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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für April 2009

Binge Drinking bei Jugendlichen in England

Freitag 3. April 2009 von htm

Die letzten Ergebnisse zu Alkoholkonsum, Rauchen und Drogengebrauch Jugendlicher in Europa wurden am 26.3.09 in England vorgestellt. The European School Survey Project on Alcohol and other Drugs (ESPAD 2007) ist eine Studie mit 15- und 16-jährigen Jugendlichen in 35 europäischen Ländern. Bei der Präsentation kommentierte Professor Martin Plant und rief die Regierung in deutlichen Worten auf, wirksame Massnahmen zu ergreifen. (Quelle: Medical News Today, 2.4.09)

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„UK Teen Binge Drinking Is Serious And Chronic“

Freitag 3. April 2009 von htm

The latest findings on teenage drinking, smoking and drug use across Europe are released the 26th of March, 2009. The European School Survey Project on Alcohol and other Drugs (ESPAD 2007) is a study of 15 and 16 year old teenagers in 35 European countries.
Professor Martin Plant commented: „ESPAD shows that the use of alcohol, tobacco and illicit drugs is widespread amongst 15 and 16 year olds across Europe. Even so, there has been a fall in both smoking and illicit drug use. This is good news for the health of young adults. Alcohol consumption has remained fairly stable, although a small reduction has recently been evident amongst boys. The UK retains its unenviable position in relation to both binge drinking, intoxication and alcohol-related problems amongst teenagers. This problem is both serious and chronic. I hope that the Government will prioritise policies that are effective to reduce heavy drinking and alcohol-related disorder and health problems amongst young people. Increasing numbers of young people are developing serious health problems related to drinking. More and more younger people also are dying prematurely due to their alcohol use.
„There is a clear scientific consensus that alcohol education and mass media campaigns have a very poor track record in influencing drinking habits. Far more effective (and cost effective) policies include using taxation to make alcohol less affordable. Alcohol problems do not only affect a tiny minority of very heavy drinkers. Everyone has a stake in public health and safety. Moreover, many people whose alcohol consumption is generally moderate also experience some adverse effects from their drinking. It is therefore recommended that a minimum price of 50 pence per unit of alcohol should be introduced. This would save over 3,000 lives per year. It would also reduce problems such as absenteeism, public disorder and hospital admissions. This measure would particularly affect harmful and hazardous drinkers. It could save £1 billion per year in the cost of alcohol-related harm. In addition, serious consideration must be given to raising the minimum age at which young people may consume or purchase alcoholic beverages, perhaps to eighteen years of age.“
(Source: Medical News Today, 4/2/09)

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Testkäufe in Düsseldorf, D, trauriges Ergebnis

Freitag 3. April 2009 von htm

Das hat eine Schulklasse bewiesen. Der Jugendrat der Stadt will deshalb regelmäßig Testkäufer losschicken. Das „Arsenal“ der 8d des Gymnasiums Gerresheim ist beachtlich: Auf dem Pult stehen mehrere Six-Packs Bier neben Sektflaschen und auch Flachmänner voll Schnaps. Diese Alkoholmengen, mit denen man eine Party im Kirmeszelt schmeißen könnte, haben die 13 und 14 Jahre alten Jugendlichen bei Testkäufen in nur 90 Minuten gesammelt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.4.09) Quelle: express.de, 1.4.09

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Legalität von Testkäufen vor Bundesgericht

Freitag 3. April 2009 von htm

Die Staatsanwaltschaft Basel-Land hat das Urteil des Kantonsgerichts ans Bundesgericht weitergezogen, das nun abklären soll, ob Alkohol-Testkäufe legal seien. Auch andere Kantone erwarten nun Klärung der Lage. (Quelle: NZZ, 3.4.09)

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Alkohol entscheidend bei Jugendgewalt

Freitag 3. April 2009 von htm

Leserbrief an die NZZ zu „Alkohol spielt entscheidende Rolle bei Jugendgewalt“ am 25.3.2009 (nicht veröffentlicht bis 3.4.09) Ein weiterer Beweis, dass die Presse unliebsame Beiträge zum Alkoholproblem, die für die Bevölkerung wichtig wären, unterdrückt.
Spät kömmt ihr, doch ihr kömmt, ist man versucht zu sagen. Jahrelang hat sich die Fachwelt dagegen gesträubt, diese unliebsame Tatsache zur Kenntnis zu nehmen und zu ihr zu stehen. Als ich im Zusammenhang mit dem Fall Buhnrain, Zürich-Seebach, die Komponente Alkohol ansprach, wurde ich noch totgeschwiegen oder massiv verbal angegriffen. Nun wird von vielen Präventionsmassnahmen und wenig Vernetzung gesprochen. Leider sind das meist unwirksame Massnahmen der Verhaltensprävention, die als Alibiübungen beruhigen sollen. Das grundlegende Alkoholproblem wird nicht angepeilt, das könnte dem eigenen Arbeitsplatz schaden. Dabei gälte auch hier, vereint ist man stark. Vor allem, wenn die Verantwortlichen aller Probleme einmal zusammenstehen würden, die vom Alkoholproblem betroffen sind und sich nicht zu wehren wagen, z.B. das Gesundheitswesen mit den Krankenkassen, den Krebsspezialisten, den Paraplegikern, dem Spitalpersonal der Notfallstationen, oder das Bundesamt für Verkehr betr. Alkohol am Steuer, oder die Sozialämter mit Caritas, Pro Juventute und ähnlichen Institutionen betr. Armutsbekämpfung, oder die Polizeigewerkschaft mit ihren vorgesetzten Ämtern, die auch überlastete Justiz, die Suchtprävention, die Lehrerschaft mit ihren nicht als solche erkannten und falsch eingeschätzten 150’000 Kindern aus alkoholbelasteten Familien, usw. Das wäre ein zielführender Koordinationsbedarf mit Aussicht auf Erfolg. Erfolg für die ganze Bevölkerung.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

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Gewinn für Aktionäre, Kosten für Steuerzahler und Staat

Freitag 3. April 2009 von htm

Online-Kommentar zu „Einbecker Brauhaus: Mehr ist weniger“ – sarastro – 03.04.2009:
Ist es nicht pervers, dass eine Brauerei Dividenden ausschütten kann, während der Steuerzahler und der Staat Milliarden für die Sozialkosten aufbringen müssen, um die Schäden dieser Aktionäre zu decken?
Dass die Bundesregierung mit schuld sein soll am „kleinen“ Gewinn ist ja wohl ein Witz, haben doch die Brauer an vorderster Front jeden noch so guten Massnahmenvorschlag der Regierung, der die Schäden reduzieren könnte, mit grossem Druck hintertrieben.

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US Staaten erwägen, die Alkoholsteuern zu erhöhen

Donnerstag 2. April 2009 von htm

Seit Jahrzehnten waren Lobbyisten der Alkoholindustrie meistens erfolgreich in der Bekämpfung von Bemühungen, die staatlichen Alkoholsteuern zu erhöhen, aber die schlechte Wirtschaftslage lässt nun viele geldhungrige Staaten Steuererhöhungen in Betracht ziehen — in einigen Fällen, um an die Kosten der Behandlung von Abhängigen beizutragen oder auch um Budget-Defizite auszugleichen.
(Quelle: Join Together, 1.4.09) (detaillierter Bericht)

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US States Serving Up Alcohol Taxes

Donnerstag 2. April 2009 von htm

For decades alcohol industry lobbyists have succeeded in derailing most attempts to raise state alcohol taxes, but the lousy economy has many cash-hungry states now considering alcohol-tax increases — in some cases, to help pay for addiction treatment services as well as address budget deficits. (Source: Join Together, 4/1/09) (detailed report)

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NRW-Familienminister Laschet will mehr Testkäufer

Donnerstag 2. April 2009 von htm

NRW-Familienminister Laschet (CDU) fordert mehr jugendliche Testkäufer zur Überwachung der Altersgrenzen beim Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Killerspielen. Das sei ein geeignetes Mittel, um den Handel unter Druck zu setzen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.4.09) derwesten.de. 1.4.09

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Der Lübecker Schüler starb an Methylalkohol Vergiftung.

Donnerstag 2. April 2009 von htm

Gepanschter Schnaps beendete auf der Klassenfahrt in die Türkei sein junges Leben!
Das erschreckende Obduktionsergebnis der Uni-Klinik Hamburg: „Im Körper des verstorbenen Jungen hat sich kein Alkohol befunden, sondern nur Methanol. Nach unseren Erkenntnissen ist der Tod durch eine Methanol-Vergiftung eingetreten. Er hatte eine Konzentration von 2,0 Promille im Blut. Giftig sind schon 0,2 Promille“, so Wilhelm Möllers, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hamburg. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.4.09) bild.de, 2.4.09

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