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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

USA: Drawing Vets In—Without Alcohol

Donnerstag 14. April 2011 von htm

Newer veterans’ groups are addressing alcohol abuse among young soldiers returning from Iraq and Afghanistan by holding alcohol-free meetings. NPR reports that with alcohol abuse becoming a major problem with younger veterans, groups like Dryhootch in Milwaukee are trying to attract these vets with coffee instead of beer.
Dr. David Rudd, scientific director at the National Center for Veterans Studies, Utah University, tells NPR that nearly 20 percent of current vets suffer from anxiety disorder or depression, and many self-medicate with alcohol. This fact, coupled with the waning membership in traditional veteran groups such as Veterans of Foreign Wars and the American Legion, is driving the new alcohol-free approach. … (Source: Join Together, 04/14/11)

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CH: Freibier vor Abstimmung an der Uni Fribourg

Donnerstag 14. April 2011 von htm

Liebe Studis der SES-Fakultät!
Gerne möchte das Fakultätskomitee (zusammengesetzt aus MECOM und CESES-Mitgliedern) euch zur Vorstellung der Kandidaten für den Repräsentanten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in der AGEF einladen.
Wir treffen uns Montag den 18.04., ab 16h15 im Auditorium Joseph Deiss.
Dort sponsern die Fachschaften Freibier!
Nachdem wir uns ein bisschen Mut für Fragen und Diskussion angetrunken haben, stellen sich ab 17h00 die Kandidaten, die sich gerne präsentieren wollen, vor. Ihr habt daraufhin alle Gelegenheit die Kandidaten über ihre Ziele und Motivation auszufragen.
Zum Schluss haben alle Studenten der SES-Fakultät die Möglichkeit per geheimer Wahl konsultativ ihren Wunschkandidaten zu wählen. Das Votum wird von den Mitgliedern des Fakultätskomitees an den Studierendenrat weitergegeben. Ihr empfehlt dem Studierendenrat demnach euren Wunschkandidaten.
Wir freuen uns darauf euch am Montag zu sehen!
Eure MECOM & CESES
– Die Veranstaltung wird zweisprachig sein, alle wichtigen Themen werden übersetzt werden – (Quelle: Offizieller Einladungs-Versand) Kommentar: So bringt sich also unsere geistige Elite immer noch in Form. Ob das im Sinn und Geist von Alt-Bundesrat Deiss ist? Solche Akademiker finden sich später in politischen Gremien bis hinauf nach Bern und bestimmen u.a. über unsere Gesundheitspolitik. (Fettdruck von uns)

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TOP NEWS: CH: Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund

Donnerstag 14. April 2011 von htm

Kommentar: Grosse Freude herrscht!! Der Tages-Anzeiger, die grösste Nicht-Boulevard-Tageszeitung der Schweiz, bringt heute auf der halben Titelseite und auf zwei Dritteln der Wissen-Seite die grosse EU-Krebsstudie, über die wir hier berichtet haben. Im englischen Teil berichteten wir hier, mit dem Link auf den Studienbericht im British Medical Journal.
Die Titelseite ist halb gefüllt mit einem Cartoon des hauseigenen Cartoonisten SCHAAD und auch der Titel sagt alles. Bemerkenswert ist, dass der Tages-Anzeiger wie auch die übrige schweizerische Presse seit der WHO-Resolution im Mai 2010 für eine globale Alkoholstrategie solche Meldungen boykottiert hat. Die deutschen Medien haben sofort reagiert. Jetzt ist zu hoffen, dass auch fundiert über die Aspekte einer wirksamen Alkoholprävention berichtet wird und die andern Medien nachziehen. Die Aktualität mit dem neuen Präventionsgesetz, der Revision des Alkoholgesetzes und der kommenden nationalen Dialogwoche Alkohol wäre ja gegeben. (Qelle: Tages-Anzeiger, 14.4.11)

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Russland muss Kampf gegen Alkohol aufnehmen

Mittwoch 13. April 2011 von htm

Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten.
Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten. Alkohol sei der wichtigste Faktor für die „starke negative Entwicklung“ bei der Demographie, sagte der Direktor des Berlin-Instituts, Reiner Klingholz, am Dienstag bei der Vorstellung einer Russland-Studie in der Bundeshauptstadt. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) stern.de, 12.4.11

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D: Alkohol verursacht bei Männern 18 000 Krebsfälle jährlich

Mittwoch 13. April 2011 von htm

Krebs ist ein grausames Schicksal, doch ist die Krankheit wirklich nur Schicksal? Eine neue Studie zeigt, dass in Deutschland jährlich rund 18 000 Krebserkrankungen bei Männern durch Alkoholkonsum ausgelöst werden. Das ist in Europa ein trauriger Rekord. „Nach unseren Ergebnissen wären bereits sehr viele Krebsfälle vermeidbar, wenn die Empfehlungen der Gesundheitsorganisationen berücksichtigt würden, das heißt, wenn man als Mann nicht mehr als zwei Gläser beziehungsweise als Frau nicht mehr als ein Glas eines alkoholischen Getränks pro Tag konsumiert“, sagt Madlen Schütze, Erstautorin der Studie und Epidemiologin am DIfE. „Noch mehr Krebserkrankungen ließen sich vermeiden, wenn jeder ganz auf Alkohol verzichten würde.“ (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) bild.de, 12.4.11 unser Online-Kommentar: An diesem Krebs-Bericht ist vor allem interessant, dass bei völligem Verzicht auf Alkohol viele Krebserkrankungen vermieden werden könnten. Bisher wollte uns ein Teil der Wissenschaft einreden, ein bis zwei Gläser pro Tag seien gesund.
Was die Möglichkeiten angeht, wie der Alkoholkonsum zum Wohl der ganzen Bevölkerung reduziert werden könnte, sind die Regierungen voll im Bild. Sie haben im Mai 2010 in Genf an der Generalversammlung der WHO eine Resolution für eine globale Alkohol-Strategie einstimmig beschlossen, die sie jetzt auf freiwilliger Basis in den Ländern umsetzen sollten. Leider sind viele Regierungen alkoholabhängig und nicht willens, dies zu tun. Statt dessen gibt es unnütze Alibiübungen und vor allem an die Jugend gerichtete Aktionen, die Erwachsenen werden geschont. Weiter wie bisher: Die Profite der Alkoholindustrie, die Schäden dem Volk.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Medizin, Politik, Sozialkosten, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

D: Freiburger Dompfarrer baut betrunken Autounfall

Mittwoch 13. April 2011 von htm

Bei einer Alkoholfahrt ist der Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel mit seinem Auto nachts auf einem Acker gelandet. Der Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen. Stoffel räumte in einer Erklärung den Vorfall ein. „Das war ein großer Fehler und eine grobe Fahrlässigkeit, das ist mir voll bewusst“, sagte ein sichtlich betroffener Stoffel dem Blatt. (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) welt.de, 12.4.11

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UK: Relaxation of licensing hours for the Royal Wedding have been confirmed.

Dienstag 12. April 2011 von htm

An order allows licensed premises in England and Wales to stay open between 11pm on Friday 29 April and 1am on Saturday 30 April, and between 11pm on Saturday 30 April and 1am on Sunday 1 May. More here. (Source: Alcohol Policy UK, 04/12/11)

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Obesity and alcohol misuse costs NHS £140m in Wales

Dienstag 12. April 2011 von htm

The Swansea University study warned the true cost of both could be even higher.
Those at the sharp end dealing with the effects of alcohol and obesity say they are growing problems, and affecting people at a younger age. Chief medical officer Dr Tony Jewell said both were „preventable health issues“ and people had to take responsibility for their own actions.
The research, commissioned by the assembly government, put the cost of obesity to the NHS in Wales at £73m and excessive alcohol consumption at between £69.9m and £73.3m. This works out as between £25 and £29 a person in Wales for obesity and about £24 a person for alcohol. … (Source: Alcohol Policy UK, 04/11/11) bbc.co.uk, 03/31/11 Comment: Total social cost will be much higher for alcohol.

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CH: „Freiheitliche Werte zur publizistischen Orientierung“

Dienstag 12. April 2011 von htm

Die Neue Zürcher Zeitung bringt auf einer ganzen Seite die bearbeitete Fassung einer Rede des Präsidenten ihres Verwaltungsrates, Konrad Hummler, die er am 9.4.11 vor Aktionariat, Gästen und Mitarbeitern der NZZ-Mediengruppe im Zürcher Kongresshaus gehalten hat.
Die Untertitelung: „Die Medienwelt ist geprägt von der schleichenden Auflösung publizistischer Werteorientierung. Es braucht in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum eine Mediengruppe wie die NZZ, die sich ohne Wenn und Aber zu freiheitlichen Werten bekennt und bereit ist, in diese zu investieren.“ Daraus die zwei hervorgehobenen Zitate: „Eine Einmischung des Herausgebers in das Tagesgeschäft und in einzelne Artikel darf und wird es deshalb nicht geben.“ Und „Wir müssen für die vielen Mitglieder der Bürgergesellschaft zum Leuchtturm und zur Quelle täglicher Inspiration werden.“

Kommentar: Die Medienzaren haben in letzter Zeit immer wieder mit hehren Werte-Deklamationen geglänzt. Geändert hat sich bis jetzt wenig Erkennbares in der Praxis. Denn ….“um Macht und nicht viel anderes geht es bei fast allen Medien – auf der richtigen Seite zu stehen. Freiheit bedeutet nicht das Einnehmen einer spezifischen Machtposition – etwa des bürgerlichen Mittelstandes -, sondern das Eintreten für die Abwesenheit von Macht. ….Abwesenheit von Macht hinwiederum heisst, dass aller Anmassung von Macht mit reflexartiger Skepsis zu begegnen ist. Das ist es, was wir von unseren Redaktionen verlangen dürfen bzw. müssen: grundsätzliche Skepsis gegenüber allen versuchten oder tatsächlichen Äusserungen von Macht.“ Wunderbar, die NZZ wird sich der Macht der Alkohollobby nicht mehr beugen, ein neues, goldenes Zeitalter bricht an. Sie wird uns aus den Ketten der Alkoholindustrie befreien. …Denn sie ist „im Zweifel für den gesunden Menschenverstand“ und „im Zweifel für das Experimentieren“; sie ist „im Zweifelsfall für weniger Steuern und gegen neue Zwangsabgaben ohne Elimination bestehender“. …“Ausser in echten Notlagen wie Kriegen oder Katastrophen ist der Grundsatz immer richtig.“ Das wäre eine echte Begründung unseres Projekt-Idee-Experimentes: Eine generelle Lenkungsabgabe auf Alkoholika, welche Mehrwertsteuer-Erhöhung rückgängig machen würde, die alkoholbedingten Sozialkosten für alle vermindern und eine echte Notlage lindern würde. Das müsste doch den gesunden Menschenverstand erfreuen! Vielen Dank, Herr Verwaltungsrats-Präsident.

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CH: Frage des Tages: zu viel Prävention?

Dienstag 12. April 2011 von htm

Das vom Gewerbe dämonisierte Präventionsgesetz sieht keine Verbote vor. Aber Gesetze sollen künftig darauf getestet werden, ob sie die Gesundheit gefährden. Die Vorlage kommt heute in den Nationalrat. Was meinen Sie? Tut der Staat bei der Prävention zu viel? Stimmen Sie am Ende des Artikels ab! … Der Nationalrat stimmte mit 87 zu 78 Stimmen zu. (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.4.11) Amtliches Bulletin, 12.4.11 Kommentar: Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) sei unnötig, weil ihre Funktion bereits durch die Umweltverträglichkeitsprüfung abgedeckt sei. Schön wär’s. Sie hat bisher jedenfalls keinen Einfluss gehabt. Die SVP droht bereits mit dem Referendum.

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