 von htm

Conclusion: We hypothesized that HRV is associated with behavioural factors and therefore might be a mediator of the effect of behavioural CVD risk factors on CVD events, but this hypothesis was not confirmed by our results. These findings support the interpretation that there may be no true causal association of behavioural factors with HRV, which is also compatible with the inconsistent literature. However, a final conclusion as to whether HRV is an intermediate on the causal path or a marker of subclinical or impending disease cannot be drawn on the basis of cross-sectional analyses. Fortunately, the ongoing follow-up investigation of the study subjects will give us the opportunity to examine the prospective associations of behavioural risk factors with HRV and incident events, and to assess correct temporal relations. (Source: biomedcentral.com, 11/25/10) Comment: Could this study open a new generation of alcohol / heart research?

Kategorie: Allgemein, Global, Health, Research, Statistics | Keine Kommentare »

Top News: D: Der große Rausch

Sonntag 28. November 2010 von htm

Alkohol, Kokain und Cannabis: Wie steht es um den Drogenkonsum der Deutschen? Die Trends haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Noch immer gibt es keine einheitliche Linie, wie mit Rauschmitteln gesellschaftlich zu verfahren ist. Experten halten Alkohol für das größte Problem – besonders das Komasaufen unter Jugendlichen. …
Von allen Drogen in Deutschland bleibt Alkohol die meistverbreitete und tödlichste. Mehr als 70 000 Menschen sterben jährlich direkt an den Folgen exzessiven Konsums (Tote durch illegale Drogen pro Jahr insgesamt: rund 1300), die Sucht geht quer durch alle Schichten und Altersgruppen. Zwischen 2000 und 2008 stieg die Anzahl Minderjähriger, die jährlich wegen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, um fast das Dreifache auf inzwischen 25 700. Aber bindende Absprachen mit den Herstellern, höhere Steuern, eine stärkere Sanktionierung der Werbung? All die Maßnahmen, die dazu führten, dass die Deutschen – gerade die deutschen Jugendlichen – heute deutlich weniger rauchen als noch vor Jahren, finden beim Alkohol keine Anwendung.

Gründe, weshalb der Mann, der in Deutschland als Suchtexperte Nummer eins gilt, seit Jahren Dinge fordert, die jeden Oktoberfest-Fan schmerzen würden: „Ein Bierpreis von mindestens 15, eher 20 Euro pro Maß ist notwendig, dann tut es vielleicht weh“, sagt Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm. Alkohol sei „die bei Weitem gefährlichste Droge der Welt, danach kommt erst Mal lange nichts“. Andererseits habe Alkohol die stärkste Lobby, in der Wirtschaft wie im Volk. Die Alkoholindustrie zählt außerdem zu den Branchen mit den höchsten Werbeetats, die Berichterstattung über Alkohol ist zahm. (Quelle: Google Alkohol News, 27.11.10) welt.de, 27.11.10 Kommentar: Vielleicht der erste Artikel in einer grossen Zeitung, der zum Alkoholproblem Klartext redet. Ob andere jetzt auch den Mut finden, sich anzuschliessen und eine Trendwende herbeizuführen zum Wohle der ganzen Bevölkrung und der Wirtschaft, die sich bis heute selbst schädigt mit ihrer Komplizenschaft? Von den Schäden zu Lasten der Passivtrinker, der Gesellschaft wurde noch gar nicht gesprochen.

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Passivtrinker, Politik, Sozialkosten, Statistik, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene, Werbung, Wirtschaft | Keine Kommentare »

First African KBS meeting for alcohol researchers held in Uganda

Samstag 27. November 2010 von htm

„The price we are paying for the drinking culture in Africa today is that we loose many of our young people“, said Professor Isidore Obot (Nigeria) in his overview of the African situation at the KBS meeting in Kampala, Uganda.
The Kettil Bruun Society (KBS) is an international network of scientists working on alcohol epidemiology and alcohol policy. When the KBS meeting was held in Kampala, Uganda 15-18 November 2010 it was the first time such a meeting was held on the African continent, a fact that was celebrated by several of the speakers.
Alcohol is a considerable burden on the health and welfare of many Africans, a fact that was reported from many of the countries present at the meeting. However, data are missing, and there is an urgent need to produce more documentation to show the size of the problem and how drinking problems are dispersed in regions, countries, genders, age groups and socio-economic groups.
Around 140 participants attended the conference in Uganda, representing 22 countries. More than 100 participants were from African countries. The conference was hosted by the Makerere University School of Public Health in Kampala, together with the Kettil Bruun Society. Here is the website of the KBS meeting and here you can download presentations held at the meeting. (Source: ADD > Alcohol, Drugs and Development, 11/25/10)

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Dresscode, Duzen, Alkohol: Die wichtigsten Regeln für die Weihnachtsfeier

Samstag 27. November 2010 von htm

Die renommierte Knigge-Beraterin Karin F. Hallinger gibt Tipps für ein gelungenes Fest mit Kollegen und Chefs.
Viele Firmen in Deutschland laden ihre Mitarbeiter jedes Jahr aufs Neue zur Weihnachtsfeier ein, um den Teamzusammenhalt zu stärken, das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen und sich bei den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit erkenntlich zu zeigen. Eine schöne Geste, die viele Angestellte durchaus zu schätzen wissen. …
Zurückhaltung ist auf der Firmen-Weihnachtsfeier auch beim Alkoholkonsum angesagt. Allzu oft sind die guten Vorsätze nach dem ersten Glas vergessen. Dann ist man schnell mit dem Chef per Du und mit dem netten Kollegen auf Tuchfühlung – bevor am nächsten Morgen das böse Erwachen kommt. „Übermäßiger Alkoholkonsum kann schnell im Desaster enden. Also lieber nur in Maßen genießen!“ Letztendlich kann jeder selbst am besten einschätzen, wie viel er oder sie verträgt. Wer nicht bis an seine Grenze geht, sondern lieber früher aufhört zu trinken, bleibt promilletechnisch auf der sicheren Seite. Noch ein Tipp von Karin F. Hallinger: „Zwischendurch immer mal wieder ein Glas Wasser oder Apfelschorle trinken!“ (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) pressemitteilung.ws, 26.11.10

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Lampenfieber bei Musikern ist heilbar

Samstag 27. November 2010 von htm

Herzrasen, Zittern und Schwitzen kurz vor dem großen Auftritt: Diagnose Lampenfieber. An der Uniklinik Bonn können sich Musiker nun helfen lassen.
Wenn bei Musikern kurz vor dem Auftritt das Herz bis zum Hals schlägt und der Atem rast, dann ist die Diagnose eindeutig: Lampenfieber. Diese Angst kann so groß werden, dass manch ein Musiker nicht mehr auftreten kann. Hilfe finden die Betroffenen jetzt im Universitätsklinikum Bonn. Dort gibt es seit kurzem die nach Angaben der Universität deutschlandweit erste Lampenfieberambulanz speziell für Musiker. (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) welt.de, 26.11.10

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D: Testkäufe im Neckar-Odenwald-Kreis

Samstag 27. November 2010 von htm

Jugendliche kommen viel zu leicht an Alkohol. Diese These wurde jetzt im Rahmen von Testkäufen durch Jugendliche auch für den Neckar-Odenwald-Kreis bestätigt. Ingesamt 40 Verkaufsstellen, darunter 22 Discounter, 5 Getränkehandlungen und 13 Tankstellen wurden im Stadtgebiet Mosbach sowie in den Städten und Gemeinden Hardheim, Walldürn und Buchen aufgesucht. Das traurige Ergebnis: 19 Mal gelangten die Jugendlichen ohne Probleme an branntweinhaltige Getränke. (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) nokzeit.de, 26.11.10

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D: Testkäufe in Osnabrück

Samstag 27. November 2010 von htm

Jugendliche Tester auf Alkoholeinkauf: In einer gemeinsamen Aktion von Polizei und Stadt Osnabrück haben zwei Teams aus Fachoberschülern zum sechsten Mal überprüft, ob Minderjährigen unter 18 Jahren hochprozentige Alkoholika verkauft werden. Mitarbeiter der Polizei und des städtischen Fachbereiches Bürger und Ordnung begleiteten sie bei den Tests in 35 Einzelhandelsgeschäften an zwei Tagen. In 12 Geschäften erhielten sie den Schnaps, das sind 34%. (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) noz.de, 26.11.10 Kommentar: Für die sechste Runde ist das Ergebnis immer noch schlecht. Es lohnt sich offenbar immer noch.

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D: Testkäufe im Landkreis Aschaffenburg

Samstag 27. November 2010 von htm

Zwei minderjährige Testkäufer kamen in den meisten Läden im Landkreis Aschaffenburg problemlos an Schnaps und Zigaretten. Nur in zwei Geschäften bekamen sie keinen harten Alkohol. (In 12 von 14 Geschäften, d.h. in 85% erhielten sie Schnaps.) In diesem Jahr wurden bereits 30 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) br-online.e, 26.11.10Kommentar: Wahrlich ein Spitzenresultat.

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Zürich: Ein Taxifahrer als Gefahr

Samstag 27. November 2010 von htm

Ein Zürcher Taxichauffeur hat während der Arbeit gekifft und Alkohol getrunken. Und fuhr weiterhin in der Stadt herum. Nun wurde er verurteilt.
Der heute 46-jähriger Taxilenker geriet vor zwei Jahren während der Arbeit aufgrund der verdächtigen Fahrweise in eine Polizeikontrolle. Das Ergebnis der Blutprobe war erschreckend. So hatte der Lenker am helllichten Tag nicht nur 1,15 Promille Alkohol im Blut, sondern wies auch eine beachtliche Menge Marihuana im Blut auf. (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) Tages-Anzeiger, 26.11.10

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