Archiv für Januar 2010
Samstag 16. Januar 2010 von htm
Der Fernsehsender „arte“ sendet am 31. 1. 2010 einen Themenabend „Der Geist aus der Flasche“. Dabei befasst er sich in erster Linie mit dem Schaffen von Künstlern und deren Alkoholkonsum. Die Vorschau ist hier einzusehen: http://www.arte.tv/de/programm/242,date=31/1/2010.html
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Konsumhaltung, Prominenz |
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Samstag 16. Januar 2010 von htm
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV hat im letzten Herbst einen Vernehmlassungstext ins Internet gesetzt, der es verdient, breiter bekannt zu werden. Leider ist er uns damals entgangen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) SAJV, 7.10.09
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Samstag 16. Januar 2010 von htm
Steuern erhöhen, Beschränkung der Verfügbarkeit und Werbeverbote. So läßt sich der Entwurf für die Fortschreibung der Alkohol-Politik der Weltgesundheitsoranisation der UNO (WHO) zusammenfassen. Das Papier soll bei der Gesundheitsministerkonferenz im Mai verabschiedet werden, berichten die Kollegen von Wine and Spirits Daily aus New York. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) Weinakademie Berlin, 15.1.10 Online-Kommentare: Ihr Artikel ist vorsichtig gemässigt ausgefallen. Es wäre wirklich an der Zeit, dass die Alkoholindustrie sich auf ihre Verantwortung besinnen würde, indem sie Hand zu wirksamen Massnahmen bietet. Das hat mit Prohibition gar nichts zu tun, sondern mit Achtung vor dem Menschenleben und vor der Menschenwürde. Es wäre in diesem Sinn nötig, die wissenschaftlich erhärtet als wirksam bekannten Massnahmen zu akzeptieren und nicht ständig auf die unwirksamen Aufklärungsbemühungen zu setzen. Auf www.alkoholpolitik.ch ist eine Projekt-Idee dargestellt, die in vielen Ländern zur Anwendung kommen könnte. Sie wäre eine Möglichkeit, die erwünschte Verbesserung zu bringen, ohne die Wein- und Obstbauern zu schädigen. Für eine Weinakademie eigentlich eine lohnenswerte Abklärungs-Aufgabe.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org. |
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Samstag 16. Januar 2010 von htm
.. heisst es in Wein – aktuell 7/2009 7
„Mit seiner ersten wissenschaftlichen Konferenz startete das Wine Information Council (ein Baustein der europäischen Präventionskampagne WINEinMODERATION) Ende Oktober in Brüssel furios.
Kulturell geprägte Trinkmuster stehen in Zusammenhang mit dem Missbrauchspotential alkoholischer Getränke. Man trinkt von Land zu Land unterschiedlich, weshalb die EU-Politik zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden die nationalen Gegebenheiten berücksichtigen muss. Dies ist das Fazit der wissenschaftlichen Experten auf der Konferenz, die sich vor allem mit sozialen Aspekten des Weintrinkens auseinandersetzte.
Dass es kein einheitliches Trinkmuster in Europa gibt, ist unübersehbar. So gibt es eindeutig ein Nord-Süd-Gefälle. In den Ländern, in denen bevorzugt Wein konsumiert wird, wird deutlich weniger riskant getrunken sowohl von Erwachsenen als auch von Jugendlichen.
„Effektive Maßnahmen müssen abgestimmt sein auf kulturelle Unterschiede“, resümierte der Moderator der Veranstaltung, Prof. Adrian Furnham, Professor für Psychologie am University College, London. Mit simplifizierten Aktionen, wie pauschalen Steuererhöhungen, reduziert man nicht den Missbrauch, sondern bestraft den moderaten Konsumenten. Dagegen kann man mit Aufklärungs- und Erziehungsprogrammen langfristig europaweit gesunde Trinkmuster etablieren. (Quelle: DWA) (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) cms.ihk-trier.de Kommentar: Von wegen risikoärmer im Süden: Spanien hat uns die Botellónes geschenkt. Steuererhöhungen reduzieren den Konsum und damit die Schäden. Davon profitieren die mässig Konsumierenden neben den Nicht-Konsumierenden am meisten. Sie bezahlen wenig Alkoholsteuern, profitieren aber voll von sinkenden Sozialkosten und steigender Lebensqualität. Aufklärungs- und Erziehungsprogramme bewirken praktisch nichts, ausser Alibis und gleichbleibende Umsätze der Alkoholindustrie, was für diese zu erstreben ist.
Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
“Die heutige Anhörung des designierten Kommissars John Dalli hat gezeigt, dass die Gesundheits- und Verbraucherschutzpolitik der Europäischen Union bei ihm in den richtigen Händen sein wird” so die Europaabgeordnete der Region Trier und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen und Lebensmittelsicherheit Christa Klaß nach dessen Anhörung heute vor dem Europäischen Parlament.
Besonders beim Thema Verbraucherinformation und Lebensmittelsicherheit überzeugte der derzeitige maltesische konservative Sozialminister. Nach Aussage von Dalli soll Verbraucherschutz zukünftig wieder den mündigen Bürger in das Zentrum stellen und nicht aus Verboten, Überregulierungen und Gängeleien bestehen. Die freie Entscheidungsmöglichkeiten der Bürger sollten wird wieder im Vordergrund stehen. Dies gelte auch für die künftige Alkoholpolitik der Europäischen Union. Klaß begrüßte die Aussage des designierten Kommissars, dass Kennzeichnung und Etikettierung nicht das Maß aller Dinge sei.
Dalli betonte, er werde auf die Bildung und Information der Verbraucher setzen. Gut informierte und ausgebildete Verbraucher könnten besser in eigener Verantwortung ihre Entscheidungen über die für sie richtige Ernährung treffen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.1.10) christa-klass.de, Pressemitteilung Kommentar: Christa Klass, CDU/EVP, ist Weinbauunternehmerin und weit vernetzt. Ihr Optimismus hinsichtlich der kommenden EU-Alkoholpolitik mit John Dalli ist verständlich, wenn auch für die Volksgesundheit verheerend.
Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
California Assembly Bill 1019, the Alcohol-Related Services Act, would have imposed the equivalent of a 10-cent fee on every alcoholic drink served in California and raise $1.44 billion per year to help offset the billions in public money lost to alcohol-related harm. Would have.
AB 1019 died the first week of 2010 without making it out of its first committee. The bill needed 10 yes votes from the 19 members of the Assembly Health Committee to keep it alive. It only received 5. (You can view a complete list of the certified vote at the end of this article.) (Source: Marin Institute, 1/11/10)
Kategorie: Alcohol taxes, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Words Used To Describe Substance-Use Patients Can Alter Attitudes, Contribute To Stigma
Changing the words used to describe someone struggling with alcoholism or drug addiction may significantly alter the attitudes of health care professionals, even those who specialize in addiction treatment. Massachusetts General Hospital (MGH) researchers have found that health professionals‘ answers to survey questions about a hypothetical patient varied depending on whether he was described as a „substance abuser“ or as „having a substance use disorder.“ Their study will appear in the International Journal of Drug Policy and has been released online. (Source: Medical News Today, 1/14/10)
Kategorie: Addiction, Allgemein, Global, Health, Research, Treatment |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Die Überlegung der Wählergemeinschaft Remscheid (W.i.R), dem Alkoholmissbrauch von Jugendlichen mit so genannten Testkäufen Einhalt zu gebieten, hat im Jugendrat eine heftige Diskussion ausgelöst. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) rp-online.de, 14.1.10 Online-Kommentar:
Ich habe dem Artikel nicht entnommen, dass der Jugendrat gegen Testkäufe sei. Allerdings gibt es einige Wenn und Aber. Das finde ich ziemlich lächerlich, nachdem die Frage der Testkäufe seit Jahren behandelt und vielerorts Testkäufe praktiziert werden. Natürlich braucht es weitere Massnahmen, vor allem auf Gesellschaftsebene. Und viel kritische Information, z.B. bei www.alkoholpolitik.ch.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
U.K.: Alcohol Content Labels Will Replace ‚Misunderstood‘ Units System Under Tory Plans.
„Labels detailing the precise alcoholic content of drinks will replace the ‚misunderstood units‘ system under Conservative plans to warn the public about the dangers of excessive consumption. Unveiling the party’s public health agenda, Andrew Lansley, the shadow health secretary, highlighted the importance of ‚harnessing the power of social norms‘ to combat obesity, teenage pregnancy, drug abuse and binge drinking. Greater clarity on food and drink labelling would enable people to adopt healthier lifestyles, he maintained, ‚unleashing a new era of individual and social responsibility‘ that would help to change behaviour. Rejecting the swelling chorus of medical experts demanding minimum pricing controls on alcohol to reduce demand, the party promises significant rises in duty on alcopops, high-strength lagers and ciders. It has also announced that it will use legislation to ban supermarkets selling cheap alcohol as a loss-leader to attract customers into their stores — a policy already introduced by Belgium, France, Portugal and Spain.“ (Source: The Guardian, London, Online, January 13, 2010) Comment: A labour government cannot stand against the alcohol industry, why a conservative government could do it better?
Kategorie: Addiction, Alcohol industry, Alcohol taxes, Alcopops, Allgemein, Global, Health, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Youth |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
The trade and human rights communities distrust each other, but “human rights and trade rules, including WTO rules, are based on the same values: individual freedom and responsibility, non-discrimination, rule of law, and welfare through peaceful cooperation among individuals,” Director-General Pascal Lamy told a colloquium on human rights in the global economy, in Geneva, on 13 January 2010. This is what he said:
“Towards Shared Responsibility and Greater Coherence: Human Rights, Trade and Macroeconomic Policy”
Colloquium on Human Rights in the Global Economy, Co-organized by the International Council on Human Rights and Realizing Rights. (Source: WTO NEWS: SPEECHES, 1/13/10)
Kategorie: Allgemein, Global, WTO |
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