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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2010

Parlament. Initiat. Lobbying und Transparenz im Bundeshaus

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Schweiz: Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates spricht sich knapp für eine transparentere Regelung des Zugangs von Lobbyisten zum Bundeshaus aus. Die Bevölkerung hat Anspruch darauf zu wissen, wer Zugang zum Parlamentsgebäude hat und damit Einfluss auf die Entscheide des Parlaments ausüben kann.
Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP/TG) verlangt mit ihrer parlamentarischen Initiative (09.486 Pa.Iv. Lobbying und Transparenz im Bundeshaus), dass der Zugang von Lobbyisten zum Parlamentsgebäude und ihre Akkreditierung neu zu regeln ist. Die Kommission beantragt mit 11 zu 11 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten, der Initiative Folge zu geben. Wenn auch die Schwesterkommission des Ständerates zustimmt, so kann eine gesetzliche Neuregelung ausgearbeitet werden. (Quelle: Medienmitteilung SPK-N, 15.1.10)

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Neue MPU Richtlinien für Laboruntersuchungen (Alkohol/Drogen)

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Ab dem 1. Januar 2010 lichtete sich der MPU-Dschungel für Kraftfahrer, die ihren Führerschein wegen Drogen oder Alkohol am Steuer verloren haben und nun eine medizinisch-psychologische Untersuchung ( MPU ) ablegen müssen. Alle Labore, die im Rahmen der MPU Alkohol- und Drogenscreenings durchführen, müssen nun den neuen allgemein gültigen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsdiagnostik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) genügen. Diese wurden bereits am 1. Juli 2009 veröffentlicht und sind nun mit dem Ende der Übergangsfrist für alle Laboratorien bindend. Die Labore müssen für jede getestete Substanz und jedes angewendete Nachweisverfahren nach DIN ISO/IEC 17025 für forensische Toxikologie akkreditiert sein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) pressemitteilungen-online.de, 13.1.10

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Niki Lauda in Kampagne gegen Alkohol am Steuer

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Verkehrsministerin Doris Bures hat einen prominenten Mitstreiter für ihre Kampagne gegen Alkohol am Steuer gefunden: Motorsport-Legende und dreifacher Weltmeister Niki Lauda erklärte sich sofort bereit mitzumachen, berichtet das Magazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe: “Weil es mich jeden Tag, an dem ich so etwas wieder lese, so wurmt, dass die Menschen so deppert sind, betrunken Autozufahren – Fremde umzubringen und sich selber umzubringen. So leichtfertig sein Leben zu gefährden, ist das Dümmste, das man tun kann.” (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) unternehmerweb.at, 13.1.10

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120’000 Franken für die Alkohol-Prävention in Nidwalden

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Der Schweizer Kanton Nidwalden hat 2009 Präven­tionsprojekte mit knapp 120’000 Franken unterstützen können. Die Mittel stammen aus dem Reingewinn der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. (sogen. Alkoholzehntel) (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) zisch.ch, 13.1.10

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Der Versicherungsschutz wackelt bei Alkohol auf der Skipiste

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Nach ein paar Stunden im Schnee und mehreren Abfahrten gönnt sich mancher Hobbysportler einen Jagertee oder andere alkoholische Getränke. Ob es sich damit „besser“ fahren lässt, ist eher fraglich. Denn Alkohol im Blut ist nicht nur den Versicherungen ein Dorn im Auge, sondern wirkt in Kombination mit Kälte auch nicht gerade gesundheitsfördernd. Das scheint viele aber nicht zu interessieren. Für sie gehört ein Schlückchen zum guten Ton. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) ansahl.com, 13.1.10

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Alkohol am Steuer: Verschärfungen wirken in Österreich

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Härtere Strafen, Werbekampagnen und mehr Kontrollen bringen endlich eine Trendwende bei den Promille-Fahrten. Alkohol-Vortestgeräte werden von Verkehrspolizisten als „kleine Wunderwaffe“ gegen Promille-Lenker bezeichnet. Alkohol am Steuer – könnten Sie damit leben?“, tönt es seit November aus Radio und Fernsehen. Drei Millionen Euro wurden in die Ausstrahlung dieser Grusel-Spots und eine Inseratenkampagne investiert.
Dazu kamen Strafverschärfungen im vergangenen September, verstärkte Medienberichte und (zumindest in manchen Bundesländern) auch verschärfte Kontrollen durch die Polizeibehörden. Dieser Mix führt laut Experten dazu, dass die Zahl der Promille-Fahrten erstmals seit Einführung der 0,5er-Grenze (im Jahr 1998) wieder merklich zurückgeht. „In der Vorweihnachtszeit waren 2008 fünf Prozent der Lenker bei einer Anhaltung alkoholisiert, im Vorjahr waren es nur noch 2,8 Prozent“, freut sich Verkehrsministerin Doris Bures über die positive Entwicklung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) kurier.at, 13.1.10

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Alkoholproblem bei Bottroper Jugend

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Pro Jahr kommt einer von 200 Bottroper Jugendlichen nach Alkoholkonsum ins Krankenhaus. Von 54 Kreisen und kreisfreien Städten schneidet in NRW nur Hamm schlechter ab. Versagt die Prävention?
4 405 Jugendliche von elf bis unter 18 Jahren mussten in NRW 2008 „wegen alkoholbedingter Verhaltensstörungen” stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, vermeldet die Agentur ddp mit Verweis auf die aktuellsten Zahlen des Statistischen Landesamtes. Unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten schnitt nur Hamm schlechter ab als Bottrop. Von jeweils 200 Bottroper Jugendlichen landete einer nach übertriebenem Alkoholkonsum im Krankenhaus. In absoluten Zahlen sind das für 2008 (wie im Jahr 2007) 44 Fälle von Jugendlichen mit dem Wohnsitz Bottrop, verriet das Statistische Landesamt auf Nachfrage der WAZ. 2006 waren es noch 33. 2005 nur 22. Eine Verdopplung seit 2005 – das klingt paradox, betrachtet man die Arbeit von Jugendamt und Jugendhilfe in diesem Bereich und Zeitraum. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) derwesten.de, 13.1.10 Online-Kommentar: Die Mehrheit der Kommentare ist ziemlich eindeutig. Die Gesellschaft, die Politik, hat ihre Verantwortung noch nicht wahrgenommen. Wir alle, die Passivtrinker, sind weiterhin die Dummen, wir zahlen die heute schon horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und „geniessen“ die durch Alkohol verminderte Lebensqualität. Die Alkoholindustrie freut’s und sie garniert weiter, praktisch unbehelligt. Die Jungen werden sich weiterhin an das schlechte Vorbild der Erwachsenen halten und später eine neue Generation von Alkoholkranken, von Kindern in alkoholbelasteten Familien, usw. generieren. Die stumme Mehrheit der mässigen Passivtrinker hätte es in der Hand mit ihrem Wahlzettel für andere Verhältnisse zu sorgen. Sie ist schlecht informiert und deshalb dazu unfähig.

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Heineken übernimmt Bier-Sparte von mexikanischem Rivalen

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Heineken übernimmt das Biergeschäft des mexikanischen Getränkeherstellers Femsa. Mit dem Kauf im Wert von 3,8 Mrd. Euro sichert sich der Konzern nicht nur eine starke Marktstellung in Mexiko, sondern auch in Brasilien. In Brasilien findet in vier Jahren die Fussballweltmeisterschaft statt. (Quelle: NZZ, 11.1.10 online, in Printausgabe am 12.1.10 ausführlicher)

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Gewalt in den Zürcher Stadien

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Nachdem die Grossklubs von der Stadt stärker zur Kasse gebeten werden, wollen sie intensiver mit der Polizei zusammenarbeiten. Randalierer sollen noch im Stadion abgeurteilt werden. Wie Polizeisprecher Reto Casanova in einem Interview mit Radio 24 erklärte, kann sich das Polizeidepartement eine Mitarbeiter in der geforderten Task Force derzeit nicht vorstellen. Die Klubs müssten zuerst detailliert ihre Erwartungen an die Polizei formulieren. Zudem sei die Forderung nach Polizeipräsenz im Stadion besser national zu lösen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.1.10) Kommentar: In der Print-Ausgabe vom 14.1.10 heisst es, die Stadt würde einen Rabatt von mehr als 50% gewähren, wenn die Clubs vorbeugende Massnahmen träfen. Diese haben nun eine Sicherheits-Charta beschlossen, in der sie sich zu einem „kompromisslosen Vorgehen gegen Risikofans“ bekennen. Es wird an ein Alkoholverbot im Stadion gedacht. … Eine unendliche Geschichte. Der Steuerzahler ist weiterhin der Dumme. Siehe auch Leserbriefe heute.

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Plötzlicher Herztod mit Kokain, Alkohol und Rauchen

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Kokain spielt in mehr als drei Prozent der Fälle von plötzlichem Herztod eine Rolle. Das hat eine Studie spanischer Mediziner ergeben. „Unsere Untersuchung zeigt, dass der Kokainkonsum Änderungen am Herzen und an den Arterien auslöst, die zum plötzlichen Tod führen können“, erklärt Joaquín Lucena vom Institut für Gerichtsmedizin in Sevilla. Dabei spiele es keine Rolle, ob jemand viel oder wenig Kokain konsumiere. „Jede Menge dieses Rauschgifts ist potenziell schädlich.“ Tabak oder Alkohol würden die negative Wirkung von Kokain noch verstärken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) focus.de, 13.1.10

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