Samstag 17. Januar 2009 von htm
Nun liegt die Anklageschrift vor. Die Bildunterschrift in der NZZ: Kresimir Stanisic: Vom hoffnungsvollen Talent zum Assistenztrainer.
Kresimir Stanic hatte bei seinem Unfall vom September 2006 mindestens 1,91 Promille Alkohol im Blut. Dies geht aus der Anklageschrift hervor, die nun vorliegt. Der Fussballer des FC Zürich musste bei seinem Selbstunfall mit mindestens Tempo 110 unterwegs gewesen sein. (Quelle: NZZ, 17.1.09)
Kommentar: Wenn er die Lehren gezogen hat, könnte er ein gutes Trainer-Vorbild sein. 2 1/4 Jahre bis zur Anklageschrift – eine lange Zeit.
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Dr. Christoph Zurbrügg, ehemaliger stellvertretender Direktor der EAV, hat aus Anlass der Totalrevision der Alkoholgesetzgebung eine Studie zur schweizerischen Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit verfasst.
Kurzfassung – Die schweizerische Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit (PDF 22 KB)
Die schweizerische Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit (PDF 232 KB)
Die Links sind auf der Webseite der EAV hier erhältlich.
Kategorie: Allgemein, Neues Alkoholgesetz (CH), Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Die EAV (Eidg. Alkoholverwaltung) hat die Vernehmlassung zur Totalrevision der Eidg. Alkoholgesetzgebung von 1932 eingeleitet, die noch in dieser Legislatur verabschiedet werden soll. Als Vorwort sozusagen bringt sie einen Sonderdruck ihrer Zeitschrift Communica heraus mit dem Abdruck von Jeremias Gotthelfs Novelle „Wie fünf Mädchen jämmerlich im Branntwein umkommen“ (PDF 2204 KB) In einem Geleitwort des Direktors Alexandre Schmidt „Vor der Totalrevision des Alkoholgesetzes“ spricht er einzelne Problemkreise der kommenden Revision an.
Dr. Christoph Zurbrügg, ehemaliger stellvertretender Direktor der EAV, hat zu diesem Anlass eine Studie zur schweizerischen Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit verfasst.
Kurzfassung – Die schweizerische Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit (PDF 22 KB)
Die schweizerische Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit (PDF 232 KB)
Die Links sind auf der Webseite der EAV hier erhältlich.
Kommentar: Das Geleitwort des EAV-Direktors enthält bereits einige Stellungnahmen, die tönen, als wären schon Beschlüsse gefasst worden. Es wäre sehr zu wünschen, dass das neue Gesetz wie das alte der Volksgesundheit und nicht der Alkoholindustrie dienen und z.B. flexible Formulierungen finden würde, die es erlaubten, rasch auf die Ausweichmanöver der Industrie zu reagieren.
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Auf ungewöhnliche Weise läutet die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) die Totalrevision des Alkoholgesetzes ein. Sie hat einen Sonderdruck von Jeremias Gotthelfs Novelle „Wie fünf Mädchen im Branntwein jämmerlich umkommen“ herausgegeben. Die Vorlage zur Totalrevision des Alkoholgesetzes von 1932 soll noch dieses Jahr in die Vernehmlassung gehen. Neben Fragen der Prävention, der Besteuerung und der Marktregulierung steht auch die Integration der EAV in die Kernverwaltung des Bundes zur Diskussion. (Quelle: Google Alkoholplitik Alert, 16.1.09) Sonntagszeitung, 15.1.09
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Neues Alkoholgesetz (CH), Research, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Zum Artikel und den Kommentaren bei: Kontraste, ARD, Berlin, 15.1.09: „Alkoholwerbung – Beim Geld hört der Jugendschutz auf.“
Hermann T. Meyer:
Es gibt genügend Studien, die zeigen, welche Wirkungen die Alkoholwerbung bei Kindern und Erwachsenen erzeugt. Im Grunde genügt der gesunde Menschenverstand, um nachzuvollziehen, was da passiert. Etwas vom Grundlegendsten dazu steht in einer WHO-Publikation für Europa: Alkohol und Massenmedien: (Seiten 4/5) „Alkoholaufklärung hat u.a. nur deshalb begrenzten Erfolg, weil sie gegen einen Schwall von Botschaften ankämpfen muss, die den Alkoholkonsum fördern. Die primäre Quelle alkoholpositiver Botschaften ist die gesellschaftliche Wirklichkeit, sind die verbreitete und sichtbare Verfügbarkeit alkoholischer Getränke sowie die Allgegenwärtigkeit und die Akzeptanz des Alkohols in unterschiedlichsten Alltagssituationen und Zusammenhängen. Wie sich die Menschen zu gesundheitsbezogenen Themen stellen, wird tendenziell stärker durch Erfahrungen als durch Information bestimmt. Oft machen persönliche Erfahrungen der gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die weisen Ratschläge der Alkoholaufklärung unglaubwürdig.“
Wenn wir unserer Jugend eine lebenswerte Zukunft öffnen wollen, müssen wir endlich vernünftig handeln und Rücksichten auf Wirtschaftskreise, die nur ihren eigenen finanziellen Nutzen sehen und die schädlichen Folgen der Gesellschaft überlassen, fallenlassen. Dass die oft kolportierte Idee des eigenverantwortlichen Handelns nichts als eine faule Ausrede ist, beweisen uns die letzten 2000 Jahre abendländischer Geschichte.
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Werbung |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Eine neue Stude zeigt auf dass Leute, die Alkohol mässig in einer Gruppe konsumieren, mit Risiken besser umgehen und weniger Fehler machen als jene, die alleine trinken. (Source: Medical News Today, 15.1.09) English website: Research
Kategorie: Diverse, Internationales |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
New research has revealed that people who drink alcohol in a group assess risk better and are less likely to make mistakes than those who drink alone. (Source: Medical News Today, 15.1.09) Deutsche Webseite: Forschung Diverse
Kategorie: Allgemein, Diverse, Global, Research |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Rats whose mothers were fed alcohol during pregnancy are more attracted to the smell of liquor during puberty. Researchers writing in BioMed Central’s open access journal Behavioral and Brain Functions have shown that rats exposed during gestation find the smell of alcohol on another rat’s breath during adolescence more attractive than animals with no prior fetal exposure. (Source: Medical News Today, 15.1.09)
Kategorie: Fetal alcohol syndrome etc., Global, Research, Youth |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Mit einer neuen Studie wurden über 30 Jahre Forschungsarbeit neu analysiert. Während viele lokale und nationale Regierungen gegenwärtig über Vorschläge zur Erhöhung der Alkoholsteuern debattieren, kommt eine neue Studie gerade rechtzeitig, die heute in der Februar-Ausgabe des Addiction journal online erscheint. Sie findet, dass je mehr die alkoholischen Getränke kosten, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass die Leute diese konsumieren. Und wenn sie konsumieren, trinken sie weniger. Nach der Analyse von 112 Studien aus fast vier Jahrzehnten dokumentierten die Forscher einen konkreten Zusammenhang zwischen der Menge Alkohol, welche die Leute trinken und den Kosten. (Source: Medical News Today, 15.1.09)
Kommentar: Diese Studie sollte allen Regierungen und Parlamenten zugestellt werden. Die deutsche Drogenbeauftragte Sabine Bätzing wünschte sich ja diese Abklärung. Was macht sie jetzt?
English website: Research
Kategorie: Allgemein, Internationales, Preisgestaltung, Research, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
New Study Reports Re-Analyses Of Over 30 Years Of Research. With many local and national governments currently debating proposals to raise alcohol taxes, a timely new study published online today in the February edition of Addiction journal finds that the more alcoholic beverages cost, the less likely people are to drink. And when they do drink, they drink less. After analyzing 112 studies spanning nearly four decades, researchers documented a concrete association between the amount of alcohol people drink and its cost. (Source: Medical News Today, 15.1.09)
Kommentar: This study should be sent to all governments and parliaments.
Kategorie: Advertising, Global, Prevention, Research, TOP NEWS |
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