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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2009

Auch ohne Alkohol Stimmung, auch in der Faschingszeit

Freitag 16. Januar 2009 von htm

Thema Jugendschutz: Veranstalter sollen gerade auch während der Fastnachtszeit sensibilisiert werden
Der Alkoholmissbrauch unter Kindern und Jugendlichen nimmt ständig zu, auch im Main-Tauber-Kreis halten die Jüngeren sich mit dem Konsum von Alkohol nicht zurück. „Für viele Jugendliche kommt die Faschingszeit gerade recht, um ihren Alkoholkonsum weiter in die Höhe zu schrauben. Alkohol ist noch zu leicht verfügbar und das Trinken gesellschaftlich anerkannt.
In einer kürzlich veröffentlichten Statistik des zuständigen Landesamtes rangiert der Main-Tauber-Kreis bei der Zahl der Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden, in der Spitzengruppe der Landkreise Baden-Württembergs. Der Aktionskreis Suchtprophylaxe, das Jugendamt des Main-Tauber-Kreises und die Polizeidirektion Tauberbischofsheim konnten und wollten jedoch nicht wegsehen. Sie haben daher gemeinsam die Aktion „Fastnacht und Jugendschutz“ neu aufgelegt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.09) fnweb.de, 15.1.09

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Netzwerk gegen Alkohol und Gewalt in Niederösterreich

Freitag 16. Januar 2009 von htm

Die Bezirksbehörde Wr. Neustadt bündelt Strategie gegen trinkende und prügelnde Jugend. Gemeinsames Handeln soll Präventions-Erfolg steigern.
Jugendliche trinken zwar nicht mehr als früher, sind dabei aber wesentlich jünger.
Es sind die großen gesellschaftlichen Zusammenhänge, die „unsere“ Jugend mit all ihren negativen Begleiterscheinungen widerspiegelt. Von Existenzängsten geplagten Eltern fehle die Zeit für ihre Kinder, formulierte Sozial-Landesrätin Petra Bohuslav bei einer Pressekonferenz am Mittwoch vorsichtig. Deshalb springt der Staat ein, damit sich Kinder nicht krankenhausreif prügeln oder trinken. Um die Fülle an Präventionsarbeit gegen Alkohol und Gewalt unter Jugendlichen zu koordinieren, stellte die Landesrätin mit dem Wr. Neustädter Bezirkshauptmann, Philipp Enzinger, die Zusatzaufgabe seiner Behörde vor: Die Koordination aller Bemühungen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.09) Kurier, 15.1.09
Kommentar: Ob auch strukturelle Massnahmen koordiniert werden? Oder wird nur der absehbare Misserfolg von verhaltens-präventiven Massnahmen koordiniert, weil geteilte Blamage ist halbe Blamage?

Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Konsumhaltung, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Alkohol verkürzt das Leben dramatisch

Freitag 16. Januar 2009 von htm

Über 40 Prozent aller alkoholabhängigen Frauen und Männer erleben ihren 54. Geburtstag nicht, über 70 Prozent werden keine 64 Jahre alt. Diese in Deutschland bundesweit geltende Statistik kann Andreas Vichel, Leiter der Suchtberatung in Laage, bestätigen. Alkohol und Mortalität – da gebe es einen traurigen Zusammenhang. „Unsere Klienten sterben viel zu früh“, erklärt Vichel. Einige Frauen und Männer aus seinen Beratungsrunden habe er schon verloren. Sitze er dort, dann frage er sich manchmal: „Wer wird der Nächste sein?“
300 bis 400 Menschen mit Alkoholabhängigkeit betreuen Vichel und seine Kollegen über das Sozialwerk der evangelisch-freikirchlichen Kirchgemeinde in Teterow, Gnoien und Laage. Die Dunkelziffer liege aber weit höher. „Wir erreichen nur fünf bis zehn Prozent“, so Vichel. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.09) Schweriner Volkszeitung, 15.1.09
Kommentar: Wenn sie doch nur 5-10% der Abhängigen erreichen, sollten sie doch auch möglichst viel dazu beitragen, dass weniger abhängig werden: D.h. die strukturelle Prävention massiv unterstützen. Ihre Pflichtenhefte sollten umgeschrieben werden. Leider sind viele der massgeblichen vorgesetzten Stellen politische Gremien, die von struktureller Prävention nichts halten, weil sie mehrheitlich mit der Alkoholindustrie, interessierten Medien oder der Werbebranche verbandelt sind.

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Join Together und CASA fusionieren

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

David L. Rosenblom von Join Together, dem amerikanischen Watchdog, wird Präsident und CEO von CASA, Joseph A. Califano macht als Chairman von CASA weiter. Das National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) an der Columbia University, New York, gab heute diese Fusion bekannt, die per 1. Mai 2009 wirksam wird. Joseph A. Califano, Jr., der frühere U.S. Secretary of Health, Education, and Welfare gründete CASA 1992.
Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung English Website: Global

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JOIN TOGETHER MERGES INTO CASA

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

ROSENBLOOM NAMED PRESIDENT & CEO OF CASA, CALIFANO CONTINUES AS CHAIRMAN.
NEW YORK, N.Y., January 15, 2009 – The National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) at Columbia University announced today that Join Together will be merged into CASA and David L. Rosenbloom, Ph.D., will become the President and Chief Executive Officer of CASA on May 1, 2009, succeeding Joseph A. Califano, Jr., the former U.S. Secretary of Health, Education, and Welfare who founded CASA in 1992 and has been its Chairman and President since that time. Califano will continue to serve as CASA chairman.
Read full press release Deutsche Webseite: International

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WTO bringt neue Datenbank für regionale Handelsabkommen

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

Sie enthält alle relevante Dokumentation, welche die WTO erhält nachdem ein WTO-Mitglied mitgeteilt hat, dass ein regionales Handelsabkommen (RTA) abgeschlossen worden ist. Pressemitteilung: http://www.wto.org/english/news_e/pres09_e/pr548_e.htm Englische Webseite: WTO

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New WTO Database on Regional Trade Agreements

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

The WTO has launched a new database on regional trade agreements (RTAs). This contains all the relevant documentation received by the WTO following notification by a WTO member that an RTA has been established. Press release: http://www.wto.org/english/news_e/pres09_e/pr548_e.htm German Website: WTO

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Alkoholwerbung und Alkoholkonsum Jugendlicher

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

Einfluss der Alkoholwerbung und der Medien auf den Alkoholkonsum Jugendlicher: Eine systematische Durchsicht von Längsstudien durch Peter Anderson, Avalon de Bruijn, Kathryn Angus, Ross Gordon and Gerard Hastings, NL and UK. Das Ergebnis der Zusammenfassung (Schluss): Basierend auf der Deutlichkeit dieser Verbindung, der Übereinstimmung der Ergebnisse quer durch zahlreiche beobachtende Studien, die zeitliche Dauer des Ausgesetzseins und das beobachtete Trinkverhalten, von der Dosis abhängige Beziehungen, wie auch die theoretische Plausibilität bezüglich des Einflusses der Medien und kommerziellen Kommunikation, stellen wir fest, dass Alkoholreklame und -Werbung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche mit Alkoholkonsum beginnen und mehr trinken, wenn sie schon Alkohol konsumieren. Quelle: Alcohol and Alcoholism Advance Access published online on January 14, 2009Alcohol and Alcoholism, doi:10.1093/alcalc/agn115
Englische Webseite: Research, advertising

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugendliche, Reklame, Research, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Alcohol Advertising and Media Exposure on Adolescent Alcohol Use

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

Impact of Alcohol Advertising and Media Exposure on Adolescent Alcohol Use: A Systematic Review of Longitudinal Studies by Peter Anderson, Avalon de Bruijn, Kathryn Angus, Ross Gordon and Gerard Hastings, NL and UK. The conclusion of the abstract: Based on the strength of this association, the consistency of findings across numerous observational studies, temporality of exposure and drinking behaviours observed, dose-response relationships, as well as the theoretical plausibility regarding the impact of media exposure and commercial communications, we conclude that alcohol advertising and promotion increases the likelihood that adolescents will start to use alcohol, and to drink more if they are already using alcohol. Source: Alcohol and Alcoholism Advance Access published online on January 14, 2009 Alcohol and Alcoholism, doi:10.1093/alcalc/agn115
German Website: Forschung, Werbung

Kategorie: Advertising, Allgemein, Global, Research, Youth | Keine Kommentare »

Mexiko: Bräutigam kauft 14-Jährige mit Alkohol und Cash

Donnerstag 15. Januar 2009 von htm

Für 160 Kästen Bier, Wein, Sprudel, Fleisch und 16.000 Dollar hat ein Mexikaner seine 14-jährige Tochter an einen potenziellen Ehemann verkauft. Der Vater wartet nun im Gefängnis auf seine Verurteilung. Er hatte den Bräutigam angezeigt, weil der nicht zahlte. Das Mädchen ist wieder zu Hause. In Süd-Mexiko sei dieser Brauch üblich. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.09) News.de, 14.1.09

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