Dienstag 10. Februar 2009 von htm
Governments Must Focus On Price, Availability And Affordability To Tackle Alcohol Misuse, Not Just Education
Following on from the Seminar on alcohol-use disorders published Online First last week, the lead Editorial in this week’s Lancet says that education and persuasion are not effective interventions on their own – and they must be accompanied by government strategies which focus on price, availability, and affordability of alcohol. (Source: Medical News Today, 2/9/09) Comment: All governments should believe it and act accordingly!
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Samstag 7. Februar 2009 von htm
Investionen in Prävention macht ökonomisch Sinn, sagen Forscher. Jeder Dollar, der in Suchtmittelmissbrauch-Prävention investiert wird, bringt Ersparnis von 10$, gemäss Forschern der Iowa State University, USA, die ihre Ergebnisse kürzlich den Vereinten Nationen unterbreitet haben. (Quelle: Join Together, 2/4/09) English website: Prevention
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, TOP NEWS, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Samstag 7. Februar 2009 von htm
Regierungen müssen Alkoholmissbrauch auch über Preis, Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit bekämpfen.
Der aktuelle Leitartikel schließt an das letzte Woche bereits vorab online veröffentlichte Seminar zu alkoholbedingten Störungen an und konstatiert, dass Aufklärung und Überzeugungsarbeit allein noch keine wirksamen Maßnahmen darstellen. Sie müssten vielmehr von staatlich implementierten Strategien begleitet werden, die auf Preis, Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Alkohol zielen. (Quelle: Google Alkoholpolitik News, 7.2.09) The Lancet, 6.2.09 Medical News Today, 9.2.09
Kommentar: Lancet gehört zu den zwei renommiertesten Wissenschafts-Journalen. Ob die Schweizer Presse darauf eingeht? English website: Prevention
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Samstag 7. Februar 2009 von htm
Die Wirkung von Alkoholreklame, -Marketing und -Darstellung auf das Trinkverhalten von Jugendlichen: Systematische Analyse von prospektiven Kohort-Studien. Smith L, Foxcroft D, (U.K.)
BMC Public Health 2009, 9:51 (6 February 2009) FOCUS ONLINE, 7.2.09
Aus den Folgerungen: Die Daten dieser Studien zeigen, dass die Einwirkung von Alkoholreklame auf junge Leute deren späteres Trinkverhalten beeinflusst. Der Effekt war gleichbleibend quer durch die Studien, eine zeitliche Beziehung zwischen Einwirkung und Trinkbeginn wurde sichtbar, und ein mengenmässiger Zusammenhang zwischen Menge der Reklameeinwirkung und Häufigkeit des Alkoholkonsums wurde ganz klar in drei Studien gezeigt [17, 20, 21]. Es leuchtet sicher ein, dass Reklame sich auf das Konsumverhalten der Jugendlichen auswirkt, wie es bereits für Tabak- und Lebensmittelwerbung gezeigt worden ist.
English website: Research, Top News
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Reklame, TOP NEWS, Werbung |
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Samstag 7. Februar 2009 von htm
The effect of alcohol advertising, marketing and portrayal on drinking behaviour in young people: systematic review of prospective cohort studies. Smith L, Foxcroft D
BMC Public Health 2009, 9:51 (6 February 2009)
From Conclusions: The data from these studies suggest that exposure to alcohol advertising in young people influences their subsequent drinking behaviour. The effect was consistent across studies, a temporal relationship between exposure and drinking initiation was shown, and a dose response between amount of exposure and frequency of drinking was clearly demonstrated in three studies [17, 20, 21]. It is certainly plausible that advertising would have an effect on youth consumer behaviour, as has been shown for tobacco [61] and food marketing [62].
Does this systematic review provide evidence that limiting alcohol advertising will have an impact on
alcohol consumption amongst young people? Not directly: as we noted earlier we can not rule out that the effects demonstrated in these studies is due to residual confounding. Counter-advertising [30], social marketing techniques [63] or other prevention options such as parenting programmes [64], price increases and limiting availability may offer more potential to limit alcohol problems in young people. Nonetheless, we now have stronger empirical evidence to inform the policy debate on the impact of alcohol advertising on young people, and policy groups may wish to revise or strengthen their policy recommendations in the light of this stronger evidence [1, 9]. Medical News Today, 2/8/09 Deutsche Webseite: Forschung, Jugend, Top News
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Global, Prevention, Research, TOP NEWS, Youth |
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Donnerstag 5. Februar 2009 von htm
Sie verlangen vom Bund, dass die Mehrwertsteuer einheitlich auf 5% festgesetzt wird. Sie begründen dies mit der Wirtschaftskrise und damit dass der Bund die UBS unterstützt. Sie berechnen die Steuerausfälle mit 3.4 Mia. Franken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.2.09, nicht online)
Kommentar: Die Wirte wollen ihre Strukturprobleme auf Kosten der Bevölkerung lösen. Hoffentlich bleiben die Politiker nüchtern. Das sieht wie eine vorbeugende Aktion aus, als Antwort auf unsern Vorstoss, jetzt unsere Projekt-Idee zu verwirklichen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Schweiz, TOP NEWS |
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Freitag 23. Januar 2009 von htm
Die neue Empfehlung zum akzeptierbaren Alkoholkonsum ist ein Glas pro Tag für Frauen und maximal 2 Gläser für Männer.
Bis vor kurzem hiess die Regel, dass gesunde Erwachsene beiderlei Geschlechts ein Glas mehr als das trinken könnten, ohne ein Gesundheitsrisiko einzugehen. Jetzt zeigen wissenschaftliche Resultate, dass diese Trinkempfehlungen gesenkt werden müssen.
Holländische Experten haben zu diesen neuen Empfehlungen Übereinstimmung erzielt. Das Trimbos-Institut, ein Wissenszentrum für Abhängigkeitsbehandlung, initiierte eine Zusammenkunft von Gesundheitswissenschaftern und Kommunikationsexperten, um eine Übereinkunft zu finden, wie die neuen Empfehlungen verbreitet werden sollten. Die Anpassung der Empfehlung über einen unproblematischen Alkoholkonsum ist ein Ergebnis der Empfehlungen des Gesundheitsrates für Gesunden Konsum 2006. Jene Empfehlungen stipulierten, dass mässiger Alkoholkonsum (1-2 Gläser pro Tag) vielleicht das Sterbe-Risiko, vor allem von Herzkrankheiten, für ältere Männer und Frauen nach der Menopause etwas vermindert.
Allerdings erhöhen Frauen ihr Risiko, Brustkrebs zu entwickeln leicht, wenn sie zwei Gläser Alkoholisches pro Tag konsumieren. Das erklärt, warum die Limite bei zwei Gläsern für Männer und eines für Frauen pro Tag festgelegt wurde.
Junge Leute unter 18 Jahren sollten, gemäss dem Gesundheitsrat, überhaupt keinen Alkohol trinken, denn bereits mit zwei Gläsern pro Tag erhöhen sie ihr Risiko bei zahlreichen Gesundheitskomplikationen.
Unser nächster Schritt ist darüber nachzudenken, welches der beste Weg ist, diese Empfehlung so zu übersetzen, dass sie das Publikum am besten und in grossem Mass erreicht,“ sagt Victor Everhardt vom Trimbos-Institut. „Eine solche Norm sagt natürlich nichts aus über den akzeptierbaren Alkoholkonsum von schwangeren Frauen oder in Kombination mit Medikamenten.“
Die Experten haben sich vom Konzept des „verantwortungsbewussten“ Alkoholkonsum verabschiedet. Sie sprechen nun vom „akzeptierbaren“ Konsum. „Aus unserer Sicht gibt es keinen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum“, sagt Direktor Van Dalen von der Stiftung für Alkohol-Prävention. „Weniger ist immer besser. Es gibt keine generelle, sichere Norm für den Alkoholkonsum.“
(Quelle: Eurocare, STAP, 22.1.09)
Kategorie: Allgemein, Dokumente, Gesundheit, Internationales, Jugend, Medizin, TOP NEWS, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 23. Januar 2009 von htm
The new advice on acceptable alcohol consumption is one glass a day for women and a maximum of two glasses for men.
Until recently, the rule was that healthy adults of both sexes could drink one glass more than that, without running health risks. However, new scientific results show that these drinking guidelines need to be lowered.
Dutch experts have reached agreement concerning the new advice. The Trimbos-Institute, a knowledge centre for addiction treatment, initiated a convention of health scientists and communication experts to agree on the ways the new guidelines will be communicated.
The adjustment of the advice on healthy alcohol consumption is an effect of the Health Council’s guidelines for Healthy Consumption 2006. These guidelines stipulated that moderate alcohol consumption (one to two glasses a day) probably somewhat lowers the risk of dying, especially from coronary heart diseases, for older men and postmenopausal women. However, women also increase their risk of developing breast cancer slightly when drinking two glasses of alcohol a day. This explains why the limit has been established at two glasses for men and one for women.
Young people below 18 years of age should not drink at all according to the Health Council, because just two alcoholic drinks a day they increase already their risk of numerous health complications. “Our next step is to think about the best way to translate this advice in such a way to best reach the public at large,” says Victor Everhardt of the Trimbos-Institute. “Such a norm of course doesn’t say anything about acceptable alcohol consumption by pregnant women or in combination with medication.”
The experts have said farewell to the concept of ‘responsible’ alcohol consumption. They now speak about ‘acceptable’ consumption. “From our perspective, there is no such thing as responsible alcohol consumption,” says director Van Dalen of the Foundation for Alcohol Prevention. “Less is always better. There is no general, safe norm for alcohol consumption.” (Source: Eurocare, STAP, 1/22/09)
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Die EAV (Eidg. Alkoholverwaltung) hat die Vernehmlassung zur Totalrevision der Eidg. Alkoholgesetzgebung von 1932 eingeleitet, die noch in dieser Legislatur verabschiedet werden soll. Als Vorwort sozusagen bringt sie einen Sonderdruck ihrer Zeitschrift Communica heraus mit dem Abdruck von Jeremias Gotthelfs Novelle „Wie fünf Mädchen jämmerlich im Branntwein umkommen“ (PDF 2204 KB) In einem Geleitwort des Direktors Alexandre Schmidt „Vor der Totalrevision des Alkoholgesetzes“ spricht er einzelne Problemkreise der kommenden Revision an.
Dr. Christoph Zurbrügg, ehemaliger stellvertretender Direktor der EAV, hat zu diesem Anlass eine Studie zur schweizerischen Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit verfasst.
Kurzfassung – Die schweizerische Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit (PDF 22 KB)
Die schweizerische Alkoholpolitik und Prävention im Wandel der Zeit (PDF 232 KB)
Die Links sind auf der Webseite der EAV hier erhältlich.
Kommentar: Das Geleitwort des EAV-Direktors enthält bereits einige Stellungnahmen, die tönen, als wären schon Beschlüsse gefasst worden. Es wäre sehr zu wünschen, dass das neue Gesetz wie das alte der Volksgesundheit und nicht der Alkoholindustrie dienen und z.B. flexible Formulierungen finden würde, die es erlaubten, rasch auf die Ausweichmanöver der Industrie zu reagieren.
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Freitag 16. Januar 2009 von htm
Auf ungewöhnliche Weise läutet die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) die Totalrevision des Alkoholgesetzes ein. Sie hat einen Sonderdruck von Jeremias Gotthelfs Novelle „Wie fünf Mädchen im Branntwein jämmerlich umkommen“ herausgegeben. Die Vorlage zur Totalrevision des Alkoholgesetzes von 1932 soll noch dieses Jahr in die Vernehmlassung gehen. Neben Fragen der Prävention, der Besteuerung und der Marktregulierung steht auch die Integration der EAV in die Kernverwaltung des Bundes zur Diskussion. (Quelle: Google Alkoholplitik Alert, 16.1.09) Sonntagszeitung, 15.1.09
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Neues Alkoholgesetz (CH), Research, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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