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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2010

Reis sei schuld an der Alkoholunverträglichkeit der Asiaten

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Der Genuss von Alkohol bekommt Japanern, Chinesen und Koreanern oft nicht besonders gut: Anders als Europäer reagieren sie häufiger mit starken körperlichen Symtomen wie Gesichtsrötung oder Herzrasen. Die Ursachen sind in der Wissenschaft umstritten. Doch ein chinesisches Forscherteam glaubt nun, die Erklärung gefunden zu haben. Die Alkoholunverträglichkeit vieler Asiaten geht auf die Ernährung ihrer Vorfahren zurück. Das zumindest behauptet jetzt ein chinesisches Forscherteam. Den Wissenschaftlern zufolge soll die Unverträglichkeit zur gleichen Zeit entstanden sein, als sich im südlichen China der Ackerbau mit Reis entwickelte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) welt.de, 20.1.10 (unser engl. Beitrag) Kommentar: Jetzt warten wir auf unsere Mutation. Das würde viele Probleme verringern.

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Rice Responsible For Asians‘ Alcohol Flush Reaction

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

The mutation responsible for the alcohol flush reaction, an unpleasant response to alcohol that is relatively common in people of Asian descent, may have occurred following the domestication of rice. Researchers writing in the open access journal BMC Evolutionary Biology traced the history of the version of the gene responsible, finding that the ADH1B*47His allele appeared around the same time that rice was first cultivated in southern China. (Source: Medical News Today, 1/20/10) Comment: Now we are waiting for our mutation. It would save a lot of problems.

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Alkohol in der Literatur

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

…Statistiken zufolge sind Schriftsteller nach Barkeepern die Berufsgruppe, die am zweithäufigsten von der Todesursache der Leberzirrhose betroffen ist. Eine Erkrankung, die meistens auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen ist. Unter den amerikanischen Literaturnobelpreisträgern macht Goodwin sogar einen Alkoholikeranteil von über 70 Prozent aus. In seinem Buch fragt er zunächst, warum es interessanter sein soll, sich mit den Alkoholismus von Schriftstellern zu beschäftigen als mit dem Trinkverhalten von Klempnern, Ärzten oder jeder beliebigen anderen Berufsgruppe. Für sich selbst findet er eine einfache Erklärung: „Bücher und Alkohol entdeckte ich etwa im gleichen Alter: mit sieben.“ Diese Verbindung war prägend für sein Leben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) weilwirunslieben.wordpress.com, 20.1.10 Online-Kommentar:
Diese fleissigen Sprachforscher könnten sich doch einmal der Aufgabe widmen herzauszufinden, warum in der Bibel im Originaltext ca 11 verschiedene Ausdrücke vorkommen, die alle mit Wein übersetzt wurden, obwohl sie alles mögliche bedeuten, z.B. alkoholfreier Traubensaft, vergorenener Traubensaft (Wein), oder beides, getrocknete Trauben, frische Trauben, Traubenmus. Und dann die berühmten Stellen darauf kontrollieren, was jetzt wirklich gemeint war. War der gute Wein in Kanaa wirklich vergoren?
Ich finde es etwas pervers, wenn man die bekannten Alkoholiker-Karrieren sozusagen als Vorbilder hinstellt. Goethe soll übrigens auch gesagt haben: Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
Sicher kann man sich trotzdem an den alkoholbedingten Werken freuen. Sie gehören auch zum Leben. An echten, ungedopten Leistungen freue ich mich aber mehr, wie beim Sport.

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Ratgeber: Kinder vor Alkohol schützen

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Die Bilder in den Medien von haltlos betrunkenen Jugendlichen erschrecken viele Eltern. Es scheint, dass das exzessive Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen äußert populär ist. Hundertprozentig können Eltern ihre Kinder nicht vor Alkohol schützen. Aber mit unseren Tipps helfen Sie Ihren Kindern, den Verlockungen des Alkohols selbstbewusst zu widerstehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) vnr.de, 20.10.10 Online-Kommentar: 1981 gab ich als wahrscheinlich erster eine Eltern-Information heraus mit solchen Ratschlägen, weil die entsprechenden Eltern-Abende der Suchtprävention die Eltern ziemlich ratlos zurückliessen. Hier ein paar Punkte daraus:

Sie werden nie Gewissheit haben, dass Ihr Kind vom Drogenkontakt verschont bleibt, aber Sie können Ihrerseits die Möglichkeiten vorzubeugen, 100prozentig ausnützen und das in Ihrer Macht Liegende tun, wenn Sie nur wollen!
Einige Vorschläge werden für Sie wahrscheinlich neu sein, vielleicht sogar zum Widerspruch herausfordern, was beim heutigen Informationsstand der Bevölkerung nur natürlich wäre…(Heute noch genau so)
– Verführen Sie nicht die eigenen Kinder zum Alkoholkonsum, wie es bei Familienfesten oft vorkommt.
– Denken Sie daran, dass ein Alkoholvorrat in der Wohnung (Hausbar) oder im Keller die Kinder in Ihrer Abwesenheit zum Neugierkonsum verleiten kann.
– Erziehen Sie Ihre Kinder zu kritischem Konsumieren, zum Verzichtenlernen, zum Mut, zur eigenen Meinung in der Gruppe zu stehen. Vergessen Sie auch hier das eigene Beispiel nicht.
– Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch. Versuchen Sie, Drogenprobleme, die durch Massenmedien oder in der Nachbarschaft bekannt werden, sachlich zu diskutieren.
– Halten Sie guten Kontakt mit dem Lehrer Ihrer Kinder.
– Helfen Sie, wenn die Möglichkeit besteht, bei den Vorbereitungen von Klassenlagern und Schülerfesten mit.
– Fordern Sie Lehrer, Behörden und Politiker auf, in der Schule ein Klima zu schaffen, das frei ist von Alkohol, Tabak und andern Drogen.
– Denken Sie daran, dass auch Ihr eigenes Freizeitverhalten bewusst oder unbewusst ein wichtiger Miterzieher sein kann.
– Lenken Sie die Freizeitgestaltung Ihrer Kinder behutsam. Schicken Sie Ihre Kinder nur in Vereine, die keine ausgesprochene Drogengefahr bedeuten. Besondere Vorsicht ist leider bei gewissen Sportvereinen nötig. (Heute besonders über: Alkoholsponsoring) Lernen Sie die Leiter persönlich kennen und halten Sie Kontakt zu Ihnen.
– Schicken Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit in eine gute, alkoholfrei lebende Jugendgruppe. Helfen Sie beim Aufbau einer neuen Gruppe mit, falls keine vorhanden ist.
– Unterstützen Sie alle politischen Vorstösse, die den Konsum der legalen und illegalen Drogen einschränken, z.B. Getränke- und Tabaksteuern, Werbeverbote, Jugendschutzgesetze, Bedürfnisklausel in Wirtschaftsgesetzen, Preisgestaltung in Restaurants (alkoholfreie Getränke sollten billiger sein als Bier), usw.
– Wählen Sie keine Politiker, die wirtschaftliche Interessen über Aspekte der Volksgesundheit stellen oder sogar direkt Alkohol- oder Tabakwerbung betreiben.
– Unterstützen Sie Zeitungen, die trotz der Drogenwerbung versuchen, die Pressefreiheit in ihrem Bereich zu retten.
– Unterstützen Sie Bestrebungen, die Sozial- und Präventivmedizin zu stärken.

Sie sehen, in 29 Jahren kein Fortschritt. Dank Falschinformation und alkoholfreundlicher Politik.

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Ethiker fordern IVF-Verbote bei Alkohol, etc.

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Frauen, die nicht bereit sind, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, sollten nicht für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder andere Formen der künstlichen Befruchtung zugelassen werde. Dies fordert eine Arbeitsgruppe der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Human Reproduction Journal (2010; doi: 10.1093/humrep/dep458). (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) aerzteblatt.de, 20.1.10

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Eurocare Newsletter December 09 – January 10

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

Eurocare has issued its Newsletter with international news on alcohol policies and politics.

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British Government too close to drink industry

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

In a report published on 8 January 2010, the Health Committee of the UK Parliament warns that the drinks industry and supermarkets hold more power over government alcohol policies than expert health professionals.
English MPs’ report calls for radical overhaul of alcohol policy.
It says the drinks industry is dependent on hazardous and harmful drinkers for three-quarters of its sales and if people drank responsibly, alcohol sales would plummet by 40%.
The Committee calls for the introduction of minimum pricing, a rise in the duty on spirits and industrial white cider, tighter and totally independent regulation of alcohol promotion, vastly improved alcohol treatment services, better early detection and intervention, a mandatory labelling scheme for alcoholic drinks, and much better use of expert advice.
The report flatly rejects as a myth the suggestion that minimum pricing would unfairly affect moderate drinkers: at 40p per unit it would cost a moderate drinker (6 units per week) 11p per week more than at present, and a woman drinking the maximum 15 units per week could buy her weekly total of alcohol for six pounds.
Three times as much alcohol per head is drunk as in the mid 20th century, 30-40,000 deaths every year could be alcohol related and liver disease rates are soaring. The total cost of alcohol to society has been put at £55bn. (Source: Eurocare Newsletter December 09-January 10)

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Discriminatory taxation of distilled spirits in the Philippines

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

The European Union, being the Philippines‘ 4th largest trading partner, has requested the establishment of a WTO panel on the Philippines‘ excise tax regime on distilled spirits. The European Union considers that this regime discriminates against imported spirits and is thereby in clear breach of international trade rules. The EU has raised the issue with the Philippines repeatedly over the past years without success and WTO consultations held with the Philippines in Manila on 8 October 2009 failed to lead to a satisfactory solution.
European Trade Commissioner Benita Ferrero-Waldner said: „Unfortunately, WTO consultations have not indicated any clear prospect of a possible remedy to this longstanding tax discrimination against imported spirits. Therefore, the EU has no other option than requesting a WTO panel to rule on this issue. We are convinced the EU will prevail in what is a clear case of tax discrimination but we still hope the Philippine Government would remedy the situation without waiting for the completion of WTO dispute settlement procedures“. European industry has raised concerns since the introduction of a new Excise Tax Regime in the Philippines in 1997.
Those concerns became more serious as discrimination against imported spirits aggravated with subsequent reforms of this regime, notably with the introduction of new legislation in 2004. This has had a significant impact on exports of EU spirits to the Philippine market. More specifically, it is estimated that, from 2004 to 2007, EU exports of spirits to the Philippines have more than halved (from around €37 million to €18 million).
(Source: Eurocare Newsletter December 09-January 10) Comment: WTO protects the industry instead of the people. Let’s hope the consumption went down.

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EU: Hearing of John Dalli – Commissioner Designate for Health and Consumer Policy

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

14 January 2010. Mr. John Dalli, designate EU Commissioner for Health was heard yesterday by the Members of the European Parliament. To watch the hearing click here
At the end of the hearing the ENVI Chairman Jo Leinen (S&D, DE) remarked that it was evident from the replies that the candidate had over 20 years of political experience and anyone that could get regular applause from Dagmar Roth Behrendt (D-S&D) must be doing well.Mr Dalli’s performance was punctuated with applause on several occasions. He promised to be the guardian of Consumer interests in the Commission, which pleased the IMCO Members, and when faced with the balance between industry and consumers or patients, he said he would always put patients and consumers first – but that it was also in industry’s interest to do so too.
In his opening address he promised to put patients and consumers first and to be independent and objective.
(Source: Eurocare Newsletter December 09-January 10) Comment: This report looks much better than the one on January 15.

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Alcohol and HIV

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

This booklet has been produced by the International Institute of the IOGT-NTO movement in Sweden. The report analyses the the role of alcohol in the AIDS epidemic in the hope that a better understanding of the impact alcohol will lead to more effective strategies. Click here to download the report (Source: Eurocare Newsletter December 09/January 10) The booklet can be ordered through jenny.gustafsson@iogt.se at a charge for postal fee for more than 5 copies.

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