Donnerstag 25. März 2010 von htm
Mothers who enforce discipline over their young teens can prevent their kids from drinking, according to a new Australian study.
Reuters reported March 19 that study author Rosa Alati of the University of Queensland and colleagues looked at the degree of maternal parental control and relationship changes as related to teen alcohol use. They found that problem drinking risk was doubled among teens whose mothers exerted low control and changed relationship partners twice or more. (Source: Join Together, 3/24/10)
Kategorie: Allgemein, Court Case, Education, Global, Prevention, Research, Youth |
Keine Kommentare »
Donnerstag 25. März 2010 von htm
Das vorzeitige Ende einer Klassenfahrt eines Gymnasiums aus Ahlen hat eine landesweite Debatte über den Umgang mit Alkohol unter Schülern ausgelöst. „Ahlen ist kein Einzelfall. Trinkgelage mit hochprozentigem Schnaps unter Jugendlichen sind gerade auf Klassenfahrten ein absolutes Dauerproblem“, sagt Andeas Meyer-Lauber, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.3.10) ahlener-zeitung.de, 24.3.10 (Wir berichteten darüber) Kommentar: Wenn dies ein Dauerproblem ist, warum wird nichts Wirksames dagegen unternommen? Die Gesellschaft lässt Lehrer und Schüler im Stich; nicht nur in Ahlen.
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Sport |
Keine Kommentare »
Donnerstag 25. März 2010 von htm
Noch nie gab es in Braunschweig so wenige Straftaten je 100 000 Einwohner wie im vergangenen Jahr: 9921. Nach wie vor berichtet die Polizei jedoch von einer hohen Bereitschaft zur Gewalt. Außerdem stehen immer mehr Täter unter Einfluss von Alkohol.
Die Chefin der Polizeiinspektion, Cordula Müller, erläuterte bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik vor allem vier Punkte:
Der zweite wichtige Aspekt ist der Alkohol. Die Grafik zeigt, dass bei den Körperverletzungen der Anteil der betrunkenen Straftäter gestiegen ist. Besonders hoch sind die Zahlen bei den jungen Menschen zwischen 18 und 21 Jahren. „Wir setzen weiterhin Schwerpunktstreifen ein und unterstützen die Alkohol-Testeinkäufe“, so Müller. Im vergangenen Jahr waren die minderjährigen Testkäufer in 254 Verkaufsstellen – in 45 Läden haben sie Alkohol bekommen. (17.7%) (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.3.10) Braunschweiger Zeitung, 25.3.10
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik, Verhältnis-Präv. |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
Manchester is set to become the worldwide centre for excellence in hair testing for alcohol and drug abuse with the launch of a new laboratory at the Hexagon Tower science park in Blackley.
The state-of-the-art facility, being opened this week (w/c 22.3.10) by London-based Trimega Laboratories, will test hair samples from around the world to provide accurate historical records of someone’s intake of drink or drugs up to 12 months prior. The technique is already widely used throughout the UK to help Local Authorities and family lawyers diagnose forms of dependency among adults involved in child care orders. The number of these applications has leapt 46%* nationwide in the wake of the Baby P case with hair test requests in the North West and Wales, for example, increasing from an average of 40 to 70 a month in the past year (out of around 800 a month nationwide). (Source: Medical News Today, 3/23/10)
Kategorie: Addiction, Allgemein, Children, Court Case, Driving under the Influence, Fetal alcohol syndrome etc., Global, Health, HIV, Other Drugs, Prevention, Research |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
Underberg: „Bei Auslobungen handelt es sich nicht um gesundheitsbezogene Aussagen“
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine Beschwerde gegen Underberg zurückgewiesen. Der Spirituosenhersteller darf mit Slogans wie „appetitanregend und verdauungsfördernd“ werben – obwohl der Magenbitter 44 Prozent Alkohol enthält.
Der Schutzverband der Spirituosen-Industrie versuchte, eine einstweilige Verfügung wegen unerlaubter Werbung zu erwirken, dies ist nicht gelungen. Das Gericht fand, das Unternehmen werbe schon seit Jahrzehnten auf diese Weise. Eile sei daher nicht geboten. Der Entscheid bleibe dem am Landgericht Kleve anhängigen Hauptsacheverfahren vorbehalten, eventuell dem Europäischen Gerichtshof. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.3.10) spiegel.de,23.3.10 Kommentar: Es ist makaber, dass auf den Verband der Spirituosen-Industrie gewartet werden musste, bis dieser Werbeunfug eventuell abgestellt werden kann, der medizinisch völlig unhaltbar ist.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Werbung |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
A new federal report may not show how many Americans are in recovery from alcoholism, but it does provide interesting insights into the number of adults who have quit drinking or abstain for health and other reasons.
The U.S. Centers for Disease Control and Prevention’s National Center for Health Statistics estimated in its Health Behaviors of Adults: United States, 2005-2007 report (PDF) that 61.2 percent of American adults currently drink alcohol, but that 24.6 percent are lifetime abstainers and 14.3 percent of Americans call themselves former drinkers. (Source: Join Together, 3/23/10)
Kategorie: Addiction, Allgemein, Global, Health, Research, Statistics |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
Der Kampf um das neue Präventionsgesetz ist in vollem Gang: Am Dienstag hat der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) Ergebnisse einer Studie vorgestellt, wonach Alkoholwerbung keinen Einfluss auf den Konsum Jugendlicher hat. Fachleute zweifeln diesen Befund an. (Quelle: NZZ, 24.3.10 und gmx.net.de, 24.3.10 ) (siehe unsern heutigen Leserbrief an die NZZ.)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Jugend, Medien, Neues Präventionsgesetz CH, Politik, Reklame, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
Zu Beginn eines ausführlichen Artikels in der NZZ schreibt er: „Wenn wir heute nicht gezielt in die Prävention investieren, werden wir es uns eines Tages nicht mehr leisten können, krank zu sein.“ Dann wirbt er für das neue Präventionsgesetz. Es wolle vor allem bestehende Aktivitäten koordinieren. Sie würden dadurch mehr Gewicht bekommen. Es gehe in erster Linie um eine bessere Prävention. Das Parlament müsse nun darüber diskutieren und es notfalls verbessern. (Quelle: NZZ, 23.3.10) (nicht online)
Kategorie: Allgemein, Neues Präventionsgesetz CH, Politik, Prävention, Prominenz, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
In den letzten 6 Monaten hat die Polizei fast jedes Wochenende über Schlägereien berichtet, meist hatten die Opfer Glück, eines starb am letzten Samstagmorgen an einem Messerstich. Mario Cortesi, der Medienchef der Stadtpolizei verbindet die Zunahme der Gewaltdelikte mit dem veränderten Ausgehverhalten und dem übermässigen Alkohol- und Drogenkonsum. Vor 10 Jahren gab es in der Stadt rund 90 Lokale mit einer Bewilligung zur Offenhalten während der ganzen Nacht (Nachtcafés) Heute sind es über 600. Nachtbusse und -Züge bringen die Partygänger aus der ganzen Schweiz. .. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.3.10, mehrere Artikel) Kommentar: Kein Wunder bei der Lokaldichte! Früher hatten wir den Bedürfnisartikel und ein Nachtcafé-Verbot. Heute jubelt das Stadtmarketing über die Partyszene. Die Gewalttaten haben sich im Kanton Zürich in 10 Jahren verdoppelt. Allein im letzten Jahresvergleich waren es plus 25%.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Schweiz, Statistik |
Keine Kommentare »
Mittwoch 24. März 2010 von htm
24.03.2010
Redaktion der
Neuen Zürcher Zeitung
Briefe an die NZZ
8021 Zürich
Per e-mail redaktion@nzz.ch
Leserbrief zu „Trinkverhalten von Jugendlichen“ am 24.3.10
Der Kampf um das neue Präventionsgesetz sei in vollem Gange, wird einleitend geschrieben. Und die NZZ mischt kräftig mit, indem sie die Artikel wohl dosiert und einseitig manipuliert. Gestern durfte der neue zuständige Bundesrat, allgemein gehalten, ziemlich nichtssagend, für eine zeitgemässe Prävention werben, heute wird im Untertitel zu „Trinkverhalten von Jugendlichen“ behauptet, Werbeverbote hätten keine präventive Wirkung. Und dies obwohl am Ende des Artikels erwähnt wird, die Fachleute seien, gestützt auf eine grosse Meta-Anlalyse, gegenteiliger Ansicht.
Wahrscheinlich ist der Grund für die Besorgnis des Schweizerischen Gewerbeverbandes weniger das Präventionsgesetz, sondern die im Mai zu erwartende WHO-Resolution für eine globale Alkoholstrategie. Das Präventionsgesetz kann von der bürgerlichen Parlamentsmehrheit ja immer noch zum zahnlosen Alibipapier reduziert werden. Die WHO-Resolution hingegen, mit ihrem grossen wissenschaftlichen Fundament und ihren weltweit diskutierten Massnahme-Vorschlägen, ist nicht so schnell totzukriegen. Auch wenn sie bei uns stillschweigend beerdigt würde, anderswo wird sie weiterleben und uns auf Umwegen wieder erreichen.
Dass das Alkoholgewerbe noch immer Stellen gefunden hat, die ihm die erwünschten Studien-Resultate geliefert hat, ist kein Geheimnis. Notfalls wurden die Ergebnisse einfach zu eigenen Zwecken uminterpretiert, wie es bei der geschilderten Untersuchung den Anschein hat. Jedenfalls sind im letzten Jahrzehnt genügend namhafte, unabhängige Studien herausgekommen, die beweisen, dass Werbung wirkt. Wer seinen gesunden Menschenverstand nicht ausschaltet und nicht von wirtschaftlichen Eigeninteressen blockiert ist, weiss das seit jeher – schon zu Zeiten der beiden vom Volk auf Druck der Wirtschaft (mit dem üblichen Arbeitsplatzargument) im letzten Jahrhundert abgelehnten Volksinitiativen über Werbeeinschränkungen (Guttempler-Initiative, Zwillings-Initiativen). Hätten wir damals zugestimmt, wäre uns der heutige Jugendalkoholismus möglicherweise erspart geblieben.
Die Behauptung, der Entwurf des Präventionsgesetzes beruhe nicht auf wissenschaftlichen Tatsachen, ist eine glatte Frechheit, wenn man weiss, wie die Alkoholindustrie mit der Wahrheit umgeht und die Völker manipuliert. Alkoholprävention muss nicht, wie behauptet, teuer sein. Man kann ja nach dem Verursacherprinzip die Konsumenten dafür bezahlen lassen. Der Gewinn wäre für alle viel höher als die Kosten.
Wirksame Prävention muss flächendeckend sein und nicht nur einzelne Konsumgruppen erfassen, die sich politisch nicht wehren können. Das Alkoholproblem ist ein sozial-medizinisches Problem. Die ganze Gesellschaft krankt daran, und ihr Vorbild prägt die Jugend. Niemand wird durch Verhältnisprävention bestraft, denn alle ziehen grossen Nutzen daraus. Gerade die mässig Konsumierenden wären mit den Abstinenten die grössten Gewinner, weil sie verhältnismässig wenig Alkoholsteuern zahlen würden, aber von den verminderten Schäden, d.h. von einer verbesserten Lebensqualität und reduzierten Sozialkosten voll profitieren würden. Die WHO nennt uns “Passivtrinker“, weil wir alle unter dem Alkoholkonsum aller ungewollt leiden. Wir hätten es in der Hand, die Politik unter Druck zu setzen, dem ein Ende zu machen. Auf www.alkoholpolitik.ch existiert seit Jahren ein Modell, wie das praktisch und ohne grosse Lateralschäden geschehen könnte. Sogar die Werbung und damit die Medien würden profitieren, obwohl sie dies mit ihrem bisherigen unmoralischen Wirken nicht verdient hätten.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(siehe auch portal.gmx.net/de/themen/schweiz) (nicht erschienen)
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Jugend, Leserbriefe, Medien, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org., Werbung |
Keine Kommentare »