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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2010

D: Kosten für Unfall auf dem Arbeitsweg steuerlich absetzbar

Dienstag 19. Januar 2010 von htm

Wer auf dem Weg zur Arbeit einen Verkehrsunfall hat, kann die Kosten steuerlich absetzen. Voraussetzung für die Anerkennung als Werbungskosten ist, dass der Unfall bei einer beruflich veranlassten Fahrt passiert ist. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine hin. Wer hingegen aus privaten Gründen einen größeren Umweg gefahren ist oder Alkohol getrunken hat, verliert den Anspruch auf die Steuerminderung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) welt.de, 18.1.10

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Barstreet Festival: Wer Alkoholfreies trinkt, verliert Geld

Dienstag 19. Januar 2010 von htm

«Sensationeller Eintrittspreis von nur fünf Franken»: Mit diesem günstigen Angebot lockte das Barstreet-Festival am Freitag Tausende von Besuchern auf das Berner Bea-Gelände. Der Haken: Zusätzlich zum Ticket mussten die Ausgänger einen zehnfränkigen Gutschein kaufen, den sie an einer Bar gegen ein Getränk bis zum selben Wert eintauschen konnten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) 20minuten ONLINE, 18.1.10 Kommentar: Das sollte verboten sein. Anstiftung zum Konsum von teuren, starken Alkoholika.

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WHO: Executive Board at its 126th session opening

Dienstag 19. Januar 2010 von htm

Progress in public health and major challenges ahead. 18 January 2010 — In her opening speech to the Executive Board at its 126th session, Dr Chan, WHO’s Director-General, noted that many health problems today are transnational, such as the harmful use of alcohol and the marketing of unhealthy foods to children.
Read the Director-General’s speech Comment: The agenda item 4.10 Strategies to reduce the harmful use of alcohol is scheduled for discussion on Wednesday. The document is available here: http://apps.who.int/gb/e/e_eb126.html (Doc EB126/13)

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CH: Neues Jugendförderungsgesetz unter Beschuss

Montag 18. Januar 2010 von htm

Die Kantone fürchten um ihre Autorität, der Rechten geht es zu weit. Die Bundesbeiträge sollen von 6.6 Mio. auf 10.3 Mio. Franken erhöht werden. (Quelle: NZZ, 18.1.10) nicht online. Kommentar: Die Jugend sei unser grösstes Kapital, wird immer wieder schön getönt. Lieber zahlt man an die Schäden, statt dass man die positive Lebensqualität fördert. Es hat ja auch Jahre gedauert, bis die Jugendverbände endlich staatliche Unterstützung erhielten. Und erst mussten Unruhen die Problematik sichtbar machen. Immer wieder die gleiche Kurzsichtigkeit unserer Politik.

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TOP NEWS: Die Gesundheit in Krisenzeiten

Montag 18. Januar 2010 von htm

Nachlese: Der Tages-Anzeiger stellte im Dezember die Frage, ob Krisen die Gesundheit förderten. Dabei wurde erwähnt, dass während der Wirtschaftskrise in den USA zwischen 1929 und 1936 die Lebenserwartung eines Bürgers von 57,1 auf 63,3 Jahre angestiegen sei. Als Grund wird vermutet, dass wirtschaftlich gute Zeiten mehr Arbeitsunfälle und Stress brächten und der Konsum ungesunder Produkte zunehme. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.12.09) Kommentar: Logisch ist, dass weniger Konsum ungesunder Produkte die Lebenserwartung steigert. Bekanntlich war die Wirtschaftskrise auch die Zeit der Alkoholprohibition. Womit die Legende von deren Unwirksamkeit, die von der Alkohollobby und deren hörige Presse ständig kolportiert wird, einmal mehr widerlegt ist.

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UK: Schotten sind die stärksten Alkoholkonsumenten

Montag 18. Januar 2010 von htm

Ein erwachsener Schotte trinke durchschnittlich eine Alkoholmenge, die 46 Flaschen Wodka entspreche. Nach einer neuen Studie sei der Alkoholkonsum in Schottland etwa 25% höher als in England und Wales. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.1.10) Zeit online, 17.1.10

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Kommentare zu Artikel der Weinakademie Berlin betr. WHO

Sonntag 17. Januar 2010 von htm

Online-Kommentar 1 zu Weinakademie Berlin, 15.1.10 „WHO berät über schärfere Maßnahmen gegen Alkohol“
Ihr Artikel ist vorsichtig gemässigt ausgefallen. Es wäre wirklich an der Zeit, dass die Alkoholindustrie sich auf ihre Verantwortung besinnen würde, indem sie Hand zu wirksamen Massnahmen bietet. Das hat mit Prohibition gar nichts zu tun, sondern mit Achtung vor dem Menschenleben und vor der Menschenwürde. Es wäre in diesem Sinn nötig, die wissenschaftlich erhärtet als wirksam bekannten Massnahmen zu akzeptieren und nicht ständig auf die unwirksamen Aufklärungsbemühungen zu setzen. Auf www.alkoholpolitik.ch ist eine Projekt-Idee dargestellt, die in vielen Ländern zur Anwendung kommen könnte. Sie wäre eine Möglichkeit, die erwünschte Verbesserung zu bringen, ohne die Wein- und Obstbauern zu schädigen. Für eine Weinakademie eigentlich eine lohnenswerte Abklärungs-Aufgabe.

Kommentar 2: Ich gestehe, dass ich positiv überrascht bin über Ihre Worte. Da ich Sie nicht persönlich kenne, weiss ich allerdings nicht, wie ehrlich sie gemeint sind. Zu viel Zeit ist schon vertan worden mit nutzloser Selbstregulierung. Da bräuchte es schon konkrete Hinweise auf eine Gesinnungsänderung der Alkoholbranche.
Die Idee des Weins mit niedrigem Alkoholgehalt finde ich prüfenswert. Nur 1 – 2% weniger Alkohol ist allerdings kein grosser Unterschied. Auch besteht die Gefahr, dass ein damit ausgelöster Mehrkonsum nur die Verkäufe aber nicht die Gesundheit fördert, wie es bei den Light-Zigaretten zu beobachten war. Immerhin wäre es ein Gegentrend zu den in letzter Zeit geförderten stark alkoholhaltigen Weinen. Auch der Trick, mit immer grösseren Gläsern den Umsatz zu steigern, müsste aufgegeben und wieder kleinere Einheiten die Regel werden. Klein aber fein! Ich bin gespannt, was sich bei Ihnen weiter tut.

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Putin unterschreibt Zehn-Jahres-Plan gegen den Wodkakonsum

Samstag 16. Januar 2010 von htm

Jedes Jahr fließen laut Statistik durchschnittlich 18 Liter Wodka durch russische Kehlen. Der von der Weltgesundheitsorganisation angegebene Grenzwert des gesundheitlich Zuträglichen wird um das Doppelte überschritten. Premierminister Putin will nun den Wodkakonsum innerhalb von zehn Jahren halbieren. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) welt.de, 15.1.10

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Ostschweiz: «Checkpoint» beim Alkohol- und Tabak-Verkauf

Samstag 16. Januar 2010 von htm

Bisher hatte jeder Kanton eigene Plakate, Kleber und Broschüren, um das Verkaufspersonal und Jugendliche auf die geltenden Jugendschutzbestimmungen hinzuweisen. Das Ausgang- und Einkaufsverhalten von Jugendlichen kennt aber keine Kantonsgrenzen. Deshalb schlagen jetzt die verantwortlichen Präventionsfachleute der Kantone St. Gallen, Thurgau, Graubünden und Appenzell Ausserrhoden einen gemeinsamen Weg ein und verwenden dieselben Materialien. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) suedostschweiz.ch, 15.1.10

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Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“

Samstag 16. Januar 2010 von htm

Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“ im Handelsblatt, 14.1.10
Was die Hamburger Experten vorbringen, ist in Fachkreisen längst klar, auch die WHO und die EU sind in diese Richtung aktiv; nur will es die Politik nicht wissen, weil sie die Interessen der Alkoholwirtschaft statt die des Volkes vertritt. Es sollte eine Lenkungsabgabe nach dem Verursacherprinzip darstellen, keine fiskalische Steuer. Und die Einnahmen sollten zur Deckung der Sozialkosten und für die Prävention eingesetzt werden. Die neue Drogenbeauftragte liegt mit ihrer ablehnenden Äusserung falsch, es treffe die Gesamtbevölkerungk, das sei also die unpassende Lösung. In Wirklichkeit trifft es Jugendliche und starke Konsumenten. Am wenigsten trifft es die Nicht- und Mässigkonsumenten, d.h. die Mehrheit. Sie zahlen keine oder wenig Abgaben und profitieren voll vom Rückgang der Sozialkosten und der Steigerung der Lebensqualität in Familie und Öffentlichkeit. Es wäre schön, wenn die neue Drogenbeauftragte sich mehr von Fachleuten als von ihrer vorgefertigten Ideologie leiten liesse. Allerdings ist von dieser Regierung noch weniger zu erwarten als von der Vorgängerin, die hatte wenigstens noch eine gewisse Fachkompetenz.
Da dieser Artikel im Handelsblatt steht, noch ein Wort zur Wirtschaft. Leider verhält sich die „Wirtschaft“ meist solidarisch mit der Alkoholindustrie, was echte Lösungen meist verunmöglicht. Dabei schneidet sie sich ins eigene Fleisch. Sie leidet auch kostenmässig unter den Alkoholproblemen im Betrieb und Geld, das nicht in den Alkoholkonsum investiert wird, fliesst in andere Branchen oder zu den Banken, wo es investiert wird. Das Spitalpersonal würde einen Rückgang der alkoholbedingten Belastung sicher auch begrüssen.

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