Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Massachusetts consumers may soon be able to order wine online and have it shipped directly from out-of-state wineries after the 1st Circuit Court of Appeals threw out the state’s latest attempt to control such shipments.
The Associated Press reported Jan. 15 that the court ruled that a 2006 law that forced larger winemakers to choose between selling through retailers or getting a license to ship directly to consumers was a violation of the Commerce Clause of the U.S. Constitution. The law was carefully crafted to exempt wineries located within Massachusetts from the requirement by making it applicable only to companies that produce 30,000 gallons of wine or more per year.(Source: Join Together, 1/19/10)
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Court Case, Global |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
20.1.2010
„Der Zürcher Oberländer“
Redaktion Leserforum,
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8620 Wetzikon.
Per e-mail
Leserbrief zu „Es grassiert die „Verbotitis“ in unserem Lande“ , vom 20.1.2010
Der Fraktionspräsident der FDP im Kantonsrat durfte in einem grossen Artikel die von den Liberalen immer wieder herbeigeredete „Verbotitis“ bejammern. Er mischt dabei grosszügig Selbstverständlichkeiten und wichtige Probleme durcheinander, zitiert geschichtliche Grössen und sagt zwischendurch sogar etwas Wesentliches: „Meist steht im Hintergrund ein zu langes Zuwarten der Politik, Sorgen der Bevölkerung zu thematisieren, mit dem Resultat, dass es irgendwann dann „gnueg isch“ und über das Ziel hinausgeschossen wird.“ Dass dann über das Ziel hinausgeschossen wird, hat sich die bürgerliche Mehrheit im Kanton und im Bund aber selber zuzuschreiben, denn sie bestimmt die Gesetze weitgehend. Also wozu das Gejammer?
In mehr als 50 Jahren wurde in der Schweiz keine Vorlage zur Verbesserung der Alkoholsituation vom Volk angenommen, das immer wieder dem mit Millioneneinsatz vorgebrachten Arbeitsplatzargument der Bürgerlichen auf den Leim gekrochen ist. Wäre es nicht viel sinnvoller und für die Gesellschaft nutzbringender, wenn diese FDP und die andern bürgerlichen Parteien z.B. das Alkoholproblem als Ganzes wahrnehmen und problemorientiert sowohl lokal, kantonal wie national Lösungen anstreben würden, die den wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung trügen? Sie würden dabei sogar die Wirtschaft unterstützen, der sie doch immer zu dienen vorgeben.
Seit die Liberalen (!) vor 100 Jahren die erste Alkoholgesetzgebung durchbrachten, haben sie noch fast alle Verbesserungen der Alkoholproblematik bekämpft. Keine Rede davon, dass die Freiheit des Einzelnen dort aufhört, wo der Nächste betroffen ist. Das hat dazu geführt, dass wir heute alle Passivtrinker sind (aus Arbeitspapier der WHO), die ungefragt Zehntausende ein Leben lang an die Sozialkosten bezahlen und unter der verminderten Lebensqualität leiden. Das ist die Freiheit, die uns die FDP und ihre Glaubensbrüder verkaufen will. Und die Medien unterstützen sie dabei noch grosszügig. Das ist ihre Lesart von Pressefreiheit.
Hermann T. Meyer, Effretikon
(unbekannt ob veröffentlicht)
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Dies forderte Bundesrat Ueli Maurer vor rund 950 Kader-Mitarbeitern seines Departementes am Ort der Schlacht von Laupen, 1339. Es brauche Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen. (Quelle: NZZ, 19.1.10) Kommentar: Die dramatische Inszenierung à la Rütlirapport erinnert an Pfadfinderübung. Wenn Maurer und seine SVP auch in der Alkoholfrage so denken würden, wäre ein heutiger, wichtiger Feldzug im Inland zu gewinnen.
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Gesundheit, Politik, Prominenz, Schweiz, Zitate |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Darsteller des Stücks haben bei der Lesung der „Reise nach Petuschki“, einer aberwitzigen Beschreibng einer Sauftour, etwas zu realitätsnah agiert und Wodka gebechert, bis sie lallten und stolperten. Einer von ihnen musste ins Spital gebracht werden. Der Intendant war nicht „amused“, er fühle sich wie im Kindergarten. (Quelle: Zürcher Oberländer, 20.1.10)
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Geschichten, Internationales, Konsumhaltung, Prominenz |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Recently fired U.K. drug czar David Nutt and colleagues have developed a synthetic drink that they hope will someday replace alcohol, the Daily Mail reported Jan. 6. Using chemicals related to those found in Valium, researchers at Imperial College, London created a colorless, tasteless liquid that reportedly produces mild intoxication, but won’t get users drunk regardless of how much they drink. Nutt said the substance could replace the alcohol in beer, wine and liquor and help reduce alcohol-related deaths. Researchers also are working on an antidote for the substance that users could take to „sober up“ at will. (Source: Join Together, 1/19/10)
Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Global, Health, Prevention, Research |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Die britische Regierung will so genannten Flatrate-Partys und exzessiven Trinkspielen in den Pubs und Clubs des Landes ein Ende setzen. Ab April seien „verantwortungslose“ Alkoholangebote verboten, sagte Innenminister Alan Johnson in London. Dies betreffe Flatrate-Partys mit unbegrenztem Trinken zum Festpreis ebenso wie Wettbewerbe im Kampftrinken. Zugleich sollen Wirte verpflichtet werden, Leitungswasser gratis anzubieten und auch kleinere Gläser Bier oder Wein auf die Karte zu setzen. Erlaubt sein sollen aber weiterhin Happy Hours mit günstigeren Getränkepreisen sowie Sonderangebote für große Mengen Alkohol im Supermarkt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.1.10) google.com, 19.1.10 Kommentar: Aus Angst immer nur kleine Schrittchen.
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Randständige wecken Betroffenheit, stossen aber auch auf Gleichgültigkeit. Sozialwissenschaftliche Untersuchung zum Alkoholkonsum im öffentlichen Raum. Alkoholabhängige Menschen, die sich vorwiegend in Gruppen im öffentlichen Raum aufhalten, sind meist männlich und schweizerischer Herkunft. Sie leiden oft an physischen und psychischen Krankheiten. Mehr als ein Drittel dieser Randständigen wurde im Verlauf seines Lebens sexuell missbraucht. Zum diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte sozialwissenschaftliche Untersuchung in fünf Deutsch- und Westschweizer Städten. (Quelle: nichttrinker.com, 19.1.10) Schweizerischer Nationalfonds, Medienmitteilung, 19.1.10
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Schweiz |
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Dienstag 19. Januar 2010 von htm
A cancer charity said on Monday that if people in the UK who regularly drank a large glass of wine a day were to switch to a lower alcohol alternative they could reduce their risk of bowel cancer by seven per cent. …
„For cancer prevention, it is best not to drink any alcohol at all; but modest amounts may have a protective effect for heart disease.“ Take bowel cancer, for example, the WCRF calculated that the seven per cent reduction in risk of bowel cancer gained by drinking 10 per cent instead of 14 per cent alcoholic wine, translates roughly to a reduction from six people in 100 in the UK getting the disease to five people. ..They said that switching to lower-strength alcohol wine also reduces the risk of a number of other cancers, including of the breast, liver, oesophagus, mouth, pharynx and larynx. (Source: Medical News Today, 1/18/10)
Kategorie: Allgemein, Global, Health, Research, Statistics |
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Dienstag 19. Januar 2010 von htm
Der Schulärztliche Dienst der Stadt Zürich befragte erstmals alle 2.-Sekundarschüler und -schülerinnen der Stadt Zürich zu Gesundheit und Lebensstil. Die Befragung zeigt: Die meisten Jugendlichen fühlen sich wohl in ihrer Haut, verfügen über ein gutes soziales Netzwerk und sind mit ihrer Gesundheit und Lebenssituation zufrieden. Bei einer Minderheit von Jugendlichen können gesundheitliche Risiken festgestellt werden. Um Trends bei gesundheitlichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, wollen die Schulgesund-heitsdienste ein periodisches Monitoring starten. Eines der Teilergebnisse:
* Der Probierkonsum von Alkohol, Tabak und Cannabis beginnt in der Stadt Zürich früher als im Schweizer Durchschnitt, insgesamt wird aber weniger konsumiert. Im urbanen Umfeld der Stadt Zürich mit Konsummöglichkeiten rund um die Uhr probieren Jugendliche mit durch-schnittlich zwölf Jahren erstmals Substanzen wie Alkohol, Tabak und Cannabis aus. Gesamtschweizerisch liegt das Alter beim Probierkonsum bei 13 Jahren. Zu berücksichtigen ist, dass bei gesamtschweizerischen Erhebungen im Gegensatz zur Zürcher Studie auch Gymischüler und -schülerinnen miteinbezogen sind. Andererseits konsumieren Jugendliche der Stadt Zürich im nationalen und internationalen Vergleich insgesamt weniger Alkohol, Tabak und Cannabis. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) schweizmagazin.ch, 18.1.10 Tages-Anzeiger, 19.1.10 mit Online-Kommentar: Es ist bekannt, dass allgemein der Alkoholkonsum bei Jugendlichen zurückgeht, die verbleibenden Konsumenten aber mehr konsumieren, was hier nicht zum Ausdruck kommt. Hingegen ist das frühe Eintrittsalter sehr alarmierend. Wenn die Fachleute einen Erfolg sehen und ihn teilweise der flächendeckenden Suchtprävention zuschreiben, die ich in Frage stelle, können sie das kaum als Erfolg ansehen.
Kategorie: Allgemein, Jugendliche, Schweiz |
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Dienstag 19. Januar 2010 von htm
Das Landratsamt Main Spessart weißt daraufhin, dass auch in der „närrischen Saison“ die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten sind. Erwachsene, Eltern, Veranstalter und Vereine müssen dafür Sorge tragen, dass auch an diesen Tagen die Regeln eingehalten werden und die Freude für den Nachwuchs an den närrischen Tagen ungetrübt bleibt. Denn besonders an Fasching wird erfahrungsgemäß ausgiebig gefeiert und viel Alkohol und Zigaretten konsumiert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) tvtouring.de, 18.1.10 Kommentar: Der Aufruf ist löblich und natürlich zu unterstützen. Nur wirken aufklärende Appelle bekanntlich sehr wenig. Wenn man schon überzeugt ist von der Gefährlichkeit des Alkoholkonsums und dass die Gesellschaft eine Vorbildfunktion hat, sollte man politisch aktiv werden, damit die wirksamen Massnahmen ergriffen werden. Dann ist uns Passivtrinkern allen geholfen.
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Internationales, Jugend, Politik, Verhaltens-Präv. |
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